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Dax: ab heute wird es knuspriger..

Ab heute wird es knuspriger.. alles andere davor war gewissermaßen nur ein Vorspiel. Denn ab heute kommen harte Fakten..

Redaktion

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FMW-Redaktion

Ab heute wird es knuspriger.. alles andere davor war gewissermaßen nur ein Vorspiel. Denn ab heute kommen harte Fakten, zunächst in Gestalt des ADP-Arbeitsmarktberichts (14.15Uhr), dem neben dem Ölmarktbericht wichtigsten Datum am heutigen Handelstag. In Asien Gewinne beim Nikkei, weil der Yen verliert zum Dollar, während Märkte wie in Australien verlieren aufgrund fallender Rohstoffpreise:

Shanghai Composite +0,15%
CSI300 +0,31%
ChiNext -0,44%
Nikkei +1,10%

Die US-Märkte, die die weitere Richtung vorgeben werden, zeigen Schwäche, nur Finanzwerte sind stark – das bedeutet, man geht von einer baldigen Zinsanhebung aus! Das zeigt sich auch beim Dollar, der – wie schon im Videoausblick thematisiert – den achten Handelstag in Folge zulegen kann (längste Gewinnstrecke seit Juli 2014).

Was dem Dax vielleicht heute helfen könnte ist das Monatsende – der eine oder andere Fondsmanager könnte sich veranlaßt sehen, noch einmal zu kaufen. Aber ist das wirklich von Belang? Eher nicht – man sollte sich derzeit auf das große Bild fokussieren, und hier fallen eben sehr viele Parallelen zum Jahr 2007 auf, vor allem am US-Anleihemarkt. Das große Bild ist der Dollar, sind die US-Anleihemärkte mit immer flacheren Zinskurve, sind die fallenden Rohstoffpreise.

Weil aber der Titel diese Artikels den Dax enthält, wollen wir uns kurz den Handelsstart ansehen auf X-Dax-Basis. Mit einem Wort: praktisch nicht viel passiert zum Schlußkurs gestern, gesammelte Uninspiriertheit:

Dax310816

Sagen wir mal so: wenn der Dax den Sprung über die 10700er-Marke schaffen sollte, gehen wir davon aus, dass das kein langes Gastspiel sein wird – der Index dürfte dann wieder nach unten konsolidieren, ohne den ganz großen Druck auf der Unterseite zu haben. Das kann sich dann um 14.15 Uhr mit den ADP-Arbeitsmarktdaten ändern, aber es ist und bleibt so: die ganz große Richtungsentscheidung wird wohl nicht vor Freitag fallen. Daher halten wir es für unwahrscheinlich, dass der Dax nach dem gestrigen Bruch des 10665er-Widerstands sofort den nächsten Widerstandsbereich bei 10800 bis 10810 Punkten erreicht. Und wenn er es doch schaffen würde, würden wir stark dazu neigen, auf diesem Niveau die Sell-Taste zu drücken..

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Devisen

Türkische Lira fällt erneut auf Rekordtief – die aktuelle Lage

Redaktion

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Türkei Flagge

Die türkische Lira fällt immer weiter, heute früh auf ein neues Rekordtief. Die Lage ist dramatisch. Bereits letzte Woche Donnerstag rauschte die türkische Währung auf ein erneutes Rekordtief. US-Dollar vs Türkische Lira stieg von 7,80 auf 7,96. Heute früh springt der Wechselkurs erneut. Für einen US-Dollar muss man aktuell 8,03 Lira aufbringen. Der Chart zeigt den Kursverlauf des US-Dollar gegen die Lira in den letzten zwölf Monaten. Die Abwertung läuft immer weiter.

Türkische Lira immer noch enttäuscht nach Zinsentscheid

Erst letzten Donnerstag hatte die türkische Zentralbank bei ihrer Zinsentscheidung den Leitzins unverändert belassen, obwohl der Devisenmarkt eine deutliche Zinsanhebung erwartet hatte, um die Lira-Abwertung zu bekämpfen. Aber nein, der Leitzins bleibt bei 10,25 Prozent. Und so fiel die türkische Währung wie gesagt schlagartig auf ein Rekordtief. Und die Abwertung läuft in diesem dramatischen Tempo nicht nur gegenüber dem US-Dollar, sondern auch dem Euro. Für 1 Euro musste man Anfang letzter Woche noch 9,27 türkische Lira aufbringen – jetzt sind es 9,51 Lira.

