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Bitcoin

Datum steht fest: Bitcoin Future-Handel an weltgrößter Terminbörse startet am 18. Dezember, Margin 35%

Endlich steht das Datum fest. Die weltgrößte Terminbörse Chicago Mercantile Exchange (CME) startet den Handel im Bitcoin-Future am 18. Dezember. In der aktuellen Veröffentlichung der CME verweist man…

Redaktion

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FMW-Redaktion

Endlich steht das Datum fest. Die weltgrößte Terminbörse Chicago Mercantile Exchange (CME) startet den Handel im Bitcoin-Future am 18. Dezember. In der aktuellen Veröffentlichung der CME verweist man darauf, dass man bei der Erstellung dieses Future-Kontrakts eng mit der Börsenaufsicht „CFTC“ zusammengearbeitet habe. Diese US-Behörde gilt als sehr strikt, und reguliert die Terminmärkte (Futures und Optionen) in den USA bis ins kleinste Detail.

Alleine die Tatsache, dass die US-Behörden diesen Kontrakt überhaupt genehmigt haben, verleiht dem Bitcoin einen regelrechten Schub an Seriosität. Ob zu recht, wollen wir mal als Frage im Raum stehen lassen. Wir sprachen bereits in vorigen Artikeln von einem Ritterschlag erster Güte. Ein wichtiges und für Trader wichtiges Detail hat man jetzt schon enthüllt. Wohl aufgrund der hohen Schwankungsintensität im Bitcoin wird der Bitcoin-Future eine Sicherheitshinterlegung (Margin) von 35% aufweisen, zumindest am Anfang.

Für den Future-Handel ist das ein sehr hoher Wert. Aber der Bitcoin ist ja auch kein „normaler“ Basiswert für Derivate, anders als bei Indizes, Devisen etc. Die schwanken nicht täglich 10% oder 20% rauf und runter. Dazu kommen beim Bitcoin-Future auch noch maximale Preis-Limits innerhalb eines Handelstags als zusätzliche Sicherheitsvorrichtungen. Der Kontrakt wird ein Cash Settlment haben. Also wird es keine reale Andienung von Bitcoins geben, sondern nur einen Barausgleich von Gewinnen und Verlusten.

Der Preis des Basiswerts wird ermittelt durch einen Basketpreis, der aus den Bitcoin-Preisen mehrerer Handelsplattformen gebildet wird. Das ist wohl ein wichtiger Punkt, da Bitcoin-Preise nicht zentral, sondern dezentral gehandelt werden, wodurch oft abweichende Kurse entstehen. Durch den Basketpreis ist die Basispreis-Darstellung als Grundlage für den Future wenigstens ein klein wenig verlässlicher. Und der aktuelle Bitcoin-Preis, was macht der? In den letzten Minuten, nachdem die Info der CME bekanntgegeben wurde, hat der Preis mehr als 300 Dollar zugelegt auf 10.500 Dollar (Chartverlauf seit heute früh).

Hier die CME im Wortlaut:

„We are pleased to bring Bitcoin futures to market after working closely with the CFTC and market participants to design a regulated offering that will provide investors with transparency, price discovery, and risk transfer capabilities,“ said Terry Duffy, CME Group Chairman and Chief Executive Officer. „Though we have worked through a lengthy, comprehensive process with the CFTC to get to this point, we recognize bitcoin is a new, uncharted market that will continue to evolve, requiring continued collaboration with the Commission and our clients going forward. At launch, our new Bitcoin futures contract will be subject to a variety of risk management tools, including an initial margin of 35 percent, position and intraday price limits, and a number of other risk and credit controls that CME Group offers on all of its products.“

The new contract will be listed on and subject to the rules of CME. It will be available for trading on the CME Globex electronic trading platform, and for submission for clearing via CME ClearPort, effective on Sunday, December 17, 2017 for a trade date of December 18.

CME Group’s Bitcoin futures will be cash-settled, based on the CME CF Bitcoin Reference Rate (BRR) which serves as a once-a-day reference rate of the U.S. dollar price of bitcoin. Since November 2016, CME Group and Crypto Facilities Ltd. have calculated and published the BRR, which aggregates the trade flow of major bitcoin spot exchanges during a calculation window into the U.S. Dollar price of one bitcoin as of 4:00 p.m. London time. The BRR is designed around the IOSCO Principles for Financial Benchmarks. Bitstamp, GDAX, itBit and Kraken are the constituent exchanges that currently contribute the pricing data for calculating the BRR.

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Aktien

Dax-Vola, Bitcoin als neuer Sicherer Hafen, Ideen zu Apple und Visa

Redaktion

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Eine mögliche höhere Volatilität im Dax um die 13.000 Punkte wird im folgenden Video besprochen. Ebenso bespricht Manuel Koch mit einem Experten die Aussicht, dass sich der Bitcoin als zusätzlicher Sicherer Hafen neben Gold etablieren könnte. Notwendig sei ein grundsätzliches Vertrauen der Anleger in die Technik des Produkts, so der Experte. Auch werden im Video Empfehlungen der trading-house Börsenakademie zu den Aktien von Apple und Visa besprochen und im Detail erläutert.

