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DAX Analyse: Barometer nimmt nächste Hürde ins Visier

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In der abgelaufenen Handelswoche ist das deutsche Aktienbarometer Dax einen entscheidenden Schritt weitergekommen und konnte sich an die Marke von 11.500 Punkten hochkämpfen. Damit erreichten die Kursgewinne nun nahezu an die Dezemberhochs bei 11.566 Punkten heran, bis wohin das Barometer noch in dieser Woche weiter zulegen könnte. Die positive Entwicklung seit Ende Dezember ist aber noch lange nicht am Ende, die inverse SKS-Formation zwischen den Jahrestiefs aus 2018 und der Nackenlinie um 11.000 Punkten hat noch sehr viel höheres Kurspotenzial in petto, allerdings sollten sich Anleger nach dem Kursanstieg der letzten Tage aber auch auf kurzfristige Gewinnmitnahmen einstellen. Dieser wären im Übrigen hervorragend für den Aufbau von finalen Long-Positionen mit dem Zielbereich der SKS-Formation geeignet. Insgesamt wird an der Aufwärtsvariante festgehalten, mit zwischenzeitlichen Korrekturphasen muss aber stets gerechnet werden.

Long-Chance beim Dax

Nun kann sich der Index auf seine nächsthöheren Ziele konzentrieren und bei entsprechender Kaufbereitschaft der Marktteilnehmer in die schon lange favorisierte Zielzone von 11.820 Punkten vordringen. Dies allerdings unter dem Vorbehalt, dass auch bald das Dezemberhoch bei 11.566 Punkten mindestens per Tagesschlusskurs überwunden wird, wünschenswert wäre eine steile Rallyefortsetzung. Bedauerlicherweise präsentiert sich der DAX zu anderen Indizes als Underperformer, bessere Chancen sind vor allem bei den US-Indizes zu suchen, aber auch der MDax bietet merklich bessere Performancechancen. Rücksetzer müssen trotzdem noch einmal zu Beginn dieser Woche einkalkuliert werden, zurück auf das Unterstützungsniveau von 11.400 Punkten könnte es problemlos noch einmal abwärts gehen. Spätestens ab 11.350 Punkten ist mit einer Wiederaufnahme der übergeordneten Rallye seit Ende letzten Jahres zu rechnen. Ein Wiedereintauchen in die vorherige Handelsspanne könnte jedoch Zweifel an der Durchsetzungsfähigkeit der Käufer aufkommen lassen.

Widerstände: 11.530 / 11.566 / 11.600 / 11.648 / 11.668 / 11.700

Unterstützungen: 11.400 / 11.250 / 11.173 / 11.050 / 11.000 / 10.938

Dax

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Rafael S. Müller ist seit 20 Jahren Vorstand und Chefanalyst der direktbroker.de AG. Der FOREX & CFD Broker direktbroker-FX gehört weltweit zu den preisgünstigsten Brokern. Trading-Einsteiger erhalten von der hauseigenen Börsenakademie umfangreich Schulungen bis hin zu einem kostenfreien Trader-Camp. Testen Sie die Konditionen jetzt mit einem kostenfreien Demokonto.


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Wie ist die Ausgangslage der Wall Street und der USA am letzten vollständigen Tag der Präsidentschaft von Donald Trump? Streiflichter..

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Wie ist die Ausgangslage der Wall Street und der USA insgesamt am letzten vollständigen Tag der Präsidentschaft von Donald Trump? Auf der einen Seite extrem hohe Kurse der Aktienmärkte und die Hoffnung auf Stimulus – der aber die innere Spaltung der USA nicht schnell heilen kann und wird. Daher wird diese Spaltung wahrscheinlich erst noch schlimmer werden, bevor es besser werden kann. Nur eines ist sicher: auch unter Biden werden die Schulden der USA weiter explodieren, daher ist der entscheidende Trigger für die Aktienmärkte die Entwicklung der Kapitalmarktzinsen – die wiederum an die Inflationserwartung gekoppelt sind. Heute die Wall Street am letzten Tag Trumps volatil – eine Folgewirkung des Optionssverfalls letzten Freitag..

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Rüdiger Born: Aufwärtsszenario für den Nasdaq

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MDax war auf lange Sicht die deutlich bessere Wahl als der Dax

Claudio Kummerfeld

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Der MDax repräsentiert sozusagen nach den 30 wichtigsten deutschen Börsentiteln (Dax) die nachfolgenden 50 wichtigsten Unternehmen. Sozusagen die „zweite Reihe“ in Sachen Größe, Volumen, Wichtigkeit und Bekanntheit. Auch wir bei FMW beachten in der Regel die großen Indizes wie den Dax, aber praktisch gar nicht den MDax. Dabei war der auf lange Sicht viel erfolgreicher als der Dax. Darauf hat die Deutsche Börse heute mit einer Info zum 25. Jubiläum des Index hingewiesen. Demnach hat der MDax seit seiner Auflegung eine Rendite von 1.083 Prozent erzielt, während der Dax um 485 Prozent zulegte – wobei der Großteil der Outperformance in den vergangenen zehn Jahren entstand.

Laut Deutscher Börse gab es den größten Tagesverlust im MDax mit -10,9 Prozent am 12. März 2020, und den größten Tagesgewinn mit +12 Prozent am 13. Oktober 2008. Zum Start im Jahr 1996 sah man einen Indexstand von 2.629 Punkten, und nun zum Jubiläum sehen wir 31.206 Punkte. Das entspricht einer jährlichen Performance von 10,9 Prozent. Schauen wir mal auf den folgenden Chart. Hier haben wir seit Sommer 2006 (also rechtzeitig vor Ausbruch der Finanzkrise 2008) den Dax vergleichen mit dem MDax. Der kleine Bruder erzielte 257 Prozent Plus, der große Brude „nur“ 130 Prozent.

Chart zeigt Langfristvergleich zwischen Dax und MDax

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