Der deutsche Aktienmarkt hat sich am Dienstag trotz des drohenden Shutdowns in den USA und schwächerer US-Börsen widerstandsfähig gezeigt. Der DAX gewann moderate 0,6 Prozent auf 23.880 Punkte und hat damit erneut die charttechnisch bedeutsame Hürde bei 23.850 bis 23.890 Zählern erreicht. Ein Ausbruch über diesen Widerstand könnte die jüngste Erholung beschleunigen und den Index in Richtung der psychologisch wichtigen 24.000-Punkte-Marke treiben.
US-Shutdown belastet Aktienmarkt
Allerdings wurde der Shutdown nicht wie so häufig in letzter Minute abgewendet. Er ist um 6:00 Uhr deutscher Zeit in Kraft getreten und belastet sowohl den Aktienmarkt hierzulande als auch in den USA. Kurz zuvor ist der Goldpreis noch auf ein neues Rekordhoch geklettert. Der DAX notiert vorbörslich tiefer und droht erneut an der wegweisenden Hürde zu scheitern. Die Stimmung an den Aktienmärkten bleibt somit verhalten. Grund dafür sind die möglichen wirtschaftlichen Auswirkungen des Shutdowns: Ohne eine Einigung im Kongress kommt es nun zum Regierungsstillstand in den USA. Der Shutdown könnte die globalen Märkte folglich belasten und kurzfristig zu erhöhter Volatilität führen.
Abseits der politischen Risiken sorgten auch die konjunkturellen Daten aus Deutschland für Ernüchterung. So stieg die Inflationsrate im September überraschend stark auf 2,4 Prozent und erreichte damit den höchsten Wert des laufenden Jahres. Analysten hatten einen geringeren Anstieg von 2,3 Prozent erwartet. Parallel dazu enttäuschten die Einzelhandelsumsätze, die mit einem Minus von 0,2 Prozent deutlich unter den prognostizierten +0,6 Prozent lagen. Zwar blendeten die hiesigen Anleger die heimischen Konjunktursorgen aus, doch sie mahnen angesichts der anhaltenden Wirtschaftsschwäche zur Vorsicht. Zunächst rückt jedoch der Shutdown in den Fokus, gefolgt von der Frage, wie der DAX und die US-Börsen am Mittwoch darauf reagieren werden
DAX: Prallt er erneut am Widerstand ab?
Der DAX zeigt sich vorbörslich am Mittwoch etwas schwächer. Nachdem er im späten Handel am Dienstag erneut bis an die wegweisende Zone um 23.850/890 Punkte angestiegen ist, droht nun der nächste Abpraller an diesem Widerstand. Erst wenn er diese Hürde nachhaltig übersteigt, ergibt sich weiteres Aufwärtspotenzial bis 24.000 Punkte und darüber hinaus.
Sollte er dagegen wieder an dem Widerstand scheitern, könnte dies zu einem Rücksetzer führen. Eine erste mögliche Unterstützung befindet sich bei 23.795 Punkten. Falls er darunter fällt, könnten weitere Abgaben bis 23.720/700 folgen. Das kurzfristige Chartbild würde sich aber erst eintrüben, wenn er nachhaltig unter das Doppeltief bei 23.670 fällt. In diesem Fall ergibt sich Abwärtspotenzial bis 23.610 bzw. 23.560 Punkte.
Dax-Chart von TradingView
DAX Unterstützungen:
23.795 – vorher WS
23.720/700 – US-Zone
23.676 – Tagestief 30.09.
23.665 – SMA200 (H1)
23.608 – Horizontale
23.599 – Tagestief 19.09.
23.557 – Tagestief 18.09.
23.534 – Gap 25.09.
23.500 – Horizontale
23.381 – Verlaufstief 01.08.
23.359 – Gap 17.09.
DAX Widerstände:
23.887/883 – Tageshoch 30.09. / 10.09.
23.945 – Horizontale
23.970 – Bulle-Bär-Marke
23.990 – Tageshoch 02.09.
24.037 – Gap 01.09.
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Der DAX Performance Index pendelt schon eine ganze Weile um die 24 000 ..das Gleiche gilt für den Kursindex und die 9000…
Neue Dividendenpunkte kommen dieses Jahr nicht mehr hinzu ,so das der DAX Performance Index diesmal auf eigenen Beinen stehen muss…
Wo ist die Grenze…?
Die Märkte sind weiterhin Notenbanken getrieben. Sie glauben nicht an ein Ende der lockeren Geldpolitik.
Denn seien wir doch mal ehrlich, die 2,61 Prozent an Umlaufrendite ,sind nun wirklich lächerlich im Vergleich zu früheren Zeiten…
Alleine der DAX Performance Index ist seit der Finanzkrise um die 15 Prozent jährlich gewachsen, trotz aller Rücksetzer wie Corona usw..
Das die Märkte nicht mehr günstig sind..liegt auf der Hand…
Wo soll das alles enden…?
Wir wissen es nicht…
Vielleicht bei den 7500 im S&P 500…? Das Zehnfache der Finanzkrise…