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Trotz aller Hilfe will der Dax einfach nicht gegen den Euro ankommen

Trotz aller Hilfen hat der Dax es nicht geschafft auf die Beine zu kommen. Der Dow kratzt an der 22.000er-Marke, und dann kommen noch über Nacht richtig gute Zahlen von Apple. Dann folgten heute um 15 Uhr gute…

Redaktion

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FMW-Redaktion

Trotz aller Hilfen hat der Dax es nicht geschafft auf die Beine zu kommen. Der Dow kratzt an der 22.000er-Marke, und dann kommen noch über Nacht richtig gute Zahlen von Apple. Dann folgten heute um 15 Uhr gute Nachrichten aus der deutschen Politik, wo man sich einigte, dass eine Software-Aktualisierung in Diesel-Autos reiche um die ganze Thematik abzuschließen.

Dies half den Auto-Aktien ab 15 Uhr ein wenig auf die Beine, VW und Daimler stiegen seitdem etwas, um ihre Gewinne dann wieder abzugeben. Aber dem Index konnte auch diese Kurzzeit-Hilfe nicht aufhelfen. Es ist ja immerhin auch Sommerpause. Und der Euro ist wohl einfach in letzter Zeit zu schnell zu stark angestiegen. Auch im Tagesvergleich steigt EURUSD weiter von 1,18 auf heute 1,1860. Im Vergleich dazu schwächelte der Dax in den letzten Minuten.


EURUSD (schwarz) gegen den Dax (orange) seit heute früh.

Die Commerzbank-Aktie konnte sich trotz schwacher Zahlen nach 11,20 Euro gestern heute mit 11,03 Euro erstaunlich gut halten. Die Börsianer sagen sich wohl „besser ein Ende mit Schrecken“, weil nämlich sämtliche Einmalkosten (Abfindungen) für die 7000 entlassenen Mitarbeiter in das abgelaufene Quartal gebucht wurden. Lufthansa brachte heute gute Zahlen, und legte ein kleines Plus im Aktienkurs hin.

Apple hat wie es gestern Abend zu erwarten war, den US-Aktienmarkt sehr positiv beeinflusst zur heutigen Eröffnung mit einem schönen Kurssprung von 150 auf 159,74 Dollar, jetzt aktuell 156,77 Dollar. Die Zahlen waren gut, der Ausblick wurde angehoben. Der Dow schaffte es dadurch kurz über die 22.000 Punkte, pendelt aber immer noch um diese Marke herum.

Die heutigen ADP-Arbeitsmarktdaten (Vorschau auf Freitag) fielen leicht schwächer aus als erwartet, hatten aber auf die Marktbewegungen in den letzten Stunden keinen Einfluss. Der Dow pendelt tot an der 22.000er-Marke, während der Dax sich durch den festen Euro blockieren lässt.

Der Ölpreis machte vorhin einen kleinen Zickzack-Kurs nach den Lagerdaten um 16:30 Uhr. Aber jetzt eine Stunde später zeigt sich ein kleiner Aufwärtstrend, nachdem die Öl-Lager wieder etwas zurückgegangen sind. WTI-Öl steigt seit 16:30 Uhr von 48,96 auf 49,34 Dollar.

Heute Abend ab 22 Uhr deutscher Zeit vermeldet Tesla seine Quartalszahlen – vermutlich inklusive Jubel-Orgie durch Elon Musk zum Start des neuen Modell 3? Wir berichten umgehend über die Zahlen!

4 Kommentare

4 Comments

  1. Avatar

    Mr. Jones

    2. August 2017 19:09 at 19:09

    Das Gap bei 12071 ist noch offen, wird bestimmt Morgen erledigt. Dann besteht die dünne Hoffnung das der DAX bis max 12400 geht und dann wieder den Südkurs angeht, bis etwa 11800 round about.

