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Dax: begrenzter Optimismus..

Um gleich einmal mit der Tür ins Haus zu fallen: unser Optimismus für den Dax ist für heute nur sehr mäßig ausgeprägt!

Redaktion

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FMW-Redaktion

Um gleich einmal mit der Tür ins Haus zu fallen: unser Optimismus für den Dax ist für heute nur sehr sehr mäßig ausgeprägt! Und das liegt vor allem an der optischen Erscheinung der US-Indizes, hier speziell des Nasdaq100! Nun könnte man einwenden: was hat der Technologie-Index Nasdaq mit dem Dax zu tun – in dem bekanntlich ja nur SAP und Infineon aus diesem Bereich stammen. Schon richtig, und doch irgendwie falsch: denn was jetzt zu „platzen“ droht, ist eine Bewertungsblase gerade bei den hochgehypten US-Tech-Werten wie eben Amazon, die nach wie vor weit entfernt sind in realen Zahlen das zu liefern, was die Märkte mit absurden Bewertungen einpreisen. Ein weiteres Beispiel etwa ist der in den USA sehr bekannte Schnäppchenanbieter Groupon, deren Aktien gestern nach Vorlage der Zahlen mehr als 20% einbrachen.

Unter der Oberfläche, das zeigt etwa der P&F-Chart beim NYSE Bullish Percent Index (wie ihn konsequent der von uns sehr geschätzte Klaus Buhl anwendet), finden bereits großflächige Umschichtungen statt – man nimmt die Chips vom Tisch, es hagelt Verkaufssignale des inneren Marktes.

Mit einem Wort könnte man sagen: die Bewertungen vor allem im Tech-Sektor – der in der US-Berichtssaison bislang eine klare Enttäuschung war (mit Ausnahme von Microsoft) – sind der Realität so weit enteilt, dass nun die Zeit gekommen scheint, dass die Realität wieder zu ihrem Recht kommt.

Die Gefahr für den Dax geht also von den USA aus, der deutsche Michel würde eigentlich gerne steigen, aber zu weit vom Herrchen davon zu laufen, das traut er sich dann doch nicht. Und: die Stimmung der Dax-Investoren (laut Zahlen der Deutschen Börse) ist extrem bullisch – sowohl bei den Profis als auch bei den Privatanleger sind zwei Drittel bullisch eingestellt, fast keiner ist neutral, nur sehr wenige bärisch. Und das heißt: es gibt kaum Neutrale, die bei einer Aufwärtsbewegung in den Markt gezwungen werden könnten, und die Zahl der Bären ist viel zu gering, um so etwas wie einen Short-Squeeze zu ermöglichen.

Kucken wir einmal auf die Vorgaben aus Asien:

Shanghai Composite +0,03%
CSI300 +0,15%
ChiNext -0,32%
Nikkei +0,59%

Der X-Dax mit leichter Schwäche zum Handelsstart:

dax28-10-16

Man sieht: mit Bruch des steilen Aufwärtstrends seit Mitte Oktober kam sofort und impulsiv Abwärtsdynamik auf, die Erholung von dem Verlaufstief bei 10630 Punkten ist bislang zittrig und wenig überzeugend. Das würde sich erst ändern, wenn der Dax nachhaltig und deutlich über die 10800er-Marke steigen würde, also über das bisherige Jahreshoch. Doch ist das nicht unser favorisiertes Szenario. Wir möchten daher noch einmal den gestrigen Trade des Tages (bzw. das Update dazu, „Dax, bestätigendes Muster gibt neue Marken“) in Erinnerung rufen, der unverändert aktuell und gültig ist – wir empfehlen, sich das hier noch einmal zu Gemüte zu führen mit den klaren Handlungsoptionen für den Dax:

TdT-Update: DAX, bestätigendes Muster gibt neue Marken

Ein Kommentar

Ein Kommentar

  1. Avatar

    KSchubert

    28. Oktober 2016 09:36 at 09:36

    Einige Long-Positionen wurden nun in schnell rausgehauen…und nun geht es RICHTIG nach oben? Würde charttechnisch und marktpsychologisch Sinn machen…

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Markus Koch im Interview mit Dr. Jens Ehrhardt – Markt war überkauft

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Markus Koch spricht im folgenden aktuellen Interview mit Dr. Jens Ehrhardt über die aktuelle Börsenlage. Dr. Ehrhardt ist der Meinung, dass die Börse zuletzt überkauft war, und dass die Kurse deswegen gerade zurückkommen. Das Thema Optionen spielt dabei eine wichtige Rolle. Angesprochen werden im Interview technische wie auch fundamentale Faktoren.

