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Das Kernproblem – und die letzte Hoffnung! Videoausblick

Über das eigentliche Problem – und die Hoffnung auf den Erlöser!

Markus Fugmann

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am

Auch am Freitag dominierten wieder die Sorgen um eine Abschwächung auch der US-Konjunktur – und das Kernproblem ist die Lage der US-Banken, die im freien Fall sind, weil mit der immer flacheren Zinskurve die Margen für Kredite wegbrechen. Wenn aber Banken keinen Anreiz mehr haben, Kredite zu vergeben, fehlt der Wirtschaft der Treibstoff – eine Rezession wäre die Folge. Nun aber gibt es die letzte Hoffnung: wird die Fed, wird Jerome Powell die Märkte noch einmal mit dovishen Aussagen retten? Die asiatischen Märkte deutlich stärker als die Wall Street am Freitag, der Dax dürfte schon in Sichtweite der 10900er-Marke starten. Saisonal ist diese Woche besonders günstig – und eine Hoffnungs-Rally vor der Fed ist nun durchaus wahrscheinlich..

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2 Kommentare

2 Comments

  1. Avatar

    Wolfgang M.

    17. Dezember 2018 10:59 at 10:59

    Seit Monaten weise ich in meinen Wochenkommentaren darauf hin, dass der Dax ein Seismograph für den Zustand der Weltkonjunktur ist – eben aufgrund seiner Exportlastigkeit und seinem Offenheitsgrad. Die Abschwächung der Weltwirtschaft wird jetzt durch viele Zahlen bestätigt, auch haben 21 von 30 Dax-Unternehmen ihre Gewinnaussichten reduziert. Der Dax hat am stärksten (um 3000 Punkte) korrigiert und das KGV ist anhand dieser Aussichten auf moderate 11 gefallen. Soweit der Ist-Zustand, der natürlich weitere Einbrüche (stärkere Rezession) noch nicht antizipiert. Eine Pause im Rückgang der Kurse wäre aber gar nicht so abnormal, zumal es statistisch nachweisbar selbst in einer Baisse nach 60 Börsentagen oft eine Gegenbewegung gab. Was ein bisschen verwirrt und ein Unverständnis der Dax-Bären hervorrufen sollte, ist das Anlegerverhalten der deutschen Vorstände und Aufsichtsräte. Nach einer Erhebung der Privatuniversität Frankfurt School of Finance & Management, zusammen mit Experten von Commerzbank Wealth Management zu den meldepflichtigen Transaktionen dieses Personenkreises, ist ein sehr hohes Kaufinteresse bei diesem Insiderbarometer gemeldet worden. Es liegt auf einem Niveau, welches es zuletzt Ende des Jahres 2008 und damit inmitten der Finanzkrise gegeben hat. Natürlich haben die Unternehmenschefs auch nicht die Kristallkugel für die Weltkonjunktur, aber es handelt sich hierbei um private Käufe und nicht um (Unternehmens-)Aktienrückkäufe, die nach anderen Erwägungen getätigt werden.
    Ein nicht unwesentlicher Aspekt, aber der große Taktgeber liegt derzeit jenseits des Atlantiks in Gestalt des Fed-Chefs und des Twitter-Königs, der binnen Minuten jede Tradingstrategie ad absurdum führen kann.

  2. Avatar

    leftutti

    17. Dezember 2018 23:00 at 23:00

    @Wolfgang M., was ich Ihnen schon lange einmal mitteilen wollte: Ihre Kommentare und Einschätzungen sind für eine veritable Gruppe mir bekannter stiller und auch aktiver Anleger und Leser der FMW sowie natürlich auch für mich selbst als semi-aktiver Kommentator (wann immer es die arktischen Breiten und damit verbundenen Funkverbindungen eben zulassen) ein höchst geschätzter Analyst, eine mehr als willkommene Hilfestellung und Orientierung zur Markteinschätzung. Wir schätzen und beachten in signifikantem Maße Ihre Kommentare und beziehen diese seit längerem in unsere Anlageentscheidungen mit ein.
    Warum? Weil Sie die Fähigkeit besitzen, die Börsen-Welt zu sehen, wie sie ist. Eigentlich recht einfach und durchschaubar, wenn man sich von populistischen oder ideologischen Denkfiltern frei halten kann, wie Sie es in Perfektion beherrschen. Und weil Sie Ihre Einschätzungen auch in kurzen, einfachen und verständlichen Worten kontinuierlich und konsistent ausdrücken können. Alles untermauert von nachvollziehbaren und nachprüfbaren Fakten.
    Bitte machen Sie weiter so, Ihre Kommentare werden nicht im Ansatz ignoriert, auch wenn oft keine Antworten folgen. Viele Menschen, mit denen ich gesprochen habe, haben ganz einfach nichts weiter zu antworten, weil Sie die Dinge bereits perfekt in medias res gebracht haben. Viele distanzieren sich einfach lieber nur schweigend und angeekelt von den hohlen Phrasen, Beleidigungen, Beschimpfungen und sinnlosen Postulaten einiger Trolle, politisch verkorkster Populisten und „Idioten“ (nicht meine Wortwahl, sondern die einer größeren Gruppe von stillen Lesern) hier im Forum.

