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Dax: Aufforderung zum Tanz!

Überall spielt die Musik – aber der Dax und andere Indizes aus Europa wollen einfach nicht tanzen! Das dürfte sich jedoch heute ändern..

Redaktion

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FMW-Redaktion

Überall spielt die Musik – aber der Dax und andere Indizes aus Europa wollen einfach nicht tanzen! Gestern alle relevanten Indizes Europas im Minus, während in Asien und den USA Partystimmung herrscht zum Jahresbeginn. Wobei die Party vorwiegend im Tech-Sektor stattfindet, die Gründe dafür sind eher mau und nicht nachvollziehbar – so etwa die Heraufstufung von Netflix durch Macquarie, was normalerweise nicht so ein Feuerwerk hervorruft. Es sind die FANG-Aktien, die gestern wieder stark zulegen konnten mit dem stärksten Zugewinn siet drei Monaten, daneben Biotech-Werte mit dem größten Aufwärtsschub seit vier Monaten.

All das hat nicht sehr viel mit dem Dax zu tun, in dem Tech oder Biotech wenig oder gar nicht vertreten sind. Gleichwohl erreichte auch der Leitindex S&P 500 gestern ein neues Allzeithoch, was dem Dax normalerweise auf die Sprünge helfen müsste.

Immerhin: der X-Dax heute mit einem Aufwärtsgap – das gab es gestern auch schon, danach wurde der Index jedoch hart abverkauft und fiel bis 12735 Punkte zurück. Damit ist heute eher nicht zu rechnen – der Dax dürfte nach unserer Einschätzung etwas Land gewinnen, auch weil der Euro wohl nicht erneut zum Höhenflug ansetzen wird:

Noch ist nicht viel, eigentlich sogar gar nichts gewonnen. Im besten Fall haben wir gestern einen Fehlausbruch nach unten gesehen, dem dann heute ein Anstieg folgt. Die erste Hürde stellt das gestrige Verlaufshoch bei 12945 Punkten dar – kann der Dax darüber steigen, sollte auch relativ problemlos der wichtige Widerstandsbereich bei 13.000/13.0005 Punkten erreicht werden. Dann aber würden wieder viele weitere Widerstände warten, allen voran die 13.200er-Zone. Aber das ist noch Zukunftsmusik – wichtig für den Dax ist jetzt erst einmal, sich etwas nach oben abzusetzen und damit den eigentlich negativ zu wertenden Bruch der Unterstützungszone 12845/12806 erst einmal vergessen zu machen.

In den USA dürfte die Party wohl auch heute weiter gehen – es sind vor allem die Algos, die derzeit das Feld beherrschen, schon weil viele Profiinvestoren wohl erst nächste Woche wieder am Start sind. So oder so: heute muß der Dax endlich einmal etwas zeigen – und die Chancen, dass er etwas zeigt, sind nicht schlecht am heutigen Handelstag!

Ein Kommentar

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  1. Avatar

    Wolfgang M.

    3. Januar 2018 09:35 at 09:35

    Sollten die Geldverwalter ihre frischen Kundengelder im Dezember sowie anscheinend jetzt Anfang Januar tatsächlich am Geldmarkt parken, so dürften diese – im Falle einer ausbleibenden Korrektur -, nicht lange stillhalten können. Denn es sind erstmalig am möglichen Ende eines Konjunkturzyklus (seit vielen Jahrzehnten) am Geldmarkt Strafzinsen zu berappen, nach wie vor. Wie gesagt, wenn die Korrektur nicht Fahrt aufnimmt, dürften die renditehungrigen Anleger in die europäischen Märkte zurückkehren. Die Gewinnmitnahmen ausländischer Anleger sollten auch mal auslaufen. Und wer hats erfunden? Mario Draghi

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Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York – gute Ergebnisse interessieren nicht

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Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Die aktuell reinkommenden Quartalszahlen stehen im Fokus seiner heutigen Aussagen. Dazu kommen die US-Wahlen und die Coronakrise.

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Das ist der wahre Beherrscher des Internets – Werbung

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Lieber Börsianer,

haben Sie sich eigentlich einmal Gedanken gemacht, woher Sie als Nutzer die Daten und Informationen beziehen, wenn Sie etwa auf der Seite der Amazon oder der Seite von Google surfen? Die landläufige Meinung: Das kommt alles aus der Cloud bzw. einem zentralen Großserver, der irgendwo in den USA steht.

Das ist ein Irrglaube. Tatsächlich beziehen wir als Internet-Nutzer unsere Daten aus einem weltweit aufgespannten Netzwerk sog. CDN-Server (Content Delivery Network). Wenn Sie als Nutzer aus Deutschland eine Suchanfrage auf der Google-Seite starten, wird Ihre Anfrage also nicht erst über den Atlantik geschickt und anschließend zurück. Stattdessen werden die Internet-Nutzer von einem Server versorgt, der sich in räumlicher Nähe befindet.

