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DAX Analyse: A = B

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Angetrieben von neuen Hoffnungen, dass es im Handelsstreit zwischen den USA und China zu einer Einigung kommt, gelang dem Dax-Index am Freitag der Sprung über die psychologisch relevante 11.050er-Marke. Doch zu Beginn der neuen Woche musste das Barometer zunächst einmal durchatmen und tendierte vorsichtshalber auf dem Niveau von grob 11.150 Punkten seitwärts. Insbesondere schwache Wachstumsdaten aus China und neue Brexit-Sorgen drückten auf die Stimmung der Anleger. Die britische Premierministerin Theresa May präsentierte gestern dem Unterhaus ihren Plan B für den Austritt Großbritanniens aus der EU. Im Wesentlichen gab es jedoch keine Veränderungen (A = B). Ein zweites Referendum über einen EU-Austritt oder eine Verschiebung des Austrittstermins lehnte May erneut ab.

Der deutsche Leitindex Dax beendete den Handel mit einem Abschlag von 0,62 Prozent und ging mit einem Kursstand von 11.136 Punkten aus dem Handel. Inwieweit das Gezerre um den Brexit sich noch auf die Märkte auswirken wird, muss zunächst noch abgewartet werden. Zweifelsohne aber dürfte eine Einigung zwischen den USA und China für mehr Begeisterung unter Investoren sorgen, als die gefühlt ewige Leierkiste um den Austritt Großbritanniens aus der EU.

Doch auch die Lage bei Dax-Index sieht nicht gerade rosig aus, das Barometer hat sich jetzt zwar weiteres Kurspotenzial in Richtung des EMA 200 auf Wochenbasis bei 11.355 Punkten freigekämpft, allerdings findet sich ausgerechnet dort ein Sammelsurium an Widerständen wieder. Eine kleine Hoffnung gibt es aus technischer Sicht aber, der Kursverlauf zwischen Anfang Dezember und dem abgelaufenen Freitag erinnert sehr stark an eine inverse SKS-Formation, die in der Charttechnik sehr häufig für eine Trendwende steht.

Long-Chance im Dax

Für den Dax-Index kann auf kurzfristiger Basis Aufwärtspotenzial lediglich bis an den EMA 200 auf Wochenbasis sowie einer dort verlaufenden Trendlinie um 11.355 Punkten abgeleitet werden. Weiter kann sich zunächst nicht aus dem Fenster lehnen, dafür sind noch zu viele Unwägbarkeiten politischer und konjunktureller Natur präsent. Kursrücksetzer zurück auf das Unterstützungsniveau von zunächst 11.050 Punkten sollten stets eingeplant werden. Aber erst darunter dürfte sich der Dax-Index wieder in Richtung der Marke von 10.585 Punkten weiter abwärts bewegen. Dies käme jedoch einem Scheitern der Käufer gleich, weil sich der jüngste Vorstoß der Bullen vom Freitag als klassisches Fehlsignal entpuppen würde!
Widerstände: 11.216 / 11.300 / 11.355 / 11.429 / 11.500 / 11.566

Unterstützungen: 11.138 / 11.052 / 10.993 / 10.900 / 10.800 / 10.681

Dax




Rafael S. Müller ist seit 20 Jahren Vorstand und Chefanalyst der direktbroker.de AG. Der FOREX & CFD Broker direktbroker-FX gehört weltweit zu den preisgünstigsten Brokern. Trading-Einsteiger erhalten von der hauseigenen Börsenakademie umfangreich Schulungen bis hin zu einem kostenfreien Trader-Camp. Testen Sie die Konditionen jetzt mit einem kostenfreien Demokonto.


Haftungsausschluss

Die hier gezeigten Analysen stellen keine Anlageberatung dar und sind daher auch keine Empfehlung zum Kauf bzw. zum Verkauf eines Wertpapiers, eines Terminkontraktes oder eines sonstigen Finanzinstrumentes. Die Wertentwicklung der Vergangenheit bietet keine Gewähr für künftige Ergebnisse. Die bereitgestellten Analysen sind ausschließlich zur Information bestimmt und können ein individuelles Beratungsgespräch nicht ersetzen. Eine Haftung für mittelbare und unmittelbare Folgen aus diesen Vorschlägen ist somit ausgeschlossen.

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Indizes

Wenn die Rezession in Deutschland kommt – was macht dann der Dax?

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Das verarbeitende Gewerbe in Deutschland steckt zweifellos in einer Rezession. Der dazu korrelierende Einkaufsmanagerindex liegt schon seit längerer Zeit deutlich unter der Schwelle von 50 Punkten, der Dax-Wert BASF schockte erst in der letzten Woche mit Gewinn- und Umsatzwarnung. Sehr beachtet, denn dessen Produkte werden in vielen anderen Branchen als Grundstoffe benötigt – kein gutes Signal. Rutscht Deutschlands Wirtschaft gesamt also in eine Rezession? Da dies zwei schrumpfende Quartale voraussetzt (Q2 und Q3), wird man dies erst Mitte November erfahren, denn erst dann sind die Daten für das Herbstquartal offiziell verfügbar. Wie gestaltete sich die Korrelation Leitindex und Konjunktureinbruch in der jüngeren Vergangenheit?

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Rezession in Deutschland – ein Blick in die Vergangenheit

Beispiel Finanzkrise: Im Jahr 2009 fiel das deutsche BIP um 5,6 Prozent, der stärkste Rückgang seit dem 2. Weltkrieg. Der Dax erreichte sein Tief am 3. März des Jahres mit 3667 Punkten. Noch vor dem Jahresende sah man bereits wieder die 6000 Punkte-Marke, die Rezessionsdaten kamen erst im neuen Jahr. Die Wirtschaft wuchs 2010 um deutliche 4,1 Prozent.

