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Giovannie Cicivelli Tradingchancen

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Crash, Erholung – was kommt jetzt?

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Nach dem heftigen Crash im Dezember (vor allem an der Wall Street) hat eine impulsive Erholung eingesetzt an den Märkten. Geht das so weiter? Florian Homm meint: eher unwahrscheinlich. Er erklärt, warum er während des Abverkaufs Geld verdient hat und zeigt seine Sicht auf die Mechanismen der Märkte als Prognose für das, was nun passieren wird:


By UN Photo/Logan Abassi United Nations Development Programme – originally posted to Flickr as Haiti Earthquake, CC BY 2.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=8985699

Ein Kommentar

Ein Kommentar

  1. Homm-Versteher

    18. Januar 2019 12:24 at 12:24

    Das tönt wieder Alles sehr nachvollziehbar u. trotz seiner vielen Kritiker lag er doch eben in letzter Zeit richtig mit seinen Analysen. Beeindruckend die Aussage, dass die Firmengewinne zu ca. 80 % den tiefen Zinsen geschuldet sind, was sich nicht mehr wiederholen lässt.Hat doch einmal ein „bekannter Poster „ geschrieben, die Aktien seien wegen steigenden Gewinnen gestiegen u.nicht wegen den tiefen Zinsen.Ich hatte schon damals gesagt, dass das wohl etwas miteinander zu tun hätte.Die tiefen Zinsen hatten sogar einen Doppeleffekt, weil die Anlehen keine Alternative mehr waren.
    Für Alle die glauben, Homm sei der Böse u. z.B. Buffett der Halbgott sollten einmal googeln.
    ( Die weniger bekannte Seite des Warren Buffett )

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Es gibt ein altbekanntes und sich aber nun änderndes Muster an den Aktienmärkten: in den letzten Wochen war es fast immer so, dass vorbörslich vor allem in Asien die Märkte stiegen und damit die Futures nach oben zogen. Nun ist es vor allem Europa, das dann für einen Schub nach oben sorgt (sowie heute trotz wieder sehr schwacher Industriedaten aus Deutschland). Aber dann – so wie auch gestern – kann die Wall Street die Gewinne nicht halten und rutscht wieder ab. Der Dax aber bleibt stark – aber warum? Offenkundig gehen Kapitalströme aus den sehr teuren US-Aktienmärkten in die viel weniger teuren Aktienmärkte Europas, auch Chinas Aktienmarkt ist inzwischen viel zu heiß gelaufen..

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  • Beispielhaft: Die Rendite der 10-jährige US-Treasury ist in wenigen Wochen um 25 Basispunkte gestiegen.
  • Die Durchschnittsschätzungen für Q1 in den USA liegt bei 2,1%, für das zweite Quartal rechnet man bereits wieder mit 2,7%.

Die neue Umfrage von Bank of America/Merril Lynch unter den großen Vermögensverwaltern brachte folgende Ergebnisse:

  • 86% der Befragten betrachten die zeitweilige Invertierung der Zinskurve nicht als Rezessionssignal
  • Gerade noch 6% rechnen mit einer Rezession in diesem Jahr
  • 60% sind dennoch „bearish“ in puncto Wachstum und Inflationsrate

 

Kurzfazit

Das Dumme daran ist nur, dass die Wachstumshoffnungen in den Kursen bereits eingepreist sind. Die Aktienmärkte haben es gerochen, für weitere Steigerungen müsste die Wirtschaft schon noch deutlich mehr liefern.

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