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Das Geld auf Ihrem Bankkonto gehört Ihnen selbst? Falsch!

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Viele Menschen wissen es längst, viele aber noch nicht. Wer Geld auf sein Bankkonto einzahlt, oder wenn durch den monatlichen Gehaltseingang neues Geld aufs Konto gebucht wird, geben Sie als Kontoinhaber jedes Mal automatisch einen Kredit an ihre Bank, unverzinst. Schauen Sie ruhig mal in die AGBs ihrer Bank, ganz tief ins Kleingedruckte. Anders kann dieser Mechanismus auch gar nicht funktionieren.

Egal ob Sie nur ein normales Girokonto haben, ein Sparkonto oder Tagesgeldkonto. Sie geben Ihrer Bank einen Kredit, und das Geld ist dann de facto im Besitz der Bank! Die Bank nimmt das Geld und verleiht es weiter an ihre Kreditkunden für den Dispo, für Hauskredite etc. Werden zu viele dieser Kredite notleidend, kann die Bank ihre Verpflichtungen gegenüber Ihnen als Bank-Gläubiger nicht mehr nachkommen. Sie schauen in die Röhre, und merken erst dann, wie dieses Konstrukt mit Namen „Bankensystem“ wirklich funktioniert. Auch bei einem Bank Run passiert Ähnliches, wenn zu viele Menschen auf einmal „ihr“ Geld zurückverlangen.

Das ist weit weg von der Realität? Falsch. Es gab seit der Finanzkrise schon reale Beispiele für dieses System-Problem. Nur wir im guten, angeblich soliden und gut aufgestellten Deutschland meinen, dass uns so etwas niemals passieren wird. Das ist aber ein Irrglaube. Es kann auch uns treffen, wenn die Krise nur groß genug ist. Und nicht wenige Experten glauben, dass die nächste Krise weit schlimmer werden dürfte als die Finanzkrise 2008. Schauen Sie gerne auch das folgende Video zum Thema „Bankkonto“ von Marc Friedrich. Wer gut informiert ist, kann sich auf das Kommende auch besser vorbereiten!

Marc Friedrich und Matthias Weik
Die Autoren Marc Friedrich und Matthias Weik

5 Kommentare

5 Comments

  1. GN

    19. Dezember 2018 12:51 at 12:51

    ….rotfl..:-)….jezz geht hier aber die Luzi ab bei FMW mit der Geldsystemkritik, was ist passiert, daß ich dies noch erleben darf??? 🙂 🙂 :-)…LG

  2. leftutti

    19. Dezember 2018 14:13 at 14:13

    Da bin ich ja froh, dass meine Giro,- Spar- und Tagesgeldkonten chronisch und wie ein Naturgesetz ständig um die magische schwarze Null kreisen. Alles richtig gemacht! 🙂

  3. Richard R:

    19. Dezember 2018 14:49 at 14:49

    Absolut genial! Tolle Videos – bitte weiter so!

  4. TT22

    19. Dezember 2018 22:18 at 22:18

    Gutes Video, welches jeder sehen sollte.

  5. Dreistein

    20. Dezember 2018 13:05 at 13:05

    Die Bank nimmt das Geld und verleiht es weiter an ihre Kreditkunden für den Dispo, für Hauskredite.
    Das stimmt so nicht ganz, es wird Giralgeld geschöpft die nur eine Mindesteinlage (Kapital)der Bank benötigt.
    Zitat WM:
    An Aussagen wie, man könne doch nichts verleihen, was man nicht hat, erkennt man, dass die Leugnung der Giralgeldschöpfung nur dann gelingt, wenn man Begriffe ungenau bzw. falsch definiert. Selbstverständlich verleihen Banken kein Geld, das sie nicht haben, sie geben Kredit. Geld verleihen und Kredit geben sind zwei völlig verschiedene Dinge:

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Der Danske-Skandal – Geldwäsche über 200 Milliarden Euro half deutscher Volkswirtschaft

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Der gigantische 200 Milliarden Euro Geldwäsche-Skandal um die dänische Danske Bank ist im Stammland der Bank Dänemark ein großes Thema. Wird die Aufarbeitung des Falls noch Jahre dauern? Wahrscheinlich. Dass der Skandal auch in Deutschland ein großes Thema sein müsste, zeigt der folgende aktuelle Film.

Erste Recherchen zeigen, dass auch große Summen an deutsche Mittelständler und Kleinstbetriebe flossen, die wohl ungewollt und unbewusst zum Teil dieser globalen Geldwäsche-Maschine wurden. Welcher kleine Autohändler, der ein Auto ganz legal nach Russland verkauft, denkt an böse Machenschaften? Dabei wurde (das muss man auch erwähnen) die deutsche Volkswirtschaft mit Produktionsaufträgen ja auch gut befeuert.

