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Dax: Angriff auf das Jahreshoch?

Schafft der Dax heute den Angriff auf das Jahreshoch über der 10800er-Marke? Eine Triebfeder für einen weiteren Anstieg könnte die geplante Übernahme von Time Warner durch AT&T werden..

Redaktion

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FMW-Redaktion

Schafft der Dax heute den Angriff auf das Jahreshoch über der 10800er-Marke? Eine Triebfeder für einen weiteren Anstieg könnte die geplante Übernahme von Time Warner durch AT&T werden – solche Deals liebt die Wall Street! Da die geplante Übernahme erst nach Börsenschluß am Freitag in den USA bekannt wurde, werden die Märkte also heute dieses Szenario einpreisen – auch wenn Trump und auch Clinton skeptisch sind: sie fürchten eine zu große Marktdominanz.

In Asien die Vorgaben eher freundlich:

Shanghai Composite +1,11%
CSI300 +1,22%
ChiNext +0,85%
Nikkei +0,26%

Der X-Dax startet etwas stärker:

dax24-10-16

Im 4-Stunden-Chart sieht man, dass es jetzt um die „Wurst geht“, also um die Frage, ob der Dax nun wirklich vor einem Ausbruch steht – oder doch nur dabei ist, eine Top-Formation auszubilden:

dax24-10-162

Da gibt es eine Menge Widerstände zu überwinden für den deutschen Leitindex – angefangen bei 10750, dann der Bereich um 10785. Und schließlich eben die 10800 bzw. das Jahreshoch bei 10810 Punkten – das ist eine ziemlich harte Nuß.

Weiterhin bleibt die Frage, ob der Dax sich weiterhin so deutlich von den US-Indizes entfernen kann – bekanntlich sind die US-Indizes weit weniger euphorisch als der Dax. Das gilt vor allem seit den Aussagen Draghis vom letzten Donnerstag, die der Dax im bestmöglichen Sinn wertet. Die US-Indizes aber scheinen unter dem starken Dollar zu leiden, oder unter der Unsicherheit der bevorstehenden US-Präsidentschaftswahl – oder unter was auch immer. Aber es wird heute die Wall Street sein, die das Urteil abgeben wird über die geplante Mega-Fusion, und von diesem Urteil wird es wohl abhängen, ob der Dax seinen Anstieg beibehalten, ausbauen – oder eben korrigieren muß.

Unterstützung hat der Dax bei 10675, dann im Bereich 10570 bis 10600 – darunter sollte es nun nicht mehr gehen, sonst muß der Angriff auf das Jahreshoch wohl erst einmal abgeblasen werden..

6 Kommentare

6 Comments

  1. Avatar

    bauer

    24. Oktober 2016 09:09 at 09:09

    Aber NUR ein Angriff…dann aber wieder Abwärts!
    Der 8.11.wirds zeigen,wo die Reise hingeht und bis dahin wirds auch nicht über 10800 gehen.
    mfg

    • Avatar

      bauer

      24. Oktober 2016 09:11 at 09:11

      Mich würds auch nicht wundern,wenn noch vor der Wahl ein netter Abverkauf stattfindet.
      Die Doppeltops habens bekanntlich ja in sich,ne wa…

  2. Avatar

    Peter

    24. Oktober 2016 10:08 at 10:08

    „…Unsicherheit der bevorstehenden US-Präsidentschaftswahl…“ ??? *lol*
    Was ist denn da unsicher? Mrs.Clinton ist durch, ausser sie verschluckt sich noch an einer Gräte.
    Langsam gehen die Argumente aus und langsam endet auch der Monat, wo ihr Börsen-Pessimismus Ihnen Recht gibt.
    Dann kommen die MonatE, wo sie wieder danebenliegen. Die 11k werden fliegen und als erstes werden die bauern geopfert…, die bescheuerten Dax7000-Brüller sind eh schon lange pleite…

