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Davos aktuell: Cameron´s Kommentare, EU-Parnter kompromissbereit (Originaltexte)

Redaktion

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FMW-Redaktion

David Cameron hat sich heute beim Weltwirtschaftsforum (WEF) in Davos erneut eindeutig dazu geäußert, dass er für einen Verbleib Großbritanniens in der EU ist. Er möchte in der EU Fortschritte sehen in den Bereichen Wettbewerbsfähigkeit, Gleichberechtigung für EU-Staaten außerhalb der Eurozone, Selbstbestimmung sowie Sozialunterstützung bei Migranten. Gebe es in Kürze noch nicht „den richtigen Deal“ für Großbritannien, könne er auch mit seiner Abstimmung über den Verbleib in der EU bis Ende 2017 warten. Hier im Original seine Vorstellungen von heute:

„Prime Minister of the United Kingdom David Cameron today reiterated his determination to secure the future of the UK in a reformed European Union. This would be “the best outcome for Britain and the best outcome for Europe,” he said. Cameron outlined four key areas where he needs to see progress in Brussels in order to deliver on the concerns of the British people. The first area concerns Europe’s economic competitiveness. Although he confessed that he found the single market of 500 million people “an absolutely thrilling prospect”, the EU is lagging behind the US in technology and productivity. “I want to hardwire competitiveness into the European Union,” said Cameron. That will need clear measures to cut bureaucracy, to complete the single market in digital, services and energy, and to sign trade deals with the fastest-growing parts of the world. These measures will benefit not just the UK, but all countries in Europe, he said.

Second, Cameron called for fair rules for countries that are not part of the Eurozone. This will require an organization flexible enough to allow countries to succeed whether or not they are part of the Eurozone. He referred to the situation last summer, when Eurozone countries wanted to help bail out Greece using a fund to which the United Kingdom contributes: “That’s completely unacceptable, to use the money of a non-Eurozone state to solve a Eurozone crisis.” However, he added, “I want the Eurozone to succeed – the Eurozone is our biggest trading partner.”

Third is the sovereignty issue: “Britain has never been happy with the idea that we’re part of an ever-closer political union – we’re a proud and independent country.” That said, the UK is not a “reluctant European” and, for example, led the charge on sanctions against Russia because of its actions in Ukraine. “But if Europe is about ever-deepening political union … then it’s not the organization for us,” said the prime minister. Fourth are the twin issues of migration and welfare. Although the United Kingdom is – in Cameron’s view – one of the most successful multi-racial, multi-faith democracies on Earth, the pressures from migration into UK, which topped 330,000 people last year, have become too great. It’s the British people’s “number-one concern” – in particular, the strain migration puts on public services and the welfare budget. Cameron needs progress on his proposal that migrants must live or work in the United Kingdom for four years before accessing in-work benefits.

Cameron said he hoped to secure agreement as soon as February, but added: “If there isn’t the right deal, I’m not in a hurry. I can hold my referendum at any time up to the end of 2017. It’s much more important to get this right than to rush it.”


Auch klar wurde heute, dass EU-Partner wie Deutschland, Griechenland, die Niederlande und Frankreich unbedingt UK in der EU halten wollen. Sie wollten „alles dafür tun einen Kompromiss zu finden“, damit Großbritannien Vollmitglied in der EU bleibt. Die in Davos anwesenden Offiziellen dieser Länder (Wolfgang Schäuble für Deutschland) fordern „mehr Europa“. Der niederländische Premierminister betonte Europa habe noch 6-8 Wochen Zeit das Flüchtlingsproblem zu lösen, weil es sich dann nach Ende des Winters deutlich verschärfen könnte.

„Senior leaders from France, Germany, Greece and the Netherlands reiterated their countries’ commitment to the European Union, and pledged to do everything to reach a compromise with the United Kingdom that would keep it as a full member.

“What we need is more of Europe, rather than less of Europe,” Manuel Valls, Prime Minister of France, told participants at the World Economic Forum Annual Meeting in Davos. “I’m sure that Europe can move ahead and can mature and grow its policy … but it can only do so if it can face this challenge of security and if we can pool our means to fight against terrorism.”

