Folgen Sie uns

Aktien

Dax: Achtung Baby!

Der X-Dax hat heute schon einmal das Verlaufstief bei 10245 „geküsst“, aber wir vermuten, dass der Dax sich diese Marke bald von unten ansehen wird..

Redaktion

Veröffentlicht

am

FMW-Redaktion

Es ist schon erstaunlich: man liest heute Morgen Marktberichte von Agenturen zum Handelsstart in Europa – und darin kommt die Deutsche Bank nicht vor! Aber es gibt derzeit kein anderes Thema, nachdem gestern bekannt wurde, dass Hedegfonds Gelder von der Deutschen Bank abgezogen haben. Verlassen da die ersten Ratten das sinkende Schiff? Jedenfalls ist die Lage jetzt angespannt, die Deutsche Bank hat den ersten harten „Wirkungstreffer“ erlitten (wie im Videoausblick schon formuliert).

Die US-Märkte zunächst mit Anzeichen von Panik nach der Meldung, jedoch war zum Handelsende das Minus noch relativ glimpflich. So auch in Asien, wo im Reich der Mitte die Indizes leicht im Plus liegen:

Shanghai Composite +0,19%
CSI300 +0,35%
ChiNext +0,08%
Nikkei -1,51%

Aber ob in China ein Sack Reis umfällt oder eben die Aktienindizes dort im Plus sind, spielt für Europa keine Rolle. Wir lehnen uns jetzt einmal weit aus dem Fenster und sagen: das wird ein heißer Ritt an den europäischen Märkten heute!

Schauen wir uns einmal die Eröffnung des X-Dax an:

dax300916

Das sieht noch alles ziemlich gesittet aus, aber wir halten die Situation gleichwohl für ziemlich gefährlich! Mit einer angeschossenen Bank dieser Größenordnung nämlich fällt es uns schwer anzunehmen, dass man nun sofort zur nächsten saftigen Rally ansetzt – vielmehr liegt aus unserer Sicht die Chance (oder das Risiko) klar auf der Unterseite. Denn die deutsche Politik wird jetzt erst einmal weiter „heile Welt“ in Sachen Deutsche Bank spielen – und das ist ein schwerer Fehler. Jetzt müsste man schnell und klar sagen: komme was wolle, die Deutsche Bank wird nicht untergehen, dafür sorgen wir. Schon wäre die Panik aus dem Markt – und diejenigen auch, die die Deutsche Bank geshortet haben (und das sind nicht wenige mit nicht eben kleinen Summen). Je mehr Zeit verstreicht, umso schlechter – aber diese Erkenntnis wird wohl bislang nicht nach Berlin durchgedrungen sein!

Der X-Dax hat heute schon einmal das Verlaufstief bei 10245 „geküsst“, aber wir vermuten, dass der Dax sich diese Marke bald von unten ansehen wird. Daher sehen wir in Erholungen beim Dax eher Gelegenheiten, sich aus dem Markt zu verabschieden (wenn man noch long ist). Der nächste kräftige Abwärtsimpuls kommt – die Frage ist nicht ob, sondern wie schnell..

9 Kommentare

9 Comments

  1. Avatar

    bauer

    30. September 2016 09:06 at 09:06

    Wer die Signale gehört hat,kann ab heute die Füße hochlegen.
    @Fugmann…
    sie dürfen dann heute Abend einen 4stelligen Dax-Stand verkünden
    …und i sog…O“Zapft is….

  2. Avatar

    GN

    30. September 2016 09:36 at 09:36

    …….das wird kein goldener Herbst, sondern ein lustiger Herbst, wenn Wolle Schäuble die DB retten muß und damit auch die Rettung italienischer Banken durch den Steuerzahler zustimmen muß……

    • Avatar

      bauer

      30. September 2016 10:03 at 10:03

      und ob das ein „GOLDENER“Herbst wird!
      Mußt nur umschichten…

  3. Avatar

    GN

    30. September 2016 09:46 at 09:46

    …..irgendwie habe ich den Eindruck, daß unsere lieben amerikanischen Freunde uns massiv schaden wollen……VW, DB, Bayer…..wer ist der Nächste???

    • Avatar

      bauer

      30. September 2016 10:10 at 10:10

      Mir pers.ist das schon seit 2 Jahren klar…
      Aber wer ist der NÄCHSTE???

      —————————————————IHR PERSÖNLICH____________________
      das dt.besserwissende Volk hat nach der Industrialisierung nichts mehr zu melden!!
      …und wieder hängt der Chinese an Osram dran ect

      Die Laufschritt Mentalität zum Personaler bzw.Chef wird zur normalität werden!

      Privatgespräche am Arbeitsplatz sind zu unterlassen!