    Trotzdem ein großes DANKE für Ihre Arbeit und Ihre Weit- und Quersicht.
    Bitte weiter so.
    Peter

    • Avatar

      Allan

      24. Oktober 2016 10:57 at 10:57

      Hmmm… bauer alter ego? Hmmm…

      • Avatar

        Peter

        24. Oktober 2016 15:12 at 15:12

        Nein, um Gottes Willen, ich bin kein Permabär auch nicht beim Öl, … das kann Herr Fugmann u.a. bestätigen… :-)

  3. Avatar

    LookOut

    24. Oktober 2016 10:38 at 10:38

    Moin,

    wenn man sich den ganzen Tag nur mit dem negativen beschäftigt verliert man irgendwann den Blick fürs positive und sieht dann nur noch das was man sehen möchte.

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Aktienmärkte: Corona-Krise und ein heimlicher Star im deutschen Leitindex

Wolfgang Müller

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am

Normalerweise waren die letzten Jahre die Zeit für Wachstumstitel, also für Growth, wie man es in der Sprache der Aktienmärkte bezeichnet. Eher jedoch nicht für den deutschen Leitindex Dax – aber dort steht ein Wert ganz oben in der Performance, von dem man es noch weniger erwartet hätte: die Deutsche Post. Man profitiert derzeit vom „Stay at Home“ und vielleicht nochmals durch ein logistisches Thema der Superlative.

Die bevorstehende Massenimpfungen

Was werden nicht alles für Zahlen herumgereicht? Die Gesamtbevölkerung der Erde müsse gegen Covid-19 geimpft werden, 7,7 Milliarden Menschen und dies gleich zweimal. Aber gemach, es werden sich nicht alle impfen lassen wollen, und es einige durch Immunität nicht mehr brauchen (oder durch heimische Pharmafirmen versorgt werden) und viele sich in einem Alter befinden, in dem die Gefährlichkeit des Virus unterhalb des Promillebereichs für die Betagten und Gefährdeten liegt. Dennoch: Es gilt Abermillionen von Impfdosen zu transportieren, mit den verschiedensten Transportmitteln, mit speziellen Behältern und mit der Aufrechterhaltung von Kühlketten und überall ist der deutsche Marktführer gut aufgestellt.

Die unauffällige Hausse bei einem Underdog der Aktienmärkte

Die Deutsche Post (DHL Group) feierte gerade den 20. Börsengeburtstag. Der Logistik-Riese, der aus einem Paket- und Postzusteller hervorging, wurde am 20. November 2000 zu 21 Euro an die Börse gebracht. Zu dieser Zeit stand der Dax bei 6609 Punkten. Betrachtet man nun die Kursentwicklung von Index und den Dax-Wert Deutsche Post (gestern 40,39 Euro), so könnte man den Eindruck gewinnen, als wäre der Dax mit seiner Kursverdoppelung besser gelaufen, als der deutsche Logistiker, der es nur auf gut 80 Prozent Kurszuwachs brachte. Rechnet man die Dividendenzahlungen hinzu, käme man bei der Post aber auf circa 268 Prozent Gewinn. Beim Dax als Performance-Index werden die Dividenden einfach hinzugerechnet. Macht eine Rendite der Deutschen Post von 6,7 Prozent p.a. gegenüber dem Index mit seinen 3,5 Prozent. Der Traditionswert ein heimlicher Star der Aktienmärkte – gewiss, denn ein Großteil der Dax-Werte ist noch weit von seinen ehemaligen Höchstständen entfernt. Bis auf fünf Werte, einer davon ist die Marke mit dem auffälligen Gelb.

Dies ist natürlich den Analysten nicht verborgen geblieben: so erwarten Ökonomen von Goldman Sachs einen Umsatzanstieg der Deutschen Post von aktuell 65 Milliarden bis auf 80 Milliarden Euro im Jahr 2024, der Gewinn soll im gleichen Zeitraum von 4,4 Milliarden auf 6,5 Milliarden Euro steigen. Wäre ein einstelliges KGV, hinzu kommt die niedrige Börsenbewertung im Vergleich zu UPS oder Fedex.

