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Dax: Da ist es, das Allzeithoch! Und die Wiederauferstehung der 1920/30er-Jahre..

Wir sind derzeit in einer sehr dynamischen Aufwärtswelle, vermutlich ist das eine Abschlußwelle – jedoch kann eben diese sehr impulsive Welle durchaus noch Strecke machen bis in den 14.000er-Bereich. Mit Blick auf die derzeit immer größer werdenden Parallelen zu den 1920/30er Jahren sind wir am Beginn einer ziemlich gefährlichen Entwicklung – das sollte man angesichts der heute sicher einsetzenden Jubelarien über das neue Allzeithoch beim Dax stets im Hinterkopf behalten!

Redaktion

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FMW-Redaktion

Der Dax hat sich ds Geschehen an der Wall Street mit einem Alllzeithoch nach dem anderen lange eher passiv angesehen – aber jetzt scheint der Knoten geplatzt! Der Index wird heute ein neues Allzeithoch erreichen – zum X-Dax-Start ist das schon geschafft:

(Chart durch anklicken vergrößern)

Damit also der Dax nun in bisher unbekantem Gelände, die Bestmarke aus Anfang November 2017 ist überwunden, alle Ampeln also auf „grün“? Charttechnisch ja: der Index hat bei 13130 Punkten einen Doppelboden gebildet und ist dann mit einer dynamischen Aufwärtsbewegung nach oben durchgestartet. Das einzige, was im kurzen Zeitfenster noch schief gehen könnte, wäre ein Fehlausbruch über das Allzeithoch mit der Ausbildung eines Doppeltops – aber das wäre nur der Fall, wenn der deutsche Leitindex wieder deutlich unter die bisherige Bestmarke von 13537 Punkten zurück fallen würde. Heute kommt es also darauf an, dass der Dax die zuletzt wieder gefundene Stärke auch bestätigt und damit die Gefahr eines Doppel-Tops aus dme Weg räumt!

Wo ist jetzt das nächste Widerstandsniveau? Unterstützungen und Widerstände gibt es in diesen noch nie erreichten Gefilden naturgemäß nicht, aber zieht man eine Aufwärtstrendlinie von den Hochs aus dem Dezember, so läge die obere Begrenzung dieses Aufwärtstrendkanals im Bereich 13620/30 – hier also könnte die Luft erst einmal etwas dünner werden.

Wir sind derzeit in eienr sehr dynamischen Aufwärtswelle, vermutlich ist das eine Abschlußwelle – jedoch kann eben diese sehr impulsive Welle durchaus noch Strecke machen bis in den 14.000er-Bereich (siehe dazu auch https://finanzmarktwelt.de/dax-finale-aufwaertsbewegung-79022/.

Offenkundig „hat“ auch die Wall Street noch nicht fertig, man schloß gestern praktisch auf Tageshoch, bislang sind keinerlei Umkehrmuster zu erkennen, man reitet also den Gaul bis er tot umfällt. Noch wird alles positiv gesehen, das, was gegen die rosaroten Zukunftserwartungen spricht, die in den Kursen eingepreist sind, wird konsequent ignoriert: etwa der gestern verkündete Startschuß des Anlaß-freien Protektionismus in den USA mit der Einführung von Importzöllen auf Waschmaschinen und Solarpanels – das ist erst der Anfang. Dann werden diejenigen Länder, die davon betroffen sind, ebenfalls als Reaktion protektionistische Maßnahmen gegen US-Produkte einführen – und fertig ist die Mischung, die wir schon aus den 1920er-Jahren kennen. Ist es ein Zufall, dass wir derzeit auch in anderen Bereichen ähnliche Tendenzen sehen wie in den 1920/30er-Jahren (Erstarken des Antisemitismus, Besinnung auf das Nationale oder Tribale, generell die Tendenz zur Abschottung etc.)?

Man kann daher nur annehmen, dass wir mit Blick auf die Parallelen zu den 1920/30er Jahren derzeit in einer ziemlich gefährlichen Entwicklung stecken – das sollte man angesichts der heute sicher einsetzenden Jubelarien über das neue Allzeithoch beim Dax stets im Hinterkopf behalten!

Ein Kommentar

Ein Kommentar

  1. Avatar

    Gerd

    23. Januar 2018 13:56 at 13:56

    „…die Mischung, die wir schon aus den 1920er-Jahren kennen. Ist es ein Zufall, dass wir derzeit auch in anderen Bereichen ähnliche Tendenzen sehen wie in den 1920/30er-Jahren (Erstarken des Antisemitismus, Besinnung auf das Nationale oder Tribale, generell die Tendenz zur Abschottung etc.)?“

    Übertreibungen führen irgendwann und irgendwie zur Entladung.
    Sei es beim Menschen als Anleger oder sei es beim Menschen als Bürger.
    Wenn die Zumutbarkeit überspannt wird, macht es peng. Und danach fragen die tonangebenden Bogenüberspanner – ob nun Notenbankpräsident oder Bundespräsident, ob Finanzmogul oder Staatenlenker – wieder mal scheinheilig und naiv, wie es denn soweit nur wieder mal kommen konnte.
    Statt vorher mal innezuhalten und zu sagen stop, genug ist genug.

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