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Indizes

Dax: Ach wie schön ist doch der Handelskrieg!

Ach, hoffentlich dauert der Handelskrieg noch lange. Welches Argument könnte uns denn sonst einfallen, um die Kurse weiter nach oben zu pushen??

Markus Fugmann

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Ach, wie schön ist doch der Handelskrieg! Ohne diesen Handelskrieg nämlich wäre die Rally längst nicht so steil und impulsiv verlaufen, so viel scheint klar!

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Denn das stete Motiv ist doch die Hoffnung! Hoffnung auf ein gutes Ende, auf den großen, schönen Freundschaftspakt der beiden Brüder-Nationen USA und China, die sich in inniger sozialistischer Freundschaft begegnen! Da wird dann, wie es der große Donald angekündigt hat, natürlich ein ganz großer Deal kommen – so groß, dass man ihn kaum sehen kann vor Größe, wie wenn man direkt vor einem gigantischen Hochhaus steht und daher das Gebäude nicht erkennt! Oder den Wald vor lauter Bäumen nicht sieht. Oder was auch immer.

Aber ganz groß natürlich – weil darunter macht es der Donald ja nicht: größer Job-Erschaffer aller Zeiten (auch wenn die Statistik das Wunder nicht bestätigt..), größter Deal-Maker ever, der Superlativ in Person.

Und jetzt scheint man sogar mit der Arbeit an den memorandum of understandings zu arbeiten – also an einem Rahmenwerk, das sonst international immer vor wichtigen Gesprächen von den „Sherpas“ erstellt wird, also den Vor-Verhandlern auf niedrigerer Ebene. Dass man erst jetzt daran arbeitet, spricht eigentlich Bände und zeigt, in welchem frühem Ergebnis-Stadium die Gespräche sind. Aber stimmt der Bericht überhaupt? Chinas Aussenministerium jedenfalls weiß von nichts..

Aber der Markt will das Glas derzeit einfach halbvoll sehen, da interessieren harte Fakten eher weniger. Und so startet der Dax etwas stärker aufgrund der höheren US-Futures:


(Chart durch anklicken vergrößern)

Auf der größeren Ebene (Tageschart) sieht das so aus:


(Dax Tageschart; Chart durch anklicken vergrößern)

Alles bullisch, oder was? Ja, der Tageschart sieht so aus, als wollte der Dax mindetenes noch bis zur 11570er-Widerstands-Marke steigen. Vermutlich werden wir heute – am ersten Tag, an dem es jetzt wirklich ernst wird mit den Gesprächen durch Beteiligung Liu Hes – weiter schöne Vermutungs-Artikel bekommen, wonach man ganz tolle Fortschritte mache etc. So tolle Fortschritte, dass man nach dem Marathon-Lauf der letzten Wochen und Monate immer noch an der Start-Linie kratzt..

Ach, hoffentlich dauert der Handelskrieg noch lange. Welches Argument könnte uns denn sonst einfallen, um die Kurse weiter nach oben zu pushen??

 


Innigste Freundschaften: Mnuchin und Lighthizer mit den chinesischen Busen-Freunden in Peking beim letzten Treffen..

2 Kommentare

2 Comments

  1. Avatar

    Faktist

    21. Februar 2019 16:23 at 16:23

    Beste Welt aller Zeiten!
    Was für ein Zufall, dass meine DOW Positionen heute Nacht, extra am Hoch gekickt wurden und es nun runter geht LOL, ist einfach nur noch kriminell diese verfluchte Börse!
    Als ob man genau wüsste wo auch noch der letzte Bär sein Margin Call hat. LOL lächerlich!
    Wenn jetzt die Korrektur der Rallye kommt, dann wünsche ich dieser Welt das alle sch….e und hoffe darauf dass es wie schon vor 100 Jahren zum Total Kollaps kommt! Verlieren kann ich ja nichts mehr!

  2. Avatar

    Katja Wohmann

    21. Februar 2019 17:10 at 17:10

    Wie wird es sein, wenn die Notenbanken alles aufgekauft haben? Wer arbeitet dann noch?

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Aktien

Dax mit Crash? Mögliche Ausweitung der EZB-Maßnahmen, Ideen zu SAP und Allianz

Redaktion

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Gibt es im Dax einen neuen Crash? Diese Frage bespricht Manuel Koch im folgenden Video mit einer Expertin. Auch Thema seines Videos sind die ganz frisch verkündeten neuen Rettungsgelder für die Wirtschaft, damit der anstehende kleine Lockdown im November verkraftet werden kann. Wichtig ist auch die heute angedeutete Ausweitung der EZB-Maßnahmen im Dezember.

