Folgen Sie uns

Devisen

Das Comeback des Dollars: USD/JPY komplette Analyse, konkrete Szenarien in beide Richtungen

Von dem derzeitigen Comeback des Dollars dürfte auch Dollar-Yen profitieren und weiter ansteigen. Übergeordnet aber bleibt das Währungspaar bärisch..

Avatar

Veröffentlicht

am

Eine Analyse von forexhome.de

Eine mögliche, allgemeine Erholung des US-Dollar könnte mittelfristig für attraktive Swap-Gewinne sorgen. Lang bis sehr langfristig kommt ein negativer Short-Swap im USD/JPY ins Spiel, also müssen die Aussichten absolut vielversprechend sein. Glücklicherweise gehört dieses Währungspaar zu einem der am höchsten kapitalisierten Handelsobjekte. Eine umfassende Einschätzung ist deshalb auf jeden Fall angebracht.

Trendumkehr, Erholung und davon profitieren?

Unsere beiden Short-Positionierungen aus meinem Follower Service trafen voll ins Schwarze und konnten bereits das vorläufige Kursziel bei rund 108.700 abholen. Also haben wir einen Großteil geschlossen und der Rest ist abgesichert. Aber wie geht es nun weiter?


(Dollar-Yen Tageschart; alle Charts zum vergrößern anklicken!)

Die Projektionshöhe und damit das erste große Ziel einer Schulter-Kopf-Schulter-Formation wurden erreicht, doch ist das schon alles? Eine viel weitreichendere Einschätzung folgt gleich. Befassen wir uns mit der möglichen Erholung. Basierend auf dem erwähnten Erreichen der ersten Kursziele und der 50er Fibonacci Retracements der gesamten Aufwärtsphase zwischen Ende September 2016 und Mitte Dezember 2016. Werden die 50er Retracements akzeptiert gehe ich generell von einer sehr starken bullishen Gegenbewegung aus.

Es kommen meiner Meinung nach mehrere Kursbereiche in Frage, an denen es zumindest zu temporären bearishen Gegenbewegungen, im besten Fall zur Wiederaufnahme des Trends kommen kann. Bspw. bei ca. 110.430, 111.060, was der Unterseite einer ziemlich riesigen Range entspricht, 111.444, was dem Ausbruchsniveau des riesigen Wimpels im Wochenchart (Infos folgen) entsprechen sollte, und 111.970 in Kombination mit 112.370. Das Ausbruchsniveau der SKS-Formation und die Unterseite einer kleineren Range. Im Rahmen des Long-Setups, zu dem ich gleich zusprechen komme, gelten die genannten Barrieren gewissermaßen als Etappensiege. Die absoluten Grenzbereiche sehe ich zwischen rund 113.130 und 113.450.

Sind diese Kurslevel abgearbeitet, sollte der übergeordnete Abwärtstrend wieder aufgenommen werden. Damit ergeben sich vermutlich auch zwei neue vorläufige Kursziele. Zum einen die Projektionshöhe der riesigen Range, die bei ca. 107.350 auf das 38.2er Fibonacci Retracement des Wochencharts (mehr dazu weiter unten) treffen sollte, und zum anderen bei rund 106.000, was wiederrum einem weichen Unterstützungsbereich aus dem Wochenchart entspricht. Wenn man sich das so anschaut, kann man sich eigentlich nur wünschen, dass der Kurs erst einmal kräftig steigt. Wer Interesse an meinen Handelsplänen hat, kann sich hier gern informieren:
https://www.forexhome.de/handelssignale-forex-signaldienst-abonnieren/

Vertrauensbildende Bodenbildung

Die vermeintliche Erholung zu traden, gelingt höchstwahrscheinlich im H4-Chart am besten. Konkret habe ich eine kleinere Range zwischen ca. 108.500 und 109.700 sowie eine größere Range zwischen ca. 110.400 und 108.600 im Auge. Darüber hinaus eine mögliche Wimpelformation, die im Screenshot sehr gut erkennbar sein sollte.

