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Coronavirus: Vergleich New York – Wuhan, woher der große Unterschied?

Wolfgang Müller

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Wieso dieser Unterschied: Im Bundesstaat New York mit seinen gut 19 Millionen Bewohnern gab es am 7. April 131.916 mit dem Coronavirus Infizierte und bereits 4758 Tote. Davon dürften zwei Drittel auf New York City entfallen, der Finanzhauptstadt der Welt mit ihren über 8,6 Millionen Einwohnern.

Da kommt man schon ins Grübeln, wenn man die Zahlen aus China betrachtet, wo es derzeit nur noch Einzelfälle gibt – bei denen es sich nach Angaben der Behörden ausschließlich um Reisende handelt, die nach China kommen.

Chinas Bilanz zum heutigen Tag: 81.740 Infizierte und 3331 Todesfälle.

Auf Wuhan – der Ausbruchsstätte des Coronavirus – entfällt die Mehrheit der Fälle, aber „nur“ 2535 Todesopfer. Ein kleines Wunder für eine 11 Millionen Menschen-Metropole, in der man den Ausbruch des Coronavirus zunächst wochenlang zu verschleiern versucht hat.

Coronavirus: Eine Studie des Imperial College in London

Ziemliches Aufsehen haben im März Studien des Imperial College in Großbritannien erregt, die zum einen auf die mögliche Zahl an Todesfällen durch das Coronavirus hinwiesen, falls man auf das Social Distancing verzichten würde und zum anderen auf die große Anzahl der unerkannten Fälle, der Dunkelziffer. Man kam für Deutschland auf die Zahl von 600.000, für Italien gar auf 5,9 Millionen Coronafälle, was von eigenen Wissenschaftlern sogar bestätigt wurde. In Deutschland schloss der Präsident des Robert-Koch-Institut, Professor Wieler, auf Anfrage eines Journalisten eine solche Kennziffer nicht einmal aus.

Was zwei Dinge zur Folge hätte: Zum einen hätten die Südländer wie Italien und Spanien bereits eine große Herdenimmunisierung erreicht, Deutschland noch nicht, aber in jedem Fall wäre die Sterblichkeitsrate erheblich geringer als bisher berechnet und läge etwa im Bereich von schweren Grippewellen. Und man hätte bereits eine große Anzahl an Menschen, die weder als Virusempfänger als auch als Virusspender in Frage kämen – auch bei einem Wiederaufflackern der Virusinfektion.

Aber was bedeutet das jetzt für unseren Vergleich?

Es vergingen also Wochen seit dem Ausbruch des Coronavirus in Wuhan, bis zur Abriegelung der Stadt am 23. Januar 2020. Vorher konnten allerdings noch zwei Millionen Bürger aus der Stadt ausreisen, um mit ihren Verwandten auf dem Lande das Neujahrsfest zu feiern. Eigentlich die Möglichkeit, um das Virus im Landesinneren so richtig zu verbreiten. Wieso dann diese geringe Zahl für ganz China von zuletzt gut 81.000 Coronafällen, mit dem Schwerpunkt in Wuhan? Und erst die Anzahl der Toten.

Die Antwort kann eigentlich nur lauten: Man hat unglaublich mit den Zahlen geschummelt. Dies wird auch nachvollziehbar, wenn man den typischen Verlauf einer Coronaerkrankung in der Gesamtbevölkerung und innerhalb aller Altersgruppen betrachtet. 80 Prozent der Fälle verlaufen relativ problemlos – und davon wiederum bis zu 50 Prozent ganz ohne Symptome. Das bedeutet, viele Betroffene merken ihre schwere Erkrankung eigentlich gar nicht. Dies wird auch von Tag zu Tag in Deutschland immer mehr von Augenzeugenberichten untermauert, aus Familien mit Infizierten, bei denen der Partner und die Kinder ohne Krankheitsanzeichen der Quarantäne des Erkrankten beiwohnen.