Valls called for solidarity in solving Europe’s immediate problems, including the influx of refugees, which is straining the resources of Greece and non-member Turkey. “We look forward to working with Europe,” said Alexis Tsipras, Prime Minister of Greece, on addressing the refugee crisis. He said the burden should be shared by everyone in the European Union, including resettlement of refugees in member countries.“



Quelle: World Economic Forum

3 Kommentare

3 Comments

  1. Avatar

    oscar

    21. Januar 2016 17:29 at 17:29

    dann soll dieser meister der rede doch selber das, was er da von sich gibt, umsetzen auf volkes rücken. migranten, flüchtlinge, glücksritter und wie sie alle heißen mögen, aufnehmen, versorgen und bezahlen. welch faszinierend, soziale ader plötzlich! labern und sich selber schadlos halten. arbeitskräftebedarf hat dieses land eh nicht. eher eine verslumung, verarmung und verrohung ganzer stadtteile….ich habe es selber erlebt. typisch uk.. nein, dass möchte ich für d land nicht. wobei dieses land genau in diese richtung getrieben wird. was bitte ist europa inzwischen eigentlich…….

    • Avatar

      joah

      22. Januar 2016 09:36 at 09:36

      …ein Zahlemeister.

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    Sabine

    21. Januar 2016 21:52 at 21:52

    Joschka Fischer, Atlantiker, CFR-Komplize, ehem. “Grüner”: „Deutschland ist ein Problem, weil die Deutschen fleißiger, disziplinierter und begabter als der Rest Europas sind. Das wird immer wieder zu ‘Ungleichgewichten’ führen. Dem kann aber gegengesteuert werden, indem so viel Geld wie nur möglich aus Deutschland herausgeleitet wird. Es ist vollkommen egal, wofür. Es kann auch radikal verschwendet werden – Hauptsache, die Deutschen haben es nicht. Schon ist die Welt gerettet.” (Fischer 2008 in den USA)
    Deutschland muss von außen eingehegt, und von innen durch Zustrom heterogenisiert, quasi verdünnt werden.
    Quelle: „Die Welt“ vom 7.2.2005 (Rezension zu Joschka Fischers Buch „Risiko Deutschland“ von Mariam Lau)

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15 Prozent der Unternehmen in Deutschland sehen Ihre Existenz bedroht

Claudio Kummerfeld

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Zahnräder in Goldfarbe

Laut aktuellen Umfragedaten des ifo-Instituts sehen 15 Prozent der deutschen Unternehmen die Coronakrise als existenzbedrohend an. Aber gegenüber Juni ist dies eine Verbesserung, denn da waren es noch 21 Prozent. Gleichwohl fühlen sich derzeit 86 Prozent der Reisebüros und-veranstalter bedroht, 76 Prozent der Hotels und 62 Prozent der Gaststätten. Weitere Details von ifo im Wortlaut:

In der Werbebranche sehen sich 27 Prozent gefährdet, bei Speditionen knapp 14 Prozent. Die IT-Dienstleister mit 5 Prozent und die Rechts-und Steuerberater sind mit 3 Prozent am unteren Ende der Skala. Im Schnitt betrifft die Existenzgefährdung die Dienstleister zu 19 Prozent (Juni: 27 Prozent). Im Handel sind es 14 Prozent (Juni: 18 Prozent), dabei derzeit im Einzelhandel 18 und im Großhandel 10 Prozent.

Die Industrie verzeichnet einen Wert von 11 Prozent, im Juni waren es noch 17 Prozent. Besonders betroffen sind derzeit die Metallerzeuger und –verarbeiter mit 34 Prozent, die Druckereien mit 29 Prozent, die Getränkehersteller mit 22 Prozent, die Textilbranche mit 20 Prozent und die Bekleidungsindustrie mit 18. Wenig betroffen fühlen sich die Chemie mit 1 Prozent und die Pharmabranche mit 0 Prozent.

