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Märkte

Darum fällt der Ă–lpreis – gefährliche Situation fĂĽr die Bullen

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Der Ölpreis (WTI) ist von seinem Höhepunkt Anfang Oktober bei fast 77 Dollar bis jetzt gefallen auf aktuell 65 Dollar. Das ist mal ein Absturz! Seit genau einer Woche schien der Absturz gestoppt, und der Kurs verlief waagerecht, immer um die Marke von 67 Dollar herum.

Doch seit gestern Nachmittag ging es weiter bergab. Grund dafür sind die gestrigen Daten zur den Öl-Lagerbeständen in den USA. Sie sind nicht nur gestern gestiegen, sondern inzwischen sechs Wochen nacheinander. Das deutet ganz klar darauf hin, dass es derzeit ein Überangebot an Öl gibt!

Aber halt. Noch immer gibt es doch die groĂźe BefĂĽrchtung, dass die US-Sanktionen fĂĽr iranisches Ă–l, die
in drei Tagen in Kraft treten, für Knappheit sorgen. Aber mehrfach haben die Saudis in den letzten Wochen klipp und klar gesagt, dass sie aufkommende Angebotslücken schließen werden durch ein Hochfahren der eigenen Produktion! Hinzu kommt, dass Russen und Saudis derzeit auf Rekordniveau Öl fördern.

Das untermauert die Vermutung, dass es auch ab Montag zu keiner Knappheit an Ă–l auf dem Weltmarkt kommen wird. Im Hintergrund steht auch noch die BefĂĽrchtung, dass der Handelskrieg zwischen China und den USA die globale Nachfrage nach Ă–l mindern sollte (das ist durchaus eine realistische Annahme). All diese Faktoren drĂĽcken momentan auf den Ă–lpreis.

Gefährliche Situation für die Bullen beim aktuellen Ölpreis-Niveau

Im folgenden Chart sieht man es überdeutlich. Der Ölpreis hatte drei steigende Tiefs in den letzten Monaten. Hätte das aktuelle Tief gehalten, wäre das ein gutes Zeichen für einen steigenden Markt gewesen. Aber man sieht: Das letzte Tief wurde unterschritten, und der Chart ist aus Bullen-Sicht erst einmal im Eimer. Das ist kein gutes Signal für Öl-Bullen.

Ă–lpreis seit Februar
Der WTI-Ă–lpreis seit Februar.

Ein Kommentar

Ein Kommentar

  1. beobachter

    1. November 2018 12:48 at 12:48

    Wenn jetzt Alle Öl kaufen, die vor ca. 4 Wochen von 100 Dollar geredet haben, müsste der Preis explodieren. Ich habe damals mehrere Argumente genannt, warum ich keine viel höhere Preise sehe.
    Ich getraute mich trotzdem nicht zu shorten.Meine Meinung war auch ,dass das Iran-Ă–l trotz Sanktionen
    irgendwo ankommt, was in der Zwischenzeit auch bestätigt wurde.
    Man sollte andere Meinungen anhören ( auch Permabullen) aber sich nicht beeinflussen lassen.

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Devisen

BrĂĽssel bestätigt Brexit-Text – Pfund reagiert euphorisch

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Der Präsident des Europäischen Rates Donald Tusk hat aktuell mitgeteilt, dass es nun eine konkrete Einigung in Sachen Brexit gebe. Es liege nun ein fertiger Entwurf vor, und den habe er nun an alle 27 EU-Partner verschickt. Die Erklärung beinhalte die zukünftigen Beziehungen zwischen Großbritannien und der EU. Kommissionspräsident Juncker habe ihn informiert, dass dieses Papier auf Verhandler-Ebene und grundsätzlich auch auf politischer Ebene vereinbart sei.

Das sieht verdammt stark danach aus, dass man zumindest auf EU-Seite Fortschritte macht. Wie Theresa May ihren Laden in London zusammen hält, ist da noch eine ganz andere Baustelle. Aber wie auch immer. Das britische Pfund reagiert erstmal entsprechend euphorisch. Es stieg gegenüber dem US-Dollar um 140 Pips, vorhin bis auf 1,2926. Jetzt notiert es in einem aktuell heftigen Hin und Her bei 1,2865. Auch reagiert der Euro dementsprechend schwächer gegen das Pfund. Wer aktuell wild zocken will, ist im Pfund richtig aufgehoben!

Brexit
© European Union, 2017 / Source: EC – Audiovisual Service / Photo: Mauro Bottaro

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Indizes

Dax-Stimmung: Privatanleger ziehen die ReiĂźleine, Profis klammen sich an Durchalte-Parolen

Achtung: Lawinengefahr durch herabstĂĽrzende Profi-Investoren..

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Nach wie vor ist die Lage beim deutschen Leitindex Dax nicht so fĂĽrchterlich erfreulich – und das bringt Schmerzen bei denjenigen mit sich, die unterschĂĽtterlich an die Jahresendrally geglaubt haben. Aber das Thema Handelskrieg USA-China, die nach wie vor hawkishe Fed, die Unsicherheit ĂĽber den Brexit und schlieĂźlich die „politischen Flatulenzen“ zwischen der EU und Italien sind nicht gerade förderlich fĂĽr eine sorgenfreie Weihnachtsrally.