Es wurde schon darüber berichtet, dass viele Chinesen, die schreckliche Bilder in den überfüllten Krankenhäusern in Wuhan sahen, davon Abstand nahmen, sich in ein Krankenhaus zu begeben, in dem die Wahrscheinlichkeit dort zu sterben noch höher war als zuhause. Diese blieben natürlich unregistriert und nach zwei Wochen Quarantäne war die Sache erledigt, auf welche Art auch immer. Das wäre ein erster Grund, warum die Zahlen hinten und vorne nicht stimmen. Nun zu den Todesfällen: Wieso hat die Weltmetropole New York bereits jetzt mehr Todesopfer als ganz China? Dies wird noch mysteriöser, wenn man sich noch einmal an die Meldungen aus Wuhan während des Monats Februar erinnert.

Die Krematorien der Stadt waren anscheinend rund um die Uhr im Einsatz. Und dies bei insgesamt 2545 Toten, verteilt über mehrere Monate, schwerpunktmäßig auf sechs Wochen im Februar/März.

In einer Stadt mit 11 Millionen Einwohnern dürften schon bei einer Mortalitätsrate wie in Deutschland von etwa 1,2 Prozent pro Jahr 130.000 Menschen sterben (in Deutschland sterben 900.000 bis 950.000 Menschen pro Jahr).

Damit müsste man schon mit einer Anzahl von über 360 Menschen pro Tag rechnen, bei einer ähnlich niedrigen Sterberate wie bei uns. Sollten jetzt in Wuhan innerhalb von ein paar Wochen 2535 Menschen durch das Coronavirus gestorben sein, einer Tagesrate von unter 100 Menschen, wieso mussten dann die Krematorien rund um die Uhr laufen? Wahrscheinlich, weil die Zahlen nicht stimmen.

Dazu ein entlarvender Artikel im Magazin „Caixin“: Dessen Reporter begleiteten einen aus dem Hausarrest entlassenen Bewohner der Stadt, der nun die Asche seiner Angehörigen abholen durfte, die während der Epidemie verstorben sind.

Dort begegnete man einem Lastwagenfahrer, der ihnen freimütig erzählte, er habe in nur zwei Tagen 5000 Urnen angeliefert. Dies bei der offiziellen Zahl von insgesamt 2535 durch das Coronavirus Verstorbener in Wuhan. Hinzu kommt, dass die Urnenlieferung an nur ein einziges Krematorium ging und Wuhan betreibt mindestens deren sieben.

Dies deutet einmal mehr darauf hin, dass man bei statistischen Zahlen aus China äußerst misstrauisch sein soll, wenn diese den Interessen der Regierung zuwiderlaufen. Wir haben über ein Jahrzehnt Arbeitslosenzahlen bewundern dürfen, die nur in der Kommastelle hinter der Vier geschwankt haben.

Gerade im Fall von Wuhan, wo man im Fokus der Welt steht, weil auf einem „Wet Market“, an dem man Tiere aller Art erwerben konnte, vermutlich eine Virusinfektion entstand, die sich zu einer weltweiten Pandemie entwickelte. So etwas ist nicht im Sinne der kommenden Wirtschaftsmacht Nummer eins.

Fazit: Chinas Zahlen zum Coronavirus können nicht stimmen

Beim Vergleich der beiden Großstädte Wuhan und New York wird immer mehr deutlich, dass die chinesischen Zahlen in Sachen Coronavirus nicht stimmen können – auch wenn man das pulsierende Leben in einer westlichen Metropole, die niemals schläft, mit ins Kalkül nimmt. Denn auch in China leben Familien auf engstem Raum zusammen und wenn ein Lebenspartner infiziert war, bedeutete dies dasselbe wie an allen anderen Orten dieser Welt für die restliche Familie.

Wir befinden uns dennoch im Dunstkreis der Spekulation. Der Nebel wird sich dann lichten, wenn es ausreichend Antikörpertests gibt. Damit will man in Deutschland bis April soweit sein. Dann wird man Aufschluss darüber bekommen, wer das Coronavirus überstanden hat und auch davon geheilt ist, obwohl er die schwere Virusinfektion gar nicht bemerkt hat – und auch nicht in die Infektionsstatistik Aufnahme gefunden hat.