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Coronakrise: Die Sparneigung der Deutschen nimmt zu

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Bildnachweis: Pixabay, 1756279, loufre

Die Folgen der Corona-Pandemie haben bei vielen Arbeitnehmern und Selbstständigen zu finanziellen Einbußen geführt. Knapp 700.000 Menschen verloren nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit ihren Job, mehr als sieben Millionen Menschen waren oder sind in Kurzarbeit. Und viele Selbstständige können ihrer Tätigkeit aufgrund der coronabedingten Auflagen gar nicht mehr oder nur in begrenztem Umfang nachgehen.

Wie eine Umfrage von Creditreform ergab, mussten bereits Ende August hochgerechnet rund 15,5 Millionen Haushalte in Deutschland finanzielle Einbußen hinnehmen. Rund drei Viertel der betroffenen Haushalte fehlten bis zu 30 Prozent ihres regulären Einkommens. Daher befürchtet auch knapp ein Drittel der Umfrageteilnehmer, sich in naher Zukunft verschulden zu müssen, um allen finanziellen Verpflichtungen nachkommen zu können.

23 Millionen Haushalte in Deutschland sparen mehr als vor der Krise

Die Folge dieser finanziellen Unsicherheit: Die Deutschen ändern ihr Konsumverhalten und sparen deutlich mehr als vor der Krise. Und das gilt nicht nur für die, denen aufgrund von Einkommensverlusten gar nichts anderes übrig bleibt, als besser zu wirtschaften. Laut der Creditform-Umfrage geben hochgerechnet knapp 23 Millionen Haushalte weniger Geld für den Konsum und die Lebenshaltung aus. Vor allem an Freizeit und Urlaubsreisen, Bekleidung sowie Schmuck wird gespart.

Und auch nach einer Analyse des Bundesverbands der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR) ist die Sparquote der privaten Haushalte nach der ersten Viruswelle immens gestiegen. Danach werden die Deutschen Ende 2020 in diesem Jahr mehr als 21 Prozent ihres verfügbaren Einkommens zurückgelegt haben. 2019 lag die Sparquote noch bei knapp elf Prozent.

Zinsniveau unverändert niedrig

Dabei bringt das klassische Sparen schon seit Jahren kaum noch Zinsen ein. Doch das stört die Deutschen offenbar nicht – im Gegenteil: Immer mehr Untersuchungen deuten darauf hin, dass die Verbraucher sogar mehr zurücklegen, um die fehlenden Zinsen und Zinseszinsen zu kompensieren. Und das immer noch hauptsächlich in Form von Bankeinlagen oder mit Hilfe von Versicherungspolicen.

Das Sparen mit Wertpapieren ist bei den Deutschen weiterhin unbeliebt: Über Investmentfonds, Aktien, Anteilsrechte oder Schuldverschreibungen verfügen nach BVR-Angaben nur 23 Prozent der Deutschen. Dabei ließen sich mit Wertpapieren wesentlich höhere Renditen erzielen. Die Risiken blieben überschaubar, wenn das Investment breit gestreut und langfristig ausgelegt würde. Zum Vergleich: In Schweden und Finnland investieren die Sparer rund die Hälfte ihres Kapitals in Wertpapiere.

Beratung bei der Anlagestrategie

Verbraucher, die Hilfe bei ihrer Anlagestrategie benötigen, sind gut beraten, einen oder mehrere Experten hinzuzuziehen. Denn ohne Kenntnisse des Finanzmarktes steigt das Risiko einer falschen Investition erheblich. Ob bei der eigenen Hausbank oder Finanzdienstleistern wie tecis oder MLP – wichtig ist, dass nicht nur die kurzfristige Gewinnorientierung im Fokus steht, sondern auch die Altersvorsorge und Risikoabsicherung. Dann können die Sparmaßnahmen langfristig zu einem schönen finanziellen Polster führen.

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Aktienmärkte: Die Jungen entdecken die Aktie – und zocken

Ist die Hinwendung vor allem der jüngeren Generation zum Anlagevehikel Aktie ein Trend – oder eher ein Warnzeichen für die Aktienmärkte?

