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Broadcom nächster Schlag für KI-Blase Dass die Fed in Panik gerät ist .. bullisch? Videoausblick

Ist es wirklich bullisch, wenn die Fed in Panik gerät? Die Wall Street meint zunächst: ja! Daher Dow Jones und Russell 2000 auf Allzeithoch, der S&P 500 mit einem Schlusskurs-Allzeithoch. Nicht aber die Tech-Aktien – mit den gestrigen Zahlen von Broadcom trifft die KI-Blase nach dem Oracle-Desaster der nächste Schlag. Zurück zur Fed: die US-Notenbank hat nun verkündet, die tägliche Begrenzung von 500 Milliarden Dollar bei ihrem Notkredit-Tool (standing repo facility) aufzuheben! Dass die US-Notenbank das für nötig hält, sollte ein Alarmsignals sein. Mehr Liquidität ist also die eine Seite der Medaille – aber dass die Fed offenkundig sofort agieren muss, um Banken zu retten, ist eben die andere Seite der Medaille. Mit Broadcom dürfte heute der letzte „unverwundete“ KI-Gigant ins Straucheln kommen..

Hinweise aus Video:

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3. EZB-Zinsen sollen steigen – Ökonomen unterstützen Isabel Schnabel



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9 Kommentare

  1. Dr. Sebastian Schaarschmidt

    Im Gold liegt schon eine 1650 prozentige Rallye…nochmals 1650 Prozent werden’s also nicht mehr werden…das liegt auf der Hand…

    Mit einer Marktkapitalisierung von knapp über 35 Billionen US-Dollar bindet Gold gegenwärtig schon mächtige Reserven …auch wenn der Zertifikatehandel noch im Realhandel bestätigt werden muss…

    Ob die Panik ausgebrochen ist…? Weiß ich nicht…Die FED sagt..es würde sich nicht um ein QE handeln…die Wallstreet schon…
    Was die FED bewegte… bei einer realen Inflation von deutlich über 5 Prozent …nochmals an der Zinsschraube zu drehen..lässt sich nur erahnen…
    Ihr sollte es aber schon möglich sein …die Dinge realistisch einzuschätzen..ihr kann nicht daran gelegen sein …das der Dollar den Rest an Glaubwürdigkeit verspielt…
    Nun was ist das? Ein QE oder kein QE..? Das ist die Frage..
    Die FED hat angegeben das die Maßnahme kein QE sei sondern der Liquidität im System diene…
    Da lässt sich fragen was sie damit meint…? Liquidität im System..?
    Ist denn zu wenig Liquidität im System wenn die Börse steil geht…? Im Gold sind gegenüber zu früher 1650 Prozent mehr an Resourcen gebunden…so stark stieg nämlich das gelbe Edelmetall…seit dem März des Jahres 2000!
    Im Nasdaq 100 3200 Prozent mehr an Resourcen als im September 2002…im Dow 650 Prozent mehr als im März 2009 und im S&P 500 910 Prozentpunkte Aufschlag..
    Dazu kommen noch Silber und die anderen Edelmetalle..die Rohstoffe…die Immobilien..die Grundstücke..die kryptographischen Währungen…die Staatsanleihen..die Unternehmensanleihen..die Kunstwerke und sonstigen Anlagen…
    Ist es die Aufgabe der FED für Liquidität im System zu sorgen damit die Reichen und Schönen immer reicher werden…?
    Oder ist es die Aufgabe der FED für Geldwertstabilität zu sorgen…
    Nun …wenn Gold im Vergleich zur Jahrtausendwende …um 1650 Prozent steigt…alleine gegenüber dem Dollar …dann kann nicht von Geldwertstabilität gesprochen werden…bei aller Spekulation die damit verbunden ist…
    Will die FED denn immer so weitermachen…?
    Powell hat versagt am Mittwoch…machen wir uns nichts vor! Er hat versagt..! Mit einem Paul Volcker wäre das Geschehene unmöglich gewesen…!