Damit ergeben sich mutmaßliche Kursziele, die sich wiederrum mit den genannten Etappen im Tageschart überschneiden. Ebenfalls gut sichtbar im Screenshot. Unsere Long-Engagements bauen selbstredend auf dieser eventuellen Bodenbildung auf. Da es am 02.02.2018 bereits zu einem, meiner Definition nach, nachhaltigen Ausbruch aus der kleineren Range kam und seitdem keine neuen Tiefs verzeichnet werden konnten, gehe ich weiterhin von einer bullishen Entwicklung und schlussendlich von einem bullishen Ausbruch aus der größeren Range aus.

Das kann man nicht ignorieren

Der Kurs konnte den Support bei rund 111.600 durchbrechen und gelangt damit auch wieder unter das Ausbruchsniveau der großen Wimpelformation im Wochenchart. Ein bearisher Ausbruch unter die vermeintliche Range zwischen ca. 115.500 und 108.700 ist wahrscheinlich nur eine Frage der Zeit.

Die bereits vor Monaten definierten möglichen Kursziele bei rund 106.000, 104.000, 103.000 und 101.300 bleiben damit bestehen. Wie eingangs erwähnt muss ich natürlich den negativen Short-Swap mit einkalkulieren, weshalb ich eine wirklich überzeugende bearishe Perspektive erkennen muss. Ich denke das ist hier gegeben. Im Monatschart gelten diese ambitionierten bearishen Kursziele vielleicht schon als konservativ.

Da es sich bei der 101.300er Kursmarke lediglich um die 50er Fibonacci Retracements handelt und sich nach der letzten Berührung dieser Barriere keine neuen Hochs gebildet haben, muss ich mindestens von einem weiteren Kursverfall bis zum 61.8er Fibonacci Retracement ausgehen. Die gesamte Rallye seit September 2009 fußt jedoch vor allem auf fundamentalen Ereignissen und Überhitzungen, was charttechnisch und auch daran zu erkennen ist, dass es keine gesunden Konsolidierungsphasen gab. Im Worst Case müssen ewige Bullen im USD/JPY vermutlich mit Kursverlusten bis zu rund 83.000 rechnen. Da hätte ich gern noch einen Teil meiner Short-Setups.

Dazu der Autor auch im Video:

Hier klicken, um den Inhalt von YouTube anzuzeigen

Hier klicken und kommentieren

Hinterlassen Sie eine Antwort

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

ACHTUNG: Wenn Sie den Kommentar abschicken stimmen Sie der Speicherung Ihrer Daten zur Verwendung der Kommentarfunktion zu.
Weitere Information finden Sie in unserer Zur Datenschutzerklärung

Aktien

Aber CFDs sind Termingeschäfte? Verbände für steuerliche Bevorzugung von Optionsscheinen

Claudio Kummerfeld

Veröffentlicht

am

Aktives Trading mit CFDs und Optionsscheinen könnte problematisch werden

Was sind CFDs? Die „Contracts for Difference“ erlauben gehebelte Wetten auf steigende und fallende Kurse. Die CFDs können Anleger zeitlich unbefristet lange halten. Und Optionsscheine? Die haben einen fest definierten Ablaufzeitpunkt. Und wie definiert man Termingeschäfte? In Kurzform: Dies sind Börsengeschäfte, bei denen die Erfüllung des Vertrags (Abnahme und Lieferung der Ware) zu einem späteren Termin erfolgt. Also sind Optionsscheine doch Termingeschäfte, und CFDs irgendwie nicht so richtig?

Egal. Wenn der Gesetzgeber eine Feststellung trifft, dann ist das eben so – weil es nun mal der Gesetzgeber ist? So wurde vor Kurzem die seit Anfang Januar gültige Novellierung des Einkommensteuergesetzes beschlossen, wonach Verluste aus „Termingeschäften“ nur noch bis zu 20.000 Euro pro Jahr mit Gewinnen aus Termingeschäften verrechnet werden dürfen. Dadurch wird die bizarre Realität entstehen, dass Anleger Steuern auf Gewinne zahlen müssen, obwohl sie effektiv in einem Börsenjahr im Handel keinen Gewinn erzielt haben (wir berichteten schon mehrmals). Danke Olaf Scholz, darf man da schon mal im Voraus sagen.

