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Das wird heute wahrscheinlich das Haupt-Thema an der Wall Street! General Electric senkt Dividende um 50%

Der angeschlagene Konzern General Electric kürzt die Dividende um 50% – das wird heute wohl das Hauptthema an der Wall Street!

Markus Fugmann

Veröffentlicht

am

FMW-Redaktio

Die US-Berichtssaison ist weitgehend gelaufen, heuet stehen keine relevanten Konjunkturdaten an – also richtet sich der Fokus der Wall Street heute auf ein Ereignis, das man hier in Europa nicht so auf der Agenda hat, aber in den USA heute wohl das wichtigste Thema sein wird: der Indsutrie-Gigant General Electric, eine Art Siemens hoch zwei, hat heute ihren „investor day“, faktisch also die Aktionärsversammlung.

Und General Electric ist in einer schweren Krise – gegen den Trend der Wall Street ist der Aktienkurs von General Electric um 35% gefallen seit Jahresbeginn – sit dem Hochpunkt der Bewertung im Jahr 2000 hat General Electric damit 416 Milliarden Dollar an Marktkapitalisierung verloren!

Optimisten hoffen, dass der unüberschaubare Konzern sich in Einzelteile aufspalte – was aber von Analysten überwiegend negativ gesehen würde. GE hat massive Probleme mit Pensionsforderungen ehemaliger Mitarbeiter, da rollt eine Lawine auf den Konzern zu – das ist in Deutschland nicht viel anders, wird jedoch sehr erfolgreich verdrängt.

Ein, vielleicht der entscheidende Punkt wird sein, ob GE die Dividende küzen wird, die nach dem Fall der Aktie stattliche 4,69% beträgt (die durchschnittliche Dividenden-Rendite bei S&P500-Untenrehmen liegt nur bei 1,94%).

Wie vor wenigen Minuten bekannt wurde, senkt GE die Dividende von 0,24 Dollar pro Aktie auf nun 0,12 Dollar – satte 50%! Blickt man auf den Optionsmarkt, so zeigt sich: der Markt hatte eine Kürzung der Dividende um 30% bis 50% erwartet – die 50% sind also am oberen Ende der (negativen) Erwartung. Der Optionsmarkt hat daher im Vorfeld bereits eine heftige Bewegung eingepreist: man erwartete eine Bewegung von 5% in der Aktie.

Der CEO von GE, John Flannery, soeben in einem Statement zu der Entscheidung, die Dividende zu kürzen:

„We understand the importance of this decision to our shareowners and we have not made it lightly. We are focused on driving total shareholder return and believe this is the right decision to align our dividend payout to cash flow generation.“

Nun dürften noch weitere Verlautbarungen heute anstehen, wie Flannery in dem Statement weiter andeutete:

„With this action and others that we will be discussing this morning, we are acting with urgency to make GE simpler and stronger to drive growth and create more value for our shareowners.“

In einer ersten Reaktion im noch sehr volumendünnen premarket steigt die Aktie um 0,16Dollar..


Das General Electric Building in New York; Hauptsitz des Konzerns ist jedoch Boston
By Leonard J. DeFrancisci, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=11089113

2 Kommentare

2 Comments

  1. Avatar

    Denker

    13. November 2017 13:13 at 13:13

    Das ist der Beginn der letzten Reise nach Jerusalem…. viele Lebensräume von Milliarden von Menschen werden die nächsten Jahre platzen wie Seifenblasen weil sie dieses Ponzischema einfach nicht verstehen wollen.

    • Avatar

      joah

      14. November 2017 15:05 at 15:05

      Und dann darf sich die Welt mit diesen desillisionierten Heul-Zombies auseinandersetzen.

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Aktien

SAP meldet Quartalszahlen – Aktie fällt dramatisch! Übertrieben? Kaufchance?

Claudio Kummerfeld

Veröffentlicht

am

Frau arbeitet an Schreibtisch in Büro

SAP hat heute seine Quartalszahlen veröffentlicht. Hier die wichtigsten Kennzahlen. Der Umsatz liegt bei 6,53 Milliarden Euro (Vorjahresquartal 6,79). Der Gewinn nach Steuern liegt bei 1,65 Milliarden Euro (Vorjahresquartal 1,26 Milliarden Euro).

Während die Finanzdaten des letzten Quartals halbwegs ok sind, scheint die Börse regelrecht geschockt zu sein von einem anderen Aspekt der Veröffentlichung von SAP. Denn die Aktie verliert heute dramatische 20 Prozent, wegen der Aussichten für das laufende Gesamtjahr 2020. Umsatz- und Gewinnerwartungen werden nur ganz leicht nach unten revidiert, aufgrund der zweiten Corona-Welle und den damit einhergehenden neuen Restriktionen, die sich auch auf Unternehmen und ihre Aufträge auswirken. Und dafür gleich 20 Prozent Bestrafung im Aktienkurs? Ist das nicht zu viel? Hier könnten sich die Anleger mal überlegen, ob das eine Kaufchance für die Aktie ist (das ist keine Kaufempfehlung unsererseits, sondern nur ein Gedankenspiel).

SAP auszugsweise im Zitat zur Gesamtjahresaussicht:

Der bisherige, am 8. April 2020 veröffentlichte Ausblick der SAP für das Gesamtjahr 2020 spiegelte die bestmögliche Schätzung der SAP hinsichtlich des Zeitpunkts und der Geschwindigkeit einer Erholung von der Corona-Krise wider. Dieser Ausblick
ging davon aus, dass die Länder ihre Wirtschaft hochfahren und die Einschränkungen für die Bevölkerung gelockert würden,
sodass sich die Nachfrage im dritten und vierten Quartal allmählich verbessert.

