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Daimler-Quartalszahlen: Nach vorher deutlichem Verlust jetzt kräftiger Gewinn

Claudio Kummerfeld

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Die Daimler-Quartalszahlen wurden soeben veröffentlicht. Hier die wichtigsten Kennzahlen.

Der Umsatz liegt bei 43,27 Milliarden Euro (Vorjahresquartal 40,21). Der Umsatz in China ist rückläufig von 4,7 auf 4,6 Milliarden Euro, die anderen wichtigen Regionen legen aber zu. Der Gewinn (EBIT) liegt bei 2,69 Milliarden Euro (Vorjahresquartal +2,49)

Der Absatz stieg um 6% auf 839.300 Fahrzeuge.

Die Aktie notiert vorbörslich mit +2,3%.

Der Ausblick für das Gesamtjahr bleibt unverändert.

Im Vorquartal hatte Daimler kräftig Rückstellungen gebildet aufgrund der Diesel-Problematik. Deswegen gab es einen satten Verlust von 1,2 Milliarden Euro. Jetzt zeigt man wieder einen deutlichen Gewinn. Dennoch sagt man heute früh, dass die bisher zurückgestellten Gelder für die noch laufenden Diesel-Verfahren eventuell nicht ausreichen könnten.

Hier auszugsweise aus der endlos langen Veröffentlichung von Daimler:

Die weltweite Pkw-Nachfrage dürfte im Jahr 2019 das Niveau des Vorjahres leicht unterschreiten. Der europäische Markt wird sich voraussichtlich leicht unter dem Vorjahresniveau bewegen. In Westeuropa rechnen wir angesichts des inzwischen wieder überdurchschnittlich hohen Marktniveaus mit einer in etwa gleichbleibenden Nachfrage. Auch der größte Einzelmarkt Deutschland sollte sich stabil auf dem Vorjahresniveau entwickeln. In Osteuropa ist von einem leicht rückläufigen Volumen des Pkw-Marktes auszugehen. Der russische Markt dürfte noch in etwa das Vorjahresniveau halten können, während in der Türkei mit einem starken Rückgang zu rechnen ist. Der US-amerikanische Markt für Pkw und leichte Nutzfahrzeuge dürfte von hohem Niveau kommend einen leichten Rückgang verzeichnen. In China ist trotz einer gewissen Stabilisierung weiterhin mit einer leicht rückläufigen Marktentwicklung im Gesamtjahr 2019 zu rechnen.

Daimler-Quartalszahlen

Daimler-Zentrale - Daimler-Quartalszahlen
Daimler-Zentrale. Foto: User:Enslin CC BY-SA 3.0

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Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York – Corona belastet die Aktienmärkte

Redaktion

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Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Die Verschärfung der Coronakrise belastet heute die Aktienmärkte.

Hier klicken, um den Inhalt von YouTube anzuzeigen

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Volkswagen meldet 10 Milliarden Euro Gewinn – dazu noch ein interessanter Vergleich

Claudio Kummerfeld

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Volkswagen Logo

Volkswagen hat vor wenigen Minuten per Ad Hoc-Meldung vorab Daten für das Gesamtjahr 2020 veröffentlicht. Trotz der beispiellosen andauernden Covid 19-Herausforderungen habe Volkswagen im 2. Halbjahr 2020 seine Robustheit bewiesen. Die Auslieferungen an Kunden des Volkswagen-Konzerns erholten sich im 4. Quartal weiter stark, überstiegen sogar die Auslieferungen des 3. Quartals 2020. Die Umsatzerlöse stiegen entsprechend ebenfalls erheblich. Auch der ausgewiesene Netto-Cash-flow im Automobilgeschäft entwickelte sich sehr positiv, so das Unternehmen in seiner Mitteilung.

Basierend auf vorläufigen Zahlen erwartet man für das Geschäftsjahr 2020 ein operatives Ergebnis vor Sondereinflüssen (Dieselthematik) von rund 10 Milliarden Euro, dazu einen ausgewiesenen Netto-Cash-flow im Automobilgeschäft von rund 6 Milliarden Euro. Die gesamten finanziellen Kennzahlen für das Geschäftsjahr 2020 sowie der Ausblick wird Februar veröffentlicht. Die Volkswagen-Aktie reagiert positiv mit einem Kurssprung von 158,60 Euro heute Vormittag auf aktuell 169,28 Euro.

Interessant zum Thema Autohersteller ist folgende Grafik. Sie zeigt den gigantischen Börsenwert von Tesla (links) in Relation zu den anderen großen Autobauern, die natürlich weitaus größere Mengen produzieren. Tesla hat derzeit mehr Börsenwert als die folgenden acht größten Autobauer zusammen. Sind das noch gesunde Dimensionen bei Tesla? Da muss Elon Musk noch ganz schön viele Autos verkaufen, um mit realen Umsätzen zur Börsenbewertung aufzuschließen.

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Immer mehr zusätzliche Luft für die Aktienblase, Branchenrotation dank Biden

Claudio Kummerfeld

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Derzeit gibt es immer mehr zusätzliche Luft zum weiteren Aufblähen der globalen Aktienblase, so ein Experte im folgenden Gespräch mit Manuel Koch. Notenbanken und Stimulus-Maßnahmen würden die Blase weiter befeuern. Dabei würden sich die Börsenbewertungen immer mehr von der realwirtschaftlichen Wirklichkeit entfernen. Deswegen sollten die Anleger Bestände gegen Verluste absichern. Auch interessant sind die Aussagen über eine Branchenrotation bei US-Aktien. Dank des neuen US-Präsidenten Joe Biden würden Branchen wie Pharma und alternative Energien profitieren, dafür könnte zum Beispiel die Ölindustrie verlieren.

Im Video auch besprochen werden zwei Handelsideen der trading house-Börsenakademie. Bei Netflix könne man market kaufen, und bei Microsoft könne man über das Vehikel einer Stop-Buy-Order auf steigende Kurse setzen.

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