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Indizes

DAX daily: Auf geht’s in ein neues Börsenjahr – Wochenausblick

Stefan Jäger

Veröffentlicht

am

Ich wünsche allen Börseninteressierten und DAX-daily-Lesern ein frohes Neues Jahr. Ein völlig verrücktes Börsenjahr 2020 ist abgehakt, nun beginnt ein neues und spannendes Börsenjahr, dass wahrscheinlich wieder zahlreiche Überraschungen parat hält. Trotz Rezession und Corona-Pandemie hat der deutsche Leitindex das Jahr versöhnlich mit einem Plus von 3,5 Prozent bei 13.718 Punkten beendet. Zum Ende des Jahres führte die Weihnachtsmann-Rally den Dax sogar auf ein Rekordhoch von 13.903 Zählern. Dennoch bleibt die Frage, ob dem Leitindex so langsam die Puste ausgeht oder eine Fortsetzung der Rally bevorsteht?

Zu Beginn des neuen Börsenjahres könnte es zunächst an Rückhalt für weiter steigende Kurse mangeln, da bereits sehr viel Optimismus eingepreist ist. Zudem ist der Dax deutlich überkauft und die Investitionsquoten sind so hoch wie seit Jahren nicht mehr. Daher wird es schwer kurzfristig neue Rekordstände zu erreichen. Ungeachtet aller Risiken bleibt die Stimmung aber grundsätzlich positiv. Somit könnte der Dax in der ersten Börsenwoche auf hohem Niveau konsolidieren. Die Bären könnten den Druck erhöhen, um das offene Gap bei 13.601 zu schließen, während die Bullen im Bereich von 13.900 zunächst ihre Gewinne mitnehmen dürften. Im Bereich von 13.450 befindet sich zudem eine markante Unterstützungszone, die wahrscheinlich neue Käufer anlockt. Die erste Januar-Woche gibt häufig einen Vorgeschmack auf die weitere Entwicklung – hier erklärt Andre Stagge den Januar-Effekt.

News und fundamentale Daten

Auch in diesem Jahr bleibt die Corona-Pandemie im Fokus. Zwar sind die Massenimpfungen angelaufen, aber bisher geht es nur sehr schleppend voran. Das liegt einerseits an der niedrigen Anzahl von verfügbaren Impfdosen, andererseits aber auch an der geringen Impfbereitschaft, insbesondere von Pflegepersonal und medizinischen Mitarbeitern. Sollte es in dem derzeitigen Tempo weitergehen, dann dauert es noch eine Ewigkeit bis ein Großteil der Deutschen geimpft ist. Demnach könnte sich die erhoffte und eingepreiste Wirtschaftserholung noch ein wenig verzögern. Erst wenn die Impfkampagnen richtig ins Laufen kommen, dürfte die Konjunkturaktivität deutlich zunehmen und die angestaute Nachfrage nachgeholt werden.

Konjunkturdaten für die erste Börsenwoche

Das neue Börsenjahr startet direkt mit zahlreichen Konjunkturdaten. Zuerst erscheinen heute diverse Einkaufsmanagerindizes aus China, Deutschland und den USA. Den Auftakt machten die Daten für das verarbeitende Gewerbe aus China. Diese sind mit einem Wert von 53,0 schlechter als erwartet ausgefallen (Prognose 54,8; vorherig 54,9). Um 9:55 Uhr werden dann die EMI-Daten aus Deutschland veröffentlicht, die Prognosen liegen bei stolzen 58,6 Punkten. Die Lage der Industrie hat sich nach den Tiefs im Mai stark erholt, stagnierten in den letzten Monaten aber auf dem Niveau von 58 Zählern. Daher lohnt sich der Blick auf die heutigen Daten. Aufgrund der hohen Bedeutung für die Finanzmärkte dürften die EMI-Daten Schwung in den Dax bringen.