Beispiel 2003: Im Jahr 2003 war das BIP um 0,7 Prozent gefallen, das Dax-Tief wurde bereits am 3. März mit 2202 Punkten erreicht, ein historischer Einbruch um 73 Prozent seit dem Jahr 2000. Noch im gleichen Jahr stieg das Barometer über 3800 Punkte, auch bevor die Rezessionsdaten herauskamen. Zwei Beispiele für die These, dass die Dax-Wende schon deutlich vor der Bestätigung einer Rezession erfolgt.

Wie schwer es ist, den Zeitpunkt des Auftretens einer Rezession überhaupt vorherzusagen, zeigt die Tatsache, dass dies seit dem Krieg keiner der großen Prognosestellen bisher gelungen ist. Trotz der Expertise zahlloser Ökonomen, die sicher umfassende Kenntnis der vorliegenden Indikatoren hatten. Es scheint noch etwas Entscheidenderes zu geben – der Konsument und Investor, das unbekannte Wesen.

Was könnte dies in der aktuellen Lage bedeuten?

Aufgrund der sich eintrübenden Indikatoren und der ständig steigenden Anzahl an Gewinnwarnungen ist in den kommenden Wochen mit einem Rückgang der Kurse im DAX zu rechnen. Das wäre die fundamental-logische Folge, indem die Investoren die veränderten Kennziffern in den Kursen einpreisen und abdiskontieren. Dann würde die Baisse im Dax seit dem Hoch im Januar 2018 schon über eineinhalb Jahre andauern. Aktuell liegen die Kurse bereits auf einem Niveau wie im Frühjahr 2015, bei einer stärkeren Korrektur müsste man noch weiter zurückblättern.

Der Dax ist in den letzten sieben Tagen sechsmal gefallen und verhält sich atypisch zur Weltleitbörse in den USA.

Unser Leitindex befindet sich zu circa 55 Prozent in ausländischen Händen. Da ist es schwer vorstellbar, dass viele Investoren „long“ auf BASF, BMW, Daimler und Co positioniert sind, angesichts der Vorberichte. Deshalb könnte es kurzfristig aus meiner Sicht zu recht eigenartigen Kursentwicklungen kommen. Viele versuchen den Markt „zu timen“, die Shortquote ist derzeit erstaunlich hoch. Die Schwäche der deutschen Industrie ist „Mainstream“, da sich die Indikatoren im Industriesektor schon seit Monaten unter 50 Punkten und damit im rezessiven Bereich befinden. Wird es wieder ein paar Eindeckungstage (Shortsqueezes) geben?

Mittelfristig stellt sich nach wie vor die Frage, warum man auf Halbjahressicht auf eine Erholung der Deutschen Konjunktur setzt?

Wird es tatsächlich die ominöse Erholung zu Jahresende geben, oder den ganz starken Einbruch? Für den Fall, dass Donald Trump den Handelsstreit weiter eskalieren wird. Dies erscheint aber nicht sehr wahrscheinlich aus den bereits mehrfach beschriebenen Gründen: Die Wahl 2020, die konzertierten Aktionen der Notenbanken zum Hinausschieben der Bereinigung und nicht zu vergessen die fehlenden Alternativen durch negative Realzinsen (das von Bären ungeliebte TINA-Szenario). Aber wann gab es in den letzten 70 Jahren schon einmal die Situation, dass für ein Viertel der Staatsanleihen weltweit keine Zinsen (Rendite) mehr gezahlt wurden?

 

Was passiert mit dem Dax bei einer Rezession?

Foto: Deutsche Börse AG

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Finanznews

Jetzt geht´s los! Videoausblick

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An der Wall Street gestern die geringsten Handelsumsätze des Jahres – aber das dürfte sich heute ändern: nun geht es endlich richtig los mit der US-Berichtssaison mit den Zahlen großer US-Banken (wichtig vor allem JP Morgan) und wichtigen Konjunkturdaten wie den US-Einzelhandelsumsätzen. Bislang schieben sich die US-Indizes unter dünnen Umsätzen weiter nach oben, weil die Märkte in den erwarteten Zinssenkungen der Fed ein Sicherheitsnetz vermuten, das Aktien gegen Verluste immun machen könne. Die nun anlaufende US-Berichtssaison dürfte Aufschluß darüber geben, ob die US-Unternehmen vom globalen Abschwung beroffen sind – und inwiefern die von Trump erhobenen Zölle von 25% auf die Gewinnmargen drücken. Entscheidend für die Märkte aber sind die Ausblicke der Unternehmen für das Restjahr..

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Finanznews

Die Chance auf eine weiche Landung! Marktgeflüster (Video)

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Die Wall Street wettet vor der nun beginnendeen US-Berichtssaison auf eine weiche Landung der US-Wirtschaft, bei der die Fed dennoch mehrfach die Zinsen senkt (Zinssenkungszyklus). Aber die Fed hat nun 16 Zinssenkungyzyklen hinter sich, und die US-Wirtschaft hat bei diesen 16 Senkungszyklen nur dreimal eine Rezession vermieden, sprich eine weiche Landung hinlegen können! Heute startete die US-Berichtssaison mit der Citigroup durchwachsen – morgen kommt der große Tag mit wichtigen US-Unternehmenszahlen und US-Konjunkturdaten. Der Dax heute erstaunlich robust nach den Zahlen aus China, nur kurz ernüchtert durch pessimistischen Aussagen des deutschen Wirtschaftsministeriums..

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Von Greg L – cropped from File:Plane crash into Hudson River.jpg (originally posted to Flickr as Plane crash into Hudson River), CC BY 2.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=5723331

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