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Crash: Max Otte über die neue Weltordnung

Markus Fugmann

Veröffentlicht

am

Es gibt derzeit viele neue Bücher, die im Titel das Wort Crash enthalten – so auch das neue Buch von Max Otte „Weltsystemcrash“. Darin prognostiziert er die „Geburt einer neuen Weltordnung“ – es geschähen derzeit grundlegende Änderungen im Weltwirtschaftssystem mit der Rückkehr des Protektionismus und einer folgenden Ära der Instabilität. Diese Instabilität sei vorwiegend bedingt durch den Großkonflikt zwischen den USA und China, der zu einem „heißen Krieg“ eskalieren könnte, wie Otte unter Berufung auf den Historiker Graham Allison und sein sehr lesenswertes Buch „Destined for war“ formuliert).

Max Otte hatte einen Crash noch in der ersten Amstzeit von Donald Trump vorhergesagt – der jedoch bisher (mit Ausnahme des herben Abverkaufs im Dezember 2018) nicht eingetreten ist. Trotz seiner These über den nahenden Crash hält Otte eine hohe Aktienquote in seinen Depots – weil man das sowieso nicht timen könne, so der Bestseller-Autor (was uns argumentativ nicht wirklich überzeugt..).

 

Im folgenden Interview von „Mission Money“ spricht Otte über seine Sicht der Zukunft – mit Vorschlägen, wie man sein Vermögen sichern könne:

Bislang hat der von May Otte prognostizierte Crash in der ersten Amtszeit von Trump noch nicht stattgefunden

5 Kommentare

5 Comments

  1. Avatar

    Beobachter

    1. November 2019 13:15 at 13:15

    Er analysiert dle Lage gut u.sieht alle Probleme. Wie kann man aber 70 % ungesichert in Aktien investiert sein?? Ich hätte gedacht alle bleiben drin in Aktien, aber sichern mindestens ab.Den Witz von Aktien als REALWERTE KANN MAN VERGESSEN in hochmanipulierten Märkten.
    Er empfiehlt billige Aktie: Aktien ,die in der Hochblüte billig sind , werden noch billiger. Auch grosse Tech- Werte: Die grossen Techwerte fehlen in keinem Depot u.werden bei einem Crash am meisten leiden.
    Dazu vergisst der erfahrene Mann die Margin Calls ( Zwangsliquidationen) Da heisst es ,ALLES MUSS RAUS,und wenn es dann noch einige Titel gibt die sich besser halten, wird man in der Panik auch noch diese verkaufen bevor sie abtauchen.
    Auch sind die grossen Techwerte doch in allen ETF \ s enthalten, die schon oft als grosse Zeitbomben erwähnt wurden.Vielleich erklärt er uns dann nach dem Crash ,dass er just im richtigen Zeitpunkt ausgestiegen sei, wie schon andere Koryphäen die immer richtig liegen.
    Otte ist nicht unfehlbar, war er doch anfangs auch fast Trump Fan u. hat zwischenzeitlich gemerkt ,dass ein solcher Typ niemals als Staatschef tauglich ist, was übrigens jeder Otto Normalhirn schon wusste.
    Seine Performace als Dauerbulle seit der Krise müsste eigentlich enorm sein, ist sie das auch?

  2. Avatar

    Columbo

    1. November 2019 13:27 at 13:27

    @Beobachter

    „ Den Witz von Aktien als REALWERTE KANN MAN VERGESSEN in hochmanipulierten Märkten“

    Gibt es Realwerte, die nicht „hochmanipuliert“ sind?

  3. Avatar

    Beobachter

    1. November 2019 18:03 at 18:03

    @ Columbo, das ist genau das Problem, mit der Geld/ Schuldenorgie der letzte Jahre wurden Aktien ,Immos u.Anleihen hochgetrieben u.das ziemlich weltweit. Hat doch die regionale US Immoblase 2008 die Finanzwelt arg zerzaust, ist das Potential diesmal um einige Nummern grösser. Das ist genau der Grund ,warum es nicht passieren darf u.man das Unangenehme hinausschiebt.Die Zeit heilt Wunden aber keine Schulden.Apropos Realwerte, wenn man in kurzer Zeit eine Baisse erwartet,wären kurzfristige US-Anleihen
    mit Renditen wie etwa Dividenden u.mögliche Kursgewinne bei einer Korrektur keine so schlechte Sache.Den Whisky u.die Bitcoins überlasse ich denen ,die jetzt schon wie die Besoffenen Aktien kaufen.

  4. Avatar

    Beobachter

    4. November 2019 06:40 at 06:40

    Guter Kommentar eines Fondsmanagers zur oft erwähnten DREIFACHBLASE.
    googeln: Riesige Blasen

  5. Avatar

    Beobachter

    4. November 2019 06:50 at 06:50

    Korrigenda: googeln: Riesige Blase ( Finanzen.ch )

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