Schließlich erscheinen um 15:45 Uhr noch die Einkaufsmanagerindizes der Industrie aus den USA. Richtig spannend wird es aber erst, wenn am Dienstag die ISM-Daten folgen. Zudem findet am Dienstag die wichtige Nachwahl in Georgia statt. Es geht um nicht weniger als die Mehrheitsverhältnisse im künftigen US-Senat. Am Tag darauf schauen die Anleger auf die ADP-Beschäftigungsänderung. Aufgrund der steigenden Corona- Infektionszahlen und der Restriktionen könnte der Arbeitsmarkt etwas unter Druck geraten. Am Freitag folgt dann der US-Arbeitsmarktbericht, der weiteren Aufschluss über die aktuelle Entwicklung gibt. Zum Wochenschluss sehen wir dann noch die Industrieproduktion aus Deutschland, die den derzeitigen positiven Trend der deutschen Industrie untermauern dürfte.

Die wichtigen Marken für den Handelstag im Dax

Im frühen Handel des neuen Börsenjahres notiert der Dax bereits über seinem Jahresschlusskurs von 13.718. Um einen erneuten Angriff auf der Oberseite zu starten, muss er die Widerstandszone bei 13.780/800 überwinden. Oberhalb von 13.800 dürfte es in Richtung des Jahreshochs bei 13.903 gehen. In diesen Gefilden könnte die Luft aber dünn werden. Eine weitere Hürde liegt dann an der runden 14.000er Marke.

Scheitert der Dax bei dem Versuch die 13.795 zu überwinden, dann rückt das offene Gap bei 13.601 in den Fokus. Unterhalb von 13.680 könnte sich der Abwärtsdruck erhöhen. Fällt der Dax auch unter die 13.640, dann steht dem Gap-Close bei 13.601 nichts mehr im Wege. In dem Bereich könnte der Dax zunächst Halt finden und die Aufwärtsbewegung wieder aufnehmen. Das 38,2% Retracement bei 13.577 könnte auch noch als Umkehrzone dienen. Ein nachhaltiger Rutsch darunter würde allerdings die Bären zurück ins Spiel bringen. Die nächste markante Unterstützungszone befindet sich nämlich erst bei 13.445.

Der Börsen Jäger

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Dax daily: Ausblick 04.01. - M30-Chart - Auftakt in das Börsenjahr 2021

Heutige Pivot Punkte (PP):

13.751 – Pivot Punkt R1

13.702 – Pivot Punkt

13.607 – Pivot Punkt S1

13.558 – Pivot Punkt S2

Dax Unterstützungen (US):

13.601 – Gap 28.12.

13.577 – 38,2 % Retracement

13.445 – vormals WS-Zone

13.397 – Punkt 1 Bodenbildung (H4)

13.330 – ex Seitwärtsrange

13.235 – Punkt 2 Bodenbildung (H4)

Dax Widerstände (WS):

13.795 – ex Allzeithoch

13.903 – Tageshoch 29.12.

13.966 – 161,8 % Extension

14.000 – psychologische Marke

Disclaimer

Die hier angewandte fundamentale und technische Analyse stellt keine Anlageberatung dar. Es handelt sich auch nicht um Kauf- oder Verkaufsempfehlungen von Wertpapieren und sonstige Finanzinstrumenten. Die Wertentwicklung der Vergangenheit bietet keine Gewähr für künftige Ergebnisse. Die bereitgestellten Analysen sind ausschließlich zur Information bestimmt und können eine individuelle Anlageberatung nicht ersetzen. Eine Haftung für mittelbare und unmittelbare Folgen aus diesen Vorschlägen ist somit ausgeschlossen.

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Finanznews

Aktien: Attacke auf die Wall Street! Videoausblick

Was gestern mit Aktien wie Gamestop passiert ist, kann man durchaus als geplante Attacke auf die Wall Street bezeichnen! Eine junge Generation vor schmerzhaften Erfahrungen..

