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Coronavirus: Statistik und die Entwicklung der Weltbevölkerung

Das Coronavirus breitet sich weiter aus, eine Pandemie wird immer wahrscheinlicher. Damit schießen auch die Spekulationen über die Folgen aus dem Boden. Der Leiter der Virologie der Berliner Charité, Professor Dr. Christian Dorsten, spricht schon von einer Infektionswahrscheinlichkeit von 60 bis 70 Prozent der deutschen Bevölkerung in den nächsten Jahren.

Coronavirus: Die bisher bekannten medizinischen Folgen

Das Coronavirus ist zweifellos viel ansteckender und auch tödlicher, als eine normale Grippe. Der Präsident des Robert Koch-Instituts, Professor Dr. Lothar Wieler, sprach von einer über 20-fach höheren Letalitätsrate als es bei der Influenza der Fall ist.

Aber bei 80 Prozent der Erkrankten verläuft die Krankheit ziemlich harmlos. Viele bemerken es gar nicht, dass sie sich mit dem Virus infiziert haben, vor allem Kinder. Wer an einer „echten“ Grippe erkrankt, bekommt heftige Krankheitssymptome und ist für gewöhnlich nicht mehr in der Lage das Haus zu verlassen und andere anzustecken. Das ist das Perfide an Sars-CoV-2: Es ist lange Zeit übertragbar, ohne dass der Träger etwas davon bemerkt – und vor allem kann es sich länger an Gegenständen halten.

Dazu der Virologe Schmidt-Chanasit in einem Interview mit der Welt:

„Es geht nicht darum, verschont zu bleiben. Gerade für die gesunden Jungen wird das eine banale Erkrankung sein. Das muss man mal deutlich sagen: Das wird ein Schnupfen sein, vielleicht haben sie eine Woche Fieber. Da kann man zu Hause bleiben und das auskurieren. Das ist also eigentlich kein Problem. Gerade bei den Kindern, da haben ja so viele Angst. Alle Daten deuten darauf hin, dass Kinder überhaupt nicht gefährdet sind. Also keine Todesfälle bei Kindern und jungen Erwachsenen.“

Dies wird an der jüngsten Entwicklung in Italien sichtbar. 41 Menschen sind bisher gestorben. Nahezu alle waren fortgeschrittenen Alters oder hatten erhebliche Vorerkrankungen, auf einige traf auch beides zu.

Bevölkerungsexplosion und Globalisierung

Das Coronavirus breitet sich rasend schnell über den Erdball aus, über 60 Länder sind bereits betroffen. Wir leben in einer globalisierten Welt, in der Güter in Massen über die Meere verschifft werden und Millionen Menschen in Flugzeugen unterwegs sind, geschäftlich und zu Urlaubszwecken. Damit sind auch Schädlinge und Krankheitserreger weltweit auf Reisen, manch einer hat in seinem Garten schon ganz neue Freunde entdeckt.

Da muss man auf ein Grundproblem hinweisen, welches diese Problematik geradezu fördert, die Bevölkerungsexplosion. Beispiel Indien: Vor gut vier Jahrzehnten betrug die Bevölkerungszahl auf dem indischen Subkontinent 700 Millionen Menschen, jetzt ist sie bereits auf 1,4 Milliarden Bürger angewachsen. Mumbai hat angeblich die 15-fache Bevölkerungsdichte von New York.

Die Erdbevölkerung ist in dieser Zeit von 3,5 Milliarden auf über 7,7 Milliarden Bewohner explodiert, in nur zwei Generationen. In China gibt es eine Urbanisierung ohnegleichen. Millionenstädte sind aus dem Boden geschossen, eben wie das Epizentrum der Viruskrise Wuhan, wo Menschen auf engstem Raum zusammenleben und viele Tierarten unter kritischen hygienischen Bedingungen zum Verzehr angeboten wurden. China hat auf dieses Thema aber reagiert und den Wildtierhandel landesweit verboten. Die Weltorganisationen rechnen mit einem weiteren Anstieg der Population trotz Erderwärmung, Ausbeutung der Ressourcen auf über 10 Milliarden Menschen, schon bis zur Mitte des Jahrhunderts.