Klar zu sein scheint, dass die CFDs in die Kategorie der Termingeschäfte fallen im Sinne dieser Novelle des Einkommenssteuergesetzes – wohl ganz einfach, weil der Gesetzgeber es so will. Aber auch Optionsscheine, die per Definition doch viel eher Termingeschäfte sind? Wie man derzeit munkelt, wird das Bundesfinanzministerium noch eine Klarstellung für die ausführenden Steuerbehörden veröffentlichen, aus welcher hervorgehen könnte, dass auch Optionsscheine als Termingeschäfte zu betrachten wären. Das würde den Kreis der betroffenen Anleger deutlich erweitern.

Lobbyarbeit für Optionsscheine – von CFDs ist keine Rede

Aber halt. CFDs werden fast komplett von angelsächsischen und Offshore-Anbietern angeboten. Optionsscheine sind die Kinder der deutschen Bankenbranche. Und drei Mal darf man raten, wer den besseren Draht zu BaFin, Bundesfinanzministerium, Staatssekretären etc haben könnte? Diese Woche sieht man vom Deutschen Derivate-Verband, der Börse Stuttgart und der Deutschen Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz (DSW) einen offiziellen Appell an das Bundesfinanzministerium (siehe hier), worin man eindringlich dazu auffordert Optionsscheine bezüglich dieser Neuregelung nicht als Termingeschäfte einzustufen. Man möchte also erreichen, dass Anleger auch weiterhin unbegrenzt Verluste aus Optionsscheinen mit Gewinnen aus Optionsscheinen verrechnen dürfen.

Gibt der Gesetzgeber dem nach, wäre dies ein glasklarer Vorteil für die Anbieter von Optionsscheinen, und ein riesiger Nachteil für die ausländischen CFD-Anbieter. Und wer ist denn Mitglied im Deutschen Derivate-Verband? Eben nicht die CFD-Anbieter, sondern so ziemlich alle deutschen Anbieter von Zertifikaten und Optionsscheinen, wie Deutsche Bank, Deka, Hypo, LBBW, DZ, Baader usw. Für CFDs bitten sie nicht um eine Ausnahme, sondern nur für Optionsscheine. Und die DSW? Hat sie die CFDs schon aufgegeben, und hofft nun noch darauf, wenigstens noch die Optionsscheine vor diesem Steuerirrsinn retten zu können? Aus dem Appell zitieren wir hier auszugsweise im Wortlaut:

Der Deutsche Derivate Verband (DDV), die Börse Stuttgart und die Deutsche Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz (DSW) appellieren an das Bundesfinanzministerium, die Linie aus dem Juni 2020 beizubehalten und Optionsscheine nicht als Termingeschäfte einzuordnen. Im Entwurf des Anwendungsschreibens des BMF vom Juni 2020 wurden Optionsscheine nicht als Termingeschäfte klassifiziert und damit eine klare, angemessene Abgrenzung erreicht. Damit wird vermieden, dass Anleger in der Depotgestaltung beeinträchtigt werden und zudem aufwendige individuelle Veranlagungen vornehmen müssen. Anderenfalls drohen schwere steuerliche Nachteile, nachträgliche Steuerzahlungen und Unsicherheiten für hunderttausende von Anlegern. Für Termingeschäfte sieht das Jahressteuergesetz, das seit Jahresbeginn gilt, eine begrenzte Verlustverrechnungsmöglichkeit nur mit anderen Termingeschäften und Erträgen aus Stillhaltegeschäften vor.

Marc Tüngler, DSW-Hauptgeschäftsführer: „Die steuerliche Neuregelung der Verlustverrechnung ist ein weiterer herber Schlag für Privatanleger und führt zu massiven Verunsicherungen. Vom Grundsatz her halten wir die Regelung insgesamt für verfassungswidrig. Der Entwurf des BMF-Schreibens war immerhin ein fairer Vorschlag, wie die Anwendung zumindest in Bezug auf Optionsscheine zu regeln ist, und würde betroffenen Anlegern eine Perspektive geben. Wenn das BMF jetzt von diesem ursprünglichen Entwurf abweicht, weckt das Unverständnis und offenbart einmal mehr die feindliche Gesinnung gegenüber Privatanlegern.“

Würden Optionsscheine jetzt durch das Anwendungsschreiben des BMF den Termingeschäften zugerechnet, wird die neugeschaffene Unwucht im Steuerrecht weiter dramatisch verschärft.