    Analog dazu kann ich Sie mit den populistischen Vollpfosten vertrösten, die noch immer medienwirksam unsere harte Arbeit und empirischen Ergebnisse in der Arktis und Antarktis verleugnen, untergraben und mit Feinbildern veredeln. Die gebetsmühlenartig die Marketingstrategien der Kohle-, Gas- und Ölkonzern-Lobby in alle Welt hinausposaunen, was Klimawandel, Anstieg des weltweiten Meeresspiegels oder Erderwärmung angeht: Kein Problem, keine Ahnung, nichts endgültig bewiesen bzw. gar kein Interesse an internationaler, anerkannter wissenschaftlicher Forschung. Große Klappe vor jeder Kamera und jedem Mikrofon, sogar vor den sonst eigentlich weltweit linkskommunistisch-unterwanderten, staatlich kontrollierten Mainstreammedien.
    Freuen Sie sich nicht auf unsere neuesten Erkenntnisse aus der Arktis, freuen Sie sich noch weniger über die Verschwendung vieler Millionen und Milliarden EUR bei der sog. Klimakonferenz in Katowice. Die Wahrheit sehen Sie am ehesten demnächst bei National Geographic. Falls die offiziellen Vertreter der weltweiten Interessen dieses Planeten die Veröffentlichung unzensiert erlauben…

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Aktienmärkte: Wall Street mit Allzeithochs, Dax dümpelt – warum? Marktgeflüster (Video)

Markus Fugmann

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am

Die Aktienmärkte der Wall Street (S&P 500 und Nasdaq 100) erreichen heute neue Allzeithochs, aber der Dax dümpelt weiter vor sich hin mit heute leichten Verlusten. Warum? Ist es der starke Euro (bzw. der schwache Dollar)? Dabei sind heute die eher „Value“-lastigen US-Indizes Dow Jones und Russell 2000 stark, also jene Indizes, die wie der Dax sehr wenig Tech-lastig sind und viele einstige „Corona-Verlierer“ enthalten, die doch besonders von der Impfstoff-Hoffnung profitieren. Unterdessen überhitzen die Aktienmärkte in den USA ungebremst weiter, es werden historische Extreme überboten. Aber die Anleihemärkte senden eine andere Botschaft: die Renditen der US-Staatsanleihen fallen – ungewöhnlich, wenn wirklich die von den Aktienmärkten erhoffte riesengroße Erholung der Wirtschaft wirklich kommen sollte..

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Aktienmärkte: Kaufen, kaufen, kaufen! Videoausblick

Inzwischen sind die amerikanischen Aktienmärkte teurer als während der Euphorie von 1929 kurz vor der Weltwirtschaftskrise. Kaufen – kaufen?

Markus Fugmann

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Die Aktienmärkte sind weiter im Modus: es kann nichts schief gehen, also kaufen, kaufen, kaufen! Der Leitindex S&P 500 gestern erneut mit einem Allzeithoch, während der Dax nicht mitzieht (wohl wegen des starken Euros, der über die 1,21er-Marke klettert). Inzwischen sind die amerikanischen Aktienmärkte teurer als während der Euphorie von 1929 (kurz danach brach die Weltwirtschaftskrise aus) – der Glaube an die heilende Wirkung des Corona-Impfstoffs und an die Notenbanken läßt viele glauben, dass Bewertungen keine Rolle mehr spielen würden. Aber aktuelle Bewertungen sind nichts anderes als die Redite-Chanchen der Zukunft! Unterdessen wird auch in den USA die Corona-Lage ernster: Los Angeles verhängt jetzt einen lockdown wie im Frühjahr..

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Aktienmärkte: Ganz normale Exzesse! Marktgeflüster (Video)

Derzeit herrscht das Gefühl vor, dass die Aktienmärkte nur steigen können. auffallend sind derzeit besonders die Exzesse im Options-Bereich!

Markus Fugmann

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Die Aktienmärkte laufen heute weitgehend seitwärts – aber auffallend sind derzeit besonders die Exzesse vor allem im Optionsbereich, wo die Volumina an Calls (Wetten auf steigende Indizes oder Aktien) ein neues Allzeithoch erreichen. Derzeit herrscht das Gefühl vor, dass die Aktienmärkte nur steigen können. Und historisch geshen waren es solche Gefühlslagen, die besoonders gefährlich waren: wenn alle investiert sind, braucht es nur ein unvorhergesehens Ereignis, das dann zu einer heftigen Korrektur führt. Nach wie vor fehlt dafür ein „Trigger“, aber unverhofft kommt oft. Unterdesesen ist der Euro zwischenzeitlich über die Marke von 1,21 gestiegen – und die EZB dämpft die hohen Erwartungen. Das Risiko auf einen harten Brexit steigt – ist das schon eingepreist?

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