Fazit

Jetzt könnte man eine philosophische Frage stellen. Quo vadis Menschheit? Die Natur könnte mit dem Auftauchen des Coronavirus einen Wink mit dem Zaunpfal gegeben haben. So kann es mit Globalisierung und dem Wachstum nicht weitergehen. Dabei kam in diesen Überlegungen noch gar nicht Afrika zur Sprache, wo die Bevölkerung von jetzt gut einer Milliarde Menschen schon in wenigen Jahrzehnten auf zwei Milliarden ansteigen soll, ungeachtet von Ernährungs/Gesundheits-und Klimaproblemen. Wohin werden sich viele Menschen aus den Krisengebieten dann orientieren?

Ist das Coronavirus ein Weckruf für die Welt?



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8 Kommentare

  1. Nicht die Natur ist schuld. Die Jesuiten!

  2. Man tut einfach nichts und läuft den letzten zwei Wochen der Infizierten hinterher bis man keine Ressourcen mehr hat. Ganz nach dem Motto: „Jeder muss da durch und die potenzielle Verlustrate wird schon niedrig bleiben.“
    Und alleine weil man sich wieder neu infizieren kann, gibt es aktuell eine 0% Chance auf Besserung solange Menschen sich im Teufelskreis immer wieder neu anstecken können und andere anstecken werden.

  3. Die agressive Phase des Virus radikal zu bekämpfen ist ein Must – ohne Wenn und Aber. In 2 – 3 Jahren wird der Durchschnittswert auf ein bewältigbares Mass gesunken sein und dürfte deshalb die Menschheit nicht mehr wo vordergründig wie heute interessieren und tangieren.
    Aber gerade deshalb sollte man verlangen, dass solche Organisationen wie die EZB nur noch von Leuten geleitet werden dürfen, die einen Intelligenztest absolviert haben. Denn ihre Massnahmen werden die Gesellschaft der Zukunft irreversibel schädigen.

  4. @ M Lohmann
    ähm wie jetzt? Nur den EZB Casinospielern??? Was ist mit den ganzen rotgrün gegenderten Politverbrechern?! Voila, haben die nicht brachiale Schuld an all diesen Verwerfungen und üblen Zukunftsaussichten?!!! Die EU müsste sofortig aufgelöst werden und eine echte Rechtsstaatlichkeit ohne zentraldiktatur und ihren selbsternannten Poltikommissaren (Stalinismus) hergestellt werden. Als jedes Land noch seine eigene Regierungshoheit inne hatte, gesicherte Grenzen und etwas mehr Mitsprache durch das Vok (Willen) waren heutige disoziative und hochexplosive Fehlentwicklungen Fremdwörter. Und ja, es gab Wohlstand und Handel-friedlich… naja…lol. Die Masse kapiert nicht einmal, dass sie Futter ist. Abgesehen davon, was passiert mit denen, die das LABOR Virus überstanden haben? kommt dann beim zweiten Ausbruch der Bail Out? Immerhin ist der Infizierte, so er am Leben, ein gutes Wirtstier…ich denke da mal an Herpes?

    1. Oscarverdächtiger Kommentar: Bestes Verdrehbuch, bester Nebeldarsteller, bester Misston.

    2. @Oscar
      bei derartigen Kommentaren stellt sich mir die Frage, ob nicht eher Sie ein gutes Wirtstier und Futter (von Populismus und Hetze) sind. Sie sprechen sehr verklärt von ziemlich üblen Zeiten, zu denen bittere Saumagen-Birne-Kohl-Eintöpfe in verfilzten und höchst korrupten Schälchen serviert wurden. Als der Wunsch nach etwas mehr Mitsprache (Willen) mehr als heute ziemlich radikal als staatsfeindlich und kommunistisch eingestuft wurde, bis 1989 die gesicherten Grenzen erstmals kollabierten.

      Sie sprechen zudem sehr wirr: …etwas mehr Mitsprache durch das Vok (Willen) waren heutige disoziative und hochexplosive Fehlentwicklungen Fremdwörter.

      Derart hochexplosive gedankliche Fehlentwicklungen sind auch heute noch dissoziativ und dem Volk unbekannte Fremdworte.

  5. Ach wie wunderbar ich habe gerade Hausarrest verordnet bekommen, ein Meeting Teilnehmer von letzter Woche ist in Quarantäne…Happy Happy

  6. Pingback: Coronavirus: statistieken en de ontwikkeling van de wereldbevolking | eunmask

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