Folgen Sie uns

Aktien

Crash-Guru Marc Faber: Der S&P 500 kann 50% einbrechen

So sagte Faber, dass die Aktienmärkte mit ihrem bevorstehenden Absturz den schlimmsten Einbrüchen in der Aktienmarktgeschichte Konkurrenz machen werden. Der Markt könne ganz leicht die Gewinne der letzten fünf Jahre abgeben…

Redaktion

Veröffentlicht

am

FMW-Redaktion

Crash-Guru Marc Faber (Gloom Boom Doom) hat sich über das wichtigste Börsensprachrohr in den USA CNBC zu Wort gemeldet. Die Aktienmärkte stünden bereit kräftig einzubrechen. Der S&P könne die Gewinne der letzten fünf Jahre verlieren und auf 1.100 Punkte abrutschen.

US500
Der S&P 500-Index seit 2005.

So sagte Faber, dass die Aktienmärkte mit ihrem bevorstehenden Absturz den schlimmsten Einbrüchen in der Aktienmarktgeschichte Konkurrenz machen werden. Der Markt könne ganz leicht die Gewinne der letzten fünf Jahre abgeben, was den S&P 500 zurück auf ein Niveau von 1.100 Punkten bringen könne. Die Kollegen von CNBC weisen in ihrem Artikel aber auch darauf hin, dass Faber im Jahr 2009, also der S&P 500 eben genau so tief notierte, sagte Aktien seien stark überkauft. Danach ging es bekanntlich sensationell bergauf. Seitdem sei Faber immer mehr bärisch geworden, während die Aktienmärkte immer weiter anstiegen.

Aber gut, da kommen wir schon zur Begründung für die Rally, die nachvollziehbar ist. So betont Faber wie schon in den letzten Monaten, dass beim ständigen Gelddrucken der Notenbanken ja „irgendetwas“ an Wert gewinnen müsse. Neben Aktien seien auch Gold und Silber gut nach oben getrieben worden. Auch sei der Aktienmarkt nicht authentisch nach oben getrieben worden, sondern durch Effekte wie Aktienrückkäufe, Unternehmenskäufe und Fusionen. Von der Anzahl her hätten viele Aktien aber gar keine neuen Höchststände erreicht – nur eine kleine Anzahl (von Schwergewichten) hätten sich sehr gut entwickelt. Und Schwergewichte beeinflussen Indizes nunmal besonders stark.

Faber verweist nochmal darauf, dass solche wie von ihm prognostizierten drastischen Abstürze nichts Ungewöhnliches sind. So habe er mehrmals in seinem Leben Markteinbrüche von 40 oder 50% erlebt. Auch habe er schon gesehen wie der Dow Jones an einem Tag um 21% eingebrochen ist. Wann genau der nun bevorstehende Absturz kommen werde? Das wisse man nie genau, so Faber. Er bekräftigte nur nochmal, dass die aktuellen Steigerungen unhaltbar seien.

Kommt in den nächsten Jahren nicht mal langsam ein großer Einbruch am Aktienmarkt, könnte das dazu führen, dass niemand mehr die Warnungen von Marc Faber beachtet. Und wenn das geschieht, dürfte die psychologische Gefahr für einen richtigen Absturz erst recht steigen – denn wenn alle nur noch mit Kaufen beschäftigt sind, und nicht mehr auf Warnsignale hören, ist der Weg für den großen Crash bereitet. Inhaltlich kann man den Argumenten von Marc Faber durchaus folgen. Aber andererseits: Wenn die Notenbanken immer weiter pumpen, und gleichzeitig die Zinsen immer weiter bei Null oder sogar im Minusbereich lassen – wer kann dann schon sagen, wie lange so eine „gedruckte“ Hausse noch anhält?