Manuel Koch bespricht im Video auch zwei Handelsempfehlungen der trading house-Börsenakademie. Die Aktien der Allianz seien eine Short-Chance per Stop-Sell-Order. Die Aktien von SAP seien ein Kauf per Stop-Buy-Order. Beide Ideen werden ausführlich begründet.

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Finanznews

Aktienmärkte: Erholung – aber dickes Warnsignal! Marktgeflüster (Video)

Die Aktienmärkte erholen heute sich nach dem gestrigen herben Abverkauf – aber dennoch ist das, was gestern passiert ist, ein wichtiges Warnsinal!

Markus Fugmann

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Die Aktienmärkte erholen sich nach mdem gestrigen herben Abverkauf heute – aber dennoch ist das, was gestern passiert ist, ein wichtiges Warnsinal: es gibt an den Märkten keine Fluchtmöglichkeiten mehr! Denn gestern fiel alles: die Aktienmärkte, aber auch Gold und Bitcoin – während Aneihen zwar zunächst zulegen konnten, dann aber auch diese Gewinne wieder abgaben (untere Grenze bei Renditen). Die einzige Fluchtmöglichkeit ist nun noch der (ziemlich ungeliebte) US-Dollar. Das bedeutet: wenn Panik aufkommen sollte, besteht ein großes Potential für eine Art „Aufwärts-Crash“ beim Dollar, weil dann alle durch die gleich Tür müssen. Nach wie vor gilt: solange nicht klar ist, was durch oder mit der US-Wahl passiert, sind Rallys der Aktienmärkte „gedeckelt“..

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Indizes

Aktienmärkte: Stimulus – so sicher wie das Amen in der Kirche

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Im Artikel von Hannes Zipfel („Der Stimulus kommt garantiert!“) wird auf die überragende Bedeutung der Stimuli seitens der US-Regierung sowie der Federal Reserve hingewiesen: Ohne diese Billionen würden die so essenziellen Aktienmärkte der USA auf ganz anderen Höhen (oder besser: Tiefen) stehen.

Hierzu noch ein paar ergänzende Bemerkungen: Die Stimuli müssen kommen, angesichts der aufflammenden Pandemie, so dass der neuen (oder alten) US-Regierung sowie der Notenbank gar nichts anderes übrig bleibt, als zu „stimulieren und zu drucken“, was das Zeug hält.

Warum die Aktienmärkte Recht haben, wenn sie den Stimulus als sicher ansehen

Die offizielle Zahl der US-Arbeitslosen beträgt derzeit immer noch um die 11 Millionen Menschen. Wenn deren Unterstützung ausbleibt, wird der Konsum leiden, der 70 Prozent des US-BIP ausmacht. Die Erholung des Arbeitsmarkt wird durch die Infektionszahlen bestimmt,  und Fed-Chef Jerome Powell betont es immer wieder gebetsmühlenartig: Seinen gesetzlichen Auftrag, die Erreichung von „Maximum Employment.“

Die Coronakrise hat die amerikanischen Aktienmärkte in Mitleidenschaft gezogen: diese haben immer mehr an Marktkapitalisierung hinzugewonnen in den letzten Jahren und bringen inzwischen fast 40 Billionen Dollar auf die Waage und sind somit eine wichtige Quelle der US-Macht.

Dementsprechend ist ein nachhaltiges Absacken der Aktienmärkte nicht nur ein Problem für die oberen 50 Prozent und die Wall Street, sondern auch für die Renten-Sparpläne 401k, die Millionen Pensionäre versorgen müssen. Das ist also eine Doppel-Achillesferse der Vereinigten Staaten.

Sollte es nach einem Regierungswechsel zu einer Verweigerung der Unterstützung durch den Staat kommen, hat die blockierende Partei meiner Meinung nach bereits jetzt den schwarzen Peter für die nächsten (in 23 Monaten stattfindenden) Midterm Elections. Man hätte dann einen Schuldigen für das Elend der unteren Schichten – und was wird die Wall Street und das große (Spenden)Kapital machen für die Gouverneure und Senatoren, die mit dafür verantwortlich sind? Den Kapitalhahn zudrehen, beziehungsweise dies androhen, so wie man es im Dezember vor der großen Steuerreform gemacht hat. Ruckzuck war die Reform vor Weihnachten durch.

„Money makes the world go round“, …..wenn Konsum und Wall Street tangiert werden….auch die Demokraten und selbstverständlich die Republikaner sitzen auf Bergen von Aktien und profitieren direkt, wenn die Aktienmärkte steigen.

Die Wahl rückt angesichts der Situation im vierten Quartal 2020 fast ein bisschen in den Hintergrund.

Die Aktienmärkte erwarten weitere Stimulus-Maßnahmen

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