Weitere Faktoren für Lira-Schwäche

Die Enttäuschung zum Leitzins wirkt heute noch nach. Zudem teilt Präsident Erdogan derzeit verbal aus gegen den französischen Präsidenten, der den Botschafter aus Ankara zurückrief (hier mehr Details dazu). Außerdem könnte der Raketenstreit der Türkei mit den USA erneut wieder aufflammen. Und da wäre noch der aktuelle Krieg zwischen Armenien und Aserbaidschan, und nicht zu vergessen der Gas-Streit der Türkei mit Zypern. Alles zusammengenommen ein geopolitischer Mix, der dem Devisenmarkt Angst macht, mal ganz abgesehen von der Coronakrise.

Und was letzte Woche noch dazu kam, waren Berichte über die Analysen einer unabhängigen Expertengruppe in der Türkei. Sie will ermittelt haben, dass die tatsächliche Inflation in der Türkei vier Mal so hoch sein soll wie offiziell angegeben. Aber das muss aktuell nicht zu viel Auswirkung auf die türkische Lira haben, sondern wohl eher der Mix der vorher genannten Faktoren. Aktuell scheint keine Besserung in Sicht zu sein.

Chart zeigt Kursverlauf von US-Dollar gegen türkische Lira

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Devisen

Freudige Nachricht für Gold-Anleger, Robert Halver über Aktienmärkte, Ideen zu Pfund und Facebook

Redaktion

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Eine freudige Nachricht für Anleger, die in Gold-Produkte wie ETCs investieren. Bisher waren nämlich Gewinne auf physisches Gold nach 12 Monaten steuerfrei. Jetzt gibt es ein Gerichtsurteil, wonach ein Goldprodukt dem physischen Gold gleichgestellt wurde. Auch hier sind die Gewinne nach 12 Monaten steuerfrei. Dies liegt daran, dass man sich als Anleger bei diesem Produkt (ETC) das Gold auch physisch ausliefern lassen kann. Möglicherweise können Sie sich sogar gezahlte Steuern erstatten lassen. Fragen Sie hierzu Ihren Steuerberater. Manuel Koch geht im folgenden Video auf diesen Sachverhalt ein.

Auch bespricht er mit Robert Halver die aktuelle Lage am Aktienmarkt. Seine Empfehlung: Trotz aktueller Unsicherheiten sollte der Anleger am Ball bleiben und über Aktiensparpläne investieren. Auch bespricht Manuel Koch im Video zwei Handelsempfehlungen der trading house-Börsenakademie. Euro gegen Pfund sei eine Kaufidee über das Vehikel einer Stop-Buy-Order. Die Aktie von Facebook könne man shorten über eine Stop-Sell-Order. Beide Ideen werden im Detail erläutert.

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Aktuell: Türkische Lira fällt schnell und kräftig auf Rekordtief – hier der Grund

Claudio Kummerfeld

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Türkei Flagge

Die türkische Lira fällt seit einigen Minuten schnell und kräftig in den Keller gegen US-Dollar und Euro. US-Dollar gegen Lira steigt seit 13 Uhr von 7,80 auf aktuell 7,97 – ein neues Rekordtief für die Lira. Und der Euro steigt aktuell gegen die türkische Lira von 9,22 auf 9,43 – das ist ebenfalls ein neues Rekordtief für die türkische Währung.

Grund dafür ist die ganz frische Verkündung der türkischen Zentralbank, dass man den Leitzins unverändert bei 10,25 Prozent belässt. Rückblick: Am 24. September hatte die türkische Zentralbank überraschend den Leitzins um 200 Basispunkte angehoben, von 8,25 Prozent auf 10,25 Prozent. Für heute lagen die Markterwartungen bei einer weiteren Anhebung von 175 Basispunkten auf 12 Prozent. Nötig wäre das, um endlich die ständige Abwertung zu stoppen, der sich die türkische Lira seit geraumer Zeit ausgesetzt sieht.

Und dieser erste Zinsschritt vom 24. September schien nicht auszureichen, um am Devisenmarkt eine Kehrtwende für die Lira einzuläuten. Die jetzige Enttäuschung am Devisenmarkt über die ausgebliebene Zinserhöhung bringt die türkische Lira zu diesem schnellen Absturz (im Chart sehen wir den steigenden US-Dollar gegen die Lira in den letzten 30 Tagen – der letzte Aufwärtsbalken zeigt die ganz aktuelle Bewegung).

Chart zeigt US-Dollar gegen türkische Lira in den letzten 30 Tagen

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