Hier klicken und kommentieren

Hinterlassen Sie eine Antwort

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

ACHTUNG: Wenn Sie den Kommentar abschicken stimmen Sie der Speicherung Ihrer Daten zur Verwendung der Kommentarfunktion zu.
Weitere Information finden Sie in unserer Zur Datenschutzerklärung

Aktien

Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York – Big Tech mit „enttäuschend guten Ergebnissen“

Redaktion

Veröffentlicht

am

Von

Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Die großen Tech-Konzerne haben gestern sehr gute Quartalszahlen gemeldet. Er geht darauf ein, welche Haare in der Suppe die Anleger dennoch fanden, weshalb die Kurse dann nachbörslich fielen.

weiterlesen

Aktien

Experte Andre Stagge über die Tech-Zahlen, US-Wahl und EZB

Claudio Kummerfeld

Veröffentlicht

am

Der Tradingexperte Andre Stagge (hier mehr zu seiner Person) bespricht im folgenden Video mehrere aktuelle Börsenthemen. Vermutlich wird die EZB ab Dezember aktiver werden in Sachen Rettungsmaßnahmen. Gestern Abend haben die vier großen Tech-Konzerne Apple, Google, Amazon und Facebook ihre Quartalszahlen veröffentlicht. Andre Stagge weist darauf hin, dass alle vier zwar die Erwartungen bei Umsatz und Gewinn übertroffen haben – und er geht auf die Gründe ein, warum die Aktien nachbörslich nicht entsprechend positiv reagierten. Auch wirft Andre Stagge einen Blick auf die große Wahrscheinlichkeit, dass Joe Biden die US-Wahl nächste Woche gewinnen könnte.

weiterlesen

Aktien

Ballard Power vor gewaltigem Kursrutsch? – Werbung

Avatar

Veröffentlicht

am

Werbung

Lieber Börsianer,

da stimmen Sie mir sicherlich zu. Die Stimmung an den Börsen hat sich im Oktober eingetrübt. Vor allem das europäische Infektionsgeschehen schlägt uns aufs Gemüt. Auch im Alltag werden wir die Folgen nächstens wieder alle ganz gegenständlich spüren, wenn Deutschland in den Lockdown light geht. Das nämliche Bild bei unseren Nachbarn. In Wien werden derzeit ähnliche Maßnahmen vorbereitet, um die zweite Covid-Welle zu brechen. In Frankreich gelten sogar wieder harte Ausgangssperren. Man darf dort zur Arbeit und zum Einkauf fahren. Ansonsten gilt: Rien ne va plus.

Da überrascht es nicht, dass der DAX südwärts läuft und derweil auf Wochensicht über 8 % eingebüßt hat. Ähnlich wie im vergangenen Februar und März sind auch die Ölpreise wieder massiv rückläufig und verlieren zur Vorwoche rund 9 %. US-Aktien halten sich noch recht wacker, aber auch hier sehe ich Gefahr im Verzug.

Verstehen Sie mich bitte nicht falsch, ich mache jetzt hier nicht den Pessimisten. Gleichwohl halte ich es für ratsam, kurzfristig in unseren Depots die Cashquoten zu erhöhen und den ein oder anderen Titeln zu veräußern, um dann am Ende zu günstigeren Kursen wieder in den Markt zurückzukommen.

Diese Taktik dürfte etwa bei dem Wasserstoff-Titel Ballard Power reizvoll sein, denn hier kündigt sich ein scharfer Ausverkauf an. Schauen wir uns zunächst einmal die letzten Zahlen aus dem zweiten Quartal an. Das kanadische Unternehmen meldete einen Umsatz in Höhe von 25,8 Millionen USD. Das entspricht einem recht vernünftigem Wachstum im Vergleich zum Vorjahresquartal in Höhe von 9 %. Den Verlust konnte man spürbar eingrenzen, gleichwohl hat das…..

Wollen Sie meine komplette Analyse lesen?

weiterlesen

Anmeldestatus

Meist gelesen 7 Tage

Wenn Sie diese Webseite weiter verwenden, stimmen Sie automatisch der Verwendung von Cookies zu. Zur Datenschutzerklärung

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um Ihnen das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn Sie diese Website ohne Änderung Ihrer Cookie-Einstellungen verwenden oder auf "Akzeptieren" klicken, erklären Sie sich damit einverstanden.

Schließen