      • Avatar

        bauer

        30. September 2016 10:29 at 10:29

        Man wird seine „BEFEHLE“ vom ROBOTER erhalten….
        du darfst ihn auch schlagen,damit man seinen Frust gelegentlich abladen kann…
        aber er antwortet immer nur im Gleichen Wortlaut:
        ——————————————FUCK YOU———————————————–
        solltest du dich dabei verletzen…egal…denn man hat ja einen 14 std.Tag…
        buckeln,bis zum abwinken für die DEUTSCHE BANK!!
        Dabei wäre es doch so einfach:
        NICHT MEHR ARBEITEN und der Laden BRD ist Geschichte
        Jeder der im (Merkel/Kohl)System tätig ist,bekommt leider seine pers.RECHNUNG presentiert!

Hinterlassen Sie eine Antwort

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

ACHTUNG: Wenn Sie den Kommentar abschicken stimmen Sie der Speicherung Ihrer Daten zur Verwendung der Kommentarfunktion zu.
Weitere Information finden Sie in unserer Zur Datenschutzerklärung

Aktien

Warum ich keine Lieblingsaktien habe! – Werbung

Avatar

Veröffentlicht

am

Werbung

Lieber Börsianer,

was ist Ihre Lieblingsaktie? Welchem Titel halten Sie unbedingt die Treue und gehen quasi mit ihm durch dick und dünn? Hier verzeihen Sie auch einmal schlechte Nachrichten, weil Sie von dem Unternehmen wirklich überzeugt sind. Das Phänomen der Lieblingsaktie kann auch gleich für eine ganze Branche gelten. So schworen viele Privatanleger vor einigen Jahren auf Unternehmen aus der Edelmetall-Branche. In fester Erwartung eines Euro-Untergangs wurde diese Branche für viele Privatanleger zum bevorzugten Ort der Investition.

Typisch für eine solche Situation ist, dass wir die Nachrichtenlage dann nur noch sehr eingeschränkt wahrnehmen. Schlechte Nachrichten zu unserer Lieblingsaktie blenden wir aus. Gute Nachrichten hingegen bewerten wir in ihrer Bedeutung für die Kursentwicklung über. Mehr noch: Oftmals bilden wir in unseren Lieblingsaktien deutliche Übergewichtungen in unseren Depots, weil wir hier gerne mehrfach kaufen. Plötzlich steht Ihre Lieblingsaktie dann für 10 oder 20 % Ihres Gesamtdepots. Wenn Ihre Lieblingsaktie dann einmal schwächelt, ist Ihr Depot aufgrund der Übergewichtung chancenlos.

Aber wie entsteht eigentlich so eine Lieblingsaktie in unserem Depot? In aller Regel steht am Anfang zunächst eine starke Performance. Folglich mögen wir diese Aktie, weil sie uns eben zunächst viel Rendite beschert hat. Am besten können wir die Produkte unseres Lieblingsunternehmens im Alltag auch noch erfahren und quasi anfassen. Tatsächlich schätzten in der Vergangenheit viele deutsche Privatanleger die Aktien von BMW oder Daimler, weil sie privat ein…..

Wollen Sie meine komplette Analyse lesen?

weiterlesen

Aktien

Aktienmärkte: Corona-Krise und ein heimlicher Star im deutschen Leitindex

Wolfgang Müller

Veröffentlicht

am

Normalerweise waren die letzten Jahre die Zeit für Wachstumstitel, also für Growth, wie man es in der Sprache der Aktienmärkte bezeichnet. Eher jedoch nicht für den deutschen Leitindex Dax – aber dort steht ein Wert ganz oben in der Performance, von dem man es noch weniger erwartet hätte: die Deutsche Post. Man profitiert derzeit vom „Stay at Home“ und vielleicht nochmals durch ein logistisches Thema der Superlative.

Die bevorstehende Massenimpfungen

Was werden nicht alles für Zahlen herumgereicht? Die Gesamtbevölkerung der Erde müsse gegen Covid-19 geimpft werden, 7,7 Milliarden Menschen und dies gleich zweimal. Aber gemach, es werden sich nicht alle impfen lassen wollen, und es einige durch Immunität nicht mehr brauchen (oder durch heimische Pharmafirmen versorgt werden) und viele sich in einem Alter befinden, in dem die Gefährlichkeit des Virus unterhalb des Promillebereichs für die Betagten und Gefährdeten liegt. Dennoch: Es gilt Abermillionen von Impfdosen zu transportieren, mit den verschiedensten Transportmitteln, mit speziellen Behältern und mit der Aufrechterhaltung von Kühlketten und überall ist der deutsche Marktführer gut aufgestellt.

