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Dax: Allein zu Hause..

Was dem Dax helfen könnte in dieser Situation ist, dass die EZB nach den Aussagen von Draghi nun offenkundig kalte Füße bekommt und man versucht, die Reaktion der Märkte als Überreaktion darzustellen. Das könnte den Euro drücken, und damit dem exportlastigen Dax etwas Unterstützung geben. Auf der anderen Seite ist ein schwächerer Euro keine so gute Nachricht für Investoren aus dem Dollar-Raum, die sich nach dem Sieg Macrons in Europa eingekauft hatten. Zu stark darf die Gemeinschaftswährung alos besser nicht fallen.

Redaktion

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FMW-Redaktion

Heute ist also wieder einer jener Tage, die man nur sehr begrenzt unterhaltsam finden kann! Wieder stellt sich die Frage: gibt es so etwas wie ein Eigenleben des Dax und anderer europäischer Indizes? Die Antwort lautet vermutlich auch diesmal: eher nicht! Aber es gibt immerhin Hoffnung: nach dem heutigen Dienstag kommt wieder Bewegung in die Märkte. Da ist morgen das FOMC-Protokoll, das darüber Aufschluß geben wird, ob und wie hawkish die Diksussionen innerhalb der Fed wirklich ablaufen. Da ist am Donnerstag der ISM Index Dienstleistung – gestern war der ISM Index Herstellung stark, widersprach damit aber eklatant dem Einkaufsmanagerindex von Markit. Und am Freitag dann die großen US-Arbeitsmarktdaten, auch das von großer Relevanz für die weitere Fed-Politik.

Heute Nacht ist interessanterweise die australische Notenbank aus dem Konzert der Aussagen großer Notenbanken ausgeschert und hat sich geweigert, an der Zinsschraube zu drehen, also eine Art dovisher Konter (der den australischen Dollar unter Druck bringt). Aber die nun anstehenden Daten und Ereignisse werden den Märkten einen Abgleich ermöglichen, wie es um die fundamentalen Grundlagen der hawkishen Wende der großen Zentralbanken wirklich bestellt ist.

Die Märkte nehmen das inwzischen ernst: der Dollar wertet auf, die Anleiherenditen steigen, die Finanzwerte laufen gut – all das zeigt, dass man nach anfänglichem Zweifel nun wirklich damit rechnet, dass die Geldpolitik weiter gestrafft wird. Das belastet vor allem die Konjunktur-sensitiven Tech-Werte, sodass nun ein ähnliches Muster wie nach der Trump-Wahl einsetzt: Banken hui, Tech pfui.

Was dem Dax helfen könnte in dieser Situation ist, dass die EZB nach den Aussagen von Draghi nun offenkundig kalte Füße bekommt und man versucht, die Reaktion der Märkte als Überreaktion darzustellen. Das könnte den Euro drücken, und damit dem exportlastigen Dax etwas Unterstützung geben. Auf der anderen Seite ist ein schwächerer Euro keine so gute Nachricht für Investoren aus dem Dollar-Raum, die sich nach dem Sieg Macrons in Europa eingekauft hatten. Zu stark darf die Gemeinschaftswährung alos besser nicht fallen, um diese Investoren nicht unter Druck zu bringen.

In Asien überwiegend Minuszeichen, es sind auch dort die großen Tech-Werte, die unter Druck sind:

Shanghai Composite -0,48%
CSI300 -0,86%
ChiNext -0,36%
Nikkei -0,19%

Der X-Dax mit einem verhaltenem Beginn:

Auf der Oberseite ist die Zone zwischen 12500 und 12535 das relavante Widerstandscluster – solange der Dax nicht über dieser Zone handelt, stehen die Ampeln eher auf rot denn auf gelb. Bislang ist das, was an Erholung passiert ist beim deutschen Leitindex doch sehr wacklig, im Gegensatz zu dem vorherigen Abverkauf. Auf der Unterseite bleiben das Macron-Gap als Unterstützung entscheidend, also die obere

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Devisen

Euro vs US-Dollar: Schnelle Erholung – Chance für ein Long?