Chinas Zahlen zum Coronavirus können nicht stimmen

4 Kommentare

4 Comments

  1. Avatar

    Macwoiferl

    8. April 2020 14:07 at 14:07

    Der Mensch glaubt eben nur was er sieht @Wolfgang Müller.
    Permanent (und permanent vergeblich) bitte ich hier um kritischen Umgang mit Zahlen (im Falle China seit Februar)!
    Soeben hat der Iran seine Neuinfektionen von 4.934 auf unter 2.000 „korrigiert“.
    Ja, freilich, „Zahl der Neuinfektionen im Iran geht zurück“, heißt es gleich wieder.
    Die Bürger von Wuhan sind Wunderlinge, die nicht nur kaum angesteckt,sondern auch gleich geheilt wurden wieder…
    Luckin Coffe war ein Wunderkonzern, der ohne Kosten sein Wachstum täglich um 500 % steigerte
    Dito China, täglich plus 9 Prozent
    Tesla, Apple etc.
    Das Investorenvolk macht gerne einen auf schlau und intellektuell und Blick hinter die Kulissen.
    Und glaubt doch am liebsten, was Tagesschau-Onkels aus Bejing, Washington und Brüssel erzählen…

    Hinterfragen darf man erst, wenn es die Zensur erlaubt?!?

  2. Avatar

    sabine

    8. Juni 2020 10:04 at 10:04

    Hat Lenin schon gesagt, eine Diktatur vereinfacht alles ungemein.
    Und zwar dachte an seine Pläne:
    – „Wer die Kapitalisten vernichten will, der muß ihre Währung zerstören.“
    – die Gesellschaft zu zerstören und auf ihren Trümmern den neuen Tempel zu erbauen.
    https://books.google.de/books?id=DaR4DwAAQBAJ&pg=PT7&lpg=PT7&dq=lenin+auf+den+tr%C3%BCmmern&source=bl&ots=HtBDGLnhTA&sig=ACfU3U2c24wGCds8m5fhtAxCfrb5d4_kpw&hl=de&sa=X&ved=2ahUKEwjM9KWW3PHpAhU1ysQBHS6KDlQ4ChDoATAGegQIBhAB#v=onepage&q=lenin%20auf%20den%20tr%C3%BCmmern&f=false

    Bei uns haben wir ähnlich schwurbelige Zahlen.
    Im März warnten uns die regierenden Entscheider, bei 2,7% Sterberate erwarten uns in Deutschland 2,16 Mill Tote. Sind wir vorbereitet? Flankiert durch das Notlazarett aus NY und man bei unserem EU-Mitgefangenem Spanien mit Särgen nicht mehr nachkomme. (Fake-News? Wie es aussieht.) Und auch die bösen Schweden haben nur im Promille-Bereich mehr Tote, und kommen nicht über die Nullkommastelle.
    Das beste Beispiel finde ich Frau Merkel, die ja so ganz sympathisch und wissenschaftlich patent rüberkommt: Erst hieß es, wenn die und die Sterberate, dann Lockdown-Ende, dann höheres Limit, dann Erfindung des R-Werts, dann auch der wieder hochgesetzt usw. Kunststoff im Gesicht bis in alle Ewigkeit!
    https://www.youtube.com/watch?v=5fXVAwpj1Xs
    https://politicaldatascience.blogspot.com/?view=classic

    • Avatar

      Sabine

      8. Juni 2020 10:08 at 10:08

      Wie beim Wetter, „das Klima verarscht uns“ schreiben die Qualitätsmedien. Im Sommer gestern 10°C mittags, heut ebenfalls um 10 Uhr.
      …….
      Tja, „der Coronavirus verarscht uns!“
      Bildzeitung sagt, „Drostenstudie grob falsch. Er solle sie zurückziehen.“ Er will nicht, er habe anderes zu tun!