Fazit

Obwohl die Aktienmärkte derzeit die Umschichtung von Growth zu Value spielen, kann dies dem deutschen Logistiker relativ egal sein. Man profitiert weiter von den Auswirkungen der partiellen Lockdowns, vermutlich noch durch die Wintermonate, als auch von der neuen Situation um die Mammutaufgabe Impfung der Bevölkerung mit all den personellen und logistischen Herausforderungen.

Jetzt steht in dieser Woche erst einmal der große vorweihnachtliche Hype um den „Black Friday“ und den „Cyber Monday“ auf dem Programm. Angesichts der Pandemie sicherlich mit bisher noch nie gesehenen Umsätzen. Ein DHL-Manager sprach schon davon, dass Covid-19 die Umsätze der Post in das Jahr 2030 hieven werde. Und jetzt kommt noch das Transportthema Impfstoff hinzu. Ein Goldilocks-Szenario? Nicht ganz, denn da gibt es noch einen übermächtigen Konkurrenten aus Übersee, der bis 2021 mit eigenen Paketzentren in Deutschland zulegen will. Der „All-Star“ der amerikanischen Aktienmärkte Amazon, der bereits schon für ein Viertel der Paketsendungen in Deutschland verantwortlich ist.

Die Aktienmärkte in Deutschland und ihr heimlicher Star

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Aktien

Aktienmärkte: Die 8-Billionen-Dollar Bombe – 20%-Korrektur voraus

Markus Fugmann

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am

Die Aktienmärkte der USA haben ein Klumpenrisiko – sie sind eine Bombe, die entschärft werde auf Kosten einer heftigen Korrektur. Das sagt nicht ein sogenannter „Crash-Prophet“, sondern der eher als „Dauer-Bulle“ bekannte Hans. A. Bernecker. Alle Indizes der amerikanischen Aktienmärkte seien extrem überkauft, getrieben vor allem in den letzten Monaten durch die Tech-Werte. Bevor dann ab dem 09.November mit der Pfizer/BioNTech-Meldung über den Impfstoff eine gewaltige Rotation erfolgte – raus aus Tech, rein in die sogenannten Value-Werte (die jedoch in vielen Fällen eigentlich alles andere als „value“ sind). Man wechselt also von einer Überbewertung in die andere, und dabei entfernen sich die Aktienmärkte immer mehr von der ökonomischen Realität.

Aktienmärkte: Nach dem Entschärfen der Bombe kommt die Erholung

Der Hype der Aktienmärkte, so Hans Bernecker, sei vor allem von Kleininvestoren getragen gewesen (die sogenannten „Robinhooder“). Das alles erinnert an die Euphorie des Jahres 1987, der dann im Oktober diesen Jahres ein gewaltiger, wenn auch nur kurzfristiger Absturz folgte. Nun aber gebe es eine Schwachstelle: das seien extrem überbewertete Aktien wie eine Tesla mit einer Marktkapitalisierung von mehr als 500 Milliarden Dollar, die nun ein großer Hedgefonds-Manager geshortet habe. Es werde nun, so Bernecker, bald eine heftige Marktbereinigung geben bei den großen und marktschweren Titel der amerikanischen Aktienmärkte, die alleine acht Billionen Dollar auf die Waage bringen.

Wann kommmt der Einbruch? Eher zeitnah, meint Bernecker. Es handele sich dabei um eine Markt-Bereinigung, der dann jedoch wieder eine Aufwärtsbewegung folgen werde. Sehen Sie hier die Aussagen des „Altmeisters“ Bernecker:

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Die überbewrteten Aktienmärkte der USA als Bombe, die bald entschärft wird

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Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Ab morgen startet das verlängerte Thanksgiving-Wochenende in den USA. Die gut laufenden Kurse im November sind im Fokus seiner heutigen Berichterstattung.

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