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CSU mit „Armin“ gegen Rezo und Greta auf YouTube – Fremdschäm-Attacke, bitte festhalten!

Redaktion

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Fremdschämen ist wohl, wenn etwas so peinlich ist, dass man nur unter Schmerzen zuschauen oder zuhören kann. Aber vielleicht sind wir nur zu engstirnig? Es geht im folgenden Video noch nicht mal darum, ob die CSU inhaltlich recht hat oder nicht. Es geht um das WIE. Wir erinnern uns. Der YouTuber „Rezo“ hatte im Mai mit seinem Video die CDU „zerstört“. Das ist YouTube-Slang und bedeutet so viel wie „jemanden argumentativ und rhetorisch offensiv und mit voller Wucht angreifen“. Jedenfalls gab es monatelang ein riesiges Echo in Medien und Politik. Die CDU fand bislang nicht wirklich eine passende Antwort auf Rezo. Aber dafür hat die CSU im Bundestag auf ihrem YouTube-Channel offenbar ein eigenes Format etabliert, welches von einer Person namens „Armin“ veranstaltet wird. Offenkundig ist Armin die direkte personifizierte CSU-Antwort auf Rezo, sozusagen die spiegelverkehrte Variante – ein konservativer Gegen-Rezo sozusagen.

Nur die Machart des Videos… man hat wohl im Social Media-Team der CSU gedacht: Hey, wir müssen mal so voll auf die Schiene „jung, wild, hipp, locker, crazy“ fahren um die jungen Leute auf YouTube zu erreichen. Und das folgende Video ist dabei herausgekommen. Es stammt vom 31. August – leider haben wir es erst heute auf YouTube entdeckt. Unter dem Video posten wir auch einen Kommentar des News-Youtubers „Herr Newstime“. Zu seinen Worten ist kaum noch etwas hinzufügen, außer: Wir von FMW wollen hier ganz bewusst nicht sagen, ob die Rezo-Fraktion oder die CSU inhaltlich im Recht ist. Die peinliche Machart des Videos steht hier im Fokus. Welcher Jugendliche soll denn glauben, dass dieses Video der CSU (Armin) authentisch ist? Ein echter privater spontaner YouTuber ist er jedenfalls nicht. Auch die Daumen Runter-Funktion unter dem CSU-Video (146.000) spricht eine eindeutige Sprache (nur 3.500 Daumen hoch). Aber jetzt genug gequasselt. Schauen Sie selbst.

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2 Kommentare

2 Comments

  1. Avatar

    👆 👍 👆👆 👍

    4. September 2019 23:31 at 23:31

    Endlich ein Video, das uns zeigt, wie erhobene Finger Greta entlarven können.
    😂😂😂

  2. Avatar

    Mad

    5. September 2019 22:24 at 22:24

    War doch ok.
    Nicht besser oder schlechter als Rezos Video.
    Wir reden nur von Machart, nicht von Inhalt.
    Bin kein CSU-Fan. Auch kein Fan von der Klima-Religion.

    Selber als Vater von drei Kindern, möchte ich am liebsten das kleine Häufchen Elend Greta
    in den Arm nehmen und es fragen:
    „Was machen sie bloß mit dir?“

    Vielleicht ist der eigentliche Schurke der Vater von Greta (massiv in Umweltwerten investiert, gehebelt?)?

    Einige häretischen Fragen:

    War sie überhaupt auf dem Segelschiff? (Bei zwei Live-Schaltungen hat das kleine müde Mädchen geschlafen, war nicht anwesend)
    Ich habe nur ein kurzes Video gesehen, hätte auch vorproduziert sein können.
    Man redet auch nur von 17 Fotos in zwei Wochen – magere Ausbeute in Anbetracht der Tatsache, dass
    ein Kamerateam (oder Kameramann/Frau?) am Bord war.

    Wie kommt sie wieder nach Hause?

