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Das wird heute wahrscheinlich das Haupt-Thema an der Wall Street! General Electric senkt Dividende um 50%

Der angeschlagene Konzern General Electric kürzt die Dividende um 50% – das wird heute wohl das Hauptthema an der Wall Street!

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FMW-Redaktio

Die US-Berichtssaison ist weitgehend gelaufen, heuet stehen keine relevanten Konjunkturdaten an – also richtet sich der Fokus der Wall Street heute auf ein Ereignis, das man hier in Europa nicht so auf der Agenda hat, aber in den USA heute wohl das wichtigste Thema sein wird: der Indsutrie-Gigant General Electric, eine Art Siemens hoch zwei, hat heute ihren “investor day”, faktisch also die Aktionärsversammlung.

Und General Electric ist in einer schweren Krise – gegen den Trend der Wall Street ist der Aktienkurs von General Electric um 35% gefallen seit Jahresbeginn – sit dem Hochpunkt der Bewertung im Jahr 2000 hat General Electric damit 416 Milliarden Dollar an Marktkapitalisierung verloren!

Optimisten hoffen, dass der unüberschaubare Konzern sich in Einzelteile aufspalte – was aber von Analysten überwiegend negativ gesehen würde. GE hat massive Probleme mit Pensionsforderungen ehemaliger Mitarbeiter, da rollt eine Lawine auf den Konzern zu – das ist in Deutschland nicht viel anders, wird jedoch sehr erfolgreich verdrängt.

Ein, vielleicht der entscheidende Punkt wird sein, ob GE die Dividende küzen wird, die nach dem Fall der Aktie stattliche 4,69% beträgt (die durchschnittliche Dividenden-Rendite bei S&P500-Untenrehmen liegt nur bei 1,94%).

Wie vor wenigen Minuten bekannt wurde, senkt GE die Dividende von 0,24 Dollar pro Aktie auf nun 0,12 Dollar – satte 50%! Blickt man auf den Optionsmarkt, so zeigt sich: der Markt hatte eine Kürzung der Dividende um 30% bis 50% erwartet – die 50% sind also am oberen Ende der (negativen) Erwartung. Der Optionsmarkt hat daher im Vorfeld bereits eine heftige Bewegung eingepreist: man erwartete eine Bewegung von 5% in der Aktie.

Der CEO von GE, John Flannery, soeben in einem Statement zu der Entscheidung, die Dividende zu kürzen:

“We understand the importance of this decision to our shareowners and we have not made it lightly. We are focused on driving total shareholder return and believe this is the right decision to align our dividend payout to cash flow generation.”

Nun dürften noch weitere Verlautbarungen heute anstehen, wie Flannery in dem Statement weiter andeutete:

“With this action and others that we will be discussing this morning, we are acting with urgency to make GE simpler and stronger to drive growth and create more value for our shareowners.”

In einer ersten Reaktion im noch sehr volumendünnen premarket steigt die Aktie um 0,16Dollar..


Das General Electric Building in New York; Hauptsitz des Konzerns ist jedoch Boston
By Leonard J. DeFrancisci, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=11089113

2 Kommentare

2 Comments

  1. Avatar

    Denker

    13. November 2017 13:13 at 13:13

    Das ist der Beginn der letzten Reise nach Jerusalem…. viele Lebensräume von Milliarden von Menschen werden die nächsten Jahre platzen wie Seifenblasen weil sie dieses Ponzischema einfach nicht verstehen wollen.

    • Avatar

      joah

      14. November 2017 15:05 at 15:05

      Und dann darf sich die Welt mit diesen desillisionierten Heul-Zombies auseinandersetzen.

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Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York – der schwache US-Dollar

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Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Es geht um einen Rückblick auf den starken Juli. Und es geht um die Frage, ob der schwache US-Dollar denn nun gut oder schlecht ist für die Wall Street.

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Auch Corona kann Apple nicht bremsen – Werbung

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Lieber Börsianer,

das zweite Quartal 2020 wird als eines der paradoxesten in die Wirtschaftsgeschichte eingehen. Obwohl nahezu alle Unternehmen rote Zahlen schreiben, stiegen die Kurse an den Börsen nach der März-Korrektur beinahe unaufhaltsam nach oben. Da ist es doch um so erfreulicher, wenn man Aktien im Depot hat, bei denen die Kursentwicklung tatsächlich auf einer erfolgreichen wirtschaftlichen Entwicklung basiert.

Fakt ist: die Tech-Branche ist der größte Profiteur der Corona-Pandemie. Im Vergleich zu nahezu allen anderen Branchen wurden die Geschäftsmodelle von Digitalkonzernen nicht von Corona beeinträchtigt. Vielmehr befeuerte die Pandemie das Geschäft. Die Stichworte sind: Online-Shopping, Streaming, Homeoffice. In einer Zeit, in der viele andere Dinge nicht möglich sind, schlägt die Stunde der Digitalanbieter.

Trotzdem befinden wir uns inmitten der größten Wirtschaftskrise der Nachkriegszeit. Weltweit sind viele Menschen zur Sparsamkeit gezwungen. Natürlich wird nun niemand wegen Corona sein Netflix-Abo kündigen. Aber große Ausgaben, die nicht zwingen notwendig sind, werden in Zeiten von Corona überlegter und häufig auch später getätigt.

Vor diesem Hintergrund finde ich die Quartalszahlen von Apple einfach nur beeindruckend. Das Unternehmen macht 78% seines Umsatzes mit dem Verkauf von hochpreisiger Hardware. Anscheinend trifft die Annahme der Corona-bedingten-Sparsamkeit nicht auf die Kunden des Unternehmens zu.

Obwohl der gesamte Smartphone-Markt im zweiten Quartal um 16% eingebrochen ist, konnte Apple den iPhone-Absatz um 11% steigern. Hierbei half vor allem die extrem günstige Neuauflage des iPhone SE. Kurz vor Corona präsentierte Apple dieses…..

Wollen Sie meine komplette Analyse lesen?

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Andre Stagge über den Freitagsindikator – hochinteressantes Video!

Claudio Kummerfeld

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Der Experte Andre Stagge (hier mehr zu seiner Person) bespricht im folgenden aktuellen Video den “Freitagsindikator”, und inwiefern man damit eine Prognose auf die kommende Börsenwoche geben kann. Den YouTube-Kanal von Andre Stagge finden Sie hier.

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