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Giovannie Cicivelli Tradingchancen

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DAX Analyse: A = B

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Angetrieben von neuen Hoffnungen, dass es im Handelsstreit zwischen den USA und China zu einer Einigung kommt, gelang dem Dax-Index am Freitag der Sprung über die psychologisch relevante 11.050er-Marke. Doch zu Beginn der neuen Woche musste das Barometer zunächst einmal durchatmen und tendierte vorsichtshalber auf dem Niveau von grob 11.150 Punkten seitwärts. Insbesondere schwache Wachstumsdaten aus China und neue Brexit-Sorgen drückten auf die Stimmung der Anleger. Die britische Premierministerin Theresa May präsentierte gestern dem Unterhaus ihren Plan B für den Austritt Großbritanniens aus der EU. Im Wesentlichen gab es jedoch keine Veränderungen (A = B). Ein zweites Referendum über einen EU-Austritt oder eine Verschiebung des Austrittstermins lehnte May erneut ab.

Der deutsche Leitindex Dax beendete den Handel mit einem Abschlag von 0,62 Prozent und ging mit einem Kursstand von 11.136 Punkten aus dem Handel. Inwieweit das Gezerre um den Brexit sich noch auf die Märkte auswirken wird, muss zunächst noch abgewartet werden. Zweifelsohne aber dürfte eine Einigung zwischen den USA und China für mehr Begeisterung unter Investoren sorgen, als die gefühlt ewige Leierkiste um den Austritt Großbritanniens aus der EU.

Doch auch die Lage bei Dax-Index sieht nicht gerade rosig aus, das Barometer hat sich jetzt zwar weiteres Kurspotenzial in Richtung des EMA 200 auf Wochenbasis bei 11.355 Punkten freigekämpft, allerdings findet sich ausgerechnet dort ein Sammelsurium an Widerständen wieder. Eine kleine Hoffnung gibt es aus technischer Sicht aber, der Kursverlauf zwischen Anfang Dezember und dem abgelaufenen Freitag erinnert sehr stark an eine inverse SKS-Formation, die in der Charttechnik sehr häufig für eine Trendwende steht.

Long-Chance im Dax

Für den Dax-Index kann auf kurzfristiger Basis Aufwärtspotenzial lediglich bis an den EMA 200 auf Wochenbasis sowie einer dort verlaufenden Trendlinie um 11.355 Punkten abgeleitet werden. Weiter kann sich zunächst nicht aus dem Fenster lehnen, dafür sind noch zu viele Unwägbarkeiten politischer und konjunktureller Natur präsent. Kursrücksetzer zurück auf das Unterstützungsniveau von zunächst 11.050 Punkten sollten stets eingeplant werden. Aber erst darunter dürfte sich der Dax-Index wieder in Richtung der Marke von 10.585 Punkten weiter abwärts bewegen. Dies käme jedoch einem Scheitern der Käufer gleich, weil sich der jüngste Vorstoß der Bullen vom Freitag als klassisches Fehlsignal entpuppen würde!
Widerstände: 11.216 / 11.300 / 11.355 / 11.429 / 11.500 / 11.566

Unterstützungen: 11.138 / 11.052 / 10.993 / 10.900 / 10.800 / 10.681

Dax




Rafael S. Müller ist seit 20 Jahren Vorstand und Chefanalyst der direktbroker.de AG. Der FOREX & CFD Broker direktbroker-FX gehört weltweit zu den preisgünstigsten Brokern. Trading-Einsteiger erhalten von der hauseigenen Börsenakademie umfangreich Schulungen bis hin zu einem kostenfreien Trader-Camp. Testen Sie die Konditionen jetzt mit einem kostenfreien Demokonto.


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Die hier gezeigten Analysen stellen keine Anlageberatung dar und sind daher auch keine Empfehlung zum Kauf bzw. zum Verkauf eines Wertpapiers, eines Terminkontraktes oder eines sonstigen Finanzinstrumentes. Die Wertentwicklung der Vergangenheit bietet keine Gewähr für künftige Ergebnisse. Die bereitgestellten Analysen sind ausschließlich zur Information bestimmt und können ein individuelles Beratungsgespräch nicht ersetzen. Eine Haftung für mittelbare und unmittelbare Folgen aus diesen Vorschlägen ist somit ausgeschlossen.

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Es gibt ein altbekanntes und sich aber nun änderndes Muster an den Aktienmärkten!

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Die Einschätzungen an der Wall Street nach den jüngsten Zahlen

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  • Die Durchschnittsschätzungen für Q1 in den USA liegt bei 2,1%, für das zweite Quartal rechnet man bereits wieder mit 2,7%.

Die neue Umfrage von Bank of America/Merril Lynch unter den großen Vermögensverwaltern brachte folgende Ergebnisse:

  • 86% der Befragten betrachten die zeitweilige Invertierung der Zinskurve nicht als Rezessionssignal
  • Gerade noch 6% rechnen mit einer Rezession in diesem Jahr
  • 60% sind dennoch „bearish“ in puncto Wachstum und Inflationsrate

 

Kurzfazit

Das Dumme daran ist nur, dass die Wachstumshoffnungen in den Kursen bereits eingepreist sind. Die Aktienmärkte haben es gerochen, für weitere Steigerungen müsste die Wirtschaft schon noch deutlich mehr liefern.

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