Andernfalls wäre die Google-Seite unendlich langsam oder würde sogar kollabieren, wenn innerhalb weniger Minuten Millionen Anfragen zur gleichen Zeit eintreffen. So muss der Suchdienst im Durchschnitt pro Tag 3,5 Milliarden Suchanfragen pro Tag abarbeiten. Das schafft kein Cloud-Server der Welt. Hier gilt: Auch das digitale Internet unterliegt physikalischen Grenzen.

Hier schafft ein ausgeklügeltes CDN-System Abhilfe. Es verteilt die Anfragen auf unzählige weltweit installierte Einzelserver und sorgt auf diese Weise für einen Lastenausgleich in den Internetleitungen. Dadurch bleiben die Internetauftritte der Unternehmen komfortabel und schnell.

Daneben schafft das CDN-System Sicherheit einerseits für die Unternehmen als auch für die Nutzer. So ist es heutzutage nahezu ausgeschlossen, dass Hacker etwa die Seite der Amazon, der Zalando oder anderer Endkunden-Unternehmen lahm legen können. Tatsächlich werden schlimmstenfalls durch Hackerangriffe einzelne Server im CDN-System ausgeschaltet. Das System erkennt einen solchen Angriff und leitet den Nutzer sofort auf den nächsten noch aktiven Server weiter.

Damit schafft CDN sog. Redundanzen. Anders formuliert: Die dezentrale Struktur sorgt dafür, dass die Internetversorgung nie gänzlich zusammenbricht. Damit leisten die CDN-Netzwerke einen ganz wichtigen Beitrag für die Stabilität und Verfügbarkeit des Internets. Sie bilden also das Rückgrat des modernen Internets.

Wer betreibt diese Netzwerke?

Ein US-Unternehmen dominiert dieses Marktsegment quasi nach Belieben. Man unterhält weltweit 300.000 CDN-Server und kontrolliert damit in der Spitze bis zu 30 % des täglichen globalen Internetverkehrs. Nahezu alle Software- und Internetunternehmen des Silicon Valley schwören auf die Dienstleistungen dieses US-Unternehmens. Die Kundenkartei umfasst Adressen wie etwa Amazon, Apple, Facebook, Google oder Microsoft. In Europa bedient man Unternehmen wie Daimler, Nestlé, Wienerberger, Voestalpine oder etwa den Autozulieferer Schaeffler, um nur die wenigsten aus der üppigen Kundenkartei der Amerikaner zu nennen.

Vor allem für Unternehmen mit Endkundenkontakt und stark frequentierten Internetauftritten ist CDN absolute Pflicht. Denn die Nutzer springen heute rasch ab, wenn sich ein Seite langsam aufbaut oder sogar minutenlang gar nicht erreichbar ist. Ich kann Ihnen versichern, eine stabile und schnelle…..

Wollen Sie meine komplette Analyse lesen?

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Caterpillar meldet Quartalszahlen: Starker Rückgang, aber über Erwartung

Claudio Kummerfeld

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Der weltweit größte Baumaschinenhersteller ist Caterpillar aus den USA. Die Firma gilt daher als Frühindikator, weil Bauwirtschaft und Industrie auf Baumaschinen angewiesen sind, bevor eine Volkswirtschaft expandieren kann. Steigen also die Firmenumsätze, deutet das auf eine weiter florierende US-Wirtschaft hin, und umgekehrt genau so. Deswegen sind die soeben veröffentlichten Quartalszahlen von Caterpillar so extrem wichtig. Hier die wichtigsten Kennzahlen.

Der Umsatz im letzten Quartal liegt bei 9,88 Milliarden Dollar (Vorjahresquartal 12,76/erwartet 9,8). Der Gewinn liegt bei 1,22 Dollar pro Aktie (Vorjahresquartal 2,66/erwartet 1,12).

Die Aktie notiert vorbörslich mit -1,3 Prozent.

Die operative Profitmarge sinkt im Jahresvergleich von 15,8 Prozent auf 10,0 Prozent.

Die rückläufigen Umsätze liegen laut Unternehmensaussage an der rückläufigen Kundennachfrage nach Geräten und Dienstleistungen.

CEO-Kommentar:

“I’m proud of our global team’s performance as we continue to safely navigate the pandemic while remaining firmly committed to serving our customers,” said Caterpillar Chairman and CEO Jim Umpleby. “Our third-quarter results largely aligned with our expectations, and we’re encouraged by positive signs in certain industries and geographies. We’re executing our strategy and are ready to respond quickly to changing market conditions.”

Datenblatt mit Details zu den Quartalszahlen von Caterpillar

Caterpillar-Baumaschine - Caterpillar-Quartalszahlen
Eine Baumaschine von Caterpillar auf der Bauma. Foto: Wald-Burger8 CC BY-SA 3.0

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