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Das Brexit-Urteil: Original-Urteil, Original-Antwort und die Folgen

Wir berichteten vorhin bereits. Das höchste britische Gericht hat entschieden, dass zuerst das britische Parlament befragt werden muss, bevor die Regierung in London den Austritt aus der EU (Brexit)…

Redaktion

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FMW-Redaktion

Wir berichteten vorhin bereits. Das höchste britische Gericht hat entschieden, dass zuerst das britische Parlament befragt werden muss, bevor die Regierung in London den Austritt aus der EU (Brexit) verkündet. Wie wir vorhin schon erwähnten, zog das Pfund darauf hin ganz kurz an (jetzt deutlich tiefer) – nicht in der Hoffnung der Brexit könne noch verhindert werden. Es geht nur darum, dass man davon ausgeht, dass die eigentlich mehrheitlich EU-freundlichen Abgeordneten noch versuchen werden Theresa May vom „harten Brexit“ abzuhalten. Das wäre langfristig wohl für UK die bessere wirtschaftliche Perspektive, wenn man noch einen halbwegs offenen Zugang zum EU-Binnenmarkt hätte, so wohl die Grundannahme der Devisenhändler.


Theresa May. Foto: Foreign and Commonwealth Office/Wikipedia (CC BY 2.0)

Aber dass sich Theresa May groß beeinflussen lässt vom Parlament in der Härte ihrer Verhandlungstaktik beim EU-Ausstieg, darf bezweifelt werden. Im Parlament ist schon Geschlossenheit pro Brexit signalisiert worden. Denn welche Gruppe von Parlamentariern will sich nach der Abstimmung nachsagen lassen, dass man sich gegen den Volkswillen stellt? Denn der wurde ja schließlich in der Brexit-Abstimmung zum Ausdruck gebracht. Die war nicht rechtlich bindend, aber die Angst vor der nächsten Parlamentswahl ist wohl derart überwältigend, dass eine überwältigende Mehrheit der Parlamentarier für den Brexit stimmen wird.

Theresa May´s Regierung wird dem Parlament nun wohl umgehend die Genehmigung für den EU-Austritt zur Abstimmung vorlegen, denn wie man heute kurz nach dem Urteil offiziell verkündet hat, will man am strikten Zeitplan festhalten und am 30. März den Austritt aus der EU offiziell verkünden. Laut Regierung stehe das Verhältnis im Parlament 6:1 für den Brexit. Wenn kein Wunder im Sinne der EU-Befürworter eintritt, bleibt es wohl in der Tat bei der Austritts-Verkündung Ende März. Das heutige Original-Statement der Regierung zum Urteil:

The British people voted to leave the EU, and the government will deliver on their verdict – triggering Article 50, as planned, by the end of March. Today’s ruling does nothing to change that. It’s important to remember that Parliament backed the referendum by a margin of 6 to 1 and has already indicated its support for getting on with the process of exit to the timetable we have set out. We respect the Supreme Court’s decision, and will set out our next steps to Parliament shortly.

Die Regionalparlamente in Wales, Nordirland und Schottland werden nicht befragt. Bei der Klage ging es nur darum, ob das Zentralparlament in London zustimmen muss. Mit 8 zu 3 Stimmen hatte der Supreme Court heute die Entscheidung getroffen, dass das Parlament zustimmen muss. Der Vorsitzende Richter betonte, dass man das Referendum selbst nicht in Frage stelle. Es sei beim Urteil um rein rechtliche Fragen gegangen. Wenn man die Urteilsbegründung liest, kann man in Kurzforum vereinfacht sagen: Das Gericht ist der Meinung, dass der „European Communities Act 1972“, eine Art britisches Grundlagengesetz für den damaligen EU-Beitritt, es einfach nicht hergibt, dass dieses vom Parlament damals verabschiedetes Gesetz jetzt ohne Parlamentszustimmung quasi hinweggefegt wird. Hier die vollständige Begründung des Supreme Court im Original:


Section 2 of the ECA authorises a dynamic process by which EU law becomes a source of UK law and takes precedence over all domestic sources of UK law, including statutes [60]. So long as the ECA remains in force its effect is to constitute EU law as an independent and overriding source of domestic law [65]. It operates as a partial transfer of law-making powers, an assignment of legislative competences, by Parliament to EU institutions, unless and until Parliament decides otherwise [67-68].

It is common ground that UK domestic law will change as a result of the UK ceasing to be party to the EU treaties and the rights enjoyed by UK residents granted through EU law will be affected [69].

