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Das böse Zauber-Wort! Marktgeflüster (Video)

Das böse „Zauber-Wort“ des heutigen Tages (und wahrscheinlich auch der nächsten Monate!) heißt: Abschwung in China. Sowohl Caterpillar, das heute Zahlen deutlich unter der Erwartung meldete, als auch der US-Chip-Konzern Nvidia, der eine ausserplanmäßige Gewinnwarnung gab, rechtfertigten ihre schwache Zahlen mit dem Abschwung in China. Das ist ein schlechter Auftakt in die „Monster-Woche“ – jetzt kommt es auf Apple, Facebook, Microsoft und Amazon an (dazu die Fed, US-Arbeitsmarltdaten und die Handelsgespräche USA-China). Der Dax bleibt heute erstaunlich gelassen trotz der sich verfestigenden Berichte über Chinas Abschwung – vermutlich aufgrund des „Draghi Puts“ (also der Annahme, dass die EZB alle Pläne für eine Zinsanhebung aufgrund der schwache Konjunkturdaten aufgegeben hat. Aber das kann sich beim Dax auch schnell ändern..

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Von JanManu – Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=21882903



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3 Kommentare

  1. Die EZB ist sehr stark „behind the curve“ gerade jetzt wo die Wirtschaft einschläft müssten eher Stimulus-Pakete geschnürrt werden, laut Draghi haben wir ja noch „Optionen“.

    Wenn die FED die Bilanzreduzierung stoppt bzw. die Zinsen wieder senkt dürfte es sich ja auch wieder entspannen.

  2. Da könnte von China wirklich etwas Unschönes kommen. So eindeutig wie ein Blackrock Vicepräsident heute von Abschwung in China geredet hat , hat mich erstaunt. Nicht zu vergessen ,hat China nach der 08 er Krise geholfen die Weltwirtschaft mit der bekannten Riesenverschuldung aus der Scheisse zu ziehen.
    Der synchrone weltweite Aufschwung könnte schnell kollabieren.Früher in der nichtglobalisierten Welt hat es immer regionale Unterschiede gegeben, was einen gewissen Ausgleich geschaffen hat.So hat z.B.nach dem 87 er Crash die Börse in Japan erst 2-3Jahre später korrigiert.Wenn jetzt der synchrone Abschwung kommt ,könnte das schneller u.heftiger passieren als Viele erwarten. ( Schneeballeffekt)
    Übrigens ,die Notenbanken können nur verzögern, die Liquidität wird nich erhöht, nur weniger schnell abgebaut.

  3. Herr Draghi sieht sich anscheinend fast schon persönlich in einen Krieg verwickelt, in dem er neue Geschütze auffahren muss. Welchen Krieg gegen wen führt er denn als EZB-Präsident?
    Dass er eigentlich nur EZB-Präsident ist und dennoch sozio-politisch einen kompletten Kontinent Europa vier Jahre lang dominiert und beeinflusst hat, ist ihm hoffentlich bewusst?
    Die alten Kamellen gegen den bösen Norden, der brav Jahr für Jahr seine Milliarden-Abgaben leistet, kann er nicht ernsthaft meinen, wenn er von Krieg spricht.
    Gegen wen also wendet sich sein Geschwätz? Gegen den EURO, die Teufelswährung? Gegen die Fluten, die 6 Wochen in schönem Wetter verbringen wollen?
    Er wird es wissen und verstehen, Millionen von Menschen werden weiterhin Fragen stellen.

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