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Das ist gestern schief gelaufen! Videoausblick

Gestern ein massiver Abverkauf an der Wall Street – scheinbar aus dem Nichts. Was war da los?

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Gestern ein massiver Abverkauf an der Wall Street – scheinbar aus dem Nichts. Zumindest war die Nachrichtenlage nicht so, dass das logisch gewesen wäre, auch wenn sich Trump als „tariff man“ in einem Tweet bezeichnet hatte. Aber die Euphorie über das G20-Treffen war schnell verflogen, dann kamen die Sorgen um die sich invertierende Zinskurve in den USA als Anzeichen für eine abkühlende Konjumktur bzw. kommende Rezession. Das hat dann all jene auf dem flaschen Fuß erwischt, die auf den scheinbar fahrenden Long-Zug nach dem G20-Gipfel aufgesprungen waren – als der S&P 500 dann seine 200-Tage-Linie durchbrach, sorgten automatisierte Handelssysteme auch aufgrund des Bruchs von wichtigen Vola-Niveaus (20er-Marke im VIX) für eine massive Verkaufslawine. Heute der Dax aufgrund des fehlenden Handels in den USA alleine zu Hause..

8 Kommentare

8 Comments

  1. Berthold Bach

    5. Dezember 2018 08:43 at 08:43

    „Advancing“ und „Declining“ bedeutet steigende und fallende Kurse nicht Käufe und Verkäufe. Das wäre auch unlogisch. Wenn 100 Aktien verkauft werden, dann werden diese von jemand anderem ja auch gekauft, nur eben billiger. Aktien verschwinden nicht sie wechseln nur die Hände.

    Trotzdem immer gute Kommentare.

  2. Wolfgang M.

    5. Dezember 2018 08:54 at 08:54

    Ich denke, dass wir uns eines in naher Zukunft sparen können. Gedanken über eine hawkishe Fed zu machen, einschließlich zu den Äußerungen von einzelnen Fed-Mitgliedern. Denn, was hätte denn Jerome Powell anderes zu einer solchen Kehrtwende in seinem Zinsausblick am 28. November bewegen können, als die Sorge um die Konjunkturentwicklung – wenngleich er zur Beruhigung der Märkte etwas anderes sagen musste. Der gestrige Tag war ein schönes Beispiel dafür, wie schnell an den Märkten Lawinen losgetreten werden können. Deshalb werden wir zinstechnisch allenfalls ein „one and wait“ sehen. Neben der Inflationsentwicklung hat die Fed den Konjunkturauftrag und da wird sie bei der aktuellen Zinskurve nicht noch Öl ins Feuer gießen. Die Aussage künftig datenorientiert entscheiden zu wollen, bekommt aus aktueller Sicht plötzlich eine ganz andere Wertigkeit. Außerdem sollten wir von dem Gedanken Abstand nehmen, dass die Fed nicht vor allen Medien im Besitz der neuesten Wirtschaftsdaten ist – Bewertungen sind natürlich etwas anderes. Meine Sicht

  3. Beobachter

    5. Dezember 2018 09:52 at 09:52

    Ob u.wieviele Zinerhöhungen sind das Hauptgespräch, aber Nebensache.David Rosenberg von Gluskin Sheff. sagt, NIEMAND SPRICHT ÜBER DIE BILANZVERKÜRZUNG DES FED.
    Setzt die US Notenbank 2019 die Reduktion fort u.reduziert die Bilanz um 600 Mrd. entspricht dies einer weiteren Straffung von 130 Basispunkten.Die Kombination von steigenden Schulden u.höheren Refinanzierungskosten bezeichnet er als alarmierenden Trend.Die Blase der Unternehmensanleihen
    werde 2019 das erste Jahr eines 3jährigen Finanzierungstsunami sein.
    Jeffrey Gundlach sagt, die Unternehmensverschuldung ist auf Höchststand u.die Anleihe mit Investmentgrade so überbewertet wie noch nie, die Risikoprämie gegen Staatsanleihen zu tief,
    also wie schon mehrmals erwähnt ,der Anstieg der Unternehmensanleihen-Zinsen wird den Firmen ( Aktien)
    das Genick brechen u. nicht die die Tatsache ob der Leitzins +/- 1/4 % Prozent tiefer oder höher liegt.

