Folgen Sie uns

Europa

Coronavirus: Erste klare Fakten zur Auswirkung auf deutsche Exporte

Avatar

Veröffentlicht

am

Erste kleine Folgen erkennbar durch das Coronavirus bei den Exporten

Dass das Coronavirus die deutsche Exportwirtschaft hart treffen wird, das ist natürlich anzunehmen! Man denke alleine an die jüngst vermeldete Zahl von 80 Prozent Absatzeinbruch bei Autos in China! So richtig kräftig wird man wohl für Februar und März spüren können, wie stark die deutschen Exporteure leiden werden. Aber der erste Vorgeschmack ist nun da. Das Statistische Bundesamt hat heute früh Exportdaten für den Monat Januar veröffentlicht. Im Jahresvergleich zu Januar 2019 sind die gesamten deutschen Exporte um 2,1 Prozent gefallen. So weit, so gut? Denn die Statistik zeigt, dass die Exporte schon seit geraumer Zeit prozentual mal steigen, mal fallen, steigen, fallen usw. Aber die Statistiker haben aufgrund des Coronavirus heute einen Extra-Absatz zu dem Thema veröffentlicht, weil es ja nun wirklich wichtig ist, wie sich die deutschen Exporte Richtung China entwickeln. Zitat der Statistiker:

Erste mögliche Corona-Effekte: Exporte nach China nehmen ab. Die Exporte in die durch das neuartige Coronavirus besonders betroffene Volksrepublik China nahmen gegenüber Januar 2019 um 6,5 % auf 7,3 Milliarden Euro ab, während die Importe aus China im Januar 2020 nur leicht um 0,5 % auf 10,4 Milliarden Euro sanken. Aus den bisher vorliegenden Ergebnissen lassen sich jedoch keine eindeutigen Auswirkungen des Coronavirus ableiten.

Wir meinen: Ein Rückgang von 6,5 Prozent ist schon mal ein kleiner, harmloser, aber erkennbarer Vorbote auf das, was für die Februar- und März-Daten wohl auf uns zukommen wird.

Exporte Statistik

2 Kommentare

2 Comments

  1. Avatar

    franko33

    9. März 2020 13:33 at 13:33

    Wie schon öfters angesprochen.
    Medien wie n-tv sprechen es aus.

    Ja- die CORONA-Krise.Man hat also einen Schuldigen und muß sich nicht an die eigene Nase fassen.Einfach nur überall “CORONA” davor setzen und es passt……
    Selbstkritik ist heute ja sowas von Old School………..

  2. Avatar

    Walter der Verwalter

    9. März 2020 14:45 at 14:45

    Im Januar war ja noch alles Super (-15%)! Im FEB MÄR wirds lustig..-55 Prozent aktuell in unserer Firma. (Maschinenbau)

Hinterlassen Sie eine Antwort

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

ACHTUNG: Wenn Sie den Kommentar abschicken stimmen Sie der Speicherung Ihrer Daten zur Verwendung der Kommentarfunktion zu.
Weitere Information finden Sie in unserer Zur Datenschutzerklärung

Europa

Verbraucherpreise Eurozone jetzt direkt an der Schwelle zur Deflation!

Avatar

Veröffentlicht

am

Soeben wurden die Verbraucherpreise für die Eurozone für den Monat Mai als Vorabschätzung veröffentlicht. Im Jahresvergleich steigen sie nur noch um 0,1 Prozent, nach +0,3 Prozent, +0,7 Prozent und +1,2 Prozent in den Vormonaten. Der Grund für den Absturz ist eindeutig. Die Verbraucherpreise für Energie reißen den Gesamtschnitt brutal nach unten. Jetzt wirkt der Ölpreis-Crash mit gut zwei Monaten Verzögerung auch voll auf die Preise an der Tankstelle.

Die Energiepreise für die Verbraucher sinken im Jahresvergleich um 12 Prozent nach -9,7 Prozent und -4,5 Prozent in den Vormonaten. Die Lebensmittelpreise können mit +3,3 Prozent den Gesamtschnitt gerade so noch vor dem Abrutschen in die Deflation retten! Aber Rettung naht, womöglich! Denn wie wir es gestern bereits für die deutschen Verbraucherpreise erwähnten, so gilt wohl das selbe auf Eurozonen-Ebene. Der Ölpreis ist die letzten Wochen wieder gestiegen, und so könnte sich die Inflation wieder etwas nach oben bewegen.

Schaut man auf die einzelnen Länder, dann sieht man, dass beispielsweise Länder wie Spanien oder Griechenland längst deutlich in der Deflation sind mit Werten von -0,9 Prozent und -0,7 Prozent.

Statistik der Mai Verbraucherpreise für die Eurozone

weiterlesen

Europa

Aktuell: Deutsche Verbraucherpreise Mai im kurzen Bild sogar schon in der Deflation!

