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Die Sache mit den Zinsen Das Dilemma der Fed: Trump helfen – oder den normalen Leuten helfen! Marktgeflüster

Die Fed steckt mit den Zinsen in einem Dilemma: senkt sie die Leit-Zinsen, revoltieren die Anleihemärkte weiter und treiben die Renditen (Kapitalmarktzinsen) noch stärker nach oben. Das aber belastet die Konsumenten, denn die meisten Kredite für US-Konsumenten sind an diese Kapitalmarktzinsen gebunden. Dagegen helfen Zinssenkungen vor allem der Trump-Regierung, denn sie treiben die Renditen für kurzlaufende Anleihen nach unten – und die Trump-Regierung nimmt überwiegend nur noch kurzlaufende Kredite auf. Vor allem die Pressekonferenz vom bald scheidenden Fed-Chef Powell wird daher interessant! Die US-Notenbank ist schon vor Amtsbeginn des kommenden Fed-Chefs tief gespalten..

Hinweise aus Video:

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2. Warum das Warnsignal der Renditen für Notenbanken gefährlich ist



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2 Kommentare

  1. Hallo lieber Fugi, eine Frage zu Deiner Aussage in einem der letzten Videos. Wenn die FED kurzlaufende Schuldpapiere kauft so und das war Deine Rede handelt es sich nicht um QE sondern um Liquiditätsstiftung bei Banken. Ich habe an Deinem Beitrag einen Hinweis darauf vermißt, wie dieser Kauf die Liquidität der Banken stärkt – platt gesagt: Die USA kaufen via FED die eigenen Schulden und wo bitte bleibt die Liquidität?
    Beste Grüße

  2. Das ist nur eine kurzfristige Problemverschiebung. Schon Jeannet Yellen hatte versucht kurzfristige Bonds zu emittieren, in der Hoffnung dass die langfristigen Zinsen fallen und später günstiger werden. Hat leider nicht geklappt. Diese leichte Zinserleichterung auf kürzeren Bonds auf immer höheren Schulden wird auch dem Staat nicht viel bringen, denn diese laufen wie schon gesagt auch schnell wieder aus. Man sollte einfach beachten, alle seit 2008 aufgenommenen Schulden und Hypotheken waren auf sehr viel tieferen Niveaus als heute und auch morgen und müssen in kurzer Zeit zu viel schlechteren Konditionen erneuert werden, zudem belasten die fallenden Anleihenpreise der Langfristbonds die in Massen in den Kellern der Notenbanken lagern ( neuestens auch in Japan) die Staatsfinanazen enorm , d.h.
    der Nutzen der leicht tieferen Kurzfristzinsen ist viel kleiner als der Schaden im Gesamten.
    Fazit: Man kann es drehen und wenden wie man will, ein enormer Schuldenaufbau in einer künstlichen Tiefstzinsphase wird bei der Zinsnormalisierung wie jetzt und immer noch steigender Schulden enorme Mehrausgaben bewirken und damit die Zinsen wegen Kreditnachfrage noch mehr treiben.
    Wie intelligent war die Aussage von Politikern, die Schuldenmachen wegen Negativzinsen sogar als Gewinn bezeichneten.
    Die lustige Kutschenfahrt mit den tiefen Zinsen wird zum tragischen Ausflug mit der Retourkutsche und den durchbrennenden Pferden.

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