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Wer an der Börse seine Gefühle ausschaltet, gewinnt! – Werbung

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Lieber Börsianer,

was ist Ihre Lieblingsaktie? Welchem Titel halten Sie unbedingt die Treue und gehen quasi mit ihm durch dick und dünn? Hier verzeihen Sie auch einmal schlechte Nachrichten, weil Sie von dem Unternehmen wirklich überzeugt sind. Das Phänomen der Lieblingsaktie kann auch gleich für eine ganze Branche gelten. So schworen viele Privatanleger vor einigen Jahren auf Unternehmen aus der Edelmetall-Branche. In fester Erwartung eines Euro-Untergangs wurde diese Branche für viele Privatanleger zum bevorzugten Ort der Investition.

Typisch für eine solche Situation ist, dass wir die Nachrichtenlage dann nur noch sehr eingeschränkt wahrnehmen. Schlechte Nachrichten zu unserer Lieblingsaktie blenden wir aus. Gute Nachrichten hingegen bewerten wir in ihrer Bedeutung für die Kursentwicklung über.

Mehr noch: Oftmals bilden wir in unseren Lieblingsaktien deutliche Übergewichtungen in unseren Depots, weil wir hier gerne mehrfach kaufen. Plötzlich steht Ihre Lieblingsaktie dann für 10 oder 20 % Ihres Gesamtdepots.

Aber wie entsteht eigentlich so eine Lieblingsaktie in unserem Depot? In aller Regel steht am Anfang zunächst eine starke Performance. Folglich mögen wir diese Aktie, weil sie uns eben zunächst viel Rendite beschert hat. Am besten können wir die Produkte unseres Lieblingsunternehmens im Alltag auch noch erfahren und quasi anfassen.

Tatsächlich schätzten in der Vergangenheit viele deutsche Privatanleger die Aktien von BMW oder Daimler, weil sie privat ein entsprechendes Auto fuhren. Studien haben diesen Zusammenhang mehrfach belegt.

Investieren Sie nicht in der Branche, in der Sie arbeiten

Für die Entstehung einer Lieblingsaktie oder einer Lieblingsbranche ist auch oft unser ausgeübter Beruf von Relevanz. So habe ich jahrelang in meinen Depots Bank-Aktien übergewichtet, weil ich ein Kind der Branche bin. Hier fühlte ich mich wohl, hier kaufte ich gerne. Richtig clever war diese Übergewichtung freilich nicht, wie die Performance vieler Bank-Aktien im Rückblick zeigt. Ich habe Zeit gebraucht, um diesen Wirkfaktor zu verstehen und schließlich abzuschalten.

Ein ähnliches Beispiel: Ein Ingenieur im Maschinenbau wird mit großer Wahrscheinlichkeit sein Depot erheblich mit Aktien dieser Branche befüllen. Er liebt die Arbeit, die er tut. Er mag die Produkte, mit denen er arbeitet. Folglich liebt er auch

Wollen Sie meine komplette Analyse lesen?

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Dax und die Risikoaversion – aktuelle Analystenmeinungen

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Risikoaversion und der Dax - wie geht es weiter?

Werden Dax, Dow und Co nach dem jüngsten Kursverlusten weiter fallen? Risikoaversion (auch Risk Off genannt) ist das Wort der Stunde, also die Flucht in den sicheren Hafen namens US-Dollar und hochwertige Anleihen, in Zeiten immer weiter steigender Corona-Ängste, welche die wirtschaftliche Erholung gefährden. Hier zunächst zwei aktuelle Video-Beiträge von Jochen Stanzl von CMC Markets:

Milan Cutkovic

Hier drucken wir die aktuelle Meinung von Milan Cutkovic ab, Marktanalyst bei Axitrader:

Die Börsen wurden zum Start in die neue Handelswoche von der Realität eingeholt. Dank des billigen Geldes der Notenbanken, drastischer Stützungsmaßnahmen der Regierungen weltweit sowie einer starken Nachfrage nach den Technologieaktien als Pandemie-Gewinner kannte der Aktienmarkt in den vergangenen Monaten nur den Weg nach oben. Die jüngsten Corona-Warnungen nach dramatisch steigenden Infektionszahlen sind nun eine kalte Dusche für die Investoren und die Erinnerung daran, dass wir uns weiterhin inmitten einer globalen Pandemie befinden.

