Nach einer äußerst turbulenten Vorwoche rutschte der Dax am Montag erneut ab – ein klares Signal dafür, dass sich die Aktienmärkte weiterhin im Griff der Unsicherheit befinden. Denn nichts verunsichert Anleger mehr als fehlende Orientierung. Genau diese prägt momentan das Marktgeschehen sowohl beim deutschen Leitindex Dax als auch an den großen US-Börsen. Hintergrund ist vor allem die Unklarheit über den Zustand der amerikanischen Wirtschaft und die Entwicklung der Inflation, nachdem wegen des jüngst beendeten Government Shutdowns wichtige Konjunkturdaten ausgeblieben sind.
Ohne belastbare Daten steigt auch die Nervosität über den künftigen Zinskurs der US-Notenbank Fed – zumal die Markterwartungen zuletzt deutlich zurückgegangen sind. Diese geldpolitische Unsicherheit wiederum wirft Fragen nach der Bewertung der zuletzt heiß gelaufenen Technologieaktien auf. Passend dazu richten sich die Blicke der internationalen Finanzwelt auf Mittwoch, wenn Chipriese und KI-Schwergewicht Nvidia seine Zahlen vorlegt. Sie gelten als entscheidender Test für die Tragfähigkeit der KI-Rally, die zuletzt spürbar ins Stocken geraten ist. Die Risikoaversion zeigt sich auch am Kryptomarkt, wo der Bitcoin heute unter die Marke von 90.000 USD gestürzt ist.
Die Folge: Die Volatilität nimmt deutlich zu und ist sowohl in Frankfurt als auch in New York spürbar angestiegen. Erholungsversuche an den Börsen werden weiterhin konsequent abverkauft, während Investoren vergeblich auf neue Hochs und eine stabile Gegenbewegung hoffen. Einzige Hoffnung bietet derzeit der sogenannte „Turnaround Tuesday“, der statistisch zu den stärksten Börsentagen des Jahres zählt. Allerdings müsste dieser aus einem deutlich tieferen Niveau heraus starten, denn die DAX-Futures liegen am Dienstagmorgen bereits mehr als 1,3 Prozent im Minus. Der Leitindex hatte den Handel am Montag zwar schon mit einem Verlust von 1,2 Prozent bei 23.590 Punkten beendet, rutschte im nachbörslichen Handel jedoch weiter ab.
Für den Dax bedeutet das: Statt eines Sprungs zurück über die Marke von 24.000 Punkten rückt nun die nächste runde Marke bei 23.000 in den Fokus.
DAX steuert auf 23.000 zu
Für den DAX geht es weiter abwärts. Mit dem Rutsch unter die wichtige horizontale Unterstützung bei 23.500/400 Punkten hat der Index zusätzliches Abwärtspotenzial aktiviert. Vorbörslich notiert er bereits mehr als ein Prozent im Minus und fiel in der Spitze bis auf 23.149 Punkte zurück, bevor eine leichte Stabilisierung einsetzte. Dieses Tief steht nun im Fokus. Gelingt es dem DAX, oberhalb dieser Marke im Stundenchart einen Boden auszubilden, wäre ein typischer Turnaround durchaus möglich. Kurzfristig ist der Markt klar überverkauft, was technische Erholungen wahrscheinlicher macht. Erste Erholungsziele liegen dann bei 23.380 und 23.475 Punkten. Im Anschluss müsste sich eine klare Umkehrformation etablieren, damit die Gegenbewegung weiter an Dynamik gewinnt. Später wären Anstiege bis 23.610 und 23.720 Punkte realistisch.
Scheitert jedoch die kurzfristige Bodenbildung, droht eine Ausweitung des Abwärtstrends. In diesem Fall könnte der DAX unter das vorbörsliche Tief bei 23.149 Punkten fallen und die runde Marke von 23.000 Punkten ins Visier nehmen. Mögliche Unterstützungen für den heutigen Handelstag liegen bei 23.150, 23.100, 23.000 sowie 22.865 Punkten.
Dax-Chart von TradingView
DAX Unterstützung:
Die hier angewandte fundamentale und technische Analyse stellt keine Anlageberatung dar. Es handelt sich auch nicht um Kauf- oder Verkaufsempfehlungen von Wertpapieren und sonstige Finanzinstrumenten. Die Wertentwicklung der Vergangenheit bietet keine Gewähr für künftige Ergebnisse. Die bereitgestellten Analysen sind ausschließlich zur Information bestimmt und können eine individuelle Anlageberatung nicht ersetzen. Eine Haftung für mittelbare und unmittelbare Folgen aus diesen Vorschlägen ist somit ausgeschlossen.
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Ich setze auf Waschbeckenträger, AfD-Empfehler, EX-MAGA-Trump-Aktivist und Billionärsverdiener Elon Musk
Der weiß einfach wie man die Leute hinter sich bringt.
Welche Daten in Hülle und Fülle dem zugänglich gemacht wurden, in den paar Wochen Rund ums „Weiße Haus“ … die füllten Datencenter und die wertet der Typ wie immer gewinnbringend – zumindest für Ihn selbst – aus.
Wurde hier nicht vor einer Woche prognostiziert …der DAX Performance Index …stände unmittelbar vor einem Ausbruch nach oben…?
Ja wo soll er denn noch hinlaufen… nachdem er sich schon verzwölffachen konnte…Anstieg vom März des Jahres 2003 bis zum neulich erreichtem All Time High…
Soll er sich nochmals verzwölffachen…?
Nur damit die… die zu knapp 25 TDS rein sind… auch zufrieden sind…?
In der Spitze waren im globalen Aktienmarkt fast 100 Billionen US-Dollar gebunden…davon alleine knapp 60 Billionen US-Dollar in den USA…
Dazu kamen gut 30 Billionen US-Dollar ..die im Gold gebunden waren…plus 15 Billionen in Silber, Platin und Palladium…
Fast 4,15 Billionen US-Dollar erreichen die kryptographischen Währungen…die zum Beispiel bis zur Finanzkrise überhaupt keine Rolle spielten…und somit auch kein Kapital abziehen konnten, vom globalen Aktienmarkt…
Und last but not least die Anleihen…auch die ziehen Kapital ab…binden Kapital..egal ob die für die Staaten oder die für die Unternehmen…
Und was ist mit den Immobilien und Grundstücken…? Ständig neue Rekorde…! Alles das bindet Kapital…
Kostete ein Grundstück im Münchner Umland im Jahre 2000 noch 100 000 Euro…so ist heute leicht das Dreifache fällig…
Von den Wohnungen erst gar nicht zu reden…
Überallhin fließt Kapital…das dann woanders fehlt…die Geldmenge ist nunmal endlich…nicht im absoluten Sinne…sondern relativ zum Anstieg der Kurse am Aktienmarkt..
Jetzt sollen wieder die Druckerpressen angeworfen werden…das fordern schon die ersten Bullen…vor allem die die zu spät rein sind…die die zu knapp 25 000 unbedingt noch den DAX Performance Index kaufen mussten…obwohl er sich schon verzwölffacht hatte…