    • Wolfgang M.

      5. Dezember 2018 11:01 at 11:01

      Hallo Beobachter. Das ist doch bekannt, das BBB- Anleihenrisiko (selbst meine Wenigkeit hat schön öfters darüber geschrieben). Aber 0,25% Zinsanstieg machen schon eine gewaltige Summe aus bei riesigen Beständen an Staatsanleihen und einem über 8 Bio.$ starken Immobilienkreditmarkt und Verbraucherkrediten und Studenten-/Automobilkrediten u.s.w. und dem Damoklesschwert Erosion der Bankenerträge (Fristentransformation/Zinskurve), die für die Gewinntreiber an der Wall Street überaus der bedeutsam sind.
      Würde ich nicht unterschätzen, wenngleich der Einbruch nach meiner Analyse von den bonitätsschwachen Unternehmenskrediten kommen sollte, ausgelöst durch einen Konjunktureinbruch – aber jetzt wiederhole ich schon wieder meine Samstagskolumne.
      Viele Grüße

  4. Positino

    5. Dezember 2018 10:33 at 10:33

    Der Trauertag in den USA bezieht sich auf George H.W. Bush (nicht G.W. Bush).

  5. Beobachter

    5. Dezember 2018 12:02 at 12:02

    @Wolfgang M., Wenn es bei den Unternehmensanleihen kracht ,dann sind das ganz andere Dimensionen.Diese Anlageklasse, die am meisten gewachsen ist hatte z.B. in der 08 er Krise Kursverluste von ca.100 auf knapp 60. Das heisst ,zu der riesigen Vermögensvernichtung waren dazu parallel
    sehr starke Zinssteigerungen das schöne Zubrot. In diesen Chaoszeiten steigen die US-T- Bonds sogar.
    Bitte langfristige Charts anschauen.Ich glaube darum hat Powell kürzlich so dovisch dahingeredet.Er hat nämlich m.W. diese Unternehmensverschuldung erstmals auch angesprochen. Dieses Gespenst wird ihn
    nicht mehr loslassen.Diese stumpfsinnige Unternehmensverschuldung funktioniert nur solange wie die Aktienkurse deutlich über den Zinskosten steigen.Es gibt übrigens Leute die schon länger über dieses Problem berichten u.die ich hier als „ meine alte Platte „schon mehrmals erwähnte, aber erst jetzt hat man das Gefühl ,dass es langsam wahrgenommen wird. ( In der Sprache von Krall ist das Gummiband sehr stark gedehnt.)

    • Wolfgang M.

      5. Dezember 2018 14:51 at 14:51

      Hallo Beobachter. Dass die US-Unternehmensanleihen Auslöser der nächsten Krise am Aktienmarkt sein können, darüber sind wir uns einig. Nicht jedoch mit Ihrer Bezeichnung von ganz anderen Dimensionen in Bezug auf Firmenschuldenausfälle. Laut eines Berichts im Handelsblatt in diesem Sommer hatten die US-Unternehmen Schulden in Höhe von 6,3 Bio. $, davon die Hälfte im BBB-Bereich oder darunter. Dies entspricht einem Anstieg von 150% gg. 2006 und bedeutet das Vierfache der Unternehmensgewinne. Gehen wir von einem Totalausfall dieser Junk-Anleihen aus, so wären Verluste von gut 3 Bio.$ die Folge. Der US-Aktienmarkt hat(te) aber eine Marktkapitalisierung von über 30 Bio. $. Das heißt, bereits in der Novemberkorrektur von 15% waren 4,5 Bio.$ an MK verschwunden. Wenn es also durch US-Konsumenten, US-Firmenschulden, Zollkrieg-Eskalation u.ä. zu einer Rezession kommt, mit dem durchschnittlichen Einbruch von 50% bei den Aktienwerten, wären Vermögenswerte von über 15 Bio.$ verschwunden. Weltweit noch gar nicht mitgerechnet. Das sind die Dimensionen, um die es in der neunten US- Rezession nach dem 2. WK geht, vermutlich ausgelöst durch eine Ausfalllawine (Abstufung) von US-Firmenanleihen. Die 22 Bio.$ Staatsschulden sind nicht so sehr das Problem, denn die US-Notenbank hat immer noch ihre Presse für die eigene Währung, siehe Japan. Meine Auswertung
      Viele Grüße