    1. Sie haben es doch selbst geschrieben: die Aufgabe der FED ist, ihre Eigentümer noch reicher zu machen. Und der Nebenzweck ist, der Regierung stets die angeforderten Mittel zur Verfügung zu stellen.

      Die Kampflinie verläuft in den Reihen der Eigentümer: die einen wollen reicher werden und einen mächtigen US-Staat der für die nötige Sicherheit sorgt, die anderen wollen eine Weltregierung und verfolgen idealistische Vorstellungen die zwischen Feudalismus und Sozialismus changieren. Das Werkzeug der ersteren sind die Republikaner, der zweiteren die Demokraten.

      Der Rest ist Kosmetik und Nebenwirkung.

  2. Jetzt habe ich gerade gut eine Dreiviertelstunde lang mit sämtlichen Varianten von einschlägigen Suchstichwörtern und konkretem Datum zum aktuellen Broadcom-Quartalsbericht eine Information wiederzufinden versucht, die ich gestern direkt nach der Veröffentlichung der Ergebnisse in einer Kurzzusammenfassung gelesen und wovon ich gleich danach in einem spätabendlichen Telefonat mit meinem Sohn noch die Rede hatte: nämlich dass die Broadcom-Investitionsausgaben (fürs 1. Quartal 2026?) mehr als 80 Milliarden über der vorigen Ankündigung/Markerwartung liegen – und zwar 237 Milliarden statt 153,6. Zu guter Letzt konnte ich diese Zahlen auf einer Folie in einem heutigen Video von fit4finanzen.de nochmal nachlesen, aber außer dieser einzigen Quelle ist diese Angabe querbeet in allen Meldungen über die jüngsten Broadcom-Ergebnisse ausgelassen/verschwunden. > Ich gewinne mal wieder den Eindruck, dass unliebsame Informationen in den Finanznachrichten – oder besser gesagt: – Anzeigen rund um die Wallstreet als wenig werbewirksam unterschlagen werden (außer bei Finanzmarktwelt :)).

  3. Finanz- Casino wie Flasche leer

    Powell handelt ganz logisch, er will am Ende seiner Karriere nicht der Spielverderber und der Auslöser der Börsenkorrektur sein, dies überlässt er dem Nachfolger, Trump kann dann trotzdem die Schuld Powell in die Schuhe schieben, wie er schon andere Probleme seinem Vorgänger Biden angelastet hat.
    Die gestrige Zinssenkung ist schon wieder verblasst und die wichtigen langen Zinsen sind wieder am Steigen. Alles hat ein Ende,nur die Wurst hat zwei. Powell versucht jetzt die Börsen noch über die Ziellinie zu wursteln. Eines Tages werden auch die nichtpatriotischen Dickfischei ihre US- Anlagen in bessere Anlageländer verschieben und dann ist Schluss mit lustig. China und die Brics werden den 4% Amerikanern den Weltmeistertitel in der Sparte FINANZJONGLEURE in kurzer Zeit abjagen.

  4. Vielen Dank für die immer interessanten Beobachtungen!

    Bei Trump finde ich interessant, wie der sich allmählich in die Rolle als Staatsmann einfindet. Sicher nicht ohne Unfälle, aber doch irgendwie unerwartet in einer konservativen Richtung, die ich persönlich unterstütze. Sie wird repräsentiert durch mehr Bildung, bessere Gesundheit und traditionelle Kultur. Das alles fußt auf mehr Arbeit , weniger Pillen und weniger Gaming.

    Der Westen beruht auf individueller Freiheit, nicht Freiheiten.
    Plakativ gesagt: Freiheit ist selbst zu entscheiden, welche medizinischen Maßnahmen ich vornehmen lasse, und welche nicht oder z.B. was ich esse. Freiheiten werden durch die Möglichkeiten rauschhaften Konsums repräsentiert, an den die Amerikaner sich gewöhnt haben.