Agata Janik

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am

50 Euro Geldscheine

Der Euro zum US-Dollar hat in der gestrigen Handelssitzung erneut seine Dominanz bestätigt. Nach der kurzfristigen starken Gegenreaktion auf der Unterseite, die durch die fundamentalen Daten (Pressekonferenz der Fed) am Mittwochabend verursacht wurde, konnte sich der Euro gestern fast gänzlich erholen. Der US-Dollar wurde nur zeitweise gegen den Euro favorisiert. Sobald die fundamentalen Nachrichten aber verdaut wurden, verlor der Greenback wieder an Attraktivität. Dieses Beispiel bestätigt erneut, dass die Wirtschaftsdaten meistens nur kurzfristig einen Einfluss auf den Devisenmarkt haben. Händler, die gerne News handeln, sollten das wissen und bereit sein, immer schnell zu reagieren. Der Euro hat am Mittwochabend und in der Nacht zum Donnerstag kräftig verloren und notierte im Tief bei 1,1735. Das hat jedoch die Euro-Bullen nicht abschrecken können. Sie haben gestern den Euro vs USD wieder gekauft und der Kurs bewegte sich fast den ganzen Tag fast nur noch in die nördliche Richtung.

Schon am Donnerstagmorgen erreichte EUR/USD kurzfristig die 1,18 „big figure“. Auf dem Niveau von 1,1813 traf der Major auf einen Widerstand, der vorerst gehalten hat. Der Kurs erfuhr eine leichte Korrektur. Bei 1,1781 war diese aber schon zu Ende. Ab diesem Zeitpunkt haben die Bullen erneut angegriffen. Die 1,18 Marke stellte für den Euro zum USD keine Hürde mehr dar. Der Kurs hat diesen Widerstand ohne Schwierigkeiten überwunden. Darüber lagen viele Stop-Loss Orders, die natürlich gezogen wurden. Dadurch hat der Euro eine zusätzliche Dynamik entwickelt. Ab dann ging es für das Währungspaar langsam aber konstant nach oben. Auch während der amerikanischen Session konnte sich der Euro klar durchsetzen. Im Bereich von ca. 1,1830 traf der Kurs auf einen doppelten Widerstand. Die beiden Moving Averages (120er und 420er) begegneten sich.

Es war unklar, ob der Euro diese Hürde brechen wird. Es hat aber geklappt, was schon eine kleine Überraschung war. EUR/USD stieg dann in den Abendstunden noch ein wenig weiter und erreichte gestern im Tageshoch die Marke von 1,1854. Die Volatilität hat dann aber nachgelassen und der Kurs ist in eine Seitwärtsphase übergegangen. Die Kerzen wurden ganz klein. Die Händler haben sich zurückgezogen. Der gestrige Tag hat bestätigt, dass der übergeordnete Aufwärtstrend bei EUR/USD noch nicht zu Ende ist. Der Euro zum USD bleibt stark. Es wird sich vermutlich in den nächsten Stunden entscheiden, ob die Bullen vor dem Wochenschluss noch einmal die 1,19 Marke angreifen werden.

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Der Tagesausblick für den Euro vs US-Dollar

Aktuell, am Freitagmorgen, notiert der Euro zum USD bei ca. 1,1848. In der asiatischen Sitzung heute Nacht, gab es kaum Bewegung im Markt. Die meisten Händler halten sich noch zurück. Das wird sich aber bald ändern. Heute erwartet uns bei EUR/USD ein spannender Handelstag. Wenn es den Bullen gelingt, das letzte High von gestern bei 1,1854 zu nehmen, kann es für den Major richtig interessant werden. Die Break-Out Trader werden dann vermutlich auch ihre Chance auf der Oberseite suchen. Über 1,1855 liegen viele Stops. Das wissen die Long-Trader und werden versuchen, den Kurs dahin zu ziehen. Wenn es klappt, kann sich die Aufwärtsbewegung schnell beschleunigen. Der nächste wichtige Widerstand befindet sich bei 1,1881. Wenn diese Marke bricht, wird die 1,19 „big figure“ angesteuert werden. Es ist eher unwahrscheinlich, dass der Major diese Marke noch vor dem Wochenende erobern wird. Auf der Unterseite hat EUR/USD die erste wichtige Unterstützung bei 1,1831 und dann bei 1,1803. Der Daily Pivot Point beim Euro vs USD liegt heute bei 1,1812.

