Der DAX ist mit deutlichen Kursgewinnen in die neue Handelswoche gestartet. Zum Wochenbeginn legte der deutsche Leitindex um 1,2 Prozent auf 25.014 Punkte zu und knüpfte damit nahtlos an die positive Entwicklung vom Freitag an. Infolgedessen steht die psychologisch wichtige Marke von 25.000 Punkten erneut in den Fokus der Anleger. Noch wenige Handelstage zuvor hatte der Index bei 24.272 Zählern notiert und damit gefährlich nahe an seinem Jahrestief gelegen. Ausgehend von diesem Doppeltief setzte jedoch eine weitere Aufwärtsbewegung ein, die nun auf eine markante Hürde trifft. Neue Impulse für die Börsen kommen derweil aus den USA, wo in den kommenden Tagen der Arbeitsmarktbericht und frische Inflationsdaten auf der Agenda stehen.
Unterstützung erhielt der DAX sowohl aus Asien als auch aus den USA. An den amerikanischen Börsen legten die Indizes nach dem Rücksetzer in der Vorwoche wieder zu. Während der Dow Jones Industrial ein neues Rekordhoch erreichte, konnten sich der Nasdaq 100 und der S&P 500 nach ihrer jüngsten Schwäche weiter stabilisieren. Der japanische Nikkei 225 legte nach dem Sieg von Takaichi um rund vier Prozent zu. Damit verbessert sich auch das internationale Marktumfeld für den DAX spürbar.
Allerdings steht der deutsche Leitindex nun vor einer entscheidenden Bewährungsprobe. Die Zone um 25.000 Punkte gilt als markanter Widerstand, der sich bereits in der Vergangenheit als schwer überwindbar erwiesen hat. Ob die anstehenden US-Arbeitsmarktdaten zur Wochenmitte sowie die Inflationszahlen am Freitag ausreichend Rückenwind liefern, bleibt abzuwarten. Die Börsen setzen weiterhin auf zwei Zinssenkungen der US-Notenbank im laufenden Jahr. Sollten die Konjunkturdaten keine negativen Überraschungen bringen, könnte dieser Zinspfad bestätigt werden und damit die Kurse weiter stützen.
Gleichzeitig bleibt die Lage fragil. Trotz der jüngsten Erholung begrenzen wirtschaftliche Unsicherheiten rund um künstliche Intelligenz, geopolitische Risiken sowie eine seit Wochen anhaltende Seitwärtsbewegung die Perspektiven des DAX.
DAX an 25.000-Punkte-Marke
Dax-Chart von TradingView
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Vereinzelte Fed-Zinssenkungen werden wohl die US-Anleiherenditen erhöhen, die zu erwartenden US-Arbeitsmarktdaten stimulieren aber sicherlich das US-Konsumklima.