Polizei, Steuerbehörden, Banken, Unternehmen, niemand will etwas bemerkt haben, dass Gelder aus bestimmten Quellen kommen, und Warenlieferungen dann ganz woanders hin erfolgen, nämlich nach Russland? In diesem Video geht es mit mehreren hundert Millionen Euro nur um einen kleinen Teil des gesamten Skandals. Aber hier erhält man einen ersten kleinen Einblick in ein perfides, aber gut laufendes System.

Geldwäsche
Foto: Avarice (2012), by Jesus Solana / Wikipedia (CC BY 2.0) – Ausschnitt aus Originalfoto

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EZB gibt Banken noch 7 Jahre Zeit für Beseitigung von Schrotthalden – Italien unter Druck

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Erst vor wenigen Tagen stellte die EZB die zehntgrößte italienische Bank „Banca Carige“ unter Zwangsverwaltung. Gestern folgte ein Brandbrief der EZB an die eh schon angeschlagene „Banca Monte dei Paschi“. Heute nun folgt der nächste Schritt. Die EZB scheint offenbar immer mehr Druck aufbauen zu wollen, ohne wirklich harte politische Druckmittel in der Hand zu haben.

Laut der zuverlässigen italienischen Zeitung „Il Sole 24 Ore“ hat die EZB alle unter ihrer Aufsicht stehenden Banken angesprochen, sie mögen doch bitte bis spätestens 2026 alle ihre Schrottkredite vollständig abdecken. Also zum Beispiel Schrottkredite verkaufen und die Verluste mit Eigenkapital auffüllen. Oder noch bestehende Schrottkredite eben über ausreichende Rückstellungen abdecken. Einige Banken wie die größte italienische Bank UniCredit haben ja schon etwas getan. In kleinerem, aber immer noch Milliarden-Umfang hatte auch die Monte dei Paschi schon Schrott verkauft, wenn auch die Gelder zum Auffüllen der Lücke vom italienischen Steuerzahler kamen.

Wenn die EZB auch weiß, dass sie alle Problembanken in der Eurozone nicht „mal eben so“ dicht machen kann bei Nichterfüllung ihrer Vorgaben in Sachen Schrottkredite – so erhöht sie mit solchen Zeitvorgaben doch den Druck auf die Banken, und das nicht nur in Italien. Vor allem die Aktionäre der Banken dürften ein Interesse daran haben, dass diese Probleme wirklich angegangen werden. Denn die Aktienkurse sind es, die unter so einem Zeitdruck und Vertrauensverlust in die Banken leiden.

Die aktuelle Aufforderung der EZB wird von der noch relativ neuen Regierung in Rom als Angriff auf die heimischen Banken bewertet. Vize-Ministerpräsident Matteo Salvini spricht heute von mehr Transparenz, die (bei der EZB?) notwendig sei. Man müsse nämlich sicher sein, dass die Aktionen der EZB nicht politisch motiviert seien. Die UniCredit-Aktie verliert heute 2,9%, die Monte dei Paschi notiert heute mit -1,7% (gestern eh schon stark gefallen). Intesa Sanpaolo verliert 1,2%, UBI Banca 4,3%, und Banco BPM 2,5%.

Italien
© European Union, 2017 / Source: EC – Audiovisual Service / Photo: Mauro Bottaro

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Warum es nichts Dümmeres gibt als den Spruch „politische Börsen haben kurze Beine“!

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Jahrelang galt der Spruch „politische Beine haben kurze Beine“ als unwiderlegbar – weil sich die Märkte scheinbar schnell wieder auf andere Faktoren fokussierten. Aber faktisch haben wir, wie Florian Homm darlegt, schon jahrelang massiv politische Börsen – etwa durch die Manipulation der Zinsen durch die Notenbanken. Oder aktuell durch die Intervention der amerikanischen Regierung gegen Nordstream 2, die ganz konkrete Auswirkungen auf alle Deutschen haben könnte.

Dazu, möchte man ergänzen, ist eines der zentralen Themen spätestens seit Juni letzten Jahres der Handelskrieg zwischen den USA und China (der den Dax so stark belastet hat) – auch hier ist von „kurzen Beinen“ wenig zu sehen. Also sollte man den Spruch „politische Börsen haben kurze Beine“ wohl endgültig auf den verbalen Schrotthaufen werfen, finden wir..

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