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San Bernadino und Obama´s Kampf gegen Waffen in einem Chart…

Redaktion

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FMW-Redaktion

Wie wirken sich Terror-Attacken auf Aktienkurse aus? Abwärts? Nicht so bei Waffenherstellern, stimmts? Naja, wer weiß das schon so genau. Und wie wirken sich strengene Waffengesetze auf die Aktien von Waffenherstellern aus? Auf jeden Fall schlecht, weil dann weniger Waffen verkauft werden, stimmts? Falsch. Ja, dieser Chart ist echt. Es handelt sich um die Aktie des US-Schusswaffenherstellers Smith & Wesson. Man nenne es die Perversion der Diskussion um schärfere Waffengesezte, oder auch die Profitgier am Leid von Menschen – wie auch immer, der Fakt bleibt.

Am 2. Dezember geschah das mutmaßlich islamistische Terror-Attentat in San Bernadino, Kalifornien. Was geschah mit der Aktie von Smith & Wesson? Von 18,3 Dollar ging es ab da steil bergauf Richtung 24 (stolze 31%), weil man davon ausging, dass die Amerikaner jetzt erst recht mehr Waffen kaufen um sich gegen Terroristen persönlich zur Wehr setzen zu können.

Gestern verkündete US-Präsident Obama er werde wg. der Blockade im US-Kongress jetzt halt im Alleingang vorbei an Gesetzen „per Präsidentendekret“ die Waffengesetze in den USA verschärfen. Ob dieses Dekret überhaupt vorm obersten US-Gericht Bestand haben wird, ist mehr als fraglich, aber die „Furcht“ nicht mehr an Waffen zu kommen wird wohl tatsächlich die Käufer jetzt „noch schnell“ massenhaft in die Läden treiben, was die Börse gestern sofort in den Kurs eingepreist hat (+14%). Die Angst geht in den USA um Schusswaffen könnten entweder teurer werden oder schwieriger zu erhalten sein, sollte Obama´s Dekret durchkommen. Daher geht der US-Börsianer davon aus, dass jetzt viele Amerikaner in einer Art Panikkauf neue Waffen kaufen, bevor ihre Befürchtungen eintreten. Und mit dieser Vermutung könnten die Börsianer sogar Recht haben.

Hier alles zur angedachten Verschärfung der Waffengesetze in den USA.

Heute fällt die Aktie wieder etwas. Auch der Grund hierfür ist bizarr. Eine Analystenabstufung von Outperform hin zu Neutral ist der Grund, weil das bisherige Kursziel des Analysten von 26 Dollar gestern erreicht wurde. Deswegen jetzt nur hoch „Halten“ statt „Kaufen“.

Obama

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Aktien

Aktienmärkte: „Die Coronakrise ist vorbei“ – wirklich?

Markus Fugmann

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„Die Coronakrise ist für die Aktienmärkte vorbei“, sagt der Mathematiker und Vermögensverwalter Andreas Beck. Diese Aussage überrascht, schließlich stecken wir mitten im zweiten, diesmal „differenzierten Lockdown“ (O-Ton Markus Söder) mit enormen wirtschaftlichen Folgeschäden. Andreas Beck rechnet aber dennoch mit einem guten Jahrzehnt für die Aktienmärkte – schon mangels Alternative angesichts der von den Notenbanken manipulierten Anleihemärkte. Die Nullzinsen, so Beck, hätten sich bereist bei Immobilien niedergeschlagen, es sei nur eine Frage der Zeit, bis das auch die Aktienmärkte vollständig einpreisen.

Aktienmärkte und Coronakrise: Das Jahrzehnt der Aktie?

Seit dem 09.November – der Meldung von BioNTech/Pfizer – haben die Aktienmärkte einen Paradigmenwechsel vollzogen: Man kauft die „Corona-Verlierer“. Für Andreas Beck bedeutet das: die Aktienmärkte blicken schon auf die Zeit nach der Coronakrise (auch die Rohstoff-Märkte, siehe etwa die Rally bei Kupfer, das für die Industrie sehr wichtig ist). Man preist also eine vollständige Erholung der Wirtschaft ein, eben weil die Coronakrise vorbei doch vorbei sei. Der Wirtschaft sei der zweite Lockdown faktisch „egal“ – sie habe sich an die neuen Umstände angepaßt.

