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Das steckt hinter dem Begriff „Trading“

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Trading ist in aller Munde und beinahe jeder weiß, dass man mit dem Tagesgeldkonto oder Zinsen auf der Bank keine Ersparnisse mehr aufbauen kann. Daher raten viele Investmentbanker dazu, dass Geld anzulegen.

Doch hier sind die unterschiedlichen Meinungen sehr verwirrend und gerade wenn man bisher noch keine Trading Erfahrungen sammeln konnte, weiß man nicht wem man vertrauen kann. Gerade Anfänger tun sich daher oftmals schwer, in diesem Markt Fuß zu finden.
Dabei kann man auch als Anfänger bereits viel herumprobieren und sich einlesen. Trading lernen kann jeder, auch wenn es gerne so dargestellt wird, als sei Trading nur etwas für Experten.


Quelle: https://pixabay.com/de/photos/b%C3%B6rse-handelssaal-new-york-738671/

Was bedeutet das Wort Trading eigentlich?

Ganz egal ob man gerne traden möchte oder um das Thema lieber einen großen Bogen macht, sollte man wissen, was es damit auf sich hat. Traden ist das englische Wort für „Handel“ und beschreibt ziemlich gut, worum es geht.

Letztlich werden Handelsoptionen gekauft und wieder verkauft. Ein wichtiger Unterschied dazu liegt in dem Begriff der „Investition“. Während ein Trade auch durchaus nur Sekunden oder höchstens Monate auf dem Depot gehalten wird, ist eine Investition auf eine wesentlich längere Dauer ausgelegt. Investiert man, ist eine Zeitspanne von mehreren Jahren oder gar Jahrzehnten gemeint.

Trading hingegen wurde vor allem durch das Trading online geprägt. Ein Großteil der Geschäfte findet heute im Internet statt, sodass Börsen keine allzu große Rolle für den einzelnen Trader spielen.

Trading kann jeder lernen

Entgegen mancher Aussagen kann jeder lernen, wie man gute Trades abschließt, um daraus dann Profit ziehen zu können. Es gibt eine sehr gute und einfach dargestellte Einführung in das Thema Trading mit vielen Dingen, die man für den Start unbedingt wissen sollte. Darüber kann man hier mehr lesen.

Grundsätzlich kommt es beim Trading auf mehrere Dinge an:

-Strategie
– Bauchgefühl
– Wissen

Zunächst einmal sollte man beim traden für Anfänger beachten, dass man sich nie einfach so in den Handel mit Aktien oder anderen Handelsoptionen stürzen sollte. Es kommt hierbei immer auf eine Strategie an. Diese kann ganz unterschiedlich aussehen. Wichtig ist es nur, dass eine Strategie verfolgt wird und kein Handel nach Lust und Laune betrieben wird. Das kann langfristig nur schiefgehen.

Mit Wissen und dem Bauchgefühl arbeiten

Es gibt keine Trading Software auf dieser Welt, die einen festen Gewinn versprechen kann. Selbst wenn man einem sehr guten Trader folgt und seine Trades kopiert, kann es dennoch passieren, dass sich dieser irrt.

Damit man Trading lernen kann, sollte man sich einen Wissensstand in diesem Bereich aneignen. Bevor man beispielsweise in eine Aktie investiert, sollte man sich mehr mit dem dahintersteckenden Unternehmen befassen. Entwicklungen in der Zukunft lassen sich nur einigermaßen gut einschätzen, wenn man die Vergangenheit kennt.

Das Wissen sollte man dabei aus unterschiedlichen Quellen ziehen. Zeitschriften, Fachmagazine und Nachrichten aus dem Internet können hilfreich sein. Inzwischen gibt es große Newsticker, bei denen man im Sekundentakt mit den wichtigsten Nachrichten rund um Aktien versorgt wird.

Ganz nebenbei spielt aber auch das eigene Bauchgefühl eine wichtige Rolle. Jedes Mal, bevor man einen Trade abschließt, sollte man sich fragen, ob das Bauchgefühl ebenfalls sagt, dass dieser Trade sinnvoll ist.

Spricht irgendetwas dagegen oder das Bauchgefühl sagt, dass der Trade viel zu riskant ist, sollte man es lieber lassen.

Fazit: Jeder kann traden

Im Internet findet man haufenweise verschiedenen Strategien, denen man nachgehen kann. Ebenfalls können erfolgreiche Trader beobachtet werden, um von deren Wissen zu profitieren. Man muss nur die richtigen Wissensquellen finden und wird mit der Zeit ganz automatisch dazulernen.

