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Dollar-Absturz, Freude an Wall Street.. Danke Donald! Einblicke in Trump-Absurdistan! Marktgeflüster

Wenn es nicht so folgenschwer wäre, wäre es wirklich lustig – wie einige Einblicke in Trump-Absurdistan zeigen! Nicht nur dass eine Pinguin-Insel bezollt wird – auch die Berechnung der Zölle ist methodisch vollkommen erratisch. So wird etwa Marinique anders bezollt als Frankreich – obwohl die Insel zu Frankreich gehört. Vermutlich hat die Trump-Administration mit Elon Musks KI Grok erst einmal alle Länder der Welt eruiert, um dann ebenfalls mit dieser KI ein reichlich absurdes Ergebnis zu ermitteln – das offenkundig kein Fachkundiger noch einmal geprüft hat, weil diese Zölle mit so heißer Nadel gestrickt wurden. Leidtragende sind vor allem amerikanische Firmen und Konsumenten – und natürlich die „Restwelt“. Trump will mit einer Art Schock-Therapie die Realität in die Knie zwingen. US-Aktienmärkte und auch der Dollar aber sind im Sinkflug – das ist ein Aufstand der Realität gegen den Ideologen! Danke Donald!

Hinweise aus Video:

1. Immobilien: „Der Markt ist fast tot“! Wirtschaft konkret – Fugi mit Jürgen Völckers

2. Dollar stürzt massiv ab wegen Trump-Zöllen – Short-Falle?

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Markus Fugmann
Über den RedakteurMarkus Fugmann
Historische Analyse und gesellschaftspolitische Expertise mit Blick auf die Finanzmärkte in Wort (Artikel) und Videos – immer mit dem Fokus auf die Frage: „Warum geht uns das etwas an!“
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8 Kommentare

  1. Naja ,
    eine ganz andere Sichtweise vertreten ich.
    Die USA hat (je nach Bundesstaat) nur 0 – 6 % Mehrwertsteuer auf Produkte für die Endverbraucher.
    Nun wird indirekt eine landesweite Mehrwertsteuer auf ausländische Produkte erhoben.
    Mit den Ziel die eigene Wirtschaft zu stärken und eine Umverteilung von Arm zu Reich durchzuführen.
    Da die MWST-Erhöhung alle zahlen und die Wohlhabenden von der Einkommensteuersenkung profitieren.

    1. @Hühnerdieb: Die Zölle werden mit Sicherheit nicht zur dauerhaften Einrichtung, weil sie insgesamt keinen Überschuss abwerfen können, weil die Armen durch Zuschüsse alimentiert und ruhig gehalten werden müssen. Andernfalls würde das US-Regime mit innenpolitischen Spannungen konfrontiert sein, die es nicht aushalten kann, weil das Scheitern von MAGA für jede und jeden offensichtlich würde.

    2. @Hühnerdieb, also als indirekte Mwst. würde ich Zölle nicht deklarieren, aber Ihren Punkt sehe ich auch, dass die Einnahmen wohl eher nach oben verteilt werden, ggf. noch etwas zur Entschuldung beitragen können. Der Schaden für die USA wird am Ende allerdings die Einnahmen bei weitem übertreffen. Das ist aber denen egal, die sich die Taschen vollmachen werden.

  2. Zur rhetorischen Beeinflussung der Massen haben wir in Deutschland ja ein excellentes Vorbild: „Wollt ihr den totalen Krieg?“ Vielleicht müßte man heute fragen: „Wollt ihr den totalen Zoll?“

  3. Deglobalisierung und Zolleinnahmen sind nur vorgeschobene Ziele (und als solche Aufreger, die den Anlegern den Blick dafür verstellen, wie geschickt sie geschröpft werden); tatsächlich sind es nur Mittel, um die Wirtschaft in Schockstarre zu versetzen und dadurch die Aktienblase kontrolliert zu beseitigen (Sanierung des Kapitalmarkts) sowie die langfristigen Zinsen zu senken (als Beitrag zur Haushaltssanierung). In einer simplifizierenden, personenzentrierten Perspektive wird alle Kritik und aller Ärger auf Trump fokussiert, der aber, ganz Marionette, nachdem sein Job erfüllt ist, in der politischen Versenkung verschwinden wird. Der Anlegerzorn verliert dann sein Ziel, aber viel Geld wird trotzdem dauerhaft weg sein. Nur die Superreichen bleiben am ehesten (zumindest relativ) weiterhin superreich und werden sich über Trump am wenigsten beklagen. Man soll nicht glauben, dass der Vorgang gleich abgeschlossen ist: volatile Schaukelbörse wird dafür sorgen, möglichst viele (selbstverständlich auch Ausländer) an den US-Kursverlusten teilhaben zu lassen. Es ist nicht in 14 Tagen vorbei!

  4. Überraschenderweise hat heute Gold gehalten, in Dollares. Üblicherweise ist ein Abverkauf von Gold bei solchen Tagen wie diese zu sehen. Zustandsweise war erst ein kräftiger, nein ein Rücksetzer von 3165 Dollares 6 Uhr, auf 3057 Dollares 15 Uhr zu sehen. Ab da bis 17 Uhr eine Erholung auf 3135 Dollares, jetzt 3102 Dollares.
    In Euros schauts durch den Wechselkurs um 2 Cent a bisserl anders aus.
    Kommt der Schock noch?

  5. Genau, werter Herr (Markus) Fugmann, der 47. US-Präsident Donald John Trump macht in der Tat nicht alles falsch. Mein Lob gilt seinem Zusammenspiel mit Staatspräsident Dr. Wladimir Putin. Argwöhnisch hingegen betrachte ich seine Iran- und Venezuela-Politik. Der Monitor-Moderator Georg Restle versteht zumindest grundsätzlich sein journalistisches Handwerk.

  6. @ Holger Voss: Trump ist eine wirklich erbärmliche Marionette, die sich wahrscheinlich auch noch im vorhinein bezahlen lässt (Trump coin). Die Spitze des US-Regimes lässt nichts aus, um zur Ablenkung der Weltöffentlichkeit so dysfunktional wie möglich zu wirken, während die US-Systemkonstanten unverändert sind. Diese Show lenkt die Anleger/Mittelschichten davon ab, dass sie um einen Teil ihrer Ersparnisse gebracht werden. Ich möchte derzeit nicht in der Haut eines US-Anlegers, und schon gar nicht in jener einer US-Regionalbank stecken. Das wird noch heiter.

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