The Government argues that the 1972 Act does not exclude the power for ministers to withdraw from the EU Treaties, and that section 2 of the Act actually caters for the exercise of such a power as it gives effect to EU law only so long as the power of withdrawal is not exercised [75]. However, there is a vital difference between variations in UK law resulting from changes in EU law, and variations in UK law resulting from withdrawal from the EU Treaties. Withdrawal makes a fundamental change to the UK’s constitutional arrangements, by cutting off the source of EU law, [78-80]. Such a fundamental Change will be the inevitable effect of a Notice being served [81]. The UK constitution requires such changes to be effected by Parliamentary legislation [82].

The fact that withdrawal from the EU would remove some existing domestic rights of UK residents also renders it impermissible for the Government to withdraw from the EU Treaties without Prior Parliamentary authority [83].

It would have been open to Parliament when enacting the ECA to authorise ministers to withdraw from the EU Treaties, but clear words would have been required; not only are there no such clear words, but the provisions of the ECA indicate that ministers do not have such power [87, 88]. Withdrawal is not authorised by section 2, which envisages ministers taking part in the EU law-making processes: withdrawing from the EU is doing the opposite [95].

The fact that ministers are accountable to Parliament for their actions is no answer constitutionally, if the power to act does not exist in the first place and where (as the court has been asked to assume) the exercise of the power would be irrevocable and pre-empt any Parliamentary action [92].

Subsequent EU-related legislation and events after 1972, including the introduction of Parliamentary controls in relation to decisions made by UK ministers at EU level relating to the competences of the EU or its decision-making processes, but not to the giving of notice under Article 50(2), are entirely consistent with an assumption by Parliament that no power existed to withdraw from the treaties without a statute authorising that course [111].

The 2016 referendum is of great political significance. However, its legal significance is determined by what Parliament included in the statute authorising it, and that statute simply provided for the referendum to be held without specifying the consequences. The change in the law required to implement the referendum’s outcome must be made in the only way permitted by the UK constitution, namely by legislation. The Government accepts that the resolution of the House of Commons on 7 December 2016 calling on ministers to give notice under Article 50 by 31 March 2017 is a political act which does not affect the issues arising in the appeals [116-124]




Quelle: UK Government + UK Supreme Court

6 Kommentare

6 Comments

  1. Avatar

    frank.trg

    24. Januar 2017 14:48 at 14:48

    Das ist doch Sabotage! Die britische Justiz stellt sich damit eindeutig gegen den Volkswillen und das ist eine Schweinerei. Gekaufte Richter???

    • Markus Fugmann

      Markus Fugmann

      24. Januar 2017 14:49 at 14:49

      @frank, auch Großbritannien ist eine parlamentarische Demokratie – deswegen haben die Richter so entschieden..

      • Avatar

        frank.trg

        24. Januar 2017 15:18 at 15:18

        Nunja, die parlamentarische Demokratie hat per Volksentscheid für den Brexit gestimmt, mit allen Vor- und Nachteilen. Man kann natürlich an das Gute glauben, aber ich schätze dass die Richter im Interesse der Banken und Wirtschaft geurteilt haben und das damit begründen dass das dem Allgemeinwohl dient. Das mag evtl. sogar zutreffen und der Brexit ist ökonomisch gesehen (vermutlich) zum Nachteil Großbritanniens. Und trotzdem haben die Richter damit gegen den Volkswillen entschieden und das ist nicht in Ordnung.

        • Avatar

          Hinterfrager

          24. Januar 2017 17:25 at 17:25

          Der Volkswille ist in der britischen „Verfassungs“-Tradition vollkommen unerheblich! Es gilt nach wie vor die rule of law. Ein derartiges Votum ist gewissermaßen ein „Zugeständnis“ an den Volkswillen. Es wird wohl noch dauern, bis sich Referenden wie jenes Brexit-Votum Teil der (ungeschriebenen) Tradition auf der Insel werden. Bis dahin bleiben sie rein rechtlich nicht bindend. Dennoch fühlen sich die Repräsentanten im Parlament zumindest dem Volkswillen verpflichtet. Zumindest daran arbeitet man seit der Magna Charta 1215. Dennoch: Eine vollkommen andere Auffassung und „Verfassungs“-Tradition als in Kontinental-Europa…

        • Avatar

          gerd

          24. Januar 2017 17:43 at 17:43

          Ich habe, an anderer Stelle lesend, verstanden, dass es bei der parlamentarischen Abstimmung keinesfalls noch mal um Brexit Ja oder Nein geht. Lediglich um Modalitäten, der Austritt steht trotzdem fest. Nicht mehr und nicht weniger hätten die Richter geurteilt.

          • Avatar

            bauer

            25. Januar 2017 12:20 at 12:20

            richtig!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

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Inflation, Bitcoin, Aktien: Beck gegen Marc Friedrich

Markus Fugmann

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Kommt bald die Inflation – und was wird mit Aktien oder Bitcoin passieren? Bedeutet Inflation gleichzeitig, dass Bitcoin und Aktien und auch Rohstoffe steigen werden?