Wolfgang Müller

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Die Aktienmärkte haussieren, und das bleibt nicht ohne Folgen. Das Corona-Jahr 2020 mit Covid-19 hat viele Veränderungen ins Alltagsleben der Menschen gebracht. Zwangsläufig mit vielen Aktivitäten, die mit „Home“ beginnen. Auch hatte mancher Zwangsaufenthalt in den vier eigenen Wänden dafür gesorgt, dass viele und vor allem junge Privatanleger den Weg an die Aktienmärkte fanden. Angelockt durch zahlreiche Erfolgsmeldungen über die sozialen Medien, vermutlich initiiert durch die RobinHooder aus den USA. Ein Trend, der von Dauer ist?

Aktienmärkte: Corona und der Anstieg der Zahl der Aktionäre

Die Internetblase im Jahr 2000 und der folgende Jahrhunderteinbruch des Dax (- 72 Prozent) haben lange Jahre Spuren hinterlassen. Während es nach den Daten des Deutschen Aktieninstituts im Jahre 2001 noch 12,85 Millionen Aktionäre in Deutschland gab, pendelte der Wert seit Jahren nur noch an der 10-Millionen-Marke. 2019 war die Zahl der Anleger noch einmal zurückgegangen, 9,7 Millionen direkte Aktionäre in Deutschland.

Jetzt kam die Coronakrise, die einen Boom beim Aktienhandel durch die Privatanleger ausgelöst hat. „Retail Bros“, oder Handelsbrüder, hat die englische „Financial Times“ die neuen Anleger genannt. Seit Längerem gibt es eine „Crypto Bros“, das Pendant mit Kryptowährungen.

Der Trend, der aus den USA herüberschwappt

Der Name ist in der Finanzberichterstattung in aller Munde: Robinhood, ein ehemaliges Start-up aus Kalifornien, welches in den vergangenen Monaten einen Boom verstärkt hat. Der Broker hat bereits über 13 Millionen Kunden, von denen drei Millionen allein seit Anfang des Jahres bis Herbst dazu kamen. Bemerkenswert: Die Hälfte der neuen Kunden sind Aktienneulinge. Star der Szene ist David Portnoy, Inhaber des Sport-Blogs Barstool Sports, der mit seinen superoptimistischen Börsentweets (Aktien und Aktienmärkte würden immer steigen etc.) eine ganze Community antreibt. Hinzu kommt die Entwicklung zum nahezu kostenlosen Börsenhandel, durch E-Trade und Schwab weiter vorangetrieben. So haben manche Arbeitslose ihre 600 Dollar-Wochen-Schecks zum Zocken eingesetzt.

Der Anstieg der Online-Depots in Deutschland

Eine Studie von Comdirekt, Consorsbank und ING zeigte eine deutliche Zunahme der Zahl der Aktionäre unter 25 Jahren. Viele junge handeln auch auf Plattformen wie dem Handybroker Trade Republic. Kaufgebühren von einem Euro pro Trade oder gebührenfreie Sparpläne haben schon zu sechsstelligen Kundenzahlen geführt.

Auch die klassischen Onlinebroker profitieren davon. Konkret wurde die Comdirect, die mit 232.000 neuen Kunden innerhalb der ersten neun Monate vom größten Depot-Wachstum seit 20 Jahren spricht.

Der Vormarsch der Jungen

Wie bereits erwähnt, sind es vor allem die ganz jungen deren Interesse für die Aktienmärkte gewachsen ist, wie die Studie aufzeigt. Nach 26 Prozent, der unter 25-jährigen, die im vergangenen Jahr die Aktienanlage nutzen, sind es derzeit bereits 39 Prozent. Die Steigerung gegenüber 2017 beträgt sogar 22 Prozent. Aber auch bis zur Generation Ü 50 hat sich die Zahl der Aktionäre gesteigert. Was die Börsenplätze sicherlich erfreut, dürfte nicht unbedingt für die herkömmlichen Geschäftsbanken gelten. Denn der Drang zu Online- und Discountbrokern ist unübersehbar.

