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Daimler-Quartalszahlen: Miese Zahlen, gemischter Ausblick, Dividende stark gekürzt

Claudio Kummerfeld

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am

Daimler hat vor wenigen Minuten seine Quartalszahlen veröffentlicht. Hier die wichtigsten Kennzahlen.

Der Umsatz liegt bei 47,13 Milliarden Euro (Vorjahresquartal 46,61).

Der Nettoverlust liegt bei 11 Millionen Euro (Vorjahresquartal Nettogewinn 1,64 Milliarden Euro).

Die Aktie notiert vorbörslich mit -0,30%.

Die Dividende sinkt von 3,25 auf 0,90 Euro.

Die Mitarbeiterzahl bleibt fast exakt unverändert.

Der Free Cash Flow sinkt von 2,96 auf 1,89 Milliarden Euro.

Folgende Aussagen von Daimler zu Gesamtjahr 2019 im Wortlaut:

„Während unsere Ergebnisse im Jahr 2019 die weiterhin starke Nachfrage nach unseren attraktiven Produkten widerspiegeln, können wir mit dem Gewinn nicht zufrieden sein. Vor allem erhebliche Sonderbelastungen beeinträchtigten unsere Finanzergebnisse im vergangenen Jahr. Die Zukunft unseres Unternehmens liegt in der CO2-neutralen Mobilität sowie in der konsequenten Digitalisierung. Damit schöpfen wir das volle Potenzial in unseren Produkten und unseren Prozessen aus. Um dies zu erreichen, haben wir unsere Investitionen in neue Technologien substanziell erhöht. Wir sind entschlossen, unsere technologische Führungsposition auszuspielen und gleichzeitig unsere Profitabilität deutlich zu verbessern. Dazu sind umfassende Maßnahmen zur Kostensenkung und Steigerung des Cash Flow notwendig. Im Jahr 2019 haben wir diese festgelegt und mit der Umsetzung begonnen. Zur Stärkung unserer Finanzkraft als Grundlage für unsere Zukunftsstrategie werden wir die notwendigen Maßnahmen ergreifen.“

Das Konzernergebnis sank im Geschäftsjahr auf 2,7 (2018: 7,6) Mrd. €. Das auf die Aktionäre der Daimler AG entfallende Konzernergebnis betrug 2,4 (2018: 7,2) Mrd. €. Dies führte zu einem Rückgang des Ergebnisses je Aktie auf 2,22 (2018: 6,78) €. Vorstand und Aufsichtsrat werden der Hauptversammlung am 1. April 2020 eine Dividende von 0,90 (2018: 3,25) € pro Aktie vorschlagen. Die Ausschüttungssumme beträgt damit 1,0 (2018: 3,5) Mrd. €.

Zum Ausblick für das Gesamtjahr 2020 Daimler im Wortlaut:

Für das Jahr 2020 rechnet Daimler mit einem Konzern-Absatz leicht unter dem Vorjahresniveau. Mercedes-Benz Cars, Mercedes-Benz Vans und Daimler Trucks erwarten einen leichten Absatzrückgang im Vergleich zum Vorjahr. Daimler Buses erwartet hingegen einen leicht steigenden Absatz. Bei Daimler Mobility dürfte das Neugeschäft leicht zurückgehen und das Vertragsvolumen auf Vorjahresniveau bleiben.

Der Umsatz des Daimler-Konzerns wird sich im laufenden Geschäftsjahr auf dem Niveau des Vorjahres bewegen. Bei Mercedes-Benz Cars & Vans dürfte der Umsatz auf Vorjahresniveau liegen. Daimler Trucks & Buses rechnet mit einem deutlichen Umsatzrückgang. Das Geschäftsfeld Daimler Mobility erwartet einen Umsatz auf Vorjahresniveau. Das Konzern-EBIT wird im Geschäftsjahr 2020 deutlich über dem von zahlreichen Einzelsachverhalten belasteten Niveau des Jahres 2019 liegen.

Daimler-Quartalszahlen vom 11. Februar

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Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York – Big Tech mit „enttäuschend guten Ergebnissen“

Redaktion

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Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Die großen Tech-Konzerne haben gestern sehr gute Quartalszahlen gemeldet. Er geht darauf ein, welche Haare in der Suppe die Anleger dennoch fanden, weshalb die Kurse dann nachbörslich fielen.

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Experte Andre Stagge über die Tech-Zahlen, US-Wahl und EZB

Claudio Kummerfeld

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Der Tradingexperte Andre Stagge (hier mehr zu seiner Person) bespricht im folgenden Video mehrere aktuelle Börsenthemen. Vermutlich wird die EZB ab Dezember aktiver werden in Sachen Rettungsmaßnahmen. Gestern Abend haben die vier großen Tech-Konzerne Apple, Google, Amazon und Facebook ihre Quartalszahlen veröffentlicht. Andre Stagge weist darauf hin, dass alle vier zwar die Erwartungen bei Umsatz und Gewinn übertroffen haben – und er geht auf die Gründe ein, warum die Aktien nachbörslich nicht entsprechend positiv reagierten. Auch wirft Andre Stagge einen Blick auf die große Wahrscheinlichkeit, dass Joe Biden die US-Wahl nächste Woche gewinnen könnte.

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Ballard Power vor gewaltigem Kursrutsch? – Werbung

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Lieber Börsianer,

da stimmen Sie mir sicherlich zu. Die Stimmung an den Börsen hat sich im Oktober eingetrübt. Vor allem das europäische Infektionsgeschehen schlägt uns aufs Gemüt. Auch im Alltag werden wir die Folgen nächstens wieder alle ganz gegenständlich spüren, wenn Deutschland in den Lockdown light geht. Das nämliche Bild bei unseren Nachbarn. In Wien werden derzeit ähnliche Maßnahmen vorbereitet, um die zweite Covid-Welle zu brechen. In Frankreich gelten sogar wieder harte Ausgangssperren. Man darf dort zur Arbeit und zum Einkauf fahren. Ansonsten gilt: Rien ne va plus.

Da überrascht es nicht, dass der DAX südwärts läuft und derweil auf Wochensicht über 8 % eingebüßt hat. Ähnlich wie im vergangenen Februar und März sind auch die Ölpreise wieder massiv rückläufig und verlieren zur Vorwoche rund 9 %. US-Aktien halten sich noch recht wacker, aber auch hier sehe ich Gefahr im Verzug.

Verstehen Sie mich bitte nicht falsch, ich mache jetzt hier nicht den Pessimisten. Gleichwohl halte ich es für ratsam, kurzfristig in unseren Depots die Cashquoten zu erhöhen und den ein oder anderen Titeln zu veräußern, um dann am Ende zu günstigeren Kursen wieder in den Markt zurückzukommen.

Diese Taktik dürfte etwa bei dem Wasserstoff-Titel Ballard Power reizvoll sein, denn hier kündigt sich ein scharfer Ausverkauf an. Schauen wir uns zunächst einmal die letzten Zahlen aus dem zweiten Quartal an. Das kanadische Unternehmen meldete einen Umsatz in Höhe von 25,8 Millionen USD. Das entspricht einem recht vernünftigem Wachstum im Vergleich zum Vorjahresquartal in Höhe von 9 %. Den Verlust konnte man spürbar eingrenzen, gleichwohl hat das…..

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