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DAX Analyse: Im Korrekturmodus

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Der Dax hat zu Beginn dieser Woche an seine Verluste aus der Vorwoche angeknüpft, jedoch hat die Abwärtsdynamik für den Augenblick etwas abgenommen. Der Bruch des 50-Tage-Durchschnitts mahnt aber zur erhöhter Vorsicht! Insgesamt wurde nämlich der seit Ende Dezember bestehende Aufwärtstrend vergangene Handelswoche nach einem kurzzeitigen Machtkampf zwischen Bullen und Bären mit einem klaren Kursabschlag gebrochen und führte das deutsche Aktienbarometer in den Bereich des 200-Wochen-Durchschnitts um 11.358 Punkten abwärts. Diese Ausgangslage ist kurzfristig als bärisch zu interpretieren, auch wurde der 50-Tage-Durchschnitt im gestrigen Handel unterschritten. Diese Umstände könnten Verkäufer in den nächsten Tagen erneut mobilisieren den DAX weiter abzuverkaufen.

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Auch wenn sich Dienstagfrüh eine leichte Aufhellung des Chartbildes andeutet, ist der Trendbruch fakt und sollte für weitere Abgabebereitschaft sorgen. Für diesen Tag könnte das Barometer kurzzeitig zulegen, wie es die vorbörsliche Indikation aufzeigt. Übergeordnet sollte seitens der Marktteilnehmer aber eine zwischengeschaltete Korrektur eingeplant werden, nachdem der Dax-Index seine Zielzone bei 11.820 Punkten sehr präzise abgearbeitet hatte.

Short-Chance beim Dax

Nach einem kurzzeitigen Rebound zurück in den Bereich von 11.467 Punkten könnte sich ab der zweiten Wochenhälfte wieder Abgabebereitschaft einstellen und den Index zurück in den Bereich von zunächst 11.150 Zählern abwärts drücken. Spätestens an der größeren Unterstützung von 11.000 Punkten sollten sich wieder vermehrt Käufer einfinden und für eine Stabilisierung sorgen. Für die nächsten Wochen müssen jedoch weiter rückläufige Notierungen zwingend einkalkuliert werden, bis sich der heimische Index an seinen großen Unterstützungsniveaus wieder eingependelt hat. Unterhalb des EMA 200 auf Tagesbasis bleibt das kurzfristige Chartbild übergeordnet aber bärisch einzustufen.
Widerstände: 11.383 / 11.400 / 11.467 11.500 / 11.578 / 11.623

Unterstützungen: 11.300 / 11.244 / 11.150 / 11.100 / 11.050 / 11.000

Dax




Rafael S. Müller ist seit 20 Jahren Vorstand und Chefanalyst der direktbroker.de AG. Der FOREX & CFD Broker direktbroker-FX gehört weltweit zu den preisgünstigsten Brokern. Trading-Einsteiger erhalten von der hauseigenen Börsenakademie umfangreich Schulungen bis hin zu einem kostenfreien Trader-Camp. Testen Sie die Konditionen jetzt mit einem kostenfreien Demokonto.


Haftungsausschluss

Die hier gezeigten Analysen stellen keine Anlageberatung dar und sind daher auch keine Empfehlung zum Kauf bzw. zum Verkauf eines Wertpapiers, eines Terminkontraktes oder eines sonstigen Finanzinstrumentes. Die Wertentwicklung der Vergangenheit bietet keine Gewähr für künftige Ergebnisse. Die bereitgestellten Analysen sind ausschließlich zur Information bestimmt und können ein individuelles Beratungsgespräch nicht ersetzen. Eine Haftung für mittelbare und unmittelbare Folgen aus diesen Vorschlägen ist somit ausgeschlossen.

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Bankenindex an entscheidender Unterstützung – Durchbruch wegen EZB?

„Der EuroStoxx Bankenindex ist der schlimmste Chart der Welt“. Wenn die Aktienkurse weiter fallen sollten, könnte es zu einer großen Kapitalflucht kommen

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Der europäische Bankenindex steht nun an einer entscheidenden Unterstützung!

Der bekannte Bankenexperte, Dr. Markus Krall, hat es in unzähligen Vorträgen und Veröffentlichungen vorhergesagt. Das Jahr 2020 wird den Einbruch im internationalen Bankensektor bringen, der wiederum Auslöser für einen veritablen Aktiencrash sein soll. Betrachtet man die Entwicklung der Bankaktien in den letzten Wochen, so könnte man zu der Ansicht gelangen, dass es in diesem Tempo gar nicht mehr so lange dauern kann. Zudem hat die europäische Zentralbank für den 12. September quasi eine weitere Belastung für die Banken angekündigt, durch zinspolitische Maßnahmen, egal wie diese auch aussehen mögen.

 

Der europäische Bankenindex signalisiert Gefahr

„Der EuroStoxx Bankenindex ist der schlimmste Chart der Welt“, sagt Raoul Pal, Gründer des Finanzdienstes Realvision. Wenn die Aktienkurse weiter fallen sollten, könnte es zu einer großen Kapitalflucht kommen. „Die Europäische Zentralbank (EZB) muss sich schnell um die Banken kümmern, sonst wird es hässlich“. Betrachtet man sich den europäischen Bankenindex, so erkennt man den kritischen Schwellenwert von 80. Bisher wurde durch Interventionen sichergestellt, dass die Kurse daran abgeprallt sind:

 

Das war während der Finanzkrise von 2008/2009 so, als Staaten und Notenbanken die Finanzinstitute stabilisierten, dann in der Euro-Schuldenkrise von 2010 bis 2012, als die drohende Staatspleite Griechenlands den Sektor in den Abgrund zu reißen drohte, und schließlich 2015, als der Wachstumseinbruch Chinas für globale Einbrüche sorgte. Zu dieser Zeit war die EZB zur Stelle, mit ihrem milliardenschweren Anleihenkaufprogramm. Und kurioserweise war es die US-Notenbank Ende 2018, als sich der Index wieder dieser Zone näherte, mit ihrer geldpolitischen Kehrtwende, die dafür sorgte, dass die Marke ein weiteres Mal nicht unterschritten wurde.

