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Das Fed-Protkoll: ein game changer

FMW-Redaktion

Würde man sagen, die Märkten wären von dem gestrigen FOMC-Protokoll überrascht gewesen, wäre eine glatte Untertreibung. Zuvor hatte man Schulter-zuckend Fed-Mitgliedern gelauscht, die von mehreren Zinsanhebungen in 2016 fabulierten – allein der Glaube der Märkte fehlte. Das hat sich nun seit gestern Abend geändert, als das Protokoll doch von einer „wahrscheinlichen“ Zinsanhebung im Juni sprach, wenn sich die US-Konjunkturdaten stabilisierten. John Hardy sieht darin einen game changer, etwas, was das bisherige Spiel verändert:



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4 Kommentare

  1. Jörg Heidemeyer

    Toller Seite gute fundierte Nachrichten und dann macht Ihre Euch auch noch soviel Mühe mit den eingepflegten Videos. Leider nur nicht auf deutsch , schade. Da gibt es endlich mal eine gute deutsche Finanzmarktseite und dann sind diese Videos, die bestimmt sehr informativ sind auf englisch. Nervt leider .

    Trotzdem vielen Dank weiter so, und ruhig auf deutsch.

    Mfg

    Jörg Heidemeyer

  2. Unser täglich…ehm, unseren regelmäßigen Gamechanger gib uns.

    Neues Spiel, neues Glück, sobald die nächsten schwächelnden Konjunkturdaten veröffentlicht werden.
    Oder sobald der Ölpreis wieder deutlich sinkt – weil das ja eindeutig ein untrüglicher Indikator für eine nachlassende Weltkonjunktur ist.

    Aber natürlich auch nur so lange bis er dann mal wieder steigt und wiederum ein gamechanger ausgemacht wird, weil sich alle auf den daraus ableitbaren Wirtschaftsaufschwung freuen. Selbst wenn der Ölpreisanstieg streikbedingt ist oder das Ergebnis von Feuersbrünsten.

    Nur darf er auch dann wiederum nicht noch viel weiter steigen, weil sonst den Unternehmen und Verbrauchen wegen der steigenden Energieausgaben zu wenig Geld zum investieren und konsumieren bleibt. Was wieder zum Abschwung führt und somit wieder zum gamechanger.

    Ist mir zu kompliziert. Ich glaube, da bin ich lieber froh, dass ich mein täglich Brot habe.

  3. Die „Minutes“ sprühten nur so vor Konjunktiven. Die übliche und gewollte Verunsicherung der Märkte durch die Notenbankbürokraten nimmt langsam absurde Züge an. Zwei Tage nach dem FOMC im April kamen grottenschlechte US BIP-Daten und eine Woch später noch schlechtere Arbeitsmarktzahlen für April heraus. Außerdem wurde gemäß „Minutes“ der BREXIT (Volksbefragung über den Austritt der Briten aus der EU) als Risiko für eine Zinsanhebung im Juni diskutiert. Die Juni-Sitzung, an der nun angeblich sehr wahrscheinlich die Zinsen das zweite Mal seit zehn Jahren angehpoben werde sollen, findet genau 8 Tage vor dem BREXIT-Plebiszit statt. Wer an eine Zinsanhebung im Juni glaubt, glaubt sicher auch an den Osterhasen. Lasst euch nicht von der Fed verarlbern.

  4. Ohne Englischkenntnisse wird man in der heutigen Finanzwelt als ambitionierter Anleger/Trader eine gewisse Grenze nicht überschreiten können.. Mit dem hiesigen Angebot und vor allem mit den Marktkommentaren des werten Herrn Fugmann sind wir mir diesem kostenlosen Angebot unendlich gut bedient! Eine solche Qualität an Informationen gibt es sonst nirgends ohne ein kostenpflichtiges Abo. Übrigens, die Marktkommentare sind unter Tradern ein „Geheimtipp“ und so auch für mich ein tägliches „must see“ ;-) An derer Stelle nochmals meinen Dank an das gesamte Finanzmarktwelt-Team.

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