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Davos aktuell: US-Finanzminister Mnuchin mit Äußerungen zum US-Dollar

Gestern brachte das Weltwirtschaftsforum in Davos heftige Bewegungen am Devisenmarkt (drasitsch fallender US-Dollar), ausgelöst durch US-Handelsminister Ross. Heute nun versucht anscheinend US-Finanzminister Mnuchin die...

FMW-Redaktion

Gestern brachte das Weltwirtschaftsforum in Davos heftige Bewegungen am Devisenmarkt (drasitsch fallender US-Dollar), ausgelöst durch US-Handelsminister Ross. Heute nun versucht anscheinend US-Finanzminister Mnuchin die Wogen etwas zu glätten. Er ist auch anwesend in Davos. Sein großer Boss Donald Trump ist übrigens vor wenigen Minuten auch in Davos eingetroffen, hatte aber wohl noch keine Zeit eine seiner brillianten Äußerungen los zu lassen. Hier in kurzen Stichworten die Äußerungen von Mnuchin, die wohl heute erstmal dafür gesorgt haben, dass der US-Dollar nicht weiter crasht (EURUSD wie gestern Abend an der 1,24-Marke).

Grundsätzlich glaube er langfristig an die Stärke des US-Dollar.

Kurzfristig gäbe es offensichtlich Vorteile durch einen schwachen US-Dollar.

Er denke Trump´s Sicht auf den US-Dollar sei entspannt.

Man wolle keinen Handelskrieg. Man verteidige aber gleichzeitig die Interessen der USA.

Der US-Dollar gehe ihn direkt nichts an. Er unterstütze aber den freien Handel an den Devisenmärkten.

Der Fokus der US-Regieurng liege auf dem Motto „America first“. Das bedeute nicht, dass man nicht gleichzeitig im Sinne der restlichen Welt handele.

Er hätte gedacht, dass seine gestrigen Aussagen zum US-Dollar eigentlich klar gewesen seien. Er habe sich ausgeglichen geäußert. Der Devisenmarkt sei doch sehr liquide, und er glaube an frei handelbare Devisenmärkte. Auf den Niveau wo sich der Kurs sich momentan bewege, gäbe es doch Vor- und Nachteile.

Kurz-Fazit: Unterm Strich bedeutet das ganz einfach, dass die USA (zumindest diese Regierung) mit dem derzeit schwachen US-Dollar doch recht gut leben können. Billger Dollar = mehr Ausländer kaufen mehr US-Produkte, so einfach die Logik. Und Trump will ja mit allen Mitteln die US-Produktion hochfahren!

Man bedenke bitte: Gleich ab 13:45 Uhr und vor allem ab 14:30 Uhr übernimmt erst einmal die EZB die „Deutungshoheit“ über den Euro. Wir berichten im Live-Ticker.


EURUSD seit gestern früh. Im Vergleich zu gestern Abend ist er erst einmal nicht weiter angestiegen.


US-Finanzminister Steven Mnuchin. Einer von Trumps Lieblingen. Foto: US Finanzministerium



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3 Kommentare

  1. Bei meiner Aussage vor kurzem, als ich von Währungskrieg sprach wurde ich teilweise kritisiert, jetzt haben es wahrscheinlich alle begriffen .
    Der Dollar hat jetzt gegen mehrere wichtige Währungen wichtige Stützen gebrochen.Ich glaube aber nicht dass die FED gegen alle wichtige Notenbanken gewinnen kann, d.h.die Dollarschwäche hat seine Grenzen!
    Zudem werden doch die „GOLDMANN SACHS BRÜDER“
    die letztes Jahr Euro/Dollar unter Parität prognostizierten
    jetzt ca. 20% höher tonnenweise Euros schorten!!!!!

    1. Naja, seit dem zyklischen Hoch Ende 2016/Anfang 2017 hat der USD je nach Index ca. 10% bis 13% abgewertet.. Wo ist da der angebliche Währungskrieg?

  2. …die Äußerungen von Mnuchin, die wohl heute erstmal dafür gesorgt haben, dass der US-Dollar nicht weiter crasht (EURUSD)
    Was Mnuchin nicht schafft, erledigt Meister Mario mit links ;) EURO knapp unter 1,25

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