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Aktien

Das KGV: Ist die Kennzahl Fluch oder Segen bei der Aktienbewertung!?

Stefan Jäger

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am

Das KGV ist als Kennzahl in Zeiten der (Corona-)Krise für viele Investoren eine Hilfe, um „günstig“ Aktien zu kaufen. Auch wenn es zurzeit schwierig ist fundamental vorzugehen. Keiner weiß so richtig, wie stark die Auswirkungen der Krise auf die jeweiligen Unternehmen sein werden und wie die aktuellen Gewinneinschätzungen sind. Trotzdem können auch jetzt Kennzahlen wie das KGV dabei helfen, eine Investitionsentscheidung zu treffen.

Definition des Kurs-Gewinn-Verhältnis

Jedem Investor ist das KGV ein Begriff und auch viele Laien haben schon von ihm gehört. Das KGV zählt zu den wichtigsten Kennzahlen bei der Unternehmens- bzw. Aktienbewertung. Es stellt die Relation zwischen dem aktuellen Kurs der Aktie und dem Jahresgewinn pro Aktie dar. Berechnet wird es, indem man den aktuellen Aktienkurs durch den Gewinn je Aktie dividiert. Das Ergebnis zeigt an, mit welchem Vielfachen des Jahresgewinns ein Unternehmen bewertet wird. Aus einer anderen Sichtweise zeigt es, wie viele Jahre es dauern würde, bis ein Unternehmen den Börsenwert seiner Aktien als Gewinn erzielt hat.

Das KGV kann auch trügerisch sein

Die Börsenweisheit, dass „an der Börse die Zukunft gehandelt wird“, haben die meisten von Ihnen sicher schon mal gehört. Das gleiche gilt auch bei der Berechnung des KGV. Um das zukünftige KGV zu berechnen, werden Gewinnschätzungen der kommenden Jahre als Berechnungsgrundlage herangezogen. Um dabei realistische Ergebnisse zu erhalten, kommt es auf die Aktualität der Gewinneinschätzung an. Diese könnte aber zu optimistisch, zu pessimistisch oder im schlimmsten Fall völlig danebenliegen, dass würde das Ergebnis unbrauchbar machen. Bei den sogenannten Blue Chips ist die Gewinnprognose meist genauer als bei Nebenwerten, hier ist ein wenig Vorsicht angebracht.

Zeigt das KGV an wie „billig“ ein Unternehmen ist?

Diese Frage kann man mit „Jein“ beantworten. Grundsätzlich gilt, dass ein niedriges KGV auf eine faire Bewertung schließen lässt. Gerade wenn es darum geht zwei ähnliche Unternehmen aus derselben Branche zu bewerten, dann stellt es einen guten Vergleichswert dar. Aber es gibt keine Grundregel, ab welchem KGV ein Unternehmen als fair bewertet gilt. Vergleicht man Äpfel mit Birnen, also z.B. ein Industrieunternehmen mit einem Technologieunternehmen, dann ist das KGV nicht aussagekräftig. Aktien mit einem hohen zweistelligen KGV müssen nicht als teuer gelten, wenn es sich um ein Unternehmen mit hohen jährlichen Wachstumsraten handelt. Auf der anderen Seite muss eine Aktie mit einem geringen einstelligen Wert nicht als günstig gelten, es kann sogar ein Warnzeichen sein. Der Verlockung eines sehr niedrigen KGVs sind schon zahlreiche Anleger zum Opfer gefallen. Eine optimale Aktienbewertung sollte immer mehrere Kennzahlen beinhalten. Das KGV gilt aber durchaus als ein guter Richtwert bei der Bewertung.

Ist das KGV eine gute Kennzahl zur Aktienbwertung?

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Aktien

Ballard Power vor gewaltigem Kursrutsch? – Werbung

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am

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Lieber Börsianer,

da stimmen Sie mir sicherlich zu. Die Stimmung an den Börsen hat sich im Oktober eingetrübt. Vor allem das europäische Infektionsgeschehen schlägt uns aufs Gemüt. Auch im Alltag werden wir die Folgen nächstens wieder alle ganz gegenständlich spüren, wenn Deutschland in den Lockdown light geht. Das nämliche Bild bei unseren Nachbarn. In Wien werden derzeit ähnliche Maßnahmen vorbereitet, um die zweite Covid-Welle zu brechen. In Frankreich gelten sogar wieder harte Ausgangssperren. Man darf dort zur Arbeit und zum Einkauf fahren. Ansonsten gilt: Rien ne va plus.

Da überrascht es nicht, dass der DAX südwärts läuft und derweil auf Wochensicht über 8 % eingebüßt hat. Ähnlich wie im vergangenen Februar und März sind auch die Ölpreise wieder massiv rückläufig und verlieren zur Vorwoche rund 9 %. US-Aktien halten sich noch recht wacker, aber auch hier sehe ich Gefahr im Verzug.

Verstehen Sie mich bitte nicht falsch, ich mache jetzt hier nicht den Pessimisten. Gleichwohl halte ich es für ratsam, kurzfristig in unseren Depots die Cashquoten zu erhöhen und den ein oder anderen Titeln zu veräußern, um dann am Ende zu günstigeren Kursen wieder in den Markt zurückzukommen.

