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Indizes

Dax: Apple oder Handelskrieg? Achten Sie auf den Yuan..

Was ist heute wichtiger – Apple oder der Handelskrieg? Der Yuan als Indikator für die Märkte..

Markus Fugmann

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am

Was ist heute wichtiger – Apple oder der Handelskrieg? Eigentlich wäre doch alles schick nach den gestrigen, so wichtigen Apple-Zahlen: der Tech-Sektor könnte aufatmen, die zwischenzeitlich so herb unterbrochene Party bei den großen Tech-Werten nach Facebook und Twitter-Zahlen einfach weitergehen, weil Apple sich mehr und mehr zu einem Dienstleistungsunternehmen wandelt.

Aber: auch für Apple, das seine Cash Cow iPhone zu 100% in China produziert, ziehen dunkle Wolken auf am Himmel, wenn das kommt, was gestern Insider dem „Wall Street Journal“ mitteilten: schon heute könnte die Trump-Administration verkünden, dass die ab Anfang September in Kraft tretenden US-Zölle gegen China im Volumen von 200 Milliarden Dollar nicht 10%, sondern 25% betragen werde. Dazu dann noch der Nachschlag, den Trump kürzlich in einem TV-Interview angekündigt hatte von weiteren 300 Milliarden Dollar, womit faktisch dann alle Importe Chinas in die USA dann betroffen wären. Sollten also alle Importe in die USA aus China dann mit 25% bezollt werden, wird es keine chinesischen Importe mehr geben, weil das dann ein Verlustgeschäft wäre für die Exporteure aus Fernost. Dabei schien gestern doch noch alles in Ordnung zu sein nach der Meldung, dass die USA und China wieder in den Dialog kommen könnten.

Die Konsequenzen wären unabsehbar: Millionen von Amerikanern können sich über Wasser halten, weil sie billige Waren kaufen können, die in China produziert wurden. Fällt das weg, droht ein massiver Anstieg der US-Verbraucherpreise, droht eine Preisexplosion, die die Fed zu schnellerem Handeln zwingen würde (Zinsanhebungen). Das ist jetzt die übergeordnete Perspektive. Demgegenüber steht die Freude über Apple – aber das ist doch eher die untergeordnete Perspektive. Gut für den Aktienkurs für Unternehmen, die „Zulieferer“ sind für Apple – aber eben auch nicht viel mehr.

Nun ist der Dax bekanntlich ein Index, der recht wenig mit Tech zu tun hat und vor allem – kein Wunder – auf das Thema Handelskrieg besonders sensibel reagiert, während die Wall Street eher kurzfristig agiert und meist maximal bis zum eigenen Bauchnabel denkt, nach dem Motto: was kümmert uns die Zukunft, wenn wir in der Gegenwart noch einen schnellen Gewinn einfahren können!

Blicken wir auf den Chart des Dax:


(Chart durch anklicken vergrößern)

Oben als Widerstand das Verlaufshoch bei 12880 Punkten und der 12920er-Widerstand, unten die ehemalige Widerstandszone bei 12650/75 Punkten, die nun Unterstützung ist.

Zu achten ist heute neben der Fed (20Uhr bei FMW) und den Zahlen von Tesla (ab 22.10Uhr bei FMW) auf den Yuan (USD/CNH) – sollte dieser Strecke nach unten machen zum Dollar und ein neues Jahrestief generieren, wäre das ein Zeichen, dass das Thema Handelskrieg doch nicht beseite gewischt werden kann..


By Elekes Andor – Own work, CC BY-SA 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=64475854

Ein Kommentar

Ein Kommentar

  1. Avatar

    tm

    1. August 2018 09:40 at 09:40

    Seit März hat der CNY um 8,6% abgewertet…das gleicht ja bereits einen guten Teil der Zölle aus, zumal diese Abwertung Pi mal Daumen auch gegenüber dem Euro und anderen Währungen gilt.

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Finanznews

Aktienmärkte: Ich glaube an die Jahresendrally! Marktgeflüster (Video)

Sehen wir nun also jetzt schon den Beginn der Jahresendrally, kommt jetzt also die weitere, ungebrochene Aufwärtsbewegung der Aktienmärkte?