Auch wenn weiterhin ein stabiles Interesse an den Digitalisierungslösungen der SAP besteht, da Kunden widerstandsfähiger
und agiler aus der Krise hervorgehen möchten, wurde kürzlich in manchen Regionen das öffentliche und wirtschaftliche Leben erneut eingeschränkt, und die Belebung der Nachfrage fiel verhaltener aus als erwartet. Des Weiteren geht die SAP aus
denselben Gründen nicht mehr davon aus, dass sich die SAP-Concur-Erlöse aus Geschäftsreisen in den verbleibenden Monaten des Jahres 2020 deutlich erholen werden.

Die SAP aktualisiert deshalb ihren Ausblick für das Gesamtjahr 2020 und erwartet nun, dass:

• die Clouderlöse (Non-IFRS, währungsbereinigt) in einer Spanne zwischen 8,0 Mrd. € und 8,2 Mrd. € liegen werden (zuvor
zwischen 8,3 Mrd. € und 8,7 Mrd. €).
• die Cloud- und Softwareerlöse (Non-IFRS, währungsbereinigt) in einer Spanne zwischen 23,1 Mrd. € und 23,6 Mrd. € liegen werden (zuvor zwischen 23,4 Mrd. € und 24,0 Mrd. €).
• die Umsatzerlöse (Non-IFRS, währungsbereinigt) in einer Spanne zwischen 27,2 Mrd. € und 27,8 Mrd. € liegen werden
(zuvor zwischen 27,8 Mrd. € und 28,5 Mrd. €).
• das Betriebsergebnis (Non-IFRS, währungsbereinigt) in einer Spanne zwischen 8,1 Mrd. € und 8,5 Mrd. € liegen wird (zuvor zwischen 8,1 Mrd. € und 8,7 Mrd. €).

CEO-Kommentar im Wortlaut:

Aufgrund der Corona-Krise befinden sich unsere Kunden an einem Wendepunkt. Für Unternehmen ist der Umstieg in die Cloud, verbunden mit einer echten Neuausrichtung ihres Geschäfts, unerlässlich geworden. Denn nur so können sie widerstandsfähiger werden und die Voraussetzungen dafür schaffen, dass sie gestärkt aus der Krise hervorgehen können. Gemeinsam mit unseren Kunden und Partnern werden wir Innovationen entwickeln und Unternehmen neue Möglichkeiten für die Abwicklung von Geschäftsprozessen in einer digitalen Welt bieten. Die SAP wird ihr Wachstum in der Cloud auf über 22 Mrd. € im Jahr 2025 steigern und den Anteil der besser planbaren Umsätze auf etwa 85 % ausbauen.“

Details der Quartalszahlen von SAP

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Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York – Corona und SAP

Redaktion

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Von

Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Die Corona-Anstiege in den USA und Europa sind heute ein Thema. Aber auch die aktuelle Revision der Aussichten von SAP sind in New York aktuell Thema.

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Tesla krempelt die Autoindustrie um – Werbung

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Lieber Börsianer,

Tesla hat gerade den fünften Quartalsgewinn in Folge gemeldet. Während die Gewinne in der Vergangenheit vor allem den Erlösen aus dem Zertifikatehandel zu verdanken waren, erwirtschaftet Tesla mittlerweile auch im operativen Geschäft einen Überschuss. Der Elektropionier straft damit die Kritiker Lügen.

Bisher musste sich Tesla die Kritik gefallen lassen, dass der Autobauer zwar die Mobilität revolutioniert, jedoch unprofitabel arbeitet. Tatsächlich fielen in der Aufbauphase des Unternehmens horrende Verluste an, die manchen Beobachter auf einen baldigen Untergang von Tesla wetten ließ. Mittlerweile hat sich das Blatt jedoch gewendet. Tesla ist der höchstbewertete Autobauer der Welt.

Tesla treibt eine ganze Branche vor sich her

Die Zeit des klassischen Verbrennungsmotors ist vorbei. Tesla präsentiert sich als Vorreiter einer neuen Zeit. Sicher ist, dass die Automobilbranche vor einer beispiellosen Transformation steht. Tesla hat die technische Entwicklung maßgeblich vorangetrieben und beim Elektromotor und der Batterietechnik mittlerweile einen Vorsprung von mehreren Jahren vor der Konkurrenz. Deshalb pumpen die Anleger viel Geld in Tesla.

Ob sich der Vorsprung verteidigen lässt, ist allerdings noch lange nicht ausgemacht. Klar ist jedoch schon jetzt, dass einige etablierte Konzerne auf der Strecke bleiben werden, wenn sie sich nicht schnell genug anpassen. Gleichzeitig kann aber auch einer der alteingesessenen Autohersteller durch seine enormen Finanzreserven plötzlich zum Marktführer im E-Auto-Segment werden. Entsprechende Strategien gibt es mittlerweile nicht nur bei den Volumenherstellern wie Volkswagen oder Renault, sondern auch im Luxussegment bei Daimler und BMW.

Der Elektromotor ist nicht das einzige Erfolgsgeheimnis von Tesla

Tesla hat nicht nur bei der Entwicklung des Antriebs für seine Fahrzeuge Neuland betreten. Die gesamte Organisation des Unternehmens stellt die Branche auf den Kopf. Es ist verrückt, dass dies die meisten Analysten übersehen.

Üblicherweise ist die Autoindustrie sehr stark von Zulieferbetrieben abhängig. Die Produktion der Einzelteile ist auf der ganzen Welt verteilt. Im Autowerk eines klassischen Konzerns wie BMW, Volkswagen oder Daimler werden die Teile, die aus aller…..

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