Dass die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus im Herbst wieder steigen würde, wurde generell erwartet. An den Aktienmärkten bestand jedoch die Hoffnung, dass die Regierungen die Situation nun deutlich besser unter Kontrolle haben und weitere Lockdowns nicht nötig sein würden. In Großbritannien aber kalkuliert die Regierung aber bereits wieder mit einem solchen Szenario und bereitet weitere landesweite Restriktionen vor. Es besteht die Sorge, dass weitere Länder in Europa dem Beispiel folgen werden und die Wirtschaft erneut zum Stillstand kommt.

In den USA steht kein Durchbruch im Ringen um ein neues Corona-Hilfspaket in Sicht. Für die Anleger ist dies frustrierend, vor allem nach dem die Federal Reserve nicht weit genug ging. Ohne weitere Stimulus-Maßnahmen der Regierung könnte die Konjunkturerholung auf der anderen Seite des Atlantiks ins Stocken geraten.

Auch am Devisenmarkt ist in naher Zukunft mit erhöhter Volatilität zu rechnen. Neben der Pandemie dürften die US-Präsidentschaftswahl, die Brexit-Verhandlungen und geopolitische Spannungen die Wechselkurse wieder stärker bewegen. Aktuell sind aufgrund der Risikoaversion vor allem der US-Dollar und der japanische Yen gefragt.

Jasper Lawler

Jasper Lawler von LCG sagt aktuell (hier auszugsweise zitiert), dass er heute die Reaktion der Anleger auf den gestrigen großen Risiko-Off-Tag an allen Märkten, den so genannten „Battery Day“ von Tesla und die Aussage des Fed-Vorsitzenden Jay Powell beobachten werde. Der gestrige Tag sei ein klassischer Risiko-Off-Moment gewesen, an dem Aktien und Kryptowährungen einbrachen, während Staatsanleihen, der US-Dollar und der Yen zulegen konnten. Tech-Aktien würden sich seit einigen Wochen zurückziehen, aber gestern sei der Ausverkauf breiter gewesen, da die Industrieunternehmen im Dow schwer getroffen wurden. Der Silberpreis fiel am Montag an einem Punkt um 10%.

Einige Marktteilnehmer hätten auch argumentiert, dass das traurige Ableben der Richterin Ruth Bader Ginsburg und der Streit um ihre Nachfolge im Obersten Gerichtshof ein neues US-Konjunkturpaket noch unwahrscheinlicher gemacht habe. Wenn der Rückgang nur auf die Stimmung zurückzuführen ist, dann erhöhe dies die Chance auf einen Rückschlag am nächsten Tag – auch wenn einige wichtige technische Niveaus, darunter die 50 DMA im S&P 500 nachgegeben haben – dies begünstige weitere Abwärtsbewegungen.

Teslas Battery Day sei zum Teil ein PR-Gag, und zum Teil etwas Wesentliches für die Zukunft der Elektrofahrzeuge. Jede neue Generation von Tesla-Batterien sollte in der Lage sein, mehr Energie zu speichern und eine längere Lebensdauer zu haben – und damit die Reichweite und Kosten von Elektrofahrzeugen auf ein Niveau zu bringen, das von der breiten Masse akzeptiert werde.

Jasper Lawler weist auch darauf hin, dass Jerome Powell heute Nachmittag bei einer von drei Gelegenheiten in dieser Woche vor dem Finanzdienstleistungsausschuss des Repräsentantenhauses über das CARES-Gesetz aussage – d.h. über das erste Konjunkturpaket. Für Großbritannien wird erwartet, dass Premierminister Boris Johnson gegen Mittag in einer Erklärung vor dem Unterhaus weitere Sperrmaßnahmen ankündigen wird.

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