Darüber hinaus kann jeder Trading verstehen und lernen, denn so schwer ist es gar nicht. Bedeutend ist nur, dass es keinen sicheren Handel gibt und beim Trading immer ein Restrisiko besteht.

Gerade in der heutigen Zeit stellt das Trading aber eine attraktive Möglichkeit da, um die eigenen Ersparnisse zu verbessern. Sei es durch Aktien, Wertpapiere, Kryptowährungen oder Rohstoffe. Man kann in allen Bereichen handeln und mit der richtigen Strategie Gewinne einfahren.

Der Begriff „Trading“ ist also nicht so kompliziert wie er sich anhört.

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Arbeitsmarkt nach Corona: Mehr Staatswirtschaft, weniger Industrie

Redaktion

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Büro-Arbeitsplatz

Verschwörungstheorie? Oder nur eine Vermutung? Das „übliche“ neo-liberale Gelaber, welches den Staat verteufelt, und vor noch mehr Staat warnt? Nein, offizielle staatliche Aussagen vom heutigen Tage zeigen, dass am deutschen Arbeitsmarkt in die Staatswirtschaft deutliche Stellenzuwächse erleben wird, während produzierende Betriebe nicht nur jetzt, sondern auch in 2021 weiter Stellen abbauen wird.

Staatswirtschaft im Aufwind, Industrie im Rückzug?

De facto heißt das: Die Angestellten in der Privatwirtschaft müssen (insgesamt gesehen) durch Steuern und Abgaben immer mehr, mehr und noch mehr erwirtschaften und abführen, damit die immer größere Zahl der Arbeitsstellen im Rahmen der Staatswirtschaft auch bezahlt werden kann! Das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB), eine Forschungseinrichtung der Bundesagentur für Arbeit, hat heute ihre Prognose für den deutschen Arbeitsmarkt für die Jahre 2020 und 2021 veröffentlicht. Und genau aus diesen Aussagen geht folgendes hervor, auszugsweise im Wortlaut:

Die Zahl der Arbeitslosen steigt laut der IAB-Prognose im Jahresdurchschnitt 2020 um 440.000, im Jahr 2021 könnte sie wieder um 100.000 zurückgehen.

Im Produzierenden Gewerbe gab es insbesondere im zweiten Quartal 2020 einen deutlichen Stellenabbau, der auch 2021 anhalten wird. Im Jahresdurchschnitt 2020 fallen hier 160.000 und 2021 nochmal 60.000 Stellen weg.

Beschäftigungszuwächse erwarten die IAB-Forscher dagegen vor allem im Bereich „Öffentliche Dienstleister, Erziehung und Gesundheit“ (jeweils +190.000 in beiden Jahren).

Wird man im Detail die Neueinstellungen bei Staat und öffentlichen Betrieben (zusammen nennen wir das mal die „Staatswirtschaft“) durchgehen, dann wird man im Einzelfall sicher sagen: Ja, diese neue Stelle ist sinnvoll, und die auch, und die auch, und die da… ja dieser neue Job bei dieser Behörde ist auch notwendig. Zum Beispiel mehr Polizisten, mehr Lehrer, mehr Personal für die Gesundheitsämter, mehr Personal für den Zoll für die Kontrollen bei Schwarzarbeit und Einhaltung der Vorschriften bei Fleischbetrieben, mehr Sozialarbeiter etc. Und so könnte man die Liste sicher endlos fortsetzen.

Nur irgendwer muss all das ja auch bezahlen, zusätzlich zu der immens steigenden Staatsverschuldung, die irgendwann ja auch irgendwer mal bezahlen soll. Unterm Strich, da darf man sich sicher sein, wird es heißen: Wir müssen leider, leider die Steuern erhöhen. Geht eben nicht anders? Oder wird man anstatt die Steuern raufzuschrauben, eher auf indirekte Steuern und Sozialabgaben setzen? Was der Bürger nicht so offensichtlich sieht, tut auch nicht so sehr weh?

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Baugewerbe mit Einbruch bei den Auftragseingängen – kein Grund zur Sorge!