Bitcoin, Aktien und Inflation – was wird passieren?

Derzeit gehen fast alle davon aus, dass die Inflation anziehen wird: mit dem Impfstoff werde sich das Corona-Problem erledigen, woraufhin die Nachfrae anziehen werde, was dann wiederum Inflation mit sich bringe (der Reflations-Trade). Diese Inflation zeigt sich bereits bei den Asset-Preisen vor allem bei Immobilien, mit gewissen Abstrichen auch bei Aktien (vor allem aus dem US-Tech-Sektor). Sind Aktien inzwischen zu teuer?

Der Potzfolioverwalter Andreas Beck bringt die Dinge in einem Interview mit Marc Friedrich in Relation: er hält Immobilien für zu teuer (aufgrund des demografischen Wandels – der ab dem Jahr 2025 kippen wird), bei Aktien sei das „Glas halbvoll“ – während er Bitcoin für eine „Thema-Verfehlung“ hält („Bitcoin ist ein Anrecht für nichts auf niemanden“) und dabei auf eine russische Firma verweist, die dafür ein Muster gegeben hat (was für den Bitcoin-Gläubigen Marc Friedrich schwer zu ertragen ist!). Andreas Beck gegen Marc Friedrich – wer hier die besseren Argumente hat, könne Sie entscheiden. So sagt Andreas Beck zu Bitcoin: „Was nichts ist, kann nicht knapp sein“ – und demaskiert damit das Argument der Bitcoin-Jünger!

 

Hier klicken, um den Inhalt von YouTube anzuzeigen

Inflation, Aktien und Bitcoin - Marc Friedrich gegen Andreas Beck

 

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Rundfunkbeitrag mit Bargeld bezahlen? EU-Urteil liegt vor – mit erstaunlicher Begründung

Claudio Kummerfeld

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Mehrere Scheine Euro Bargeld

Darf der deutsche Michel darauf bestehen, dass er seinen Rundfunkbeitrag mit Bargeld bezahlt, und nicht per Banküberweisung oder Lastschrift? Deswegen war der Wirtschaftsexperte und Journalist Norbert Häring durch alle Instanzen gegangen, und landete vor dem Europäischen Gerichtshof (EuGH). Seine Klage basierte auf dem Bundesbankgesetz, welches Bargeld als uneingeschränktes gesetzliches Zahlungsmittel ansieht – womit impliziert werden könnte, dass alle öffentlichen Einrichtungen gezwungen sind Zahlungen in bar zu akzeptieren.

Panische Angst vor Zahlung mit Bargeld?

Aber es ist klar. Die öffentlich rechtlichen Rundfunkanstalten wehren sich mit allen Mitteln gegen die Bargeldzahlung. Man stelle sich vor hunderttausende unzufriedene Gebührenzahler würden von diesem Recht Gebrauch machen, und bei den Anstalten vor Ort mit 1 Cent Münzen zahlen, aus Protest. Der Verwaltungsaufwand wäre gigantisch. Und jetzt wird es spannend. Der Europäische Gerichtshof hat heute sein Urteil gefällt (hier im Wortlaut nachzulesen). Gleich die Headline zeigt die erstaunliche Argumentation der Richter. Sie argumentieren nämlich nicht mit Inhalten, sondern begründen ihr Urteil damit, ob die Auswirkungen für die betroffenen Einrichtungen (ARD und ZDF) verwaltungstechnisch umsetzbar sind. Zitat EuGH:

Ein Mitgliedstaat des Euro-Währungsgebiets kann seine Verwaltung zur Annahme von Barzahlungen verpflichten, aber er kann diese Zahlungsmöglichkeit auch aus Gründen des öffentlichen Interesses beschränken. Eine solche Beschränkung kann insbesondere gerechtfertigt sein, wenn die Barzahlung aufgrund der sehr großen Zahl der Zahlungspflichtigen zu unangemessenen Kosten für die Verwaltung führen kann.

Also: Das EU-Gericht verweist die letztliche Entscheidung zurück an den Bundesgerichtshof. Aber der erhält von den EU-Richtern de facto eine Vorlage für eine Entscheidung gegen die Zahlung mit Bargeld. Nämlich in dem man sagt: Bei potenziell hunderttausenden oder Millionen Barzahlern des Rundfunkbeitrags werden die Verwaltungskosten derart hoch sein, dass dies zu ernsthaften Problemen für die Rundfunkanstalten führt. Daher wäre es angemessen für Deutschland ein Barzahlungsverbot auszusprechen. So darf man den zweiten Satz aus der Headline-Aussage des Urteils interpretieren. Und man darf vermuten, dass die deutschen Richter diesen Hinweis auch genau so aufnehmen und in ihr Urteil einfließen lassen werden. Also wird es (vermutlich) keine wirklich inhaltliche Begründung für die bevorstehende Ablehnung der Bargeldzahlung in Deutschland geben, sondern nur eine verwaltungstechnische. Das ist ziemlich armselig, so möchte ich es ausdrücken!