Diese Taktik dürfte etwa bei dem Wasserstoff-Titel Ballard Power reizvoll sein, denn hier kündigt sich ein scharfer Ausverkauf an. Schauen wir uns zunächst einmal die letzten Zahlen aus dem zweiten Quartal an. Das kanadische Unternehmen meldete einen Umsatz in Höhe von 25,8 Millionen USD. Das entspricht einem recht vernünftigem Wachstum im Vergleich zum Vorjahresquartal in Höhe von 9 %. Den Verlust konnte man spürbar eingrenzen, gleichwohl hat das…..

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Twitter-Quartalszahlen: Besser als erwartet, trotzdem Aktie -17 Prozent

Claudio Kummerfeld

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am

Twitter App auf Handy

Die Twitter-Quartalszahlen wurden soeben vermeldet. Hier die wichtigsten Kennzahlen.

Der Umsatz liegt bei 936,2 Millionen Dollar (Vorjahresquartal 823,7/erwartet 777).

Der Gewinn (Non Gaap) liegt bei 0,19 Dollar pro Aktie (Vorjahresquartal 0,17/erwartet 0,06).

Die Zahl der „monetarisierbaren“ täglich aktiven Nutzer liegt bei 187 Millionen (gegenüber 145 vor einem Jahr und 186 Mio im letzten Quartal). Für heute wurden 195 Millionen erwartet.

Die Aktie notiert vorbörslich mit -17,5 Prozent.

Kurz-Fazit: Die Finanzdaten überzeugen. Sie fallen deutlich besser aus als erwartet. Nur weil das Wachstum der aktiven Nutzer NUR bei +1 Mio liegt im Quartalsvergleich, stürzt die Aktie so stark in den Keller.

Twitter auszugsweise im Wortlaut mit der Headline-Aussage zu den Zahlen:

“We have grown our daily audience by 42 million in the last year as people all around the world come to Twitter to find out about the topics and events they care about most. I’m pleased mDAU grew 29% year over year to 187 million, driven by global conversation around current events and product improvements,” said Jack Dorsey, Twitter’s CEO. “We’re helping people find trusted sources of information by better organizing and surfacing the topics and interests that bring people to Twitter.”

“Advertisers significantly increased their investment on Twitter in Q3, engaging our larger audience around the return of events as well as increased and previously delayed product launches, driving revenue to $936 million, up 14% year over year,” said Ned Segal, Twitter’s CFO. “We also made progress on our brand and direct response products, with updated ad formats, improved measurement, and better prediction. We remain confident that our larger audience, coupled with ongoing revenue product improvements, new events and product launches, and the positive advertiser response to the choices we’ve made as we have grown the service, can drive great outcomes over time.”

Gewinn in Grafik zeigt die Gaap-Zahl:

Grafik zeigt Details zu Quartalszahlen von Twitter

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Apple-Quartalszahlen: iPhone-Verkäufe sehr schwach, andere Bereiche retten

Claudio Kummerfeld

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Ein Apple Mac Book

Die Apple-Quartalszahlen wurden soeben veröffentlicht. Hier die wichtigsten Kennzahlen.

Der Umsatz liegt bei 64,7 Milliarden Dollar (Vorjahresquartal 64,04/erwartet 63,7).

Der Gewinn liegt bei 0,73 Dollar pro Aktie (Vorjahresquartal 3,03, nach Aktiensplit umgerechnet 0,76 Dollar/für heute erwartet 0,70).

Der Umsatz im Services-Bereich klettert im Jahresvergleich kräftig von 12,5 auf 14,5 Milliarden Dollar (14 erwartet).

Die Aktie notiert nachbörslich mit -4,6 Prozent.

Die iPhone-Verkäufe im letztem Quartal liegen bei  26,4 Milliarden Dollar (Vorjahresquartal 33,3/für heute 27,9 erwartet). Alle anderen Teilbereiche bei Apple wachsen aber spürbar, und können die deutlich sinkenden Umsätze im Kernprodukt auffangen.

Der Umsatz in China ist von 11,1 auf 7,9 Milliarden Dollar gesunken. Europa legt zu von 14,9 auf 16,9 Milliarden Dollar. Nordamerika wächst von 29,3 auf 30,7 Milliarden Dollar.

Keine Aussicht für das aktuell laufende Quartal.

Apple in der Headline-Aussage:

“Apple capped off a fiscal year defined by innovation in the face of adversity with a September quarter record, led by all-time records for Mac and Services,” said Tim Cook, Apple’s CEO. “Despite the ongoing impacts of COVID-19, Apple is in the midst of our most prolific product introduction period ever, and the early response to all our new products, led by our first 5G-enabled iPhone lineup, has been tremendously positive. From remote learning to the home office, Apple products have been a window to the world for users as the pandemic continues, and our teams have met the needs of this moment with creativity, passion, and the kinds of big ideas that only Apple can deliver.”

“Our outstanding September quarter performance concludes a remarkable fiscal year, where we established new all-time records for revenue, earnings per share, and free cash flow, in spite of an extremely volatile and challenging macro environment,” said Luca Maestri, Apple’s CFO. “Our sales results and the unmatched loyalty of our customers drove our active installed base of devices to an all-time high in all of our major product categories. We also returned nearly $22 billion to shareholders during the quarter, as we maintain our target of reaching a net cash neutral position over time.”

Datenblatt zeigt Details der Quartalszahlen von Apple

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