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Dax: Da ist was im Busch!

Da ist was im Busch! Vieles spricht dafür, dass die Volatiltiät in den nächsten Tagen signifikant ansteigen wird..

Redaktion

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Das waren jetzt auch in Asien heftige Schwankungen, so beim Nikkei, der zunächst auf den höchsten Stand seit dem Jahr 1991 stieg, um dann aber mit einem heftigen Abverkauf doch noch mit einem Minus zu schließen. Und das alles im Grunde nachrichtenlos, einfach so. Es herrscht derzeit also eine gewisse Grundnervosität an den Märkten, die Schwankungen nehmen jetzt wieder zu, also die Volatilität!

Das war gestern schon an der Wall Street so: während die Indizes nach anfänglichem Zögern deutlich stiegen, will die Volatilität (gemessen am VIX) einfach nicht mehr fallen. Wir sehen darin eine negative Divergenz. Vor allem aber geht damit eine Grunderwartung nicht auf: das Shorten der Volatilität (also VIX-Shorts) ist ja laut Bank of America Merrill Lynch der am meisten praktizierte Trade bei großen Investoren in den USA, und diese Investoren verlieren mit diesen Shorts derzeit Geld, obwohl die Kurse der US-Indizes weiter steigen. Da ist was im Busch! Vieles spricht dafür, dass die Volatiltiät in den nächsten Tagen signifikant ansteigen wird, zumal wenn es einen government shutdown geben sollte!

Die Wall Street – wie im Videoausblick thematisiert –  gestern euphorisiert über die Aussagen von Apple, die bei näherer Betrachtung jedoch maßlos überinterpertiert wurden (weil Apple hier sehr schwammig formuliert hat, wohl im Buhlen um das Wohlwollen von Donald Trump!). Das birgt Potential für Ernüchterung, die immer größer werdende Gefahr eines Handelskrieges zwischen den USA und China, der nach den gestrigen Aussagen von Trump  wohl gerade am Ausbrechen ist, werden ignoriert. Charttechnisch etwa droht beim S&P 500 etwa droht ein Doppeltop im Bereich der 2808er-Marke.

Nun zum Dax: der X-Dax gestern in Reaktion auf die Kursgewinne an der Wall Street wieder über der 13200er-Marke, aber die anfangs in Asien und damit bei den US-Futures bemerkbare Euphorie ist wieder verpufft. Daher kann sich der deutsche Leitindex im frühen X-Dax-Handel bislang nicht nachhaltig von der 13200er-Marke nach oben absetzen:


(Chart durch anklicken vergrößern)

Was der Dax einfach schaffen muß, ist die Überwindung der Zone 13340/50 – das ist das make or break-Niveau. Auf der Unterseite dagegen der Doppelboden bei 13130 Punkten, der keinesfalls unterschritten werden sollte. Alles zwischen 13130 und 13340/50 ist im Grunde Niemandsland, also heißt es für diejenigen, die nicht investiert sind, erst einmal abzuwarten, in welche Richtung der Zug fahren wird..

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