Avatar

Veröffentlicht

am

Taschenrechner, Geld, Kartoffel - Verbraucherpreise aktuell

Soeben hat das Statistische Bundesamt als Vorabschätzung die Verbraucherpreise für den Monat Mai veröffentlicht. Am 16. Juni gibt es dann die endgültigen Daten. Im Jahresvergleich zu Mai 2019 steigen die Verbraucherpreise um 0,6 Prozent, nach +0,9 Prozent und +1,4 Prozent in den beiden Vormonaten. Im Vergleich zum Vormonat sind wir sogar schon in der Deflation angekommen mit -0,1 Prozent gegenüber April 2020.

Das aktuelle Datenblatt der Statistiker zeigt es ganz klar. Die Verbraucherpreise für Energie (Ölrpeis-Crash) fallen im Jahresvergleich immer deutlicher ab, mit jetzt -8,5 Prozent, nach -5,8 Prozent und -0,9 Prozent in den Vormonaten. Die Nahrungsmittelpreise halten den Schnitt noch etwas weg von der Deflation. Sie steigen im Jahresvergleich um 4,5 Prozent nach +4,8 Prozent im April. Aber Rettung naht für alle, die Angst vor einer echten Deflation haben. Man sieht ja, wie sich der Ölpreis die letzten Wochen erholt hat. Dauert es mal wieder ein paar Wochen, und die Preisrückgänge für die Verbraucher bei Benzin im Jahresvergleich werden kleiner? Dann kann sich auch die Inflation wieder vorsichtig nach oben entwickeln.

Verbraucherpreise Mai

weiterlesen

Allgemein

Konsumklima in Deutschland: V-förmige Erholung bleibt aus

Avatar

Veröffentlicht

am

Einkaufsstraße - Konsumklima bleibt getrübt

Erholt sich das Konsumklima bei den deutschen Verbrauchern ebenso schnell, wie es abgestürzt ist? Die inzwischen für viele Bereiche der Wirtschaft erhoffte V-förmige Erholung, wird sie kommen? Nein, das wird wohl nichts. Ganz frische heute veröffentlichte Daten zum GfK-Konsumklima zeigen, dass sich die Laune der Deutschen nun minimal gebessert hat. Sie liegt immer noch auf einem desaströs niedrigen Niveau.

Die Verbraucher in Deutschland erholen sich im Mai ein wenig vom Schock, der durch die COVID-19-Pandemie ausgelöst wurde. Sowohl Konjunktur- und Einkommenserwartung als auch Anschaffungsneigung legen leicht zu. Folglich prognostiziere man für Juni 2020 einen Wert von -18,9 Punkten beim Konsumklima, und damit 4,2 Punkte mehr als im Mai dieses Jahres (revidiert -23,1 Punkte), so die GfK. In den Daten für das Konsumklima im April hätten sehr viele Verbraucher durch die schrecklichen Bilder aus Norditalien, New York und Spanien unter Schock gestanden. Dies hätte zu einem beispiellosen Absturz der Konsumstimmung beigetragen. Ein weiterer Fall des Konsumklimas sei im Monat Mai nicht zu beobachten. Dennoch sei der Wert von -18,9 Punkten der zweitniedrigste Wert, der jemals für das GfK Konsumklima gemessen wurde. Dass sich das Konsumklima so schnell nicht auf alte Niveaus erholt, zeigen auch die folgenden Worte der GfK:

Dennoch ist die Verunsicherung unter den Konsumenten groß. Sie sehen die deutsche Wirtschaft bei Weitem noch nicht über den Berg und eine schwere Rezession auf sich zukommen. Die Angst vor Jobverlust bleibt hoch und dies erweist sich neben den Einkommenseinbußen derzeit als ein wichtiges Konsumhemmnis. Darauf müssen sich Händler und Hersteller weiterhin einstellen.“

Noch viel interessanter als das aktuelle GfK-Konsumklima finden wir eine gestrige Veröffentlichung der GfK, wo das generelle Konsumverhalten der Deutschen für die kommenden 12 Monate untersucht wurde. Hier die Headline-Aussage:

Laut einer aktuellen GfK-Studie zur Konsumentenstimmung in der COVID-19 Epidemie glauben 33 Prozent der Befragten in Deutschland, dass sich ihre finanzielle Situation in den nächsten zwölf Monaten verschlechtern wird. Dies hat natürlich auch Einfluss auf ihr zukünftiges Konsumverhalten: Während ein Viertel auf ihren geplanten Urlaub verzichtet, wollen beispielsweise sieben Prozent den Kauf von Kleidung, Autos und Luxusgütern verschieben. GfK-Experten gehen davon aus, dass Verbraucher in Zukunft noch bedarfsorientierter einkaufen werden und digitale Services weiter an Bedeutung gewinnen.

Den gesamten Text finden Sie hier.

weiterlesen

Anmeldestatus

Meist gelesen 30 Tage