    Ein Apell, dass man sich über einige Dinge einig sein muss, ist für mich eine Selbstverständlichkeit, die ich viel zu lange in der Politik vermißt habe und kein Aufruf zur Diktatur. Der Hinweis, dass man einer Diktatur gegenüber steht ist in dem Zusammenhang als ein verstärkendes Argument zu verstehen.

    Natürlich kann ich nur interpretieren. Ich sehe es so, dass der Kreis der Weltverbesserer, der z.B. durch Soros und Gates repräsentiert wird, derzeit zumindest teilweise verstanden hat, dass sie ihre Ideen nicht im Einklang mit China erreichen können. Lenin hatte diese Kreise erfolgreich verladen und Deng ebenfalls. Aber Xi fehlt dieses Geschick.
    Das würde strategisch bedeuten, dass man vorläufig auf einen starken Mittelstand im Westen nicht verzichten kann.

  5. …VETO…im Eingangssatz sagen Sie, dass Sie gerne auch die Risiken darstellen wollen, weil das ja sonst niemand machen würde…nach meinen internen Recherchen mag das mal so gewesen sein, aktuell ist es so, dass überall gesagt wird, dass alles ganz schlecht ist…es gibt ganz wenige Quellen, bei denen positive Themen hervorgehoben werden…der Mainstream ist…“Der Crash kommt“…“Die Wirtschaft geht unter“…“Massenarbeitslosigkeit droht“…das ist der aktuelle Zeitgeist…

  6. nun wissen wir also was vermutlich in dieser ominösen sitzung nach ende des shutdown mit den großbanken besprochen wurde. den notkredit-rahmen auf unendlich zu setzen, ist eine ziemlich massive maßnahme wie ich finde.

    bereitet man sich schon auf eine mischung aus fed chef ernennungs-turbulenzen und carry-trade rewind vor, oder wird eine hauseigene kakerlake allenfalls hier das licht der welt erblicken?

    es bleibt jdf. spannend – nachdem powell mit seiner zinssenkung die märkte zumindest noch über den jahresultimo rübergestreichelt hat.

    und ich gebe hier anderen kommentatoren recht – der jerome tut wohl alles um in den letzten tagen seiner amtszeit den jahrelangen biden-big tech-pump irgendwie über seine ziellinie zu tragen. unbestätigte aussage: „hinter mir die sintflut….“

  7. Wirtschaft ist kei Wunschkonzert

    Es läuft nicht so super für Trump, die wichtigen 30jährigen Zinsen machen gerade ein 3Monats- Hoch, d.h.Bonds auf 3Monats- Tief, das ist eine gute Gelegenheit um das sowieso fällige Rebalancing , umschichten von Aktien in Bonds Ende Jahr zu forcieren, zudem haben m.M die Hypozinsen auch noch etwas mit den langen Zinsen zu tun, sie sind immer noch doppelt so hoch, ca.6,4% wie am Tief vor einigen Jahren. Es braucht jetzt nur noch einen gut möglichen Hüpfer beim Ölpreis,dann dann sind Donalds Weinachtswünsche perfekt. Er wird ja wohl nichts gegen höhere Ölpreise haben, sein gestohlenes Öl wäre dann auch werthaltiger.

  8. Die Dosis machts, oder eben auch nicht

    Dass FED in Panik gerät ist bullisch ? Das ist ein typisches Beispiel das für Permabullen die sich an jeden Strohhalm klammern natürlich bullisch ist. QE ist immer positiv ? obwohl man gerade die grässlichen Nebenwirkungen der Tiefzinsphase erleidet. Nur Realisten,die der Sache auf den Grund gehen und somit als böse Bären bezeichnet werden wie z.B. Herr Fugmann, kommen zum Schluss ,dass Panikbekämpfung nicht positiv sein kann, sondern genau das Gegenteil. Schönredner sind halt so positive Menschen, dass sie mit der Verarschung der Leute und fremdem Geld sehr positive Renditen für sich selber erzielen können.
    Obwohl jeder Bumerang zurückkommt, werden immer grössere Bumeränge geworfen, oder die Dosis jedes unwirksamen Medikaments wird immer vergrössert.

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