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Daimler-Aktie: Viel zu riskant..

Die Aktie von Daimler befindet sich seit über drei Jahren in einer größeren Korrektur – und das wird sich so schnell nicht ändern..

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Die Aktie von Daimler befindet sich seit über drei Jahren in einer größeren Korrektur. Bereits in meiner Betrachtung aus dem Jahr 2014 hatte ich diese Bewegung auch in zeitlicher Hinsicht so prognostiziert. Zuvor sollte das Wertpapier indes noch bis in den Bereich um 90 € steigen. Auch diesem Anspruch konnte die zwischenzeitliche Performance Rechnung tragen. Die Struktur der Korrektur läßt auf ein fast „unbegrenztes“ Fortsetzen schließen, jedenfalls für den hier dargestellten Bereich.

 

Ausblick:

Aktuell bildet sich Welle (D) des sehr großen seit ca. 20 Jahren laufenden Triangles (A-B-C-D-E) aus. Die innere Struktur wird dabei durch eine dreiteilige Korrekturformation (a-b-c) ausgebildet in dessen abschließender Welle (c) sich die Aktie aktuell bewegt. Wie im Chart ersichtlich erwarte ich den weiterführenden Abverkauf bis zur 1.00 Unterstützung bei 40.47 €. Den nachhaltigen Bruch dieser existenziell wichtigen Linie schließe ich dementgegen nahezu vollends aus.


(Chart durch anklicken vergrößern)

Das auf dem Weg liegende 0.62 Retracement bei 51.60 € wird noch einmal Widerstand aufbieten, doch den Lauf der Korrektur nicht im Wesentlichen beeinflussen können. Dabei kann sich eine kleinere (2) Aufwärtsbewegung als Teil von (c) einstellen. Über nennenswertes Potenzial verfügt diese Minirallye allerdings nicht, denn maximal bis zum Widerstand bei 70.69 € (0.76 Retracement) kann sich Welle (2) erstrecken.
Um sich in etwas besseres Licht versetzen zu können, müßte sich ein deutlicher Schlußkurs über dem 0.62 Retracement bei 75.33 € einstellen. Nach Abschluß von Welle (B) wird sich erneuter sehr starker Verkaufsdruck einstellen. Die simulierten Ziele dieser Bewegung werden durch die roten Retracements (0.62/1.00) aufgezeigt. Wie immer gibt das Zeitlineal Anhaltspunkte über den temporären Verlauf des beschriebenen Szenarios.

 

Fazit:

Die aktuelle Konstellation läßt eine Positionierung äußerst riskant erscheinen. Daher rate ich von Engagements in die Daimler-Aktie ab. Ein neuer profitabler Aufwärtstrend ist noch nicht einmal im Ansatz zu erkennen. Sichern Sie auf dem 0.62, spätestens 1.00 Retr. (51.60/40.47 €) ab.

2 Kommentare

2 Comments

  1. Avatar

    Bondye

    22. August 2018 13:40 at 13:40

    Flechte doch noch ein paar Fundamentaldaten ein, wie das „Kaffeesatz-Gewinn-Verhältnis“.
    Sonst hält man deine Analyse noch für Voodoo
    ╚(ಠ_ಠ)=┐

  2. Avatar

    Orgruet

    23. August 2018 17:55 at 17:55

    Habe noch einmal nachgerechnet. Der Widerstand liegt nicht bei 70,69 EUR sondern bei 70,4352 EUR. Sehe es aber sonst genauso. Ein klar erkennbare Triangel und das seit 20 Jahren. Vielen Dank für die sinnvolle Analyse. Wer wird denn Deutscher Fussballmeister nächstes Jahr. Können Sie sicherlich auch berechnen.

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Aktien

SAP meldet Quartalszahlen – Aktie fällt dramatisch! Übertrieben? Kaufchance?

Claudio Kummerfeld

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Frau arbeitet an Schreibtisch in Büro

SAP hat heute seine Quartalszahlen veröffentlicht. Hier die wichtigsten Kennzahlen. Der Umsatz liegt bei 6,53 Milliarden Euro (Vorjahresquartal 6,79). Der Gewinn nach Steuern liegt bei 1,65 Milliarden Euro (Vorjahresquartal 1,26 Milliarden Euro).

Während die Finanzdaten des letzten Quartals halbwegs ok sind, scheint die Börse regelrecht geschockt zu sein von einem anderen Aspekt der Veröffentlichung von SAP. Denn die Aktie verliert heute dramatische 20 Prozent, wegen der Aussichten für das laufende Gesamtjahr 2020. Umsatz- und Gewinnerwartungen werden nur ganz leicht nach unten revidiert, aufgrund der zweiten Corona-Welle und den damit einhergehenden neuen Restriktionen, die sich auch auf Unternehmen und ihre Aufträge auswirken. Und dafür gleich 20 Prozent Bestrafung im Aktienkurs? Ist das nicht zu viel? Hier könnten sich die Anleger mal überlegen, ob das eine Kaufchance für die Aktie ist (das ist keine Kaufempfehlung unsererseits, sondern nur ein Gedankenspiel).

SAP auszugsweise im Zitat zur Gesamtjahresaussicht:

Der bisherige, am 8. April 2020 veröffentlichte Ausblick der SAP für das Gesamtjahr 2020 spiegelte die bestmögliche Schätzung der SAP hinsichtlich des Zeitpunkts und der Geschwindigkeit einer Erholung von der Corona-Krise wider. Dieser Ausblick
ging davon aus, dass die Länder ihre Wirtschaft hochfahren und die Einschränkungen für die Bevölkerung gelockert würden,
sodass sich die Nachfrage im dritten und vierten Quartal allmählich verbessert.