  2. Avatar

    Marko

    2. August 2017 21:09 at 21:09

    Ganz im Gegenteil : der Apfel steht mit einem 15er KGV kurz vor dem Abkippen (das ist natürlich viel billiger als eine Amazon-Aktie,ja ), mit einer Marktkapitalisierung von Sage und Schreibe 680 Mrd Eur ist das eben so, da werden andere folgen…

  3. Avatar

    Gixxer

    2. August 2017 22:28 at 22:28

    • Avatar

      Emm wie Meikel

      3. August 2017 00:06 at 00:06

      Zypern war der Testballon und dort hat es geklappt. Ich bin mir ziemlich sicher, wenn nötig, machen die sowas europaweit.

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Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York – Corona belastet die Aktienmärkte

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Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Die Verschärfung der Coronakrise belastet heute die Aktienmärkte.

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Volkswagen meldet 10 Milliarden Euro Gewinn – dazu noch ein interessanter Vergleich

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Volkswagen hat vor wenigen Minuten per Ad Hoc-Meldung vorab Daten für das Gesamtjahr 2020 veröffentlicht. Trotz der beispiellosen andauernden Covid 19-Herausforderungen habe Volkswagen im 2. Halbjahr 2020 seine Robustheit bewiesen. Die Auslieferungen an Kunden des Volkswagen-Konzerns erholten sich im 4. Quartal weiter stark, überstiegen sogar die Auslieferungen des 3. Quartals 2020. Die Umsatzerlöse stiegen entsprechend ebenfalls erheblich. Auch der ausgewiesene Netto-Cash-flow im Automobilgeschäft entwickelte sich sehr positiv, so das Unternehmen in seiner Mitteilung.

Basierend auf vorläufigen Zahlen erwartet man für das Geschäftsjahr 2020 ein operatives Ergebnis vor Sondereinflüssen (Dieselthematik) von rund 10 Milliarden Euro, dazu einen ausgewiesenen Netto-Cash-flow im Automobilgeschäft von rund 6 Milliarden Euro. Die gesamten finanziellen Kennzahlen für das Geschäftsjahr 2020 sowie der Ausblick wird Februar veröffentlicht. Die Volkswagen-Aktie reagiert positiv mit einem Kurssprung von 158,60 Euro heute Vormittag auf aktuell 169,28 Euro.

Interessant zum Thema Autohersteller ist folgende Grafik. Sie zeigt den gigantischen Börsenwert von Tesla (links) in Relation zu den anderen großen Autobauern, die natürlich weitaus größere Mengen produzieren. Tesla hat derzeit mehr Börsenwert als die folgenden acht größten Autobauer zusammen. Sind das noch gesunde Dimensionen bei Tesla? Da muss Elon Musk noch ganz schön viele Autos verkaufen, um mit realen Umsätzen zur Börsenbewertung aufzuschließen.

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Immer mehr zusätzliche Luft für die Aktienblase, Branchenrotation dank Biden

Claudio Kummerfeld

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Derzeit gibt es immer mehr zusätzliche Luft zum weiteren Aufblähen der globalen Aktienblase, so ein Experte im folgenden Gespräch mit Manuel Koch. Notenbanken und Stimulus-Maßnahmen würden die Blase weiter befeuern. Dabei würden sich die Börsenbewertungen immer mehr von der realwirtschaftlichen Wirklichkeit entfernen. Deswegen sollten die Anleger Bestände gegen Verluste absichern. Auch interessant sind die Aussagen über eine Branchenrotation bei US-Aktien. Dank des neuen US-Präsidenten Joe Biden würden Branchen wie Pharma und alternative Energien profitieren, dafür könnte zum Beispiel die Ölindustrie verlieren.

Im Video auch besprochen werden zwei Handelsideen der trading house-Börsenakademie. Bei Netflix könne man market kaufen, und bei Microsoft könne man über das Vehikel einer Stop-Buy-Order auf steigende Kurse setzen.

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