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Bitcoin

Bitcoin: Kommt der echte Konkurrent aus China?

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Symbolbild für den Bitcoin, der nur elektronisch existiert

Es gibt tausende verschiedene Kryptowährungen, doch keine kann es bis heute mit Bitcoin aufnehmen. 65 Prozent der gesamten Marktkapitalisierung von mehr als 5.500 Kryptowährungen entfällt auf Bitcoin. Doch in China, wo ohnehin schon ein enormer Marktanteil auf digitales Bezahlen mittels Handy-Apps entfällt, entsteht jetzt eine Kryptowährung, die es mit Bitcoin aufnehmen könnte, ohne mit Bitcoin viele Gemeinsamkeiten zu haben.

Bitcoin und Co. sind bei Chinas Machthabern verpönt, da sie schwer zu kontrollierende Kapitalflüsse darstellen. Da es keinen freien Kapitalverkehr zwischen China und der Welt gibt und auch im Inland am besten alle Zahlungsflüsse kontrolliert werden sollen, standen Kryptowährungen lange auf der Abschussliste. Mining-Farmen galten sogar als im Land unerwünschte Branchen, Farmen wurden ab Januar 2018 geschlossen und Bitcoin selbst wurde ab Dezember 2013 schrittweise verboten. Ab September 2017 ist der Betrieb von Tradingplattformen für Kryptowährungen untersagt.

Inzwischen hat sich die Meinung etwas geändert. Bestehende Kryptowährungen sind noch immer verpönt. Doch die Staatsführung hat erkannt, dass Kryptowährungen wie Bitcoin perfekt nachvollziehbare und bis in alle Ewigkeit gespeicherte Zahlungsmittelflüsse abbilden, wenn bekannt ist, wem welche Wallet gehört. Staatlich kontrollierte Kryptowährungen wären somit das perfekte Überwachungsinstrument.

Chinas Bitcoin-Alternative heißt DCEP

Daher hat sich die Stimmung in der Führung inzwischen merklich gewandelt. Im November 2019 fand sogar ein Blockchain-Gipfel in China statt. Ziel ist die Erforschung und Entwicklung einer eigenen, chinesischen Alternative zu Bitcoin. Inzwischen begann bereits ein Pilotprogramm in vier Städten mit einer digitalisierten Version der staatlichen Währung Renmbini, genannte DCEP. Für die chinesischen Bürger entfallen dabei alle Vorteile, die klassische Kryptowährungen bieten, ohne dass die staatliche Kryptowährung dafür im Tausch neue Vorteile gegenüber zum Beispiel Bitcoin böte. Eine digitalisierte Form der staatlichen Währung können die Menschen schließlich bereits mit zum Beispiel Alipay oder WeChat nutzen.

Um die neue staatliche Währung unter die Menschen zu bringen, bedient sich die Regierung daher eines Tricks: Staatliche Leistungen werden in der neuen Kryptowährung ausgezahlt, was die Menschen dazu zwingt, diese neue Währung auch einzusetzen. Damit hat die Regierung auch die Möglichkeit, die neue Kryptowährung im Rekordtempo zu einem global unerreichten Marktanteil zu verhelfen. In letzter Konsequenz könnten z.B. Steuerzahlungen als Kryptowährung gefordert werden, was dann jeden chinesischen Steuerzahler zwänge, die Währung nicht nur einzusetzen, sondern auch einzunehmen.

In China ist die Bevölkerung bereit für digitale Zahlungsabwicklung

Schon ohne staatlichen Zwang werden 16% des chinesischen Bruttoinlandsprodukts mit Alipay und Co. abgewickelt, also privaten Handy-Apps. Mit staatlichem Zwang ließe sich der Anteil des digitalen Renminbi sicherlich auf noch deutlich größere Anteile heben. Damit bestünde für China dann auch die Möglichkeit, internationale Transaktionen ohne die Nutzung westlich dominierter Systeme wie Swift oder den Umweg über den US-Dollar abzuwickeln. Schon heute können chinesische Touristen in Westeuropa mit chinesischen Apps bezahlen. Künftig könnten zum Beispiel auch vom Westen sanktionierte Staaten wie der Iran auf die chinesische Bitcoin-Alternative umschwenken.

Ziel des digitalen Renminbis ist, dass er ohne Bankkonto auskommt. Die Wallet ist in diesem Fall das Konto. Noch immer gibt es in China 225 Millionen Menschen ohne Bankkonto. Gleichzeitig gibt es aber mehr Mobilfunkverträge als Einwohner. Die chinesische Bitcoin-Alternative wäre insofern ein Entwicklungsprogramm, das hunderten Millionen Menschen erstmals Zugang zu einem kontoähnlichen Produkt böte.