Markus Fugmann

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am

Was gestern mit Aktien wie Gamestop passiert ist, kann man durchaus als geplante Attacke auf die Wall Street bezeichnen! Da hat sich über die Plattform Reddit ein Flash Mob verabredet mit dem Ziel, jene Aktien nach oben zu pushen, die von einigen Hedgefunds an der Wall Street stark geshortet worden sind. Die Folge: einer dieser Hedgefunds, Melvin Capital, musste offenkundig durch eine Geldspritze von 2,7 Milliarden Dollar vor dem Kollaps bewahrt werden. Wir erleben derzeit eine Euphorie vor allem bei jener Generation, die weder das Platzen der Dotcom-Blase noch die Finanzkrise an der Börse mitgemacht hat. Diese Generation wird bald schmerzhaftes Lehrgeld bezahlen!

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Aktien

Andre Stagge über sein Depot, Inflation, Bitcoin und steigende US-Renditen

Claudio Kummerfeld

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am

Andre Stagge

Der Börsenexperte Andre Stagge (hier mehr zu seiner Person) bespricht im folgenden ausführlichen Video fünf Positionen in seinem eigenen Investmentdepot. Aber er spricht auch über wichtige Themen in einem größeren Zusammenhang. Zum Beispiel geht er der Frage nach, ob in 2021 die große Inflation ansteht. Auch schaut er auf die mögliche weitere Entwicklung des Bitcoin, und bespricht die interessante Thematik, welche Auswirkung nachhaltig steigende Anleiherenditen in den USA auf die Märkte haben.

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Indizes

DAX daily: Corona-Sorgen verderben dem Dax den Wochenauftakt

Stefan Jäger

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am

Der Dax legt einen schwachen Wochenauftakt hin und verzeichnet dabei deutliche Kursverluste. Neue Corona-Sorgen und ein schwächerer ifo-Index sorgen für einen Abverkauf im deutschen Leitindex. Der Handelstag begann zunächst freundlich, aber am Widerstand bei 13.950 setzten dann erste Verkäufe ein, die anschließend durch den schwächeren ifo-Index noch verstärkt wurden. Diverse schlechte Nachrichten über Virusmutationen, Verzögerungen bei den Impfstofflieferungen sowie weitere Reisebeschränkungen waren letztendlich zu viel für die Bullen. In der Folge ging es für den Dax über 300 Punkte abwärts, erst im Bereich von 13.600 hat er wieder Halt gefunden. Zum Wochenauftakt verbuchte der Dax schließlich ein Minus von 230 Punkten (-1,66%) und schloss bei 13.643 Zählern.

Nicht nur beim deutschen Leitindex ging es kräftig abwärts, sondern auch die anderen europäischen Indizes mussten herbe Abgaben verdauen. Im Gegensatz dazu hielten sich die Verluste bei den US-Indizes in Grenzen. Der S&P500 und der Nasdaq wurden zum Beispiel durch die starken FAANG-Aktien unterstützt. Im gestrigen Handel fiel die Diskrepanz zwischen den Value- und Technologiewerten deutlich auf. Während die Pandemie-Gewinner aufgrund der Corona-Sorgen wieder zulegten, ging es bei den zyklischen Werten bergab. Insbesondere die Tourismus- und Luftfahrtbranche büßten kräftige Kursverluste ein. Der Dax konnte dennoch die Unterstützungszone bei 13.600 Punkten verteidigen. Anleger sollten den Bereich im Blick behalten, ein Rutsch darunter könnte die Korrektur noch ausweiten.

News und fundamentale Daten

Die schlechte Stimmung im Dax hat sich gestern auch in den Daten des Münchner ifo-Instituts widergespiegelt. Das ifo-Geschäftsklima fiel schwächer als erwartet aus, das hat wohl einige auf dem falschen Fuß erwischt. Unter dem Strich zeigt sich einmal mehr, dass die Verlängerung und Verschärfung der Corona-Beschränkungen nicht spurlos an den Unternehmen vorbeigehen. Als wichtigster Frühindikator für die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland hat der ifo-Index eine große Aussagekraft.