Ein schnelles Hin und Her

Noch etwas zeichnet die neue Generation Börsianer aus. Die Haltedauer von Aktien ist so kurz wie nie. In den USA lag diese im Sommer diesen Jahres gerade noch bei circa fünfeinhalb Monaten, im letzten Jahr hatte sie noch achteinhalb Monate betragen. Ein Trend, der schon seit Jahrzehnten zu beobachten ist. Aus Daten der New Yorker Börse zeigt sich, dass man vor dem Jahrhundertwechsel Aktien noch durchschnittlich 14 Monate im Depot vor einer Umschichtung beließ. Die Ausnahme:

Nach der Finanzkrise von 2008 wurde das bisherige Haltetief von sechs Monaten erreicht. Krisen beschleunigen anscheinend das Handeln von Wertpapieren.

Wie könnte es anders sein: Auch in Europa ist die gleiche Aktientendenz zu beobachten. Hier ging den Erhebungen zufolge die Haltedauer von Aktien von sieben Monaten zum Jahresende 2019 sogar auf weniger als fünf Monate zurück.

Kein Vergleich mit dem Verhalten des Langfristinvestors Warren Buffett, der seinen Titeln bisher im Schnitt 11 Jahre die Treue hält, auch folgt ein Teil der jungen Generation nicht dem Rat der ungarischen Börsenlegende Kostolany: „Aktien kaufen und dann schlafenlegen.“

Allerdings gibt es heutzutage auch den großen Trend zu langfristigen Sparplänen, monatliche Einzahlungen kleinerer Investmentsummen für die Altersvorsorge. Beides wurde möglich durch eine ganz andere Gebührenstruktur. Zocken zum Nulltarif, nicht nur bei Aktien und Optionen, selbst bei Staatsanleihen oder Junk-Bonds hat sich die Umlaufgeschwindigkeit der Papiere deutlich erhöht.

Wird das eine erhöhte Rendite bringen? Vielleicht kurzfristig im besonderen Jahr 2020. Ältere Börsenexperten sind davon überzeugt, dass die Masse der Anleger durch das Hin und Her auf keine durchschnittliche Rendite von acht Prozent pro Jahr kommen wird. Das Ergebnis sollte Volatilität sein, also ein größeres Auf und Ab in den Märkten mit Vielen, die teuer kaufen und dann billig wieder aussteigen.

Fazit

Ist es ein Trend in Deutschland, die Hinwendung vor allem der jüngeren Generation zum Anlagevehikel Aktie, oder eher ein Warnzeichen für die Aktienmärkte mit dem Vergleich zur Internetblase des Jahres 2000? Damals gab es es Tausende von neuen und noch unerfahrenen Daytradern, die glaubten mit dem raschen Handel reich werden zu können. Das Ergebnis ist bekannt. Es gibt aber einen großen Unterschied zur Gegenwart. Damals warf eine 10-jährige Bundesanleihe fast noch das ganzen Jahr über Renditen von über fünf Prozent ab, selbst Lebensversicherungen waren noch attraktiv. Anders die Gegenwart. Wie soll langfristig ein Kapitalstock aufgebaut werden in dem jetzigen Zinsumfeld? Bei einem vermutlich noch länger anhaltenden Zustand der finanziellen Repression. Selbst wenn die Zinsen über die 0-Prozent-Marke stiegen, wäre dies wahrscheinlich einer gestiegenen Teuerungsrate geschuldet.

Es ist also mehr als notwendig, sich mit dem Kapitalmarkt zu beschäftigen, nicht so sehr mit Hebelprodukten auf Tesla oder FANGMAN-Aktien, sondern eher mit langweiligen Sparplänen. Nach dem wundersamen Jahr 2020 mit den vielen Home-Aktivitäten (Home Office, Home Schooling, Home Shopping, Home Banking) sollte es beim aggressiven Home Trading der RobinHoodies zunächst einmal einen schmerzhaften Ausleseprozess geben.

Die Jungen entdecken die Aktienmärkte

 

 

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