DCEP hat wenig Gemeinsamkeiten mit Bitcoin und Co.

Mit den von Krypto-Fans propagierten Vorteilen einer Kryptowährung hat DCEP natürlich fast nichts mehr gemeinsam. DCEP ist vollständig staatlich kontrolliert, die Geldmenge ist prinzipiell unbegrenzt und es gibt keine Blockchain. Insofern hat DCEP mehr mit Handy-Payment-Apps gemeinsam als mit Bitcoin und Co.

Sollte sich DCEP jedoch durchsetzen, stünde die Frage im Raum, wozu es die technisch deutlich aufwendigeren Kryptowährungen überhaupt noch braucht. Zweifelsohne verbrauchen die meisten Kryptowährungen Unmengen an Strom, um die kryptographischen Berechnungen durchführen zu können, die für den Betrieb der Blockchains erforderlich sind. Am Ende könnte also eine digitale Währung, die mit Kryptowährungen kaum etwas gemeinsam hat, den Stern der Kryptowährungen zum Sinken bringen.

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Bitcoin

Bitcoin: Der Tag nach dem Halving – steht die große Kursrally an?

Claudio Kummerfeld

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Reines Smybolbild eines Bitcoin als Münze

Gestern Abend gab es ein Ereignis für den Bitcoin, das es zuletzt 2016 gab. Das Halving. Im Bitcoin-Netzwerk wurden insgesamt 630.000 sogenannte Blöcke generiert. Es gibt die sogenannten Miner. Dies sind ganz normale Menschen wie Du und Ich, die mit ihrem Computer oder zusammengeschalteten Computern durch reine Rechenleistung neue Bitcoin-Datenblöcke erzeugen. Dafür werden diese Miner belohnt, in dem ihnen neue Bitcoins (BTC) zugeteilt werden. Sozusagen eine Entlohnung für geleistete Arbeit. Die Gesamtanzahl des Bitcoin ist mathematisch auf 21 Millionen Stück festgelegt.

Belohnung der Bitcoin-Miner wird halbiert

Damit diese Menge nicht all zu schnell erreicht wird, gibt es das Halving. Das Halving beschreibt die Halbierung der Belohnungsmenge für die Miner. Wurden sie anfangs noch mit 50 Bitcoins belohnt, waren es zuletzt 12,5. Seite heute Nacht sind es nur noch 6,25 Bitcoins. Es wird also weniger attraktiv für die Miner die weltweit bekannteste Kryptowährung zu erzeugen, was die Vermehrung bis zur Maximalmenge verlangsamen sollte? Die Halbierung der „Belohnung“ ist fest im Bitcoin-Code verankert. Sie geschieht immer dann, wenn wieder 210.000 neue Blöcke erzeugt wurden.

Dieses Szenario der möglichen geringeren Aktivität der Neu-Schürfung dieser Kryptowährung könnte den Bitcoin für Spekulanten und Anleger auf der Suche nach Alternativen für ihre persönliche Geldanlage attraktiver machen (Bitcoin kaufen mit Coincierge). Denn begrenzte Güter wie Gold und auch der mathematisch begrenzte BTC sind attraktiv. Alles was in seiner Menge begrenzt ist wie zum Beispiel Sportwagen, die in limitierter Menge hergestellt werden, können deutlich im Preis steigen. Und zwar immer dann, wenn es viele Nachfrager nach diesem bestimmten Anlagegut gibt. Je mehr Nachfrager bei nicht oder nur langsam wachsender Angebotsmenge, desto höher der Preis.

Stark steigender Kurs?

Und was hat der Bitcoin von gestern auf heute gemacht? Der Kurs notierte gestern (ganz grob gesagt) um die Niveaus von 8.700 Dollar herum, und heute auch (aktuell 8.724 Dollar). Im Chart sehen wir den Kursverlauf des Bitcoin in US-Dollar seit dem Jahr 2012. Auch das Krypto-Branchenportal BTC-Echo titelt heute „Nach dem Halving – Warten auf die Explosion“. Ganz kurzfristig in den ersten Stunden nach dem Halving bleibt die Kursexplosion aus. Aber das Szenario, dass durch die hier beschriebenen Änderungen diese bekannteste aller Kryptowährungen attraktiver wird, könnte den Kurs immer noch beflügeln. Erst in Tagen, oder Wochen, oder Monaten? Man sollte diesen Markt im Blick behalten.

Bitcoin Kurs seit 2012

Lesen Sie beim Klick an dieser Stelle einen Artikel von Dirk Schuhmanns vom 29. Januar, warum das Halving kein Problem für Bitcoin-Besitzer werden wird!

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