Es gibt gute sachliche Argumente dafür, warum Optionsscheine steuerlich als sonstige Finanzinstrumente und nicht als Termingeschäfte zu klassifizieren sind. Die Klassifizierung sollte anhand der Erfüllungsweise von Optionsgeschäften vorgenommen werden. Diese ist bei Optionsscheinen „Zug-um-Zug“, sie sind daher bei der steuerlichen Behandlung den Kassageschäften zuzurechnen, und nicht den Termingeschäften. Diese Einschätzung wird auch von Wissenschaftlern geteilt.

Eine Studie der WHU aus dem vergangenen Jahr zeigt, dass hunderttausende von Privatanlegern von einer solchen Klassifizierung betroffen wären. Zudem stellt die Studie der WHU fest, dass 68,8 Prozent der Nutzer von Hebelprodukten wie Optionsscheinen diese zur Absicherung einsetzen. Die Beschränkung der Verlustverrechnung erschwert es Anlegern von dieser Möglichkeit Gebrauch zu machen.

weiterlesen

Devisen

Türkische Lira vor weiterer Aufwertung? Aktuelle Zinsentscheidung gibt Hoffnung

Redaktion

Veröffentlicht

am

Von

Türkei Flagge

Die türkische Lira könnte noch weiter aufwerten. Warum? Nun, zuerst ein kurzer Rückblick. Seit November ist der Leitzins in der Türkei durch die türkische Zentralbank in zwei Schritten kräftig angehoben worden, von 10,25 Prozent auf zuletzt 17 Prozent. Erst der zweite Zinsschritt von 15 Prozent auf 17 Prozent an Heiligabend brachte Vertrauen in die Lira – denn die Inflationsrate liegt derzeit bei satten 14,6 Prozent. Jetzt liegt der Leitzins deutlich genug über der Inflation, damit es einen positiven Geldfluss vom Ausland in die Türkei geben kann. Dies wäre Balsam für die türkische Lira. Aber so ein hoher Leitzins muss einige Zeit beibehalten werden, damit er wirken kann.

Und nun? Heute hat die türkische Zentralbank erneut eine weitere Zinsentscheidung verkündet. Man belässt den Leitzins bei 17,0 Prozent. Dies kann vom Devisenmarkt als Signal gewertet werden, dass die Zentralbanker gewillt sind die Angelegenheit „durchzuziehen“, als eine nachhaltige Bekämpfung der hohen Inflation.

Türkische Lira reagiert leicht positiv

Auf längere Sicht hohe Zinsen in der Türkei – das könnte die türkische Lira nachhaltig aufwerten lassen. Und die letzten Wochen lief es ja schon ganz gut in diese Richtung. Und jetzt aktuell? Die Zinsentscheidung wurde um 12 Uhr deutscher Zeit veröffentlicht. Da notierte US-Dollar vs türkische Lira noch bei einem Wechselkurs von 7,39. Jetzt notiert USDTRY bei 7,36. Im Chart sehen wir den Kursverlauf von Dollar vs Lira seit Februar 2020. Die türkische Währung konnte seit November einiges gut machen, und könnte womöglich nun weiter aufwerten (sicher ist das aber natürlich nicht).