Und das ist eher ungĂĽnstig fĂĽr die bereits Long-Positionierten – man will den Glauben nicht aufgeben, dass diese Rally zum jahresende hin doch noch kommt, schlieĂźlich war es doch in den gefĂĽhlt letzten 300 Jahren doch immer so gewesen, oder? Aber was vorher immer gut war, kann auch plötzloch schief gehen – das ist die Erfahrung, die Truthähne gerade derzeit in den USA machen mĂĽssen: 1000 Tage Wonneleben mit treusorgenden Menschen, die das Getier fĂĽttern und hegen – und dann plötzlich der Exitus..:

 

Jedenfalls sind laut neuester Umfrage der Deutschen Börse gerade die Profi-Investoren nicht von ihrer optimistischen Haltung abgewichen. Mit 51% sind mehr als die Hälfte im Lager der Bullen (+1% zur Vorwoche), während die Bären mit 26% (-2% zur Vorwoche) nur knapp mehr als jeden vierten Befragten stellen. Ist das Ăśberzeugung? Eher nicht, meint Joachim Goldberg – es sei mehr die Hoffnung, die im Verlust handelnden Positionen doch noch irgendwie retten zu können, also Zweckoptimismus:

„Aber wir gehen nicht davon aus, dass die Mehrheit der Befragten aus einer grundsätzlichen Ăśberzeugung heraus optimistisch ist. Vielmehr zeigt sich seit rund vier Wochen, dass ein harter Kern von Börsenbullen – es handelt sich immerhin um etwas mehr als 50 Prozent aller Befragten – mehr oder weniger groĂźe Buchverluste hinnehmen musste.“

 

Die Privatanleger dagegen sind deutlich skeptischer: 11% verlieĂźen das Bullenlager, das bei ihnen nur noch auf 41% kommt – genau diese 11% sind direkt ins Bärenlager gewandert, das nun mit 42% knapp vorne liegt. Dazu wieder Goldberg:


„Während die Privatanleger also mehr oder weniger diszipliniert und teilweise unter Hinnahme von deutlichen Kursverlusten die Notbremse gezogen haben, gilt dies nicht fĂĽr die institutionellen Investoren. In dieser Gruppe ist nach wie vor mehrheitlich Durchhalten angesagt, so dass sich die Sentiment-technische Lage fĂĽr den DAX nicht verbessert hat. Im Gegenteil: Die Bullen von heute wären vermutlich froh, die Kursspitzen der Vorwoche zwischen 11.350 und 11.450 Zählern noch einmal wiederzusehen, um sich dann zumindest noch mit einem halbwegs blauen Auge von den schal gewordenen Long-Positionen zu trennen. Damit dĂĽrfte aus heutiger Sicht eine Jahresschlussrallye recht ĂĽberschaubar bleiben. Gleichzeitig ist der DAX an der Unterseite durch die kaum verbesserte heimische Nachfragesituation nach wie vor gefährdet. Zumal auch die internationalen Vermögensverwalter derzeit kein groĂźes Interesse an deutschen Aktien zu haben scheinen.“

 

Vielleicht aber gibt es doch noch Hoffnung fĂĽr de Dax-Bullen – nämlich dann, wenn die Wall Street mitspielt. In den USA nämlich ist bei den in der AAII-Umfrage befragten Privatinvestoren die Stimmung deutlich ins Negative gekippt. So kommen dort die Bullen nur noch auf 25,3% (-9,8% zur Vorwoche), die Bären hingegen sind klar fĂĽhrend mit 47,1% (+11,2% zur Vorwoche). Vielleicht ist das ja ein Kontraindikator..

 

Abschließend noch einmal Joachim Goldberg mit seiner ausführlicheren Einschätzung  im Video:

 

Von Root5.5 – Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=28838047

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Märkte

Ă–lpreis-Abrutsch: Ist 51,50 Dollar im WTI eine gute Widerstandsmarke?

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Bis wohin rutscht der Ölpreis noch ab? Könnte die Marke von 51,50 Dollar im WTI-Öl eine gute Widerstandsmarke sein, bei der der Preis einen Boden findet? Diese Marke sowie die Gesamtsituation am Ölmarkt wird in einem aktuellen Interview mit einem Experten von HSBC gut beleuchtet.

Die gesamte Gemengelage rund um die US-Fracker, die OPEC, sowie die charttechnische Situation wird dabei angesprochen. Es geht auch um die vor Kurzem noch im Raum stehende Marke von 100 Dollar, die ja angeblich schnell erreicht werden könne. Die Iran-Sanktionen werden gerade aber mehr als ausgeglichen durch Rekord-Fördermengen an mehreren Orten.

Der Ă–lpreis seit 2015
Der Ă–lpreis seit 2015. Eingezeichnet ist hier die Schwelle von 51,50 Dollar.

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