Der folgende Chart zeigt Verlauf von Euro gegen US-Dollar

Die hier gezeigten Analysen stellen keine Anlageberatung dar und sind daher auch keine Empfehlung zum Kauf bzw. zum Verkauf eines Wertpapiers, eines Terminkontraktes oder eines sonstigen Finanzinstrumentes. Die Wertentwicklung der Vergangenheit bietet keine Gewähr für künftige Ergebnisse. Die bereitgestellten Analysen sind ausschließlich zur Information bestimmt und können ein individuelles Beratungsgespräch nicht ersetzen. Eine Haftung für mittelbare und unmittelbare Folgen aus diesen Vorschlägen ist somit ausgeschlossen.

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Rüdiger Born: Interessante Möglichkeiten bei Dow, Nasdaq und Euro

Redaktion

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Interessante Tradingmöglichkeiten könnten sich ergeben bei Dow Jones, Nasdaq und Euro gegen US-Dollar. Interessant dabei ist, dass die Ideen bei den US-Indizes nicht simultan laufen. Mehr dazu im folgenden Video. Wollen Sie meine täglichen Analysen im „Trade des Tages“ erhalten? Dieses Angebot ist für Sie völlig kostenfrei! Melden Sie sich dafür einfach hier an.

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Türkische Lira fällt spürbar auf neues Rekordtief – die aktuelle Lage

Redaktion

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Türkei Flagge

Die türkische Lira fällt heute auf ein neues Rekordtief gegen den US-Dollar gefallen, nachdem sie erst Anfang der Woche weitere Schwäche zeigte aufgrund eines Downgrades einer Ratingagentur. Für einen US-Dollar musste man gestern noch 7,49 Lira bezahlen, heute sind es 7,55 Lira. Auch gegen den Euro erreicht die Lira aktuell ein neues Rekordtief bei einem EURTRY-Wechselkurs von 8,92 (gestern noch 8,89).

Dollar-Stärke drückt gegen türkische Lira

Der heutige weitere Fall für die türkische Lira begann um 7 Uhr früh. In Verbindung bringen kann man dies mit der Verkündung der US-Notenbank Federal Reserve von gestern Abend 20 Uhr. Die Aussagen von Fed-Chef Jerome Powell zeigen, dass die US-Konjunktur besser laufen soll als bislang angenommen. Und die Fed hat keine Andeutungen für neue eigene Stützungsprogramme für die US-Konjunktur geliefert. Diese Infos gaben dem US-Dollar über Nacht Auftrieb. Und wo der US-Dollar ansteigt, da verliert in der Regel alles, was gegen den US-Dollar gehandelt wird.

Und für die türkische Lira bedeutete das seit heute früh einen weiteren Abwertungsschub, der sich auch heute Nachmittag fortsetzt mit einem USDTRY-Anstieg auf 7,56. Zwar hat der US-Dollar in Form des Dollar-Index (Währungskorb des Dollar gegen andere Hauptwährungen) heute wieder einen Teil seiner Gewinne abgegeben. Aber gegenüber der türkischen Lira legt er auch jetzt weiter zu. Dies kann man als Indiz ansehen, dass aus markttechnischer Sicht womöglich etwas passiert ist. Wurden zahlreiche Stop-Buy-Orders in USDTRY ausgelöst, welche den Dollar gegen die Lira aktuell weiter stärken? Gut möglich. Jedenfalls gab es tagelang eine Seitwärtsphase in dem Währungspaar knapp unter der Marke von 7,50. Von daher ist es gut denkbar, dass sich viele Trader Einstiegsmarken über 7,50 ausgesucht haben, die heute ausgelöst wurden, und nun für weiteren Abwertungsdruck für die türkische Lira sorgen.

Chart zeigt US-Dollar gegen Türkische Lira in den letzten 30 Tagen

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