Nun ist Andreas Beck Vermögensverwalter und Mathematiker, kein Epidemologe. Nun hat kürzlich der britische Epidemologe und Berater des britischen Premiers Boris Johnson, Jonathan Van-Tam, kürzlich davon gesprochen, dass die Coronakrise „niemals“ vorbei gehen werde (hier seine Aussage im Video). Ist es vielleicht doch so, dass Andreas Beck und mit ihm die Aktienmärkte die Coronakrise zu früh abhaken, also das Fell des Bären schon verteilen, bevor er erlegt ist?

Eines ist für Andreas Beck klar: die Schulden der Staaten werden niemals zurück gezahlt werden können – daher weredn sich die Staaten am Privatvermögen sener Bürger bedienen (müssen). Auch klar für Beck ist weiterhin: die demokratischen Länder werden sich die Dominanz der US-Tech-Unternehmen nicht mehr lange gefallen lassen. Er geht daher davon aus, dass in diesem Jahrzehnt daher dann „value“ besser laufen sollte als „growth“ und erklärt, wie er selbst investiert ist:

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Für die Aktienmärkte ist die Coronakrise vorbei, sagt Vermögensverwalter Andreas Beck

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Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York – Steigenden Renditen? Tesla, Snowflake, China-Aktie

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Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Zahlreiche Themen werden besprochen wie die Arbeitsmarktdaten für November, Anleiherenditen, Tesla uvm.

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BioNTech: Das plant das Unternehmen wirklich – Werbung

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Lieber Börsianer,

die Aktien der Impftstoff-Entwickler wie BioNTech, Curevac oder Moderna gehen derzeit durch die Decke. Die Story ist auch zu gut und für jeden offensichtlich. Denn wir alle wissen, in den kommenden Monaten und Jahren müssen große Teile der Weltbevölkerung gegen das Covid-Virus geimpft werden, wenn die Menschheit die Pandemie tatsächlich besiegen will. Marktbeobachter sehen teilweise ein Marktpotenzial für die führenden Impfstoffe, so sie denn flächendeckend eingesetzt werden, von bis zu 100 Milliarden USD. Wahnsinn, oder?

Trotzdem muss ich Wasser in den Wein gießen. Ich behaupte die Impf-Party ist weitgehend gefeiert, die Story ist in den Aktien der BioNTech und Moderna weitgehend eingepreist.

Noch ein Problem dieser Covid-Geschäftsmodelle: Wenn die Vakzine tatsächlich so funktionieren, wie es derzeit den Anschein hat, machen sich diese Unternehmen am Markt ziemlich rasch überflüssig, zumindest zunächst. Denn BioNTech und Co. haben kein Produkt mehr, wenn das Virus nach Erreichung einer relativen Herdenimmunität gehen wird. Weitsichtige Börsianer fürchten diesen Effekt jetzt schon und rechnen mit massiven Kursrückgängen.

Ist die Euphorie rund um die Impfstoff-Entwickler also übertrieben? Droht hier nächstens ein böser Rückschlag?

Die Frage ist unvollständig gestellt. Denn es geht bei BioNTech und Co. nur vordergründig um das Covid-Vakzin. Die eigentliche Sensation der letzten Monate und Wochen ist eine andere, nämlich die Technologie, mit der den Unternehmen der Durchbruch gelungen ist.

Erstmals wurde ein Vakzin auf der Basis der sog. Boten-RNA entwickelt. Von dieser Gentechnologie spricht die Branche schon seit einigen Jahren, ohne dass jemals irgendein ein marktfähiger Wirkstoff das Licht der Medizinwelt erblickt hätte.

Das hat sich nun geändert. BioNTech und Moderna haben sich früh der Erforschung dieser Boten-RNA gewidmet und dabei nun sehr wahrscheinlich diesem gentechnischen Ansatz zum Durchbruch verholfen. Dabei brauchen wir diese Technologie im Moment zur Bekämpfung der Covid-Pandemie. Solche Jahrhundert-Pandemien…..

Wollen Sie meine komplette Analyse lesen?

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