Markus Fugmann

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Die Aktienmärkte heute einmal mehr stark – weil Trump nun den Übergang zu Biden ermöglicht hat und Janet Yellen wohl neue US-Finanzminsterin wird (allerdings überschätzen die Märkte ihre Möglichkeiten, sie muß sich mit Mitch McConell auseinandersetzen!). Sehen wir nun also eine Jahresendrally, also die ungebrochene weitere Aufwärtsbewegung? Eher unwahrscheinlich – zuvor braucht es eher noch einmal eine Korrektur der völlig überhitzten Aktienmärkte (vor allem Energie-Werte etc.), bevor dann eben diese Jahresendrally einsetzen kann. Was für diese Korrektur fehlt ist ein Katalysator, eine Meldung, die die bereits all-in Investierten auf dem falschen Fuß erwischt und aus dem Markt kegelt, bevor dann die starken Hände wieder kaufen..

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Gold/Silber

Aktuell: Dow mit Allzeithoch, Ölpreis steigt – warum der Goldpreis bei 1.800 Dollar hängt

Claudio Kummerfeld

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Aktuell tut sich einiges an den Märkten. Der Dow Jones hat vorhin mit 29.996 Punkten ein neues Rekordhoch erreicht. Die Aktienmärkte sind in guter Laune. Der Dax ist von seinem Hoch aus dem Frühjahr immer noch gut 500 Punkte entfernt, aber er klettert auch mit nach oben. Der Ölpreis steigt, der Goldpreis fällt weiter. Aber warum? Neben den positiven Corona-Nachrichten bringt heute eine weitere gute Nachricht neuen frischen Schub für die Aktienmärkte. Donald Trump macht nun offenbar den Weg frei für die Amtsübergabe an die Biden-Administration. Damit haben die Märkte mehr Sicherheit, dass in den USA wohl doch kein großes Chaos oder eine Verfassungskrise ausbrechen wird.

Außerdem scheint Joe Biden die ehemalige Fed-Chefin Janet Yellen zur neuen US-Finanzministerin machen zu wollen. Auch das freut den Markt. Die Geldflut kann weiter gehen, und die Konjunktur in den USA dürfte weiteren staatlichen Stimulus erhalten. Das pusht die Aktienmärkte, und auch der Ölpreis steigt kräftig. Alleine seit heute Nacht bei 43 Dollar steigt der WTI-Ölpreis aktuell auf 44,94 Dollar. Mehr Konjunktur-Stimulus bedeutet auch mehr Öl-Nachfrage. Logisch, dass da der Ölpreis ansteigt.

Goldpreis verliert gegen Aktienmärkte

Gold ist der Verlierer. In so einem positiven Umfeld schichten die Börsianer in risikoreichere Geldanlagen wie Aktien um, und der Goldpreis fällt. Nach positiven US-Konjunkturdaten von gestern war der Goldpreis bereits spürbar gefallen, von gestern 1.868 Dollar bis vorhin auf genau 1.800 Dollar im Tief. Ein große runde Marke ist immer wichtig für die Börsianer. Drüber und drunter liegen in der Regel viele Stop-Orders.

In den letzten Augenblicken kann der Goldpreis leicht auf 1.807 Dollar steigen, aber die Lage ist doch sehr wacklig. Es kann auch in Kürze einen Abwärtsschub unter 1.800 Dollar geben. Interessant: Die Bewegung im US-Dollar scheint derzeit weniger Einfluss auf den Goldpreis zu haben. Die negative Korrelation zwischen den beiden funktioniert diese Woche nicht so richtig. Vielmehr ist es aktuell eine negative Korrelation zwischen Gold und Aktienmärkten. Der Chart reicht bis Mitte letzter Woche zurück. Wir sehen den steigenden Dow Jones gegen den fallenden Goldpreis. Die aktuell gute Stimmung für risikoreichere Assets drückt gegen Gold.

Chart zeigt Kursverlauf von Dow Jones gegen Goldpreis seit letzter Woche

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Indizes

Rüdiger Born: Die aktuelle Lage bei Dow Jones und Nasdaq

Rüdiger Born

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Die aktuelle Lage bei Dow Jones und Nasdaq bespreche ich direkt am Chart im folgenden Video. Sind derzeit gute Tradingchancen zu finden?

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