In Deutschland sorgen die beiden großen Privatbanken für gewaltig Druck auf den Bankenindex. Die Deutsche Bank hat in diesem Jahr schon wieder etwa 14 Prozent an Wert verloren und war in der letzten Woche auf ein neues Tief in der Dax-Periode seit 1988 gestürzt. Mit einer Marktkapitalisierung von gerade noch zwölf Milliarden Euro. Genau wie die Commerzbank, deren Fall erst bei sechs Milliarden Euro Börsenwert gestoppt werden konnte.

 

Das Paradoxon der Europäischen Zentralbank

„Within our mandate, the ECB is ready to do whatever it takes to preserve the euro. And believe me, it will be enough.“ Das waren die Worte von Mario Draghi am 26. Juli 2012, mit dem er die Eurokrise beendete. Anschließend senkte er die Zinsen bis auf Null und für die Banken den Einlagezinssatz sogar bis auf minus 0,40 Prozent, mit der Absicht die Deflation zu bekämpfen und das Wachstum anzukurbeln. Aber zu welchem Preis? Den Euro retten und die Banken in die Krise schicken, das widerspricht sich.

Was hat die EZB den Banken in den letzten Jahren für Belastungen auferlegt?

Die US-Investmentbank Goldman Sachs spricht von Belastungen von 21 Milliarden Euro seit Einführung der Minuszinsen im Jahr 2014.

Dies belastete insbesondere die Banken in Deutschland, Frankreich und den Beneluxstaaten. Die jetzige Belastung beträgt etwa 7,5 Milliarden Euro per annum. Bei einer weiteren Senkung der Einlagenzinsen um weitere 20 Basispunkte durch die EZB, müssten die Banken Berechnungen zufolge weitere 5,6 Milliarden Euro zahlen.

Ein Analyst des unabhängigen Analysehauses Gavekal Research, Carles Gave, wandelt mit seiner Aussage auf den Spuren von Dr. Markus Krall:

„Die wirkliche Bedrohung für die weltweiten Finanzmärkte ist nicht der Handelskrieg zwischen den USA und China, sondern die Implosion, die sich im Zeitlupentempo auf dem europäischen Bankensektor abspielt“!

 

Fazit: Die Lage des  Bankenindex

Die Situation für die Banken – sichtbar im Bankenindex – hat sich wirklich zugespitzt. Sollte die EZB die Banken am 12. September mit einer Senkung des Einlagezinssatz auf minus 0,60 Prozent weiter belasten und Deutschland nach Q3 in eine technische Rezession stürzen, ist Gefahr im Verzuge. Weitere Abschreibungen bringen gerade unsere deutschen Institute in große Gefahr, der Ruf nach Rettung wird immer lauter. 2008, 2012 und 2015 war immer eine Unterstützung zur Stelle, aber von woher soll sie heute kommen? Aus Berlin kam in den letzten Tagen so mancher Vorschlag, aber ob dies den Bankeneinnahmen auf die Sprünge hilft?

 

Der Bankenindex in Europa zeigt, dass die Türme nicht mehr in den Himmel wachsen..

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Finanznews

Mission impossible! Videoausblick

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Am Freitag wird Fed-Chef Jerome Powell in Jackson Hole sprechen – und es ist eine „mission impossible“, eine geradezu aussichtslose Situation für den Fed-Chef. Denn die Märkte wollen einen großen Schritt (0,5%-Zinssenkung), vor allem aber Donald Trump macht Druck und fordert nun sogar Quantitative Easing. Sollte die Fed dem Druck nachgeben, würde das als Schwäche ausgelegt, zumal die US-Konjunkturdaten zuletzt nicht wirklich schlecht waren und einen großen Zinssenkungsschritt nicht rechtfertigen. Powell muss aber den Märkten irgendwie entgegen kommen und die Lücke zwischen der derzeitigen Rhetorik der Fed und den eingepreisten Erwartungen der Märkte (vor allem der Anleihemärkte) entgegegn kommen, sonst riskiert er schwere Turbulenzen an eben diesen Märkten. Also: eine mission impossible..

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Finanznews

Panik der Machthaber! Marktgeflüster (Video)

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Heute herrscht wieder einmal Euphorie an den Aktienmärkten – und das, weil die Machthaber offenkundig immer stärker in Panik geraten und daher den letzten Schuss riskieren wollen: Deutschland will im Falle einer Rezession 55 Milliarden Euro investieren, China senkt durch Neuberechnungen faktisch seine Leitzinsen und will die Kreditaufnahme für Unternehmen günstiger machen. Daher steigen heute die Anleiherenditen wieder deutlich, die 100-jährige österreichische Anleihe nun nach immenser Rally fast schon im Crash-Modus. Zwar gewährt die Trump-Regierung Huawei noch einmal einen Aufschub, aber die USA machen eine Lösung der Hongkong-Frage zur Bedingung für einen Deal mit China – und das wiederum ist für Peking unakzeptabel. Die wirkliche Entscheidung an den Aktien- und Anleihemärkten bringt wohl erst die Rede Powells am Freitag..

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