Der deutsche Leitindex DAX kommt weiterhin nicht vom Fleck. Seit Wochen pendelt er ohne klare Richtung um die psychologisch wichtige Marke von 24.000 Punkten – so auch in den jüngsten Handelstagen. Zwar setzen unterhalb dieser Schwelle regelmäßig Käufe ein, doch die Kräfte reichen bislang nicht aus, um den Index nachhaltig nach oben zu treiben. Am Montag legte der DAX zwar um 0,7 Prozent auf 24.132 Zähler zu, nachbörslich ging es jedoch wieder bergab. Neue Fed-Signale und ein Rückgang der Palantir-Aktie trüben die Stimmung an den Aktienmärkten ein und sorgen damit für einen schwachen Handelsstart.
Palantir und Fed belasten
Obwohl die Aktienmärkte dies- und jenseits des Atlantiks saisonal in eine traditionell starke Phase eintreten, die Hoffnung auf eine Jahresendrally weckt, wächst gleichzeitig die Sorge vor einer möglichen KI-Blase. Die starken Quartalsergebnisse von Palantir verdeutlichen dies: Trotz starker Zahlen nahmen Anleger nach dem Rekordlauf Gewinne mit. Eine Korrekturphase an den US-Börsen, die zuletzt neue Höchststände erreichten, wäre daher keine Überraschung – und könnte auch den DAX weiter belasten.
Hinzu kommen zurückhaltende Signale der US-Notenbank, die Zinssenkungserwartungen dämpfen, sowie anhaltend schwache Konjunkturdaten in Deutschland. Anleger zweifeln zunehmend daran, ob die neue Regierung die Wirtschaft wieder auf einen nachhaltigen Wachstumspfad führen kann. Vorbörslich notiert der DAX erneut unter 24.000 Punkten, ein Abwärts-Gap zeichnet sich ab. Damit bleibt der Kampf um die Schlüsselmarke die zentrale Herausforderung der kommenden Wochen.
DAX: Druck auf 24.000 Punkte steigt
Der DAX ringt weiter um die psychologisch wichtige Marke von 24.000 Punkten. Im vorbörslichen Handel rutscht der Index erneut unter diese Schwelle und steuert auf die nächste potenzielle Unterstützung bei 23.885 Punkten zu. Ein Abwärts-Gap zum Handelsstart gilt daher als wahrscheinlich. Hält diese Zone nicht stand, dürfte der DAX zügig in Richtung der offenen Kurslücke bei 23.830 Punkten fallen – dort verläuft zugleich das 78er Retracement der letzten Aufwärtsbewegung. Diese Marke könnte kurzfristig als technische Bastion fungieren, bevor das Oktober-Tief bei rund 23.700 Punkten ins Visier gerät.
Bleibt der Verkaufsdruck jedoch im Tagesverlauf bestehen, rückt das Tief aus Oktober – knapp unterhalb von 23.700 Punkten – wieder stärker in den Fokus der Marktteilnehmer. Ein Bruch dieser Unterstützung wäre schließlich ein Signal für die Fortsetzung der laufenden Korrektur und könnte weitere Abgaben in Richtung 23.430 beziehungsweise 23.300 Punkte nach sich ziehen. Damit steht der DAX technisch betrachtet an einem entscheidenden Scheideweg zwischen einer möglichen Stabilisierung und der nächsten Abwärtswelle.
Dax-Chart von TradingView
DAX Unterstützungen:
23.975 – MOB-Marke
23.877 – außerbörsliches Tief 04.11.
23.875 – Horizontale
23.830 – Gap 17.10.
23.700 – Horizontale
23.400 – 127,2% Extension
DAX Widerstände:
23.982 – Tagestief 03.11.
24.000 – Psycho-Marke
24.132 – Gap 03.11.
24.168 – SMA200 (H1)
24.248 – Tageshoch 03.11.
24.265 – Zwischenhoch
24.322 – Tageshoch 29.10.
24.340 – Horizontale
24.384 – Tageshoch 21.10
24.500 – Horizontale
24.690 – Tageshoch 10.10.
24.715 – Fibo-Extension
24.771 – Rekordhoch 09.10.
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Zum Monatsanfang kaufen immer viele Fonds, Sparpläne…usw…ein typisches Bild der letzten Jahre…
Der DAX pendelt schon eine ganze Weile um die 24 000er Marke ohne sich entscheidend absetzen zu können…
Bei 24 000 Punkten beträgt die Dividendenrendite aber keine 2 Prozent mehr…da nur knapp 400 Dividendenpunkte jedes Jahr künstlich aufaddiert werden. .
Das Argument von Halver zieht also nicht mehr..ebenso wenig wie sein Argument mit der negativen Realverzinsungen trägt…
Das galt zu Draghis Zeiten wo’s für’s Geld anlegen überall nur negative Zinsen gab…
Und das ein DAX nicht nochmals um den Faktor Vier wachsen kann…wie in der Zeit der Niedrigzinspolitik dürfte klar sein…
Für ein Jahresendrally ist es doch noch früh genug. Korrigiert es jetzt, das dauert meistens nur kurz, sagen wir bis nächste Woche Mittwoch, dann 2 Tage seitwärts und Montag 17. geht die Jahresendrally los. 5 Wochen bis Weihnachten, da geht noch locker 15%
Alles zusammengetan und dann kräftig rumgerührt. Dabei sind wir doch die Guten, die Gewinner. Was sollte denn bitteschön bei unseren westlichen Regierungen und deren Expertise schief gehen. Habe ich Ihre Berichte der letzten Wochen und Monate hier falsch verstanden?