Die unauffällige Hausse bei einem Underdog der Aktienmärkte

Die Deutsche Post (DHL Group) feierte gerade den 20. Börsengeburtstag. Der Logistik-Riese, der aus einem Paket- und Postzusteller hervorging, wurde am 20. November 2000 zu 21 Euro an die Börse gebracht. Zu dieser Zeit stand der Dax bei 6609 Punkten. Betrachtet man nun die Kursentwicklung von Index und den Dax-Wert Deutsche Post (gestern 40,39 Euro), so könnte man den Eindruck gewinnen, als wäre der Dax mit seiner Kursverdoppelung besser gelaufen, als der deutsche Logistiker, der es nur auf gut 80 Prozent Kurszuwachs brachte. Rechnet man die Dividendenzahlungen hinzu, käme man bei der Post aber auf circa 268 Prozent Gewinn. Beim Dax als Performance-Index werden die Dividenden einfach hinzugerechnet. Macht eine Rendite der Deutschen Post von 6,7 Prozent p.a. gegenüber dem Index mit seinen 3,5 Prozent. Der Traditionswert ein heimlicher Star der Aktienmärkte – gewiss, denn ein Großteil der Dax-Werte ist noch weit von seinen ehemaligen Höchstständen entfernt. Bis auf fünf Werte, einer davon ist die Marke mit dem auffälligen Gelb.

Dies ist natürlich den Analysten nicht verborgen geblieben: so erwarten Ökonomen von Goldman Sachs einen Umsatzanstieg der Deutschen Post von aktuell 65 Milliarden bis auf 80 Milliarden Euro im Jahr 2024, der Gewinn soll im gleichen Zeitraum von 4,4 Milliarden auf 6,5 Milliarden Euro steigen. Wäre ein einstelliges KGV, hinzu kommt die niedrige Börsenbewertung im Vergleich zu UPS oder Fedex.

Fazit

Obwohl die Aktienmärkte derzeit die Umschichtung von Growth zu Value spielen, kann dies dem deutschen Logistiker relativ egal sein. Man profitiert weiter von den Auswirkungen der partiellen Lockdowns, vermutlich noch durch die Wintermonate, als auch von der neuen Situation um die Mammutaufgabe Impfung der Bevölkerung mit all den personellen und logistischen Herausforderungen.

Jetzt steht in dieser Woche erst einmal der große vorweihnachtliche Hype um den „Black Friday“ und den „Cyber Monday“ auf dem Programm. Angesichts der Pandemie sicherlich mit bisher noch nie gesehenen Umsätzen. Ein DHL-Manager sprach schon davon, dass Covid-19 die Umsätze der Post in das Jahr 2030 hieven werde. Und jetzt kommt noch das Transportthema Impfstoff hinzu. Ein Goldilocks-Szenario? Nicht ganz, denn da gibt es noch einen übermächtigen Konkurrenten aus Übersee, der bis 2021 mit eigenen Paketzentren in Deutschland zulegen will. Der „All-Star“ der amerikanischen Aktienmärkte Amazon, der bereits schon für ein Viertel der Paketsendungen in Deutschland verantwortlich ist.

Die Aktienmärkte in Deutschland und ihr heimlicher Star

weiterlesen

Aktien

Aktienmärkte: Die 8-Billionen-Dollar Bombe – 20%-Korrektur voraus

Markus Fugmann

Veröffentlicht

am

Die Aktienmärkte der USA haben ein Klumpenrisiko – sie sind eine Bombe, die entschärft werde auf Kosten einer heftigen Korrektur. Das sagt nicht ein sogenannter „Crash-Prophet“, sondern der eher als „Dauer-Bulle“ bekannte Hans. A. Bernecker. Alle Indizes der amerikanischen Aktienmärkte seien extrem überkauft, getrieben vor allem in den letzten Monaten durch die Tech-Werte. Bevor dann ab dem 09.November mit der Pfizer/BioNTech-Meldung über den Impfstoff eine gewaltige Rotation erfolgte – raus aus Tech, rein in die sogenannten Value-Werte (die jedoch in vielen Fällen eigentlich alles andere als „value“ sind). Man wechselt also von einer Überbewertung in die andere, und dabei entfernen sich die Aktienmärkte immer mehr von der ökonomischen Realität.

Aktienmärkte: Nach dem Entschärfen der Bombe kommt die Erholung

Der Hype der Aktienmärkte, so Hans Bernecker, sei vor allem von Kleininvestoren getragen gewesen (die sogenannten „Robinhooder“). Das alles erinnert an die Euphorie des Jahres 1987, der dann im Oktober diesen Jahres ein gewaltiger, wenn auch nur kurzfristiger Absturz folgte. Nun aber gebe es eine Schwachstelle: das seien extrem überbewertete Aktien wie eine Tesla mit einer Marktkapitalisierung von mehr als 500 Milliarden Dollar, die nun ein großer Hedgefonds-Manager geshortet habe. Es werde nun, so Bernecker, bald eine heftige Marktbereinigung geben bei den großen und marktschweren Titel der amerikanischen Aktienmärkte, die alleine acht Billionen Dollar auf die Waage bringen.

Wann kommmt der Einbruch? Eher zeitnah, meint Bernecker. Es handele sich dabei um eine Markt-Bereinigung, der dann jedoch wieder eine Aufwärtsbewegung folgen werde. Sehen Sie hier die Aussagen des „Altmeisters“ Bernecker:

Hier klicken, um den Inhalt von YouTube anzuzeigen

Die überbewrteten Aktienmärkte der USA als Bombe, die bald entschärft wird

weiterlesen

Anmeldestatus

Meist gelesen 7 Tage