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Curevac-Aktie verliert deutlich – es gibt weitere schlechte Nachrichten

Impfen

Die Curevac-Aktie verliert heute 9 Prozent. Es sieht derzeit nicht gut aus für die Aktie. Denn erst am Dienstag wurde bekannt, dass die Zulassung für den Corona-Impfstoff von Curevac wohl erst im August kommen könnte – Termine für Mai und dann für Juni waren vorher angedacht gewesen. Und heute wird laut Berichten des „Mannheimer Morgen“ bekannt, dass Bundesgesundheitsminister Jens Spahn enttäuscht sein soll. Er plane den Corona-Impfstoff des Tübinger Unternehmens nicht mehr für die laufende Impfkampagne ein. Dies habe Jens Spahn den Gesundheitsministern der Länder während der vergangenen Ministerkonferenz gesagt.

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Das ist erst einmal ein Desaster für Curevac. Damit droht das Unternehmen den Anschluss zu verlieren an die schon seit Monaten gut im Geschäft stehenden Konkurrenten Biontech, Pfizer, Astrazeneca und Johnson & Johnson. Sie alle machen bereits gutes Geld. Wenn diese etablierten Anbieter jetzt immer neue Verträge über Lieferungen abschließen und die globalen Impf-Erfolge voranschreiten, droht Curevac immer mehr des noch zu verteilenden Kuchens zu verlieren. Die Curevac-Aktie ist seit der Meldung vom Dienstag im Rückwärtsgang. Von 101 Euro ist sie bis jetzt auf 79,30 Euro gefallen, heute ein Minus von 9 Prozent. Dabei notierte die Aktie vorhin im Tief bereits unter 76 Euro. Ein weiterer Abrutscher ist möglich.

Chart zeigt Verlauf der Curevac-Aktie seit Dezember 2020
TradingView Chart zeigt Curevac-Aktie im Verlauf der letzten 6 Monate.



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