    Fragen über Fragen…

    Übrigens, vor dem Ersten Weltkrieg konnte man schon mit dem Dampfschiff nach Amerika fahren – mit Toiletten am Bord und die Überfahrt dauerte nur eine Woche.

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Achtung: Korrektur voraus – Werbung

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Lieber Börsianer,

die Stimmung auf dem digitalen Börsenparkett ist prächtig. Wir haben überhaupt nicht genug Geld, um alle die großartigen Titel des internationalen Kurszettels kaufen zu können, so eine verbreitete Empfindung.

Das sind einige der Zutaten dieser Euphoriewelle, die bereits seit einigen Monaten über die Aktienmärkte hinwegrollt.

Fokussierung auf wenige Trendbranchen: Die Hausse verkürzt sich zunehmend auf einige wenige Titel aus einigen Trendbranchen wie Wasserstoff oder E-Mobilität. Das waren zuletzt etwa die Favoriten auf der Privatanleger-Plattform Tradegate: NEL ASA, Plug Power, Xiaomi, Tesla und Ballard Power.

Es ist ein Warnsignal, wenn eine Hausse nur noch auf den Schultern weniger Aktien liegt. Gesund ist eine Hausse immer dann, wenn sie von möglichst vielen Aktien aus unterschiedlichen Branchen getragen wird.

Kauf zu jedem Preis: Typisch ist dabei, dass die Anleger derzeit bereit sind, für eine „geile“ Aktie jeden Preis zu bezahlen. Die Bewertung interessiert nicht mehr, solange der Titel einer Trendbranche zuzurechnen ist. Typisch ist auch, dass man diese Aktien nicht erst in einer Woche haben will, sondern jetzt sofort. Folglich verzichten immer mehr Anleger auf die Bestimmung eines Kauflimits und fassen stattdessen billigst zu.

In der Folge erleben wir immer öfter prozentual zweistellige Kursanstiege auf Tagesbasis, ohne dass eine Nachricht aus dem Unternehmen vorliegt. Zu Deutsch: Die Kursanstiege sind in der Regel nicht mehr fundamental begründet.

Am Ende entsteht ein gewaltiger Sog, dem wir uns kaum noch entziehen können. Selbst Profis fallen dann um, werfen ihre bewährten Strategien über…..

Wollen Sie meine komplette Analyse lesen?

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Experte: Finger weg von Deutsche Bank und Commerzbank

Redaktion

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Andre Stagge über Commerzbank und Deutsche Bank

Der Börsenexperte Andre Stagge (hier mehr zu seiner Person) rät als Langfristinvestment ganz klar ab von Aktien wie Deutsche Bank und Commerzbank. Ausführlich bespricht er die Krise der Banken, und warum 2021 wohl kein gutes Jahr für sie werden wird. Auch wenn die Kurse auf den ersten Blick günstig zu sein scheinen. Eine Welle an Kreditausfällen könnte nun anstehen. Das Thema der faulen Kredite, die auch schon vor der Coronakrise da waren, aber jetzt noch deutlich ansteigen dürfen, besprechen wir oft auf FMW (siehe zum Beispiel hier). Andre Stagge geht aktuell darauf näher ein, und bietet eine Art Gesamtüberblick auf die Lage der Bankenbranche in der Krise.

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Verbraucherpreise in Deflation – Rabattschlacht bei Bekleidung

Claudio Kummerfeld

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Geldbörse in einer Klemme

Für die deutschen Verbraucherpreise im Monat Dezember liegen ganz frisch die endgültigen und ausführlichen Daten vor. Weiterhin hängen sie mit -0,3 Prozent in der Deflation. Wie die Details zeigen, passiert genau das was man erwarten darf. Weil alle Daten zeigen, dass die stationären Verkäufer in den Bereichen Bekleidung und Schuhe die großen Corona-Verlierer im Einzelhandel sind, durfte man von einer kräftigen Rabattschlacht ausgehen. Und so kam es auch. Dank Lockdown muss man mit kräftigen Rabatten die Produkte online an die Kunden bringen – Hauptsache man bekommt überhaupt Geld in die Kasse um durchzuhalten?