Claudio Kummerfeld

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Baugewerbe mit Rückgang bei den Aufträgen

Das deutsche Baugewerbe verzeichnet einen Rückgang der Auftragseingänge. Krise? Weit gefehlt, so möchten wir meinen. Wie heute offiziell vermeldet wurde, sind die Auftragseingänge im Juli im Vergleich zu Juni um 5,6 Prozent gesunken, und im Vergleich zu Juli 2019 um 4,9 Prozent. In den ersten sieben Monaten des Jahres 2020 sank der reale Auftragseingang im Baugewerbe gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 3,7 Prozent. Warum diese Rückgänge noch kein Problem sind? Nun, die Aussagen der Statistiker deuten dies an.

Denn der Auftragseingang im Juni 2020 war aufgrund von Großaufträgen ungewöhnlich hoch ausgefallen. Und der Auftragseingang im Juli 2019 war der höchste jemals in einem Juli gemessene Wert. Von daher war es für den Juli 2020 auch schwer, im Vergleich zu diesem Rekord-Ausgangswert noch mal eine Steigerung hinzulegen. Und aktuell darf man ja auch noch ergänzen, dass im Zuge der Coronakrise verständlicherweise einige wirtschaftliche Abläufe wie Bauaufträge oder Bauanträge bei Ämtern verschoben werden oder sich verzögern. Wenn man das bedenkt, dann sind diese Auftragsrückgänge im Baugewerbe noch eher mild ausgefallen. So schreiben die Statistiker vom Statistischen Bundesamt auch Zitat „Gründe für diese negative Entwicklung sind neben möglichen Einflüssen der Corona-Pandemie auch das sehr hohe Niveau des Vorjahres“.

Die am Anfang des Artikels genannten Prozentveränderungen waren real, saison- und kalenderbereinigt gerechnet. Die nominalen Veränderungen fielen noch viel kleiner aus. Der Auftragseingang im Baugewerbe betrug im Juli 2020 rund 7,5 Milliarden Euro. Das waren nominal (nicht preisbereinigt) 2,5 % weniger gegenüber dem Höchststand im Juli 2019. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum sanken die Auftragseingänge in den ersten sieben Monaten 2020 nominal um 0,5 %.

Grafik zeigt Verlauf der Auftragseingänge im Baugewerbe

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Coronakrise und Insolvenzen: Ab 01.Oktober kommt die Pleite-Welle

Markus Fugmann

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Aufgrund der Coronakrise hat die Bundesregierung bekanntlich beschlossen, das Insolvenzrecht zeitlich begrenzt auszusetzen und damit die Pflicht zur Anmeldung einer Insolvenz ausser Kraft zu setzen – gleichwohl droht nun bereits in der nächsten Woche eine massive Pleite-Welle. Denn ab 01.Oktober müssen jene Unternehmen wieder Insolvenz anmelden, die zahlungsunfähig sind – während überschuldete Firmen erst ab 01.Januar 2021 die Pflicht zur Insolvenz-Anmeldung haben.

Wie viele der von der Coronakrise betroffenen Unternehmen in Deutschland müssen dann als ab nächster Woche Insolvenz anmelden? Volker Römermann, unter anderem Fachanwalt für Insolveznrecht, sagt: über 90% der betroffenen Firmen werden dann ab 01.Oktober Insolvenz anmelden müssen, denn so hoch sei die Zahlungsunfähigkeits-Quote bei allen Insolvenzen – Überschuldung und damit die Pflicht zur Insolvenzanmeldung erst ab 01.Januar 2021 sei dagegen bei weniger als 10% der Fall.

Coronakrise: Jetzt kommt der Schmerz!

Das bedeutet: hunderttausende Firmen in Deutschland werden wohl zeitnah Insolvenz anmelden! Das wird viele Arbeitsplätze kosten. Der durch die Coronakrise ausgelöste Schmerz wurde also lediglich in die Zukunft verschoben – und diese Zukunft und damit der große Schmerz kommt nun also im Oktober, „buchstäblich am 01.Oktober“, sagt Römermann im Interview mit Florian Homm. Zwischen Januar und August diesen Jahres war die Zahl der Insolvenzen in Deutschland im Vergleich zum Vorjahr sogar rückläufig – da hat sich nun viel aufgestaut, was sich nun in einer Pleite-Welle entladen dürfte!

Und der Schmerz geht dann ab 01.Januar 2021 weiter, denn viele Firmen haben in der Coronakrise noch einmal Kredite aufgenommen, seien aber nicht zuletzt dadurch aussichtslos überschuldet, sagt Volker Römermann:

Ab 01.Oktober schlägt die Coronakrise voll durch - es droht eine Welle von Insolvenzen

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