  3. Avatar

    Forexli

    8. Juni 2020 11:37 at 11:37

    @Sabine , schön ist zuzuschauen wie die gescheiten MMT – Kapitalisten ihre Währung mit dem Anhäufen von Schulden selber kaputt machen u.dies sogar bewusst mit dem Währungskrig forcieren.
    Die Welt ist ungerecht, warum können nicht alle Länder Geld drucken ?

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Nullzinsphase in der Realität: BaFin entzieht zwei Pensionskassen die Betriebserlaubnis

Claudio Kummerfeld

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Nullzinsphase

Die Nullzinsphase erfreut zwar private Kreditnehmer und Staaten, die sich zum Traumkonditionen verschulden können. Aber wo Kredite für die einen nur Schulden sind, da sind sie auf der anderen Seite für Fondsgesellschaften, Rentenversicherungen und Pensionskassen nichts anderes als eine Geldanlage, die Zinsen abwerfen muss. Tut sie das nicht, geraten die Zusagen gegenüber den Kunden und die gesamten Kalkulationen der Kassen ins Wanken. Neben 20 Lebensversicherungsgesellschaften hat die BaFin derzeit auch 36 Pensionskassen unter sogenannter „verschärfter Beobachtung“.

Zwei Pensionskassen endgültig ohne Betriebserlaubnis

Schon im Jahr 2018 hatte die BaFin den Pensionskassen „Kölner Pensionskasse“ und „Pensionskasse der Caritas“ die Anordnung erteilt, dass sie nicht weiter ihrer Arbeit nachgehen dürfen (wir berichteten damals). Die beiden legten aber Widerspruch ein. Nun hat die BaFin offiziell mitgeteilt, dass die Entziehung der Betriebserlaubnis für die beiden Pensionskassen rechtskräftig ist, rückwirkend zum 31.12.2020 (hier und hier die offiziellen Mitteilungen). Beide Meldungen sind im Wortlaut identisch, daher drucken wir hier nur eine ab. Zitat:

Die BaFin hat gemäß § 304 Absatz 1 Nr. 2 Versicherungsaufsichtsgesetz (VAG) die Erlaubnis zum Betrieb des Versicherungsgeschäfts der Pensionskasse der Caritas VVaG mit Bescheid vom 24. Oktober 2018 widerrufen. Das Unternehmen konnte die Mindestkapitalanforderung nicht erfüllen und hat einen Finanzierungsplan zur Beseitigung dieser Unterdeckung vorgelegt, der aus Sicht der BaFin unzureichend war. Der Bescheid ist mit Ablauf des 31. Dezember 2020 bestandskräftig geworden. Der Betrieb des Versicherungsgeschäfts ohne die erforderliche Erlaubnis stellt eine Straftat dar. Gemäß § 304 Absatz 5 VAG darf die Pensionskasse der Caritas VVaG keine neuen Versicherungsverträge abschließen und bestehende Versicherungsverträge weder verlängern noch erhöhen.

In der Realität bedeutet dies, dass diese beiden Pensionskassen nur noch ihr vorhandenes Bestandsgeschäft abwickeln dürfen. Den insgesamt 55.000 betroffenen Anspruchsinhabern auf Pensionen dürften womöglich nach und nach Kürzungen ihrer Ansprüche und Auszahlungen bevorstehen. Die beiden Pensionskassen sind nun sozusagen in Liquidation. Sie werden noch solange bestehen, bis die letzten der jetzt noch eher jungen Mitglieder irgendwann sterben. Also werden diese Pensionskassen also auf Jahrzehnte hinweg Abwicklungsanstalten mit Restbeständen sein.

Man kann es sich kaum vorstellen, aber es ist, wie es ist. Das Finanzsystem und in diesem Fall das System der Pensionskassen beruht vor allem darauf, dass die eingezahlten Beiträge auch am Kapitalmarkt Zinsen abwerfen, damit die vorhandenen Vermögensbestände sich vermehren. Seit Jahren knabbert nun die Nullzinsphase an den Reserven. Womöglich sind diese beiden Kassen nur der Anfang einer Entwicklung? Denn man sieht es ja, die Zinsen in Euroland werden noch sehr lange auf der Null-Linie verharren.

