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Dax: Ach wie schön ist doch der Handelskrieg!

Ach, hoffentlich dauert der Handelskrieg noch lange. Welches Argument könnte uns denn sonst einfallen, um die Kurse weiter nach oben zu pushen??

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Ach, wie schön ist doch der Handelskrieg! Ohne diesen Handelskrieg nämlich wäre die Rally längst nicht so steil und impulsiv verlaufen, so viel scheint klar!

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Denn das stete Motiv ist doch die Hoffnung! Hoffnung auf ein gutes Ende, auf den großen, schönen Freundschaftspakt der beiden Brüder-Nationen USA und China, die sich in inniger sozialistischer Freundschaft begegnen! Da wird dann, wie es der große Donald angekündigt hat, natürlich ein ganz großer Deal kommen – so groß, dass man ihn kaum sehen kann vor Größe, wie wenn man direkt vor einem gigantischen Hochhaus steht und daher das Gebäude nicht erkennt! Oder den Wald vor lauter Bäumen nicht sieht. Oder was auch immer.

Aber ganz groß natürlich – weil darunter macht es der Donald ja nicht: größer Job-Erschaffer aller Zeiten (auch wenn die Statistik das Wunder nicht bestätigt..), größter Deal-Maker ever, der Superlativ in Person.

Und jetzt scheint man sogar mit der Arbeit an den memorandum of understandings zu arbeiten – also an einem Rahmenwerk, das sonst international immer vor wichtigen Gesprächen von den „Sherpas“ erstellt wird, also den Vor-Verhandlern auf niedrigerer Ebene. Dass man erst jetzt daran arbeitet, spricht eigentlich Bände und zeigt, in welchem frühem Ergebnis-Stadium die Gespräche sind. Aber stimmt der Bericht überhaupt? Chinas Aussenministerium jedenfalls weiß von nichts..

Aber der Markt will das Glas derzeit einfach halbvoll sehen, da interessieren harte Fakten eher weniger. Und so startet der Dax etwas stärker aufgrund der höheren US-Futures:


(Chart durch anklicken vergrößern)

Auf der größeren Ebene (Tageschart) sieht das so aus:


(Dax Tageschart; Chart durch anklicken vergrößern)

Alles bullisch, oder was? Ja, der Tageschart sieht so aus, als wollte der Dax mindetenes noch bis zur 11570er-Widerstands-Marke steigen. Vermutlich werden wir heute – am ersten Tag, an dem es jetzt wirklich ernst wird mit den Gesprächen durch Beteiligung Liu Hes – weiter schöne Vermutungs-Artikel bekommen, wonach man ganz tolle Fortschritte mache etc. So tolle Fortschritte, dass man nach dem Marathon-Lauf der letzten Wochen und Monate immer noch an der Start-Linie kratzt..

Ach, hoffentlich dauert der Handelskrieg noch lange. Welches Argument könnte uns denn sonst einfallen, um die Kurse weiter nach oben zu pushen??

 


Innigste Freundschaften: Mnuchin und Lighthizer mit den chinesischen Busen-Freunden in Peking beim letzten Treffen..

2 Kommentare

2 Comments

  1. Avatar

    Faktist

    21. Februar 2019 16:23 at 16:23

    Beste Welt aller Zeiten!
    Was für ein Zufall, dass meine DOW Positionen heute Nacht, extra am Hoch gekickt wurden und es nun runter geht LOL, ist einfach nur noch kriminell diese verfluchte Börse!
    Als ob man genau wüsste wo auch noch der letzte Bär sein Margin Call hat. LOL lächerlich!
    Wenn jetzt die Korrektur der Rallye kommt, dann wünsche ich dieser Welt das alle sch….e und hoffe darauf dass es wie schon vor 100 Jahren zum Total Kollaps kommt! Verlieren kann ich ja nichts mehr!

  2. Avatar

    Katja Wohmann

    21. Februar 2019 17:10 at 17:10

    Wie wird es sein, wenn die Notenbanken alles aufgekauft haben? Wer arbeitet dann noch?

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Aktienmärkte: Das größte Risiko! Videoausblick

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Was ist kurzfristig das größte Risiko für die Aktienmärkte? Das, was heute Nacht an den asiatischen Aktienmärkten und den US-Futures mit größeren Verlusten bereits ansatzweise eingepreist ist: nämlich das Überschwappen des Coronavirus in die USA. Heute Nacht meldeten die US-Behörden einen Infizierten mit unbekannter Ursache, und sollte die Epidemie in den USA weiter um sich greifen, hat die Wall Street noch einiges vor sich! Trumps Versuche mit seiner Pressekonferenz die Gemüter zu beruhigen schlugen ins Gegenteil um – Medien sprechen von einem „nothingburger“. Inzwischen gehen auch die „Dickfische“ wie Citigroup und Goldman Sachs von einer Fortsetzung des Abverkaufs aus. Noch fehlt die panische Kapitulation vor allem der US-Privatinvestoren, die zuverlässig einen Boden signalisiert..

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Aktienmärkte: Rally – ein Mißverständnis? Marktgeflüster (Video)

Ein zentraler Treiber der heutigen Rally der Aktienmärkte ist ein Mißverständnis: dass Deutschland wegen des Coronavirus fiskalischen Stimulus betreiben würde

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Die Aktienmärkte waren an den letzten beiden Handelstagen stark unter Druck – die Marktbreite des Abverkaufs war so groß wie seit der Finanzkrise nicht mehr. Heute dann die Rally als technische Gegenreaktion, nachdem Aktienmärkt wie der Dax keritische Trendlinien erreicht hatten im vormittäglichen Abverkauf. Aber ein zentraler Treiber der heutigen Rally ist ein Mißverständnis: dass Deutschland wegen des Coronavirus fiskalischen Stimulus betreiben würde (die Pläne sind schon lange angekündigt gewesen für überschuldete deutsche Kommunen). Nun sagt auch der deutsche Geunsheitsminister Spahn: wir stehen am Beginn einer Epidemie in Deutschland. Können die Aktienmärkte die heutig Rally halten?

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Dax: Ist das eine größere Korrektur – oder doch nicht?

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Der Dax war zuletzt schwer unter Druck – heute wurde sogar die Marke von 12500 Punkten kurzzeitig unterschritten. Dann aber eine Erholung intraday – aber ist das nachhaltig? Chris Zwermann blickt zunächst auf die 10-jährige US-Staatsanleihe (deren Rendite gestern ein neues Allzeittief erreicht hatte) und auf den Dow Jones und den S&P 500. Geht der Abverkauf bei den US-Indizes weiter? Und was passiert beim Dax?

Zwermann definiert beim deutschen Leitindex ein Niveau, über das der Index ansteigen muß um Schlimmeres zu verhindern – und wirft auch einen Blick auf Gold:

Der Dax auf Talfahrt

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