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Das großartige Leben der Truthähne! Videoausblick

Die Aktienmärkte dürften sich seit einiger Zeit wie ein Truthahn fühlen: sie werden ständig gefüttert durch neue Meldungen über den unmittelbar bevorstehenden Deal im Handelskrieg einerseits, und bekommen zusätzlich noch „Doping“ durch die Liquidität vor allem der Fed, aber auch anderer Notenbanken. Was soll also schief gehen, denken sich da die Truthähne kurz vor Thanksgiving? Aber vor allem in den USA lauern im Hintergrund Gefahren wie die Turbulenzen am US-Geldmarkt, der ohne die Fed nicht mehr funktionsfähig wäre, dazu die Zeitbombe BBB-Anleihen (dazu ein Webinar am Donnerstag, 20.00Uhr). Heute der letzte ernst zu nehmende Handelstag an der Wall Street (morgen Thanksgiving) mit einer Fülle von Konjunkturdaten..

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5 Kommentare

  1. Was ich mich bei diesem ganzen Theater frage, ist ob wir folgendes Szenario erleben werden:
    der Abschluss des Handelsdeals wird mittlerweile soweit hinausgezögert, dass die Wahrscheinlichkeit eine „Sell on good news“ steigt. In diesem Szenario würde es Trump nichts bringen, die Zölle zu senken. Er würde dadurch nur sein Gesicht verlieren. Vielleicht gehen die einfach davon aus, egal welcher Deal kommt, die Aktien werden dann fallen. Selbst wenn Trump die Zölle aufheben würde. Also so lange wie möglich hinauszögern, Aktien steigen, Deal wird nichts halbes und nicht ganzes. Am Ende ein guter Rutsch aller Indizes. Möglich?

    1. @Shakyamuni. Guter Gedanke. Vermutlich will man das Jahr und vor allem das Weihnachtsgeschäft über die Runden bringen. Das „Sell on good News“ ist angesichts der x-fachen Einpreisung unglaublich wahrscheinlich geworden. Deshalb habe ich schon vor Wochen geschrieben, für Shortgewinne käme ein kleiner Deal gerade recht.
      Grüße

      1. …wenn der Ami wirklich für den Konsum Haus und Hof verpfändet und auch die Aktiendepots mit als Grundlage für die Kreditkartengrenzen einbezieht, dann muss der Aktienmarkt noch so lange halten bis der Einkaufsrun vorbei ist…dann kann es abwärts gehen…also nächste Woche…der große Rutsch kam im letzten Jahr auch nach Thanksgiving…;o)

  2. Nur mal bis Jahrende gedacht: wenn die Bullen eine richtige Jahrendrally haben wollen, dann sind sie seit Wochen allerdings sehr unklug. Sie kaufen die Indizes immer weiter in den roten überkauften Bereich hinein bevor es Dezember wird. Wenn das also anhalten soll und bis Jahresende noch richtig steigen soll, dann sollten sie sich in den nächsten Tagen oder eigentlich schon seit einigen Tagen vorher mit den Käufen zurückhalten. Sie vermasseln sich meiner Ansicht nach selbst ihre Weihnachtsparty. Aber gut. Logik hat an der Börse nix zu suchen, sorry :-)))

  3. @Ranzentier, gemäss eines Berichts gibt es neuesten eine zusätzliche Verschuldungsmöglichkeit. Es sind die unsichtbaren ( farblosen) Zahnspangen, die bis 2000 Dollar kosten können u.auf Kredit angeboten werden.. Zahnkorrekturen sind heute sehr häufig u. können bei 2- 3 Kindern schnell ins Geld gehen.
    Wenn irgendwann Hirnkorrekturen auf Kredit angeboten werden wird es noch viel teurer.

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