So kam für den Bereich Bekleidung und Schuhe im Dezember im Jahresvergleich ein deutliches Minus von 5,4 Prozent zustande. Oben drauf kommt ja für alle Endkundenprodukte noch dazu, dass der Dezember der letzte Monat mit reduzierter Mehrwertsteuer dazu. Dieser Faktor wird sich wohl auf alle Segmente ausgewirkt haben – weshalb man aber für Januar mit steigenden Preisen rechnen darf? Die Verbraucherpreise für den Sektor Verkehr lagen mit 2,7 Prozent im Minus. Hier wirken nach wie vor die schwachen Energiepreise.

Grafik zeigt Details der Verbraucherpreise für Dezember

An dieser Stelle zitieren wir auszugsweise die aktuellen Aussagen des Statistischen Bundesamts zum Gesamtjahresvergleich zwischen 2019 und 2020:

Im Jahresdurchschnitt 2020 verbilligten sich vor allem die Energieprodukte

Die Energieprodukte verbilligten sich 2020 gegenüber dem Vorjahr deutlich um 4,8 % nach einem Anstieg um 1,4 % im Jahr 2019. Preisrückgänge gab es insbesondere bei leichtem Heizöl (-25,9 %) und bei Kraftstoffen (-9,9 %). Verantwortlich war neben der Senkung der Mehrwertsteuersätze vor allem der Ölpreisverfall auf dem Weltmarkt in den ersten Monaten des Jahres. Dagegen verteuerte sich Strom um 3,0 %. Ohne Berücksichtigung der Energiepreise hätte die Jahresteuerungsrate 2020 bei +1,1 % gelegen.

Preise für Nahrungsmittel überdurchschnittlich gestiegen

Die Preise für Nahrungsmittel erhöhten sich 2020 gegenüber 2019 überdurchschnittlich um 2,4 %. Im Jahresverlauf hat sich der Preisauftrieb zeitgleich mit der Senkung der Mehrwertsteuersätze abgeschwächt. Deutlich teurer waren im Jahr 2020 Obst (+7,1 %) sowie Fleisch und Fleischwaren (+6,1 %). Günstiger hingegen wurden insbesondere Speiseöle und Speisefette (-4,1 %).

Waren verbilligten sich 2020 gegenüber 2019 um 0,4 %

Waren insgesamt verbilligten sich 2020 gegenüber 2019 um 0,4 %. Unter den Verbrauchsgütern verteuerten sich Tabakwaren (+4,9 %) deutlich, die von der Senkung der Mehrwertsteuersätze ausgenommen wurden. Unter den Gebrauchsgütern verbilligten sich zum Beispiel Telefone (-6,0 %) sowie Geräte der Informationsverarbeitung (-4,4 %).

Dienstleistungen verteuerten sich 2020 gegenüber 2019 um 1,3 %

Die Preise für Dienstleistungen insgesamt erhöhten sich im Jahresdurchschnitt 2020 gegenüber 2019 mit +1,3 % überdurchschnittlich, darunter Nettokaltmieten mit +1,4 %. Bei einigen Dienstleistungen stiegen die Preise deutlich stärker, unter anderem für Dienstleistungen sozialer Einrichtungen (+5,2 %), Leistungen für Friseure und Körperpflege (+4,1 %) sowie für die Wartung und Reparatur von Fahrzeugen (+3,2 %). Die Ursachen hierfür waren vielschichtig, neben der Mindestlohnerhöhung dürfte auch der Aufwand für Hygienemaßnahmen zur Vermeidung von Corona-Infektionen relevant gewesen sein. Günstiger wurden vor allem Fahrkarten im Bahnfernverkehr (-14,9 %), bedingt vor allem durch die bereits seit Jahresbeginn abgesenkte Mehrwertsteuer für Bahnfernfahrten von 19 % auf 7 %.

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