  6. Beobachtet

    5. Dezember 2018 16:57 at 16:57

    @ Wolfgang M., das kleine Problem ist eben, dass bei einem Anleihencrash die Aktien wegen den höheren Zinsen gleichzeitig kollabieren würden , das wäre dann ein Doppelturbo .dh.Margin-Call , Zwangsenthebelung mit Volumen die die Finanzwelt noch nie gesehen hat.Wenn man das Video von F.Homm gesehen hat, könnten da Firmen betroffen sein, die man sich nie hätte vorstellen können.
    Die Manager die vor allem die eigenen Taschen gefüllt haben u.die Substanz der Firma geschwächt haben werden dem Finanztsunami nicht mehr entfliehen können. ( Gem. Homm = BILANZVERHAGLER )
    Hoffen wir, dass es nur halb so schlimm kommt u.die Börsen nur 50% verlieren ! !

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Trump und die Wall Street! Videoausblick

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Was ist der Unterschied zwischen der Wall Street und Trump? Die Wall Street hängt die Erwartungen so weit nach unten (bei den Quartalszahlen dre US-Konzerne), dass ein Überbieten dieser so stark abgesenkten Erwartungen leicht ist – und die Märkte dann über eben diese Überbietung jubeln können. Bei Trump passiert oft – so auch am Freitag – das Gegenteil: er hängt die Erwartungen extrem hoch, um sie dann krachend zu unterbieten. Denn der vermeintliche Deal mit China ist nicht mehr als eine hastig gestrickte Absichtserklärung, deren Halbwertszeit so oder so begrenzt sein dürfte. Die Zölle bleiben bestehen, eine weitere Eskalation derzeit nicht im Interesse Trumps – aber die Konflikte der beiden Großmächte (Hongkong, Uiguren, Iran, Huawei etc.) werden sich nicht in Luft auflösen, sondern vielmehr zeitnah wieder aufbrechen..

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Was China Trump anbietet! Marktgeflüster (Video)

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Die Märkte heute mit einer impulsiven Rally aufgrund der überbordenden Hoffnungen auf einen Deal im Handelskrieg. Diese Hoffnung wurde ausschließlich von Trump geschürt (heute erneut Tweets von ihm) – von chinesischer Seite dagegen Stillschweigen. Inzwischen ist durchgesickert, was China Trump anbieten will: ab 01.Januar 2020 will Peking auf den Zwang für ausländische Firmen verzichten, mit chinesischen Firmen Joint Ventures einzugehen bei einer Firmengründung im Reich der Mitte (seit Sommer ist dieser Zwang bereits in der Autoindustrie abgeschafft worden). Wird das ausreichen, um die Ansprüche von Trump zu befriedigen, der doch eigentlich einen „großen Deal“ will? Ist der US-Präsident bereit, die ab 15.Oktober angekündigte Zoll-Anhebung von 25% auf dann 30% aufzugeben? Die Märkte gehen offenbar davon aus..

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Handelskrieg: Die Chancen auf einen Deal! Videoausblick

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Die Märkte haben begonnen, einen irgendwie gearteten Deal im Handelskrieg zwischen den USA und China einzupreisen – heute Abend 20.45Uhr (deutscher Zeit) trifft Trump Chinas Liu He. Der Optimismus der Märkte gründet bislang lediglich auf Aussagen von Donald Trump – ansonsten, und das ist auffällig, gibt es keinerlei Leaks, auch nicht von chinesischer Seite, aus der im Vorfeld des Besuchs immer wieder Informationen an die Öffentlichkeit kamen. Vermutlich versuchen die USA mit China einen Währungs-Deal zu machen, der eine Art „Plaza-Accord“-Lite-Version wäre (1985 verpflichteten sich Japan und Deutschland, ihre Währung gegenüber deem Dollar zu schwächen, um ihre Handelsbilanzüberschüsse mit den USA zu verringern). Aber kann sich Peking darauf einlassen? Das Schicksal Japans nach dem Plaza Accord 1985 war bitter, das wird China nicht wiederholen wollen..

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