Der Klageführer Norbert Häring hat dazu vor wenigen Minuten seinen eigenen Kommentar veröffentlicht (hier nachzulesen). Die Richtung der deutschen Richter dürfte klar sein. Reihenweise könnten Beitragszahler auf Barzahlung bestehen, also wäre der Verwaltungsaufwand für ARD und ZDF bei nur 17,50 Euro pro Beitragszahler nicht mehr verhältnismäßig. Man kann das endgültige Urteil der deutschen Richter schon Monate im Voraus am Horizont sehen, bevor es ausgesprochen wurde. Hier auszugsweise im Wortlaut aus dem heutigen EuGH-Urteil die wohl wichtigsten Aussagen:

In einem zweiten Schritt stellt der Gerichtshof fest, dass der Status der Euro-Banknoten und -Münzen als gesetzliches Zahlungsmittel zwar grundsätzlich eine Verpflichtung zur Annahme dieser Banknoten und Münzen impliziert, diese Verpflichtung aber von den Mitgliedstaaten grundsätzlich aus Gründen des öffentlichen Interesses eingeschränkt werden kann, vorausgesetzt, dass diese
Einschränkungen im Hinblick auf das verfolgte Ziel von öffentlichem Interesse verhältnismäßig sind, was u. a. bedeutet, dass andere rechtliche Mittel für die Begleichung von Geldschulden verfügbar sein müssen.

Insoweit weist der Gerichtshof darauf hin, dass es im öffentlichen Interesse liegt, dass die Begleichung von Geldschulden gegenüber öffentlichen Stellen dergestalt erfolgen kann, dass diesen keine unangemessenen Kosten entstehen, die sie daran hindern würden, ihre Leistungen kostengünstiger zu erbringen. Daher kann der Grund des öffentlichen Interesses, der sich aus der Notwendigkeit ergibt, die Erfüllung einer hoheitlich auferlegten Geldleistungspflicht zu gewährleisten, eine Beschränkung der Barzahlungen rechtfertigen, insbesondere, wenn die Zahl der Beitragspflichtigen, bei denen die Forderungen einzutreiben sind, sehr hoch ist.

Es ist jedoch Sache des Bundesverwaltungsgerichts, zu prüfen, ob eine solche Beschränkung im Hinblick auf das Ziel des tatsächlichen Einzugs des Rundfunkbeitrags verhältnismäßig ist, insbesondere in Anbetracht dessen, dass die anderen rechtlichen Zahlungsmittel möglicherweise nicht allen beitragspflichtigen Personen leicht zugänglich sind.

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Exporte koppeln sich ab vom Lockdown-Pessimismus

Claudio Kummerfeld

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Hamburger Hafen

Man hört es dieser Tage öfter, und es ist auch logisch nachvollziehbar. Der zweite deutlich längere Corona-Lockdown sorgt für eine Abwärts-Revision bei der Erwartung für die deutsche Wirtschaftsleistung (siehe hier neue Prognose von Seiten der Bundesregierung). Immer mehr Unternehmen und Kleinst-Unternehmer aus den Bereichen Hotellerie, Gastronomie, Einzelhandel und Urlaub werden wohl den Bach runtergehen. Aber gleichzeitig läuft die deutsche Industrie sowie Exportwirtschaft auf Hochtouren. Die folgende Grafik zeigt seit dem Jahr 2014 die Erwartungen an die deutschen Exporte aufgrund von heute veröffentlichten Daten des ifo-Instituts.

Noch vor der Krise bei einem Wert von 0, liegen die Erwartungen für die deutschen Exporte aktuell bei +6 Punkten, nach +1,9 Punkten im Dezember. Das ist der beste Wert seit Oktober. Klarheit beim Brexit und der US-Präsidentschaft, eine robuste Industriekonjunktur
und der weltweite Impfstart führten laut ifo-Institut zu einem vorsichtigen Optimismus in der deutschen Exportwirtschaft. Deutliche Zuwächse beim Export würden die Hersteller von Computern und elektrischen Ausrüstungen erwarten. Auch die Unternehmen aus dem Bereich des Maschinenbaus und der Chemischen Industrie blicken zuversichtlich auf ihre künftigen Exporte. Bei den Herstellern von Nahrung und Getränken haben sich die Erwartungen deutlich erholt. Gegenwärtig gehen sie von einem konstanten Exportgeschäft aus. Schwierig bleibt laut ifo der Auslandsmarkt für die Bekleidungsindustrie. Auch die Möbelhersteller gehen von rückläufigen Auslandsumsätzen aus.

Grafik zeigt Erwartungen an deutsche Exporte seit dem Jahr 2014

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