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Aktuell: Citigroup und Wells Fargo melden Quartalszahlen

Claudio Kummerfeld

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Die Quartalszahlen von Citigroup und Wells Fargo wurden soeben veröffentlicht. Zunächst Citi. Hier die wichtigsten Kennzahlen.

Der Umsatz liegt bei 16,50 Milliarden Dollar (Vorjahresquartal 18,38/erwartet 16,50).

Der Gewinn liegt bei 2,08 Dollar pro Aktie (Vorjahresquartal 2,11/erwartet 1,35).

Die Aktie notiert vorbörslich mit -1,7 Prozent.

Die Kreditausfälle sinken von 1,84 vor einem Jahr auf 1,27 Milliarden Dollar im letzten Quartal. Von den Rücklagen für möglicherweise noch ausfallende Kredite wurden 197 Millionen Dollar abgebaut, was also den Gewinn erhöht.

Citigroup-Quartalszahlen

Wells Fargo

Die große Konsumentenbank Wells Fargo hat soeben auch ihre Zahlen veröffentlicht. Hier die wichtigsten Kennzahlen.

Der Umsatz liegt bei 17,93 Milliarden Dollar (Vorjahresquartal 19,86/Erwartungen 18,1).

Der Gewinn liegt bei 0,64 Dollar pro Aktie (Vorjahresquartal 0,60/Erwartungen 0,59).

Die Aktie notiert vorbörslich mit -5 Prozent.

Risikovorsorge für Kreditausfälle reduziert um 179 Millionen Dollar.

Wells Fargo Quartalszahlen

Wells Fargo Schriftzug
Foto: Gabriel Vanslette CC BY 3.0

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Autonomes Fahren: Jetzt kommt Apple – Werbung

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Lieber Börsianer,

die Kinder haben jetzt genug gespielt und gestümpert. Nun will es Apple machen, nachdem die Resultate bislang nicht befriedigend sind. Worum geht es?

Sicherlich haben Sie der Berichterstattung der letzten Tage entnommen, dass das US-Unternehmen aus dem kalifornischen Cupertino sich nun dem Autonomen Fahren annimmt. Offenbar plant man gemeinsam mit dem koreanischen Autobauer Hyundai den Bau eines bzw. mehrerer autonom fahrender Roboterautos. Während die konventionellen Autobauer unverändert an ihren semi-autonomen Fahrassistenten basteln, geht Apple nun aufs Ganze.

Am Markt sorgte diese Perspektive für positive Unruhe. Denn man weiß, was Apple macht hat normalerweise Hand und Fuß und wird sehr oft zur großartigen Erfolgsgeschichte. So krachte zuletzt schon einmal die Aktie der Hyundai durch die Decke. Obwohl die Korea-Aktie zuletzt wieder korrigierte, steht hier für die Aktionäre immer noch ein starker Wochengewinn von 30 % zu Buche.

Aber lassen wir Hyundai einmal Hyundai sein und untersuchen, warum dem autonomen Fahren bislang noch nicht der Durchbruch beschieden war. Das Stichwort ist hier LiDAR oder Light Detection and Ranging. Vereinfacht gesprochen misst ein LiDAR-Sensor mit einem gepulsten Laser in seinem Sichtfeld die Entfernung zwischen sich und einem Gegenstand.

Damit steht und fällt die Idee des Autonomen Fahrens mit diesen Sensoren. Die gute Nachricht: Die Technologie ist gut erforscht und funktioniert. Die schlechte Nachricht: Ein halbwegs leistungsfähiger LiDAR-Sensor kann schon einmal rund 20.000 USD pro Stück kosten. Außerdem sind die Geräte sperrig. ZU Deutsch: Mit den derzeit verfügbaren LiDAR-Sensoren wird Autonomes Fahren in diesem Jahrhundert keine Realität mehr. Folglich ist das Marktvolumen dieser…..

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