Heute stehen kaum Wirtschaftsdaten auf dem Programm. Einzig das vom Conference Board veröffentlichte US-Verbrauchervertrauen könnte einen Einblick in den derzeitigen Optimismus der Verbraucher gewähren. Das CB Verbrauchervertrauen erscheint um 16:00 Uhr, anschließend folgen um 22:30 Uhr noch die API-Rohöllagerbestände.

Ungeachtet dessen nimmt die Berichtssaison in den USA richtig an Fahrt auf. Im Laufe des Tages veröffentlichen diverse Value-Unternehmen ihre Daten. Dazu gehören zum Beispiel 3M, American Express, Johnson & Johnson, General Electric, Verizon, LVMH und Starbucks. Aber auch die Technologie-Konzerne AMD, Samsung SDI und Microsoft veröffentlichen ihre Quartalszahlen. Diese Woche ist vollgepackt mit interessanten Unternehmensberichten, morgen folgen dann die Daten von Apple, Facebook und Tesla.

Die wichtigen Marken für den Handelstag im Dax

Mit dem gestrigen Abverkauf wurde die vorherige Topbildung bei 13.805 wieder aktiviert. Solange der Dax unter 13.805 handelt, könnte sich die Korrektur entlang der Extensionslevel weiter nach unten auffächern. Schwache Vorgaben aus Asien belasten den Dax zusätzlich heute Morgen. Der Dax notiert vorbörslich nahe seines gestrigen Tagestiefs. Der Unterstützungsbereich von 13.600 bis 13.564 ist nun sehr wichtig für die Bullen. Durchbricht der Leitindex diesen Bereich, dann dürfte sich die Korrektur weiter ausdehnen. Bei 13.530 hätte der Dax noch eine Chance zu drehen. Danach folgt die nächste Unterstützungszone erst bei 13.460/440, dieses Level galt lange als starker Widerstand und fungiert jetzt als Unterstützung. Auch das 100% Extensionslevel fällt in diesen Bereich. Unterhalb von 13.440 dürfte der Abwärtsdruck weiter zunehmen, dann könnte die Marke bei 13.300 angelaufen werden.

Kann der Dax den Bereich bei 13.600 und 13.564 verteidigen, dann könnte es zu einem Erholungsversuch kommen. Die ersten Hürden folgen bei 13.700 und 13.745. Überschreitet der Dax die 13.735 ohne zuvor ein neues Tief zu markieren, dann würde sich an dieser Stelle ein Boden ausbilden.  Folglich könnte ein Test des Punkt 1 des Tops bei 13.804 anstehen. Aber erst ein Tagesschlusskurs über dieser Marke würde das Bild wieder aufhellen. Oberhalb von 13.805 folgt der nächste Widerstand bei 13.870.

Der Börsen Jäger

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DAX daily: Tagesausblick 26.01. - H1-Chart - Hält die 13.600/564?

Dax Unterstützungen (US):

13.599 – Tagestief 25.01.

13.566 – Tagestief 05.01.

13.460/440 – horizontale US-Zone

13.330 – 138,2 % Extension (14.131)

Dax Widerstände (WS):

13.734 – Punkt 1 einer mögliche Bodenbildung

13.745 – Tiefs vom 22.01.

13.805 – Punkt 1 Topbildung (14.131)

13.958 – 61,8% Retracement (14.131 – 13.672)

14.000 – psychologische Marke

14.029 – 161,8% Extension (13.670)

14.049 – Gap 08.01.

Disclaimer

Die hier angewandte fundamentale und technische Analyse stellt keine Anlageberatung dar. Es handelt sich auch nicht um Kauf- oder Verkaufsempfehlungen von Wertpapieren und sonstige Finanzinstrumenten. Die Wertentwicklung der Vergangenheit bietet keine Gewähr für künftige Ergebnisse. Die bereitgestellten Analysen sind ausschließlich zur Information bestimmt und können eine individuelle Anlageberatung nicht ersetzen. Eine Haftung für mittelbare und unmittelbare Folgen aus diesen Vorschlägen ist somit ausgeschlossen.

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