Auch wenn weiterhin ein stabiles Interesse an den Digitalisierungslösungen der SAP besteht, da Kunden widerstandsfähiger
und agiler aus der Krise hervorgehen möchten, wurde kürzlich in manchen Regionen das öffentliche und wirtschaftliche Leben erneut eingeschränkt, und die Belebung der Nachfrage fiel verhaltener aus als erwartet. Des Weiteren geht die SAP aus
denselben Gründen nicht mehr davon aus, dass sich die SAP-Concur-Erlöse aus Geschäftsreisen in den verbleibenden Monaten des Jahres 2020 deutlich erholen werden.

Die SAP aktualisiert deshalb ihren Ausblick für das Gesamtjahr 2020 und erwartet nun, dass:

• die Clouderlöse (Non-IFRS, währungsbereinigt) in einer Spanne zwischen 8,0 Mrd. € und 8,2 Mrd. € liegen werden (zuvor
zwischen 8,3 Mrd. € und 8,7 Mrd. €).
• die Cloud- und Softwareerlöse (Non-IFRS, währungsbereinigt) in einer Spanne zwischen 23,1 Mrd. € und 23,6 Mrd. € liegen werden (zuvor zwischen 23,4 Mrd. € und 24,0 Mrd. €).
• die Umsatzerlöse (Non-IFRS, währungsbereinigt) in einer Spanne zwischen 27,2 Mrd. € und 27,8 Mrd. € liegen werden
(zuvor zwischen 27,8 Mrd. € und 28,5 Mrd. €).
• das Betriebsergebnis (Non-IFRS, währungsbereinigt) in einer Spanne zwischen 8,1 Mrd. € und 8,5 Mrd. € liegen wird (zuvor zwischen 8,1 Mrd. € und 8,7 Mrd. €).

CEO-Kommentar im Wortlaut:

Aufgrund der Corona-Krise befinden sich unsere Kunden an einem Wendepunkt. Für Unternehmen ist der Umstieg in die Cloud, verbunden mit einer echten Neuausrichtung ihres Geschäfts, unerlässlich geworden. Denn nur so können sie widerstandsfähiger werden und die Voraussetzungen dafür schaffen, dass sie gestärkt aus der Krise hervorgehen können. Gemeinsam mit unseren Kunden und Partnern werden wir Innovationen entwickeln und Unternehmen neue Möglichkeiten für die Abwicklung von Geschäftsprozessen in einer digitalen Welt bieten. Die SAP wird ihr Wachstum in der Cloud auf über 22 Mrd. € im Jahr 2025 steigern und den Anteil der besser planbaren Umsätze auf etwa 85 % ausbauen.“

Details der Quartalszahlen von SAP

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Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York – Corona und SAP

Redaktion

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Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Die Corona-Anstiege in den USA und Europa sind heute ein Thema. Aber auch die aktuelle Revision der Aussichten von SAP sind in New York aktuell Thema.

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Tesla krempelt die Autoindustrie um – Werbung

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Lieber Börsianer,

Tesla hat gerade den fünften Quartalsgewinn in Folge gemeldet. Während die Gewinne in der Vergangenheit vor allem den Erlösen aus dem Zertifikatehandel zu verdanken waren, erwirtschaftet Tesla mittlerweile auch im operativen Geschäft einen Überschuss. Der Elektropionier straft damit die Kritiker Lügen.

Bisher musste sich Tesla die Kritik gefallen lassen, dass der Autobauer zwar die Mobilität revolutioniert, jedoch unprofitabel arbeitet. Tatsächlich fielen in der Aufbauphase des Unternehmens horrende Verluste an, die manchen Beobachter auf einen baldigen Untergang von Tesla wetten ließ. Mittlerweile hat sich das Blatt jedoch gewendet. Tesla ist der höchstbewertete Autobauer der Welt.

Tesla treibt eine ganze Branche vor sich her

Die Zeit des klassischen Verbrennungsmotors ist vorbei. Tesla präsentiert sich als Vorreiter einer neuen Zeit. Sicher ist, dass die Automobilbranche vor einer beispiellosen Transformation steht. Tesla hat die technische Entwicklung maßgeblich vorangetrieben und beim Elektromotor und der Batterietechnik mittlerweile einen Vorsprung von mehreren Jahren vor der Konkurrenz. Deshalb pumpen die Anleger viel Geld in Tesla.

Ob sich der Vorsprung verteidigen lässt, ist allerdings noch lange nicht ausgemacht. Klar ist jedoch schon jetzt, dass einige etablierte Konzerne auf der Strecke bleiben werden, wenn sie sich nicht schnell genug anpassen. Gleichzeitig kann aber auch einer der alteingesessenen Autohersteller durch seine enormen Finanzreserven plötzlich zum Marktführer im E-Auto-Segment werden. Entsprechende Strategien gibt es mittlerweile nicht nur bei den Volumenherstellern wie Volkswagen oder Renault, sondern auch im Luxussegment bei Daimler und BMW.

Der Elektromotor ist nicht das einzige Erfolgsgeheimnis von Tesla

Tesla hat nicht nur bei der Entwicklung des Antriebs für seine Fahrzeuge Neuland betreten. Die gesamte Organisation des Unternehmens stellt die Branche auf den Kopf. Es ist verrückt, dass dies die meisten Analysten übersehen.

Üblicherweise ist die Autoindustrie sehr stark von Zulieferbetrieben abhängig. Die Produktion der Einzelteile ist auf der ganzen Welt verteilt. Im Autowerk eines klassischen Konzerns wie BMW, Volkswagen oder Daimler werden die Teile, die aus aller…..

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