Zentralbank mit guten Aussagen, Erdogan meldet sich zu Wort

Die Notenbanker in Ankara erklärten heute, dass man seinem harten geldpolitischen Kurs treu bleibe, bis sich ein nachhaltiger Rückgang der Inflation abzeichne. Falls nötig, werde man weitere Schritte zur Straffung der Geldpolitik unternehmen. Super, da freut sich der Devisenmarkt im Sinne einer festeren Lira? Achtung, Präsident Erdogan fordert seit Jahren sinkende Zinsen. Die würden (so Erdogan) die Inflation zum Sinken bringen – was aber eigentlich genau anders rum funktioniert. Seit Monaten hört man von Erdogan kaum Aussagen in dieser Hinsicht. Aber am letzten Freitag, da meldete er sich wieder zu Wort. Die aktuelle Geldpolitik (steigende Zinsen sollen Geld teuerer machen etc) diene nicht der Türkei. Die Lösung des Problems der hohen Inflation sei, die Zinsen zu senken. Bringt dies die nachhaltige Erholung der Lira wieder in Gefahr?

Chart zeigt US-Dollar gegen türkische Lira seit Februar 2020

weiterlesen

Devisen

Goldpreis steigt nach Yellen-Rede – was ist da los?

Claudio Kummerfeld

Veröffentlicht

am

Ein Barren Gold

Der Goldpreis reagiert recht merkwürdig auf die gestern Abend gehaltene Online-Rede der neuen US-Finanzministerin Janet Yellen vor dem US-Kongress. Wir sprachen vorgestern vorab darüber, und was ihre möglichen Aussagen für den Goldpreis bedeuten könnten. Ein stärkerer US-Dollar würde den Goldpreis schwächen. Vorab waren Redeinhalte durchgesickert. Aber ob sie auch wirklich genau das sagen würde? Nun, es kam wie erwartet. Janet Yellen (hier alle wichtigen Redeinhalte) sagte ganz eindeutig, dass man nicht wie die Trump-Regierung einen niedrigen US-Dollar sehen möchte.

Nein, man überlässt es dem freien Devisenmarkt den fairen Wert für den US-Dollar zu finden, ohne jede verbale Beeinflussung. Trump hatte auf einen billigeren US-Dollar gedrungen, damit die US-Wirtschaft wettbewerbsfähiger wäre (damit wären US-Produkte im Ausland günstiger). Janet Yellen sprach gestern von einer stabile Währung, deren Preis von den Marktkräften bestimmt werden solle. Man strebe keinen schwächeren US-Dollar an. Es sei inakzeptabel absichtlich schwächere Wechselkurse anzuvisieren um wirtschaftliche Vorteile zu erlangen, so Yellen. Und der Goldpreis, wie reagierte der auf diese Worte?

Warum steigt der Goldpreis nach der Yellen-Rede?

Nun, ihre Worte bringen ganz eindeutig Phantasie für einen höheren US-Dollar. Dann würde der Goldpreis fallen. Aber das Gegenteil passiert seit gestern Abend. Der Dollar-Index (Währungskorb des US-Dollar gegen andere wichtige Währungen) fiel von 90,50 auf aktuell 90,27 Indexpunkte. Der Goldpreis steigt seit gestern Abend von 1.840 auf aktuell 1.855 Dollar. Damit zeigt er Stärke, als klassische negative Korrelation zum US-Dollar.

Nun, offenbar geht der Markt kurzfristig vor nach dem Motto „Sell on good news“? Der US-Dollar war die letzten Tage vor der Yellen-Rede gestiegen (in Erwartung genau dieser Aussagen), und jetzt kam die Yellen-Rede exakt wie erwartet auf den Tisch. Also, erstmal Gewinne im Dollar machen, und der Goldpreis kann steigen? Auch kann man den aktuellen Anstieg im Gold erklären mit anderen gestrigen Aussagen von Janet Yellen. Ebenfalls wie erwartet will sie nun erstmal jede Menge neue Schulden machen um US-Bürger und Wirtschaft zu stützen in dieser Krise. Das ist tendenziell positiv für Gold. Aber, als Frage formuliert: Kommt der Drang hin zu einem stärkeren US-Dollar bald wieder zum Vorschein, und Gold schwächelt doch? Vorsicht ist also geboten im restlichen Verlauf dieser Woche.

Chart zeigt Kursverlauf von Goldpreis gegen US-Dollar
Im Chart sehen wir seit gestern früh den steigenden Goldpreis in rot-grün gegen den fallenden US-Dollar.

weiterlesen

Anmeldestatus

Meist gelesen 7 Tage