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Coronavirus: Spekulationen um die Wirtschaft

Es dürfte wie ein Stochern im Nebel sein, das Einkalkulieren der volkswirtschaftlichen Schäden in einer globalisierten Welt

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Neben all dem menschlichen Leid, welches eine seuchenartige Erkrankung wie der Coronavirus verursacht, hat ein solches Unheil auch deutliche Folgen für Wirtschaft und die Kapitalmärkte. Bisher hat die wirtschaftliche Lähmung der zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt noch zu einer erstaunlich geringen Reaktion an den Börsen geführt. Man orientiert sich an früheren Krisen.

„Buy the Dip“-Mentalität

Es gibt zweifelsohne jede Menge an Warnern, die vor dem altbekannten Verfahren den drohenden Finger erheben – nämlich jeden Rückschlag als Kaufgelegenheit zu sehen. Einer der Populärsten ist der Chefstratege der Allianz, Mohammed El-Erian, der in einem CNBC-Interview vor dieser Vorgehensweise gewarnt hat. Dies sei besonders für Europa ein Problem, da die dortige Notenbank wenig unternehmen könne, um einem einbrechenden Export entgegen zu wirken. Man unterschätze die weltweite wirtschaftliche „Ansteckungsgefahr“ des Coronavirus. Dafür gebe es von Tag zu Tag mehr und mehr Argumente.

Coronavirus: Stillstand und Störung der Lieferketten

Es würde hier komplett das Format springen, wollte man alle Maßnahmen von Firmen auflisten, um sich der Gefahr einer Infektion ihrer Beschäftigten zu wappnen. Schließungen von Läden und ein Produktionsstillstand in vielen Unternehmen führen mehr und mehr zu wirtschaftlichen Konsequenzen, die allesamt zum selben Effekt führen – Umsatz- und Gewinnrückgang. Apple, Hyundai, Mc Donalds, selbst Tesla, um nur ein paar zu nennen, spüren die Störung der Lieferketten.

Was Deutschland angeht, hier ein paar Daten zu unserer Schlüsselindustrie, dem Automobilsektor, der in China sowohl im Produktions- als auch im Absatzsektor gewaltige Umsätze generiert:

Nach Berechnungen von Professor Dudenhöffer vom Center Automotive Research CAR würden die Deutschen Automobilhersteller und die Zulieferer täglich eine Verlust von 62 Millionen Euro erleiden (anstelle von 60 Millionen Euro Gewinn). Bei einer einmonatigen Stilllegung von einem Fünftel der Fläche Chinas aufgrund des Coronavirus schätzt der Experte den Schaden auf 2,5 Milliarden Euro.

Vorsichtige Schätzungen des Wirtschaftseinbruchs durch Coronaavirus

Es dürfte wie ein Stochern im Nebel sein, das Einkalkulieren der volkswirtschaftlichen Schäden in einer globalisierten Welt. Beim Stillstand einer Volkswirtschaft, die für 17 Prozent des weltweiten Bruttoinlandsprodukts steht.

Drei Prozent weniger Wirtschaftswachstum, so schätzt der Chefvolkswirt der Commerzbank, Dr. Krämer, die Auswirkungen des Coronavirus im ersten Quartal 2020 ein. Seine Rechnung lautet so: Wenn in einem Sektor, wie dem produzierenden Gewerbe, welches in China 39 Prozent des Bruttoinlandsprodukts ausmacht, nur die Hälfte der Firmen dichtgemacht werden, so kostet dies 20 Prozent des BIPs. Bei Hinzurechnung des Dienstleistungssektors wäre man bereits bei 25 Prozent – und dann käme noch der Konsum. So schätzt der Volkswirt den Rückgang des chinesischen BIPs im ersten Quartal auf die genannten drei Prozent – wenn die Produktion zeitnah wieder hochgefahren werden kann.

Diese optimistische Sicht verknüpft er mit den Erfahrungen bei der Sars-Epidemie. Dort war in Hongkong nach einem Einbruch der Wirtschaft in Q1 von 2,4 Prozent, diese bereits in Q2 wieder um 6,1 Prozent gewachsen.

Im Gesamtkomplex schätzt Dr. Krämer die Rückgänge der chinesischen Importe auf 4,5 Prozent, für Deutschland eine Belastung des Wachstums von 0,2 Prozent im ersten Quartal. Wobei wir dann schon wieder beim Thema technische Rezession für Deutschland wären.

Allgemein betrachtet, zeigt sich bei den Abstufungen der Ökonomen ein oft gesehenes Bild. Ob Goldman Sachs, JP Morgan oder Citigroup, man startet mit den Abstufungen zunächst beim Produzenten China. Im Falle des Coronavirus mit der Produktion, dem Konsum und dem Tourismus. Irgendwann kommen dann die USA und schlussendlich der träge Tanker Weltwirtschaft.

Die Rolle der Notenbanken

Das hatte man fast erwarten können: Bevor die Feiertage in China zum Neujahrsfest zu Ende gingen, hatte die People’s Bank of China schon mit einer gewaltigen Geldspritze auf die zu erwartenden Turbulenzen reagiert, mit 156 Milliarden Dollar. Man nimmt sich etwas die Federal Reserve (Repo-Markt) zum Vorbild, in puncto kopieren sind die Asiaten sowieso Sonderklasse. Vermutlich werden noch gewaltige Maßnahmen folgen, über Zinsschritte, steuerpolitische Eingriffe und weitere strukturelle, staatliche Maßnahmen.

China wird alles daran setzen, die offizielle Wachstumsrate 2020 nicht stark absinken zu lassen. Man hat in Peking sicher noch den Einbruch der chinesischen Wirtschaft infolge der Finanzkrise 2009 im Hinterkopf, mit einem Einbruch der Produktion im Südosten des Landes und einem Anstieg der Arbeitslosigkeit bei den Wanderarbeitern. Es gibt bereits heute eine große soziale Unruhe im Lande, durch erkennbare Schwächen der Regierung die Lage um das Coronasvirus in den Griff zu bekommen. In den sozialen Medien hagelt es mehr und mehr stürmische Kritik.

Nächstes Jahr feiert man den 100. Geburtstag der kommunistischen Partei Chinas – und man hatte dem Volk versprochen das Pro-Kopf-Einkommen von 2010 auf 2020 zu verdoppeln. Aber ganz erheblich wird der Einfluss sein, den eine Abschwächung des Weltwirtschaftswachstums für die Politik der amerikanischen Notenbank haben wird. Man wollte „patient“ sein und erst einmal mit Zinssenkungen pausieren. Mit jeder Woche Krise um das Coronavirus steigt die Wahrscheinlichkeit von zeitnahen Zinssenkungen und weiteren Maßnahmen (Steuersenkung 2.0), vor allem weil man sich in Kürze bereits in der heißen Phase des Präsidentschaftswahlkampfes befindet. Noch hat die Fed Pulver bei ihren Leitzinsen (1,75 Prozent). Und wer würde von der Liquiditätsflut profitieren? Angesichts einer Rendite der 10-jährigen US-Treasury, die schon deutlich unter der Inflationsrate liegt?

Fazit: Coronavirus und der monetäre Faktor

Man muss es derzeit wiederholen: Der monetäre Faktor ist der stärkste an der Börse, die Flut hebt die Boote und wenn keine Rezession droht, wird es an den Aktienmärkten vorerst nur Korrekturen, aber keinen Crash geben. Der Coronavirus könnte aber der „Schwarze Schwan“ sein, der die Volkswirtschaften im Jahr 11 ihrer Expansion abrupt abstoppt. Allerdings deuten die offiziellen Ausbruchszahlen noch nicht auf einen Großausbruch der Infektionen hin (40.500 Fälle – über 3300 als geheilt Entlassene), bei einer Bevölkerungszahl von 1,4 Milliarden Menschen. In Deutschland erkranken jährlich zwischen zwei und 14 Millionen Menschen an Grippe, es versterben zwischen ein paar Hundert und 20.000.

Sollten die chinesischen Zahlen stimmen – was allerdings schwer anzuzweifeln ist – wäre dies (noch) ein sehr kleiner Teil der Bevölkerung. Manchen Experten zufolge könnte der Peak der Erkrankungen Mitte dieser Woche erreicht sein. Im Übrigen dauert die Quarantäne der 11 Millionen-Metropole Wuhan jetzt schon 18 Tage an, bei Ausgangssperren und Hausarrest. In diesem Zeitraum müsste bei allen Infizierten die Krankheit schon ausgebrochen sein.

Ergo: Aus den vorliegenden Fakten kann man eigentlich beide Szenarien ableiten, einen gewaltigen Einbruch der Wirtschaft, bis zur Rezession in manchen Staaten und eine Delle, die in Q2 und Q3 wieder ausgeglichen wird.

Die Aktienmärkte haben sich bisher für die zweite Variante entschieden – noch!

Das Coronavirus ist derzeit das Hauptthema der Aktienmärkte

5 Kommentare

5 Comments

  1. Avatar

    Sven

    10. Februar 2020 09:15 at 09:15

    Die Märkte preisen zurecht die Nachholeffekte ein, wenn es überhaupt zu dieser Mini-Delle kommt. Das Wachstum der Wirtschaft legt maximal eine Mini-Pause ein. Bei voller Fahrt brummt es dann auch an den Börsen wieder kräftig.

    • Avatar

      sabine

      10. Februar 2020 12:52 at 12:52

      Gehören Sie zu Die Partei? Klingt ganz so und ist deren normales Procedere.
      Alles lächerlich machen und sich als toll fühlen. Das Dada-Gefühl. Man steht über der Masse.
      https://www.gutefrage.net/frage/was-ist-die-partei-die-partei-rechts-links-oder-doch-neutral–und-was-will-bzw-was-verspricht-die-partei-

      Das tun die Zeugen Jehovas auch. Denn nur sie, die 144.000, werden gerettet. Alle anderen sind verloren. Erhabenes Gefühl. Wenn es denn stimmt. Und da ist der Haken.

      Vielleicht sind diese Spinner-Reaktionen ja auch ein Reflex der Verlogenen in der Öffentlichkeit. Ich nenn mal jetzt keine Richtung!

      • Avatar

        sabine

        10. Februar 2020 12:53 at 12:53

        „gegen die Verlogenen“ muß es heißen.

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        LookOut

        15. Februar 2020 13:54 at 13:54

        Ich bin zwar jetzt kein Religionsexperte aber bei knapp 8 Millionen Zeugen Jehovas denke ich nicht das nur 144 000 gerettet werden, sonst gäbe es ja nur 144 000 Anhänger.

        Zum eigentlichen Thema ja der Corona Virus hinterläßt Schädigungen der Wirtschaft
        allerdings kaufen die Notenbanken jedesmal die Märkte hoch sofern die geringste Panik aufkommt.

        So gesehen funktioniert die „Buy the dip“ Strategie nahezu endlos.

        Die Aktienmärkte und Realwirtschaft haben schon lange keine Korrelation mehr.

  2. Avatar

    Quintus

    10. Februar 2020 13:48 at 13:48

    @ Wolfgang M.
    Eine nicht gerade beruhigende Meldung von Greg Folkers.
    Eine der größten klinischen Überraschungen im Zusammenhang mit der Coronavirus-Epidemie in den letzten Tagen war die Entdeckung, dass zusätzlich zum Targeting von ACE2-Rezeptoren (Angiotensin Converting Enzyme 2) in den Atemwegen ein verstärkter „Zytokinsturm“ in der Lunge und eine tödliche Pneumonie die Folge waren Die Todesursache, das Virus, das zunehmend Fragen aufwirft, zielt auch auf ACE2-Rezeptoren in anderen Organen wie Herz, Niere, Leber, Darm usw. ab, was wiederum erklärt, warum der erste Hong Kong Tod durch Coronavirus das Ergebnis von Herzinsuffizienz und nicht Lungenentzündung war.

    https://twitter.com/greg_folkers/status/1225090340358459393/photo/1

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Dax & Co: Abverkauf – aber Erholung am Super-Donnerstag? Videoausblick

Markus Fugmann

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Der Dax gestern mit dem größten Verlust seit März, die Indizes an der Wall Street mehr als drei Prozent im Minus. Treiber des Abverkaufs vor allem beim Dax war der „differenzierte Lockdown“. Was aber passiert heute, am „Super-Donnerstag“? Denn heute stehen nicht nur wichtige Konjunkturdaten auf der Agenda (US-BIP, US-Ertsanträge), sondern auch die Zahlen der vier Tech-Giganten Apple, Amazon, Alphabet und Facebook mit einer Marktkapitalisierung von mehr als fünf Billionen Dollar. Dazu dann noch die EZB-Sitzung (von der allerdings heute nur Verbal-Rhetorik zu erwarten ist). So oder so: was wir derzeit sehen unmittelbar vor der US-Wahl ist ziemlich unegwöhnlich – hat Trump gestern gewissermaßen die Wahl verloren?

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DAX daily: Dax-Absturz – Fortsetzung oder folgt die Gegenbewegung?

Stefan Jäger

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Die nächste Ausverkaufswelle hat den Dax im gestrigen Handel massiv getroffen. Aus der anfänglichen Nervosität hat sich mittlerweile eine erste Panik entwickelt. Infolgedessen fiel der Dax wie ein Stein und musste erneut kräftige Verluste von über 4 % hinnehmen. Im Handelsverlauf rutschte der Index bis auf ein Tagestief bei 11.457 ab, damit notiert er wieder auf dem Niveau von Ende Mai. Das Tageshoch lag zuvor noch bei 11.852 Punkten. Den Handelstag hat der deutsche Leitindex schließlich mit einem Abschlag von 503 Punkten (-4,17 %) bei 11.560 beendet. Seit dem September-Hoch bei 13.460 bis zum gestrigen Tief ging es somit schon 2.000 Punkte (ca. 15%) abwärts.

Im Tageschart hat der Dax gestern das 38,2 % Retracement (11.474) der gesamten Erholung vom März-Tief zum September-Hoch erreicht. Dieser Bereich könnte den Abverkauf abfedern, wodurch die Möglichkeit einer Stabilisierung im Dax besteht. Nachdem der Index in den letzten Tagen wie ein Stein gefallen ist, wäre es nicht untypisch, wenn sich eine Zwischenerholung einstellt. Das ist aber kein Muss, es kann auch noch weiter runter gehen. Eine entscheidende Rolle spielen die Quartalszahlen der FAANG-Aktien, die heute nachbörslich veröffentlicht werden.

News und fundamentale Daten

Es hatte sich in den letzten Tagen bereits abgezeichnet, dass Frau Merkel und die Länder-Chefs weitere Restriktionen einführen könnten. Am Mittwochnachmittag bestätigten sich letztendlich die Befürchtungen der Anleger, denn der Bund beschließt einen Lockdown (light), der ab dem 2. November in Kraft tritt. Dadurch dürften sich die Wirtschaftsdaten und die Geschäftsaussichten in manchen Branchen deutlich eintrüben. Folglich wird das in die Dax-Kurse eingepreist.

Heute gibt es die volle Palette an Konjunkturdaten und Bilanzberichten. Los geht es um 9:55 Uhr mit der Veränderung der Arbeitslosigkeit und der Arbeitslosenquote in Deutschland. Danach folgt um 13:30 Uhr die mit Spannung erwartete Vorabschätzung des US-Bruttoinlandsprodukts für das dritte Quartal. Um 13:45 Uhr veröffentlicht die EZB dann die Zinsentscheidung sowie den geldpolitischen Begleittext. Anschließend findet um 14:30 Uhr die Pressekonferenz der EZB statt. Insbesondere gilt die Pressekonferenz als ein Trading-Event und kann für Bewegung im Dax und an den Märkten sorgen. Zuvor erscheint um 14:00 Uhr auch noch der Verbraucherpreisindex aus Deutschland.

Wenn es einen Peak in der Berichtssaison gibt, dann ist dieser heute erreicht. Bevor die vier Tech-Giganten Amazon, Apple, Facebook und Alphabet nachbörslich ihre Zahlen vorlegen, sehen wir zuvor noch diverse Bilanzen deutscher Unternehmen. Zum einen erscheinen die Zahlen der Dax-Unternehmen Volkswagen, Fresenius, Fresenius Medical Care und MTU Aero Engines. Zudem noch von Unternehmen aus der zweiten Reihe wie Airbus, Symrise, Kion, Nemetschek, Wacker Chemie usw.

Die wichtigen Marken für den Handelstag im Dax

Nachdem der Dax diese Woche schon über 1.000 Punkte am Stück gefallen ist, könnte sich heute ein Boden bilden und eine Erholung einsetzen. Ungefähr eine Stunde vor Börseneröffnung notiert der Dax nahe seines gestrigen Schlusskurses bei 11.575. Über der 11.610 steigt die Wahrscheinlichkeit für eine Erholung. Ein Rücksetzer bis 11.571 mit einem anschließenden Anstieg wäre auch noch eine Möglichkeit. Kann sich der Dax nachhaltig über der 11.610 halten, dann ergeben sich Ziele bei 11.650, 11.770, 11.852.

Unterschreitet der Index jedoch die 11.571 mit Momentum, dann könnte es wieder in Richtung des gestrigen Tagestiefs bei 11.457 gehen. Ein unterschreiten der 11.457 wäre ein Sell-Trigger und würde tiefere Kurse mit sich bringen. Folglich könnte sich noch eine Abwärtswelle anschließen. Daraus ergeben sich Ziele auf der Unterseite bei 11.391, 11.340 und 11.220. Es wäre auch möglich, dass der Kurs zwischen 11.650 und 11.500 erst einmal hin und her pendelt, bevor es zu einer Richtungsentscheidung kommt.

DAX daily: Tagesausblick 29.10. - M15-Chart - Erholung oder weiter abwärts?

Heutige Pivot Punkte (PP):

12.155 – Pivot Punkt R2

11.843 – Pivot Punkt R1

11.649 – Pivot Punkt

11.337 – Pivot Punkt S1

11.143 – Pivot Punkt S2

Dax Unterstützungen (US):

11.474 – 38,2 % Retracement (8.256 – 13.460)

11.457 – Tagestief 28.10.

11.391 – Gap vom 25.05.

11.340 – Ziel der 1.000-Punkte-Range

11.220 – 100 % Ziel SKS (Hoch 13.460; Nackenlinie 12.340)

Dax Widerstände (WS):

11.650 – 23,6 % Retracement (12.279)

11.770 – 38,2 % Retracement (12.279)

11.852 – Tageshoch 28.10.

11.960 – 61,8 % Retracement (12.279)

Disclaimer

Die hier angewandte technische Analyse stellt keine Anlageberatung dar. Es handelt sich auch nicht um Kauf- oder Verkaufsempfehlungen von Wertpapieren und sonstige Finanzinstrumenten. Die Wertentwicklung der Vergangenheit bietet keine Gewähr für künftige Ergebnisse. Die bereitgestellten Analysen sind ausschließlich zur Information bestimmt und können eine individuelle Anlageberatung nicht ersetzen. Eine Haftung für mittelbare und unmittelbare Folgen aus diesen Vorschlägen ist somit ausgeschlossen.

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Finanznews

Dax: Herber Abverkauf – aber Rettung naht! Marktgeflüster (Video)

Markus Fugmann

Veröffentlicht

am

Der Dax heute mit dem stärksten Abverkauf seit März, aber auch die Wall Street heute stark unter Druck: Zur völligen Überraschung der Aktienmärkte kommt nun die zweite Corona-Welle in Europa, zunehmend aber auch in den USA mit voller Wucht und vor allem neuen Lockdown-Maßnahmen. Mit eben diesen neuen Maßnahmen aber steigt der Druck auf die Notenbanken (morgen EZB-Sitzung) zur Rettung. Und je tiefer die Aktienmärkte fallen, desto größer wird der Handlungsdruck. Dennoch: der Dax ist auch im europäischen Vergleich besonders schwach und hat nun 12% von seinem Hoch von vor zwei Wochen verloren – ist also nun offiziell in einer Korrektur. Retten morgen die Zahlen der US-Tech-Giganten?

Werbung: